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  KINOPLAN für Monat Februar 2017


Woche vom 26.
01. bis 01. 02. 2017



Do 26.1. - So 29.1. um 18.30 Uhr und
Mo 30.1. - Mi 1.2. um 21.00 Uhr Großer Saal


La La Land    127 min.   

USA 2016 Regie: Damien Chazelle   Tipp

Der umjubelte Eröffnungsfilm der Filmfestspiele von Venedig 2016. Im zweiten Film von Regie-Wunderkind Damien Chazelle ("Whiplash") wird gesungen und getanzt und werden ganz große Gefühle auf die Leinwand gezaubert. Er erzählt von zwei Künstlern, die versuchen, sich in der Glamourwelt Hollywoods zu behaupten. Mit Emma Stone und Ryan Gosling hat Damien Chazelle ein Traumpaar gefunden, das seine Vision lebhaft und emotional überzeugend zu verkörpern vermag. Man merkt dem Film an, mit wieviel Freude und Inbrunst er diese Liebes- und Lebensgeschichte erzählt und sich dabei quer durch die Musical-Historie zitiert. Schon jetzt eine echte Oscar-Empfehlung!




Do 26.1. - So 29.1. um 21.15 Uhr und
Mo 30.1. - Mi 1.2. um 18.30 Uhr Großer Saal


Die feine Gesellschaft    120 min.   

Frankreich/D 2016 Regie: Bruno Dumont

Bruno Dumont erzählt mit bizarrem Humor von zwei gegensätzlichen Familien in der Normandie um 1900. Die prachtvoll ausgestattete Gesellschaftsgroteske ist kein leichter Film, die Geschichte ist eine burleske, zeitweilig ziemlich makaber-böse Romeo-und-Julia-Variante, die sich letztlich einer Genre-Einordnung entzieht und zwischen Slapstick, exaltierten Späßen und blutigem Ernst operiert. Hier regiert die sehr spezielle französische Form des Horrortheaters mit rabiatem Humor, angereichert mit Slapstick, kräftig durch die Gagmaschine gedreht und on the top garniert mit einer unübersehbaren Gesellschaftskritik. Darsteller: Fabrice Luchini, Juliette Binoche, Valeria Bruni Tedeschi, Jean-Luc Vincent




Mo 30.1. - Mi 1.2. um 20.00 Uhr Kleiner Saal

Zu Fuß über die Alpen    70 min.   

Österreich 2015 Regie u. Kamera: Petra & Gerhard Zwerger-Schoner

Die Drei-Länder-Wanderung von München nach Venedig ist eine abwechslungsreiche Tour für leidenschaftliche Berggeher. In gut 30 Tagen führt die Strecke über fast 550 km und 22.000 Höhenmeter über die Bayerischen Voralpen, das Karwendel und die Zillertaler Alpen, bis nach Südtirol in die Dolomiten und die Piave Ebene nach Venedig. Der Film ist ein informatives und spannendes Portrait der Alpenüberquerung und enthüllt ein sehr persönliches Bild der beiden Wanderer, mit allen Höhen und Tiefen auf einer wochenlangen Wanderung, aber trotzdem mit einer Portion Humor.





Woche vom 02.
02. bis 08. 02. 2017



Fr 3.2. - So 5.2. um 16.00 Uhr Großer Saal


Sing    108 min.    ohne Altersbeschränkung

USA, Japan 2016 Regie: Garth Jenning   Kinderkino

Koala Buster Moon leitet ein Theater, um das es nicht sonderlich gut bestellt ist. Als er merkt, dass er ohne Anstrengungen nicht aus den roten Zahlen kommt, ruft Buster kurzerhand zu einem Gesangswettbewerb auf. Gemeinsam mit seinem treuen Freund, dem Schaf Eddie, das am liebsten an der Konsole zockt und am Pool rumhängt, lädt er zum Vorsingen. Jedes der stimmgewaltigen Tiere träumt von der großen Karriere… Unterhaltsamer Trickfilm für die ganze Familie.




Do 2.2. - So 5.2. um 18.30 Uhr Großer Saal


Paula    123 min.   

D, Frankreich 2016 Regie: Christian Schwochow   Wunschfilm

Das Drama über das kurze, wilde Leben der Paula Modersohn-Becker zeigt eine lebenshungrige Frau, die gegen alle Konventionen um 1900 herum als Künstlerin arbeitet. Carla Juri (u. a. „Feuchtgebiete“) liefert als Paula eine intensive Interpretation der Malerin als leidenschaftliche, spontane Frau. Im Vordergrund steht ihre Beziehung zum Kollegen und späteren Ehemann Otto Modersohn. Christian Schwochow inszeniert formgewandt und in teils wunderbaren Bildern. Das Ergebnis ist ein Biopic mit Einblicken in eine spannende Epoche und ins Leben einer Künstlerin, deren Werk bis heute strahlt.




Do 2.2. - So 5.2. um 21.15 Uhr und
Mo 6.2. - Mi 8.2. um 18.30 Uhr Großer Saal


Willkommen bei den Hartmanns    116 min.   

D 2016 Regie: Simon Verhoeven

Der Familie Hartmann stehen turbulente Zeiten bevor, als Mutter Angelika (Senta Berger) nach dem Besuch eines Flüchtlingsheims beschließt, gegen den Willen ihres Mannes Richard (Heiner Lauterbach) mit Diallo (Eric Kabongo) einen der dortigen Bewohner bei sich aufzunehmen. Und bald füllt sich das Haus noch weiter. Denn Tochter Sophie (Palina Rojinski), eine ziellose Dauerstudentin auf der Flucht vor einem Verehrer, und der Burnout-gefährdete Sohn Philipp (Florian David Fitz) samt Enkel Basti (Marinus Hohmann) ziehen wieder zuhause ein. Während der Nachwuchs bald feststellen muss, dass es in der Ehe seiner Eltern kräftig kriselt, durchlebt die Familie durch die ungewohnte Situation in ihrem Haus lauter Wirrungen und Turbulenzen - da geht es den Hartmanns wie dem Rest des Landes.




Do 2.2. - Mi 8.2. um 20.00 Uhr Kleiner Saal

Marie Curie    95 min.   

Frankreich, Polen, D 2016 Regie: Marie Noëlle

Der Filmemacherin Marie Noëlle gelingt mit ihrem lebendigen, sensiblen Biopic nicht nur eine längst überfällige Würdigung der zweifachen Nobelpreisträgerin Marie Curie, sondern sie zeigt die geniale Wissenschaftlerin auch als leidenschaftlichen Freigeist und emotionale, moderne Frau. Vor allem die polnische Schauspielerin Carolina Gruszka begeistert als feminine, unermüdliche Forscherin. Dass dabei die Forschungsergebnisse weniger im Vordergrund stehen, tut dem geradlinig, inszenierten Porträt keinen Abbruch. Denn die Regisseurin führt bestechend vor, wie Marie Curie trotz aller männlicher Vorurteile ihr eigenes Leben führt.




Mo 6.2. - Mi 8.2. um 21.00 Uhr Großer Saal


Welcome to Norway    91 min.   

Norwegen 2016 Regie: Rune Denstad Langlo

Eine charmante, schwarzhumorige Komödie mit Schnee und Tiefgang: Es geht um einen verkrachten Hotelier, der sich durch die Unterbringung von Flüchtlingen sanieren will. Rune Denstad Langlo ist eine erfreulich ironische und dennoch liebenswerte Geschichte gelungen, die zeigt, wie aus einem Rassisten ein mitfühlender Mensch wird. Die Geschichte ist vollgepackt mit originellen Einfällen und kleinen Nebenstorys – ein unterhaltsamer Film, der mit einem frostigen Willkommen beginnt und in Herzlichkeit endet.





Woche vom 09.
02. bis 15. 02. 2017



Fr 10.2. - Mi 15.2. um 16.30 Uhr Großer Saal


Findet Dorie    103 min.    ohne Altersbeschränkung

USA 2016 Regie: Andrew Stanton, Angus MacLane   Kinderkino

Mit „Findet Dorie“ vertrauen Disney und Pixar ganz dem Erfolgsrezept des beliebten Vorgängers. Dieses Mal begleiten wir den unter Amnesie leidenden Doktorfisch Dorie bei der Suche nach seinen Eltern. In einem Meerespark an der kalifornischen Küste scheint die leicht zerstreute Dorie endlich am Ziel angekommen zu sein. - Verpackt in brillante, farbenfrohe Bilder dürfte die Magie der Pixar-Künstler vor allem die kleinen Kinozuschauer verzaubern.




Do 9.2. - So 12.2. um 18.45 Uhr und
Mo 13.2. - Mi 15.2. um 18.30 Uhr Großer Saal


Madame Christine und ihre unerwarteten Gäste    102 min.    Bundesstart

Frankreich 2016 Regie: Alexandra Leclère   Tipp

Mit satirischem Humor und viel Menschlichkeit lässt Alexandra Leclère in ihrer turbulenten Komödie Arm und Reich aufeinanderprallen: Wegen des harten Winters beschließt die französische Regierung, dass Wohnungslose von denen aufgenommen werden müssen, die genug Platz zur Verfügung haben. Ein luxuriöses Wohnhaus in Paris wird zum Ausgangspunkt einer Story, in der niemand von Spott und Häme verschont bleibt. Das Ergebnis ist eine Sozialkomödie, die sich in Sachen Anspruch und Komik mit den Kinoerfolgen der letzten Jahre – siehe „Ziemlich beste Freunde“ oder „Monsieur Claude und seine Töchter“ – durchaus vergleichen lässt. Beste Unterhaltung!




Do 9.2. - So 12.2. um 21.15 Uhr und
Mo 13.2. - Mi 15.2. um 21.00 Uhr Großer Saal


Passengers    116 min.   

USA 2016 Regie: Morten Tyldum

Mit „Passengers“ bringt Hollywood einen teuer produzierten, prominent besetzten Science-Fiction-Thriller in die Kinos. Der vom Norweger Morten Tyldum („The Imitation Game“) inszenierte Film mit Chris Pratt und Jennifer Lawrence verbindet Weltall-Action, Romanze, Zivilisationskritik und Mystery-Einflüsse miteinander. - Auch das scheinbar perfekte System hat offenkundig eine Schwachstelle. Anders ist es jedenfalls nicht zu erklären, warum im übermodernen Raumschiff „Avalon“ nach einer Asteroiden-Kollision eine für über 5000 Passagiere verhängnisvolle Kettenreaktion in Gang gesetzt wird. Darsteller: Chris Pratt, Jennifer Lawrence, Michael Sheen, Lawrence Fishburne




Do 9.2. - So 12.2. um 20.00 Uhr Kleiner Saal

Egon Schiele    109 min.   

Österreich, Luxemburg 2016 Regie: Dieter Berner

Der junge Egon Schiele gehört im Wien am Anfang des 20. Jahrhunderts zu den Künstlern, über die am meisten diskutiert wird. Seine originellen, expressionistischen, erotischen Werke bieten reichlich Gesprächsstoff. Inspiriert wird Egon von schönen Frauen wie seiner Schwester Gerti Schiele, die für ihn Modell steht. Doch zu ihrem Bedauern bleibt sie nicht die einzige Muse ihres Bruders: Mehr und mehr Mädchen lassen sich von ihm malen, unter ihnen die rothaarige Wally Neuzil, die Egon von seinem Künstlerfreund Gustav Klimt vorgestellt wird. Sie und Egon verlieben sich, beginnen eine Beziehung, deren Leidenschaft den Künstler zu neuen Großtaten veranlasst. Sein Gemälde „Tod und Mädchen“ ist der unsterbliche Ausdruck einer stürmischen Liebe… Mit: Noah Saavedra, Maresi Riegner




Mo 13.2. - Mi 15.2. um 20.00 Uhr Kleiner Saal

Raving Iran    84 min.   

Schweiz 2016 Regie: Susanne Regina Meures

Anoosh und Arash sind zwei DJs, die für ihre Leidenschaft Kopf und Kragen riskieren. Die beiden jungen Männer sind die Stars der verbotenen Techno-Szene in Teheran. Das ersehnte Visum bringt sie als Gäste nach Zürich zur Streetparade und damit zu einem der berühmtesten House- und Techno-Events der Welt. Die kleine Dokumentation, unter schwierigsten Bedingungen entstanden und daher vom cineastischen Standpunkt eher handwerklich interessant als perfekt durchkomponiert, wendet sich vor allem an ein engagiertes, junges Publikum, das hier die Gelegenheit hat, einen echten Underground-Film zu sehen – und mitzuraven!





Woche vom 16.
02. bis 22. 02. 2017



Fr 17.2. - So 19.2. um 16.30 Uhr Großer Saal


Burg Schreckenstein    96 min.    ohne Altersbeschränkung

D 2016 Regie: Ralf Huettner   Kinderkino

Lange hat es gedauert, nun kommt die klassische deutsche Jugendbuchreihe "Burg Schreckenstein" endlich ins Kino. Ralf Huettners Kinoadaption hat die Romanvorlagen von Oliver Hassencamps stark modernisiert und weiß als eigenständiges Internats-Abenteuer zu überzeugen. Ein vergnüglicher Jugendfilm, der sich von Reihen wie den "wilden Kerlen" positiv durch seine liebenswerte Natürlichkeit abhebt. Darsteller: Henning Baum, Sophie Rois, Alexander Beyer, Jana Pallaske, Harald Schmidt




Do 16.2. - So 19.2. um 18.45 Uhr Großer Saal


Florence Foster Jenkins    110 min.   

GB , Frankreich 2016 Regie: Stephen Frears   Tipp

1944: Eigentlich könnte sich die Millionärin Florence Foster Jenkins (Meryl Streep) zurücklehnen, ihren Reichtum genießen und in Saus und Braus leben, doch sie fühlt sich zu Höherem berufen und strebt deswegen eine Karriere als Opernsängerin an. Zunächst tritt sie nur bei privaten Konzerten an der Seite des talentierten Pianisten Cosmé McMoon und fernab von unabhängigen Kritikern auf. Das Publikum besteht ausschließlich aus ihr wohlgeneigten Menschen – und das aus gutem Grund: Jenkins singt, obgleich sie das nicht so sieht, furchtbar. Und sie hat einen Traum, der ihrem Manager und Ehemann St. Clair Bayfield (Hugh Grant) ob der zu befürchtenden Blamage Kopfzerbrechen bereitet: Florence Foster Jenkins möchte in der berühmten Carnegie Hall beweisen, dass sie die beste Opernsängerin der Welt ist und verschenkt deswegen tausend Eintrittskarten an Kriegsveteranen… Biopic über Florence Foster Jenkins, die als eine der untalentiertesten und schlechtesten Sängerinnen in die Geschichte der Oper einging.




Do 16.2. - So 19.2. um 20.00 Uhr Kleiner Saal

Einfach das Ende der Welt    97 min.   

Kanada, Frankreich 2016 Regie: Xavier Dolan

Für seine intensive Verfilmung des gleichnamigen Theaterstücks von Jean-Luc Lagarce erhielt Xavier Dolan auf dem diesjährigen Festival von Cannes den „Großen Preis der Jury“. Der erfolgreiche Schriftsteller Louis besucht seine Familie nach 12 Jahren wortkarger Abwesenheit zum ersten Mal. Sein Auftauchen löst einen Wirbelsturm von Ressentiments, Vorwürfen und jahrelang genährten Verletzungen aus, den Dolan und sein hervorragendes Ensemble – Gaspar Ulliel, Natalie Baye, Marion Cotillard, Léa Seydoux und Vincent Cassel – als hysterisches und fast schon schmerzhaft klaustrophobisches Kammerspiel in Szene setzen.




Do 16.2. - So 19.2. um 21.15 Uhr Großer Saal


Die Blumen von gestern    120 min.   

D 2016 Regie: Chris Kraus

Ziemlich fies, ein bisschen durchgeknallt und sehr kurzweilig: Das sind die herausragendsten Attribute einer wirklich nur beinahe romantischen Komödie um zwei Soziopathen, die sich untereinander aufs Feinste befehden. Adèle Haenel und Lars Eidinger spielen die beiden Chefneurotiker Zazie und Totila, deren persönliches Unglück in der Familiengeschichte liegt. Chris Kraus hat eine herrlich respektlose, aber niemals denunzierende Farce geschrieben. Dabei bleibt die fantasievolle Story trotz hoher Slapstickdichte seriös und wird zu einer wenig barmherzigen, aber dafür warmherzigen Lehrstunde in Sachen (Schwarz-)Humor, der bekanntlich heilsame Wirkung haben kann. - Weitere Darsteller: Jan Josef Liefers, Hannah Herzsprung, Sigrid Marquardt, Rolf Hoppe





Woche vom 23.
02. bis 01. 03. 2017



Fr 24.2. - So 26.2. um 16.30 Uhr Großer Saal


Die Schneekönigin    81 min.    ohne Altersbeschränkung

UdSSR 1966 Regie: Gennadi Kasanski   Kinderkino

Die beliebte Geschichte von Kai und Gerda und wie Geschwisterliebe die eisige Kälte im Herzen von Kai beendet. Das Märchen der Schneekönigin in dem alten beliebten Real-Spielfilm aus der UdSSR.




Do 23.2. - So 26.2. um 18.30 Uhr und
Mo 27.2. - Mi 1.3. um 20.45 Uhr Großer Saal


Kundschafter des Friedens    90 min.   

D 2016 Regie: Robert Thalheim

Eine Art Altherren-James-Bond ist die vergnügliche, selbstironische Komödie. Henry Hübchen wird als früherer ostdeutscher Top-Spion aus dem Ruhestand geholt. Gemeinsam mit seinem nicht mehr ganz taufrischen Ex- Team soll er dem BND dabei helfen, einen entführten BND-Mitarbeiter, seinen ehemaligen Gegenspieler, aufzuspüren. Die deutsche Agentenkomödie nimmt sich selbst nicht allzu ernst und funktioniert gerade deshalb wunderbar als selbstironischer, ungezwungener Unterhaltungsfilm. Darüber hinaus verfügt das Werk, das fast schon in Richtung Spionagefilm-Parodie geht, mit Henry Hübchen über einen famosen, ideal besetzten Hauptdarsteller. An seiner Seite alte Haudegen wie Michael Gwisdek, Thomas Thieme und als Spionage-Romeo Winfried Glatzeder. Ein herzhaftes Vergnügen!




Do 23.2. - So 26.2. um 20.00 Uhr Kleiner Saal

Die Taschendiebin    145 min.   

Südkorea 2016 Regie: Park Chan-wook

Park Chan-wooks neuester Film ist die Adaption eines britischen Romans, den er ins Korea der 30er Jahre verlegt und als erotischen Thriller voller überraschender Wendungen präsentiert: Das Waisenmädchen Sookee wird als Zofe ins Haus der reichen Erbin Lady Hideko geschickt. Dort soll sie dafür sorgen, dass Hideko sich in den Richtigen verliebt, in den Grafen, der in Wahrheit Sookees Komplize und ein Heiratsschwindler ist. Doch Sookee verliebt sich in Hideko. - Nach „Oldboy“ und „Stoker“ ist Park Chan-wook wieder ein visuell berauschendes Kinoerlebnis gelungen, das – bis auf einige irritierende Gewaltszenen – wunderbar ästhetische Bilder von magischer Anziehungskraft bietet.




Do 23.2. - So 26.2. um 20.45 Uhr und
Mo 27.2. - Mi 1.3. um 18.00 Uhr Großer Saal


Plötzlich Papa    118 min.   

Frankreich 2016 Regie: Hugo Gélin

Mit der Tragikomödie „Ziemlich beste Freunde“, dem erfolgreichsten französischem Film aller Zeiten, avancierte Omar Sy zum Weltstar und arbeitet hier wieder unter französischer Regie. Und das Ergebnis kann sich sehen lassen. Die Gratwanderung als südfranzösischer Charmeur zwischen Komik und Tragik, der sich seinen Vaterpflichten stellt, gelingt ihm souverän. Vor allem das hinreißende Zusammenspiel mit seiner jungen Hauptdarstellerin, der Franco-Amerikanerin Gloria Colston, zeigt den sympathischen Schauspieler mit mauretanisch-senegalesischen Wurzeln in Bestform.




Mo 27.2. - Mi 1.3. um 20.00 Uhr Kleiner Saal

Vor der Morgenröte    106 min.   

D, Frankreich 2016 Regie: Maria Schrader   Wunschfilm

Maria Schraders gelungenes Episodendrama spürt dem grausamen Bruch in Leben und Werk Stefans Zweigs nach. Den weit gereisten Kosmopolit und überzeugten Pazifist, einer der populärsten europäischen Schriftsteller, treibt die NS-Herrschaft in die Emigration. Zerrüttet vom „heimatlosen Wandern“ begeht der Weltbürger im brasilianischen Exil Selbstmord. In der scharfsinnigen Reflexion über Nationalismus und die Rolle des Intellektuellen in der Gesellschaft, überrascht Star-Kabarettist Josef Hader als sensibler Autor. Die szenisch besten Momente liefert freilich das Spannungsverhältnis mit der grandiosen Charakterdarstellerin Barbara Sukowa. - "Sternstunde des deutschen Kinos: Maria Schraders Drama über die Exilzeit von Stefan Zweig ist ein Historienfilm mit drängenden Fragen an die Gegenwart. Einfach einer der besten Filme des Jahres."/ Der Spiegel