Wiedereröffnung am 1.7.2021


Wir starten neu!


Bleibt gesund!

Das Team vom Clubkino


Woche vom 01.07.2021 bis 07.07.2021


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Fr 2.7. - So 4.7. 16.30 Uhr Großer Saal
Yakari – Der Kinofilm
F, D 2020 Regie: Xavier Giacometti & Toby Genkel
82 Minuten Kinderkino ohne Altersbeschränkung
Seit mehr als 40 Jahren erlebt der kleine Yakari seine Abenteuer in den Comics von Job und Derib, die auch hierzulande zu den beliebtesten Geschichten für Kinder gehören. Bereits im Jahr 2005 gab es eine Zeichentrickserie mit Yakari, nun kommt der Junge aus dem Stamm der Sioux auch ins Kino. Hier erlebt man mit, wie er seine Gabe erhält, mit den Tieren reden zu können. Das Ergebnis ist ein schöner, kindgerechter Film, der auf klassischen Zeichentrick setzt.

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Do 1.7. + Fr 2.7. 19.00 Uhr Großer Saal
Sa 3.7. + So 4.7. 21.15 Uhr Großer Saal
Neues aus der Welt
USA 2020 Regie: Paul Greengrass
118 Minuten Tipp
Der Amerikanische Bürgerkrieg ist seit fünf Jahren vorbei. Der Kriegsveteran Captain Kidd (Tom Hanks) verdient sich sein Geld, indem er in Texas von Ortschaft zu Ortschaft umherzieht, um „Neues aus der Welt“ zu verlesen. So trifft er ein junges Mädchen namens Johanna (Helena Zengel ) . Sie lebte jahrelang beim Indianerstamm der Kiowa, der zuvor ihre deutschstämmigen Eltern umbrachte. In Papieren erfährt Kidd ihren richtigen Namen und sieht, dass ihre Familie 400 Meilen entfernt noch lebt. Auf dem beschwerlichen Weg über trügerisches Terrain entwickelt sich ein Band der Freundschaft zwischen dem ungleichen Duo. Darsteller: Tom Hanks und Helena Zengel – Systemsprenger – wurde für ihr Spiel für den Golden Globe nominiert

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Do 1.7. + Fr 2.7. 21.30 Uhr Großer Saal
Und morgen die ganze Welt
D, Frankreich 2020 Regie: Julia von Heinz
111 Minuten
Luisa (Mala Emde) ist 20 Jahre alt, stammt aus gutem Haus, studiert Jura im ersten Semester. Und sie will, dass sich etwas verändert in Deutschland. Alarmiert vom Rechtsruck im Land und der zunehmenden Beliebtheit populistischer Parteien, tut sie sich mit ihren Freunden zusammen, um sich klar gegen die neue Rechte zu positionieren. Schnell findet sie Anschluss bei dem charismatischen Alfa und dessen besten Freund Lenor: Für die beiden ist auch der Einsatz von Gewalt ein legitimes Mittel, um Widerstand zu leisten. Bald schon überstürzen sich die Ereignisse. Und Luisa muss entscheiden, wie weit zu gehen sie bereit ist – auch wenn das fatale Konsequenzen für sie und ihre Freunde haben könnte. - Mala Emde wurde auf den Filmfest in Venedig für ihre Darstellung ausgezeichnet.

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Sa 3.7. + So 4.7. 19.00 Uhr Großer Saal
Der geheime Garten
USA 2020 Regie: Marc Munden
100 Minuten ab 6 Jahren
F. H. Burnetts Jugendroman „The Secret Garden“ ist weltberühmt. Die Geschichte eines kleinen Mädchens, das nach dem plötzlichen Tod ihrer Eltern bei ihrem kaltherzigen Onkel Archibald unterkommt, auf dessen Grundstück sie jedoch einen geheimnisumwitterten Garten findet, der sich nach kurzer Zeit als magisches Paradies entpuppt und in dem sie ihre Lebensfreude wiederentdeckt. Mary beschließt, dieses Geheimnis mit Archibalds krankem Sohn und ihrem neuen Freund Dickon zu teilen. Fortan verbringen die drei Freunde viel Zeit dort und langsam eröffnet sich ihnen der Blick in eine positive Zukunft… Darsteller: Dixie Egerickx, Colin Firth, Julie Walters

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Do 1.7. - So 4.7. 19.30 Uhr Kleiner Saal
Love Sarah
GB, D 2020 Regie: Eliza Schroeder
98 Minuten
Regisseurin Eliza Schroeder gelang hier eine wunderbare Tragikomödie mit Herz und Humor. Ihr sympathisches britisches Feelgood-Movie, das drei Frauengenerationen in die Welt der Konfiserie begleitet, ist nicht nur Augenschmaus. Zwischen Cremetörtchen, Himbeer-Eclairs und Schokoladenküchlein wachsen Stück für Stück neue Liebe und Hoffnung. Die kulinarischen Köstlichkeiten, die eigens vom Spitzenkoch Yotam Ottolenghi für den Film kreiert wurden, lassen jedem das Wasser im Munde zusammen laufen.

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Mo 5.7. - Mi 7.7. 19.00 Uhr Großer Saal
Es ist zu deinem Besten
D 2020 Regie: Marc Rothemund
92 Minuten Tipp
Arthur (Heiner Lauterbach) ist ein konservativer, wohlhabender Wirtschaftsanwalt, Kalle (Jürgen Vogel) ein zu Wutausbrüchen neigender Bauarbeiter und Yus (Hilmi Sözer) ein harmoniebedürftiger Physiotherapeut. So unterschiedlich die drei Männer auch sein mögen, es eint sie der Missmut über ihre potenziellen Schwiegersöhne: Arthurs Tochter Antonia will den linken Weltverbesserer Alex heiraten, Kalles Tochter Luna liebt den deutlich älteren Aktfotografen Ernesto und Yus‘ Tochter Sophie schwänzt die Schule, um mit dem Drogendealer Andi rumzuhängen. Die selbst ernannten „Super- Schwäger“ wollen ohne das Wissen ihrer Frauen und Töchter versuchen, die Schwiegersöhne in spe loszuwerden – komme was wolle... Komödie in Starbesetzung.

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Mo 5.7. - Mi 7.7. 19.30 Uhr Kleiner Saal
In the Mood for Love
Korea 2000 Regie: Wong Kar-Wai
91 Minuten Der besondere Film
Hongkong 1962: Der ambitionierte Zeitungsredakteur Chow (Tony Leung ) und die scheue Sekretärin Li-zhen (Maggie Cheung) können sie sich wegen der Wohnungsnot in Hongkong nur ein untervermietetes Zimmer bei einer fremden Familie leisten. Zufälligerweise ziehen sie am gleichen Tag ins selbe Mietshaus ein und wohnen Tür an Tür. Da ihre Ehepartner fast nie zu Hause sind, entwickelt sich allmählich eine von unterschwelliger Sehnsucht geprägte Freundschaft zwischen den allein Gelassenen. Eine nahezu klassische Liebesgeschichte mit traurigem Ausgang, ein nostalgischer Traum, der den Zuschauer einhüllt, umfließt und wie mitnimmt auf eine Reise in ästhetische Welten und große Gefühle. Zugleich aber erweist sich Wong Kar-Wai als Meister der kleinen Gesten, die den Film davor bewahren, allzu sehr ins Emotionale oder Kitschige abzugleiten. Ein hypnotisches Filmerlebnis und einer der perfektesten Liebesfilme aller Zeiten.

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Mo 5.7. - Mi 7.7. 21.15 Uhr Großer Saal
Lindemann – Live in Moskau
D 2021 Regie: Serghey Grey
90 Minuten
Es war vermutlich eines der allerletzten Konzerte der alten Zeitrechnung, die große Party vor dem weltweiten Shutdown:Am 15. März 2020 nehmen Rammsteins Sänger Till Lindemann und der in vielen Instrumenten bewanderte schwedische Produzent Peter Tägtgren die Bühne in Moskaus VTB Arena im Sturm. Zwei Shows spielen sie, bevor derart große Konzerte für lange Zeit weltweit nicht mehr möglich sind.

Woche vom 08.07.2021 bis 14.07.2021


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Do 8.7.- So 11.7. 19.00 Uhr Großer Saal
Mo 12.7.- Mi 14.7. 21.00 Uhr Großer Saal
Ich bin dein Mensch
D 2021 Regie: Maria Schrader
105 Minuten
Die Vorteile von Technik statt menschlichem Kontakt - in der Partnerschaft. Die romantische Komödie konfrontiert die sehr eigenständige Forscherin Alma mit einem humanoiden Roboter als Partner. Ein kluger Film über eine unabhängige Frau von heute.- „Wie ein gelungener Flirt, keine Szene, keine Geste ist ohne Bedeutung, und ständig gibt es etwas zu lachen.“ (SZ) "Es ist ein Gedankenspiel, das mit Witz und Charme von allzu Menschlichem erzählt. Raffiniert hinterfragt dieser Film unsere ganz realen Beziehungsmuster, hält uns Menschen den Spiegel vor. Ein Kunstgriff, der den Spieß einmal umdreht und den Mann zum Objekt macht, ganz auf weibliche Bedürfnisse eingestellt." (heute journal) Darsteller: Maren Eggert, Dan Stevens, Sandra Hüller

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Do 8.7.- So 11.7. 21.30 Uhr Großer Saal
Bad Luck Banging or Loony Porn
Rumänien 2021 Regie: Radu Jude
106 Minuten
Seit Jahren ist Radu Jude einer der interessantesten Vertreter des rumänischen Kinos, nun wurde sein Film „Bad Luck Banging or Loony Porn“ mit dem Goldenen Bären der Berlinale ausgezeichnet. Ein verdienter Sieg in einem starken Wettbewerb, denn Judes Satire über die Abgründe der Sozialen Medien, Cancel Culture und Corona trifft mit Witz und pointierter Beobachtung den Nerv der Zeit. - Es ist der Sommer 2020, fast alle Menschen tragen Masken, Corona prägt den Alltag, belastet die Psyche. Vielleicht deswegen sind die Nerven gereizt, immer wieder kommt es zwischen Passanten zu Streits, kocht die Aggressivität hoch, werden sich immer wieder auch sexualisierte Beschimpfungen an den Kopf geworfen.

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Do 8.7. - So 11.7. 19.30 Uhr Kleiner Saal
Schwesterlein
Schweiz 2020 Regie: Stéphanie Chuat und Véronique Reymond
100 Minuten
Das Drama „Schwesterlein“ ist die offizielle Einreichung der Schweiz für das Oscar-Rennen im Jahr 2021. Erzählt wird die Geschichte zweier Geschwister, beide Künstler, einer von ihnen jedoch todkrank. Lars Eidinger spielt den Leukämiekranken, Nina Hoss seine Schwester. Sie bringen die Seelenverwandtschaft ihrer Figuren perfekt auf den Punkt. Er ist Schauspieler, sie Theaterautorin, beide haben Sehnsüchte, die in ihrem jeweiligen Leben nicht befriedigt werden. - Ein kraftvolles Drama, in dem es nicht nur um das Sterben eines Menschen geht. Mehr noch geht es um das, was einem am Leben erhält – zumindest, was den Geist betrifft.

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Mo 12.7.- Mi 14.7. 19.00 Uhr Großer Saal
So weit – Der Film
D 2021 Regie: Till Seifert
75 Minuten
„Der Satz ‚du kannst alles schaffen was du willst‘ ist totaler Quatsch. Aber man kann in der Tat viel mehr schaffen als man denkt. Und ich wollte in einem Jahr, in dem für so viele Menschen alles stillstand, nicht mehr stillstehen und einfach probieren was geht“, sagt der 28-jährige Singer-/Songwriter Till Seifert. Entstanden ist ein Film über einen Musiker, der 1400 km durch ganz Deutschland radelt (in nur einem Gang!), ohne jemalszuvor viel auf seinem Drahtesel gesessen zu haben – und dabei ist die Zugspitze so weit weg von Flensburg…Ein Film, der Lust macht auf Deutschland, sich selber, und seine eigenen Grenzen neu zu entdecken. Aus einer verrückten Idee wird eine verrückte, lebensverändernde Erfahrung.

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Mo 12.7.- Mi 14.7. 19.30 Uhr Kleiner Saal
Das Arvo Pärt Gefühl
Niederlande 2019 Regie: Paul Hegeman
75 Minuten Der besondere Film
ArvoPärt, der berühmteste lebende Komponist unserer Zeit, gilt als so etwas wie ein Einsiedler. Bei der Arbeit scheint er jedoch das genaue Gegenteil zu sein, denn er verbindet seine unglaubliche Sensibilität mit Humor und Energie. Seine intensive Zusammenarbeit mit dem Cello-Oktett Amsterdam bildet das Herzstück dieses Dokumentarfilms, der ein helles Licht auf das Universum von Pärt wirft. Ein Universum, das nicht nur klassische Musiker wie Tõnu Kaljuste, Candida Thompson oder Daniel Reuss fasziniert. Sie alle sind auf der Suche nach dem Pärt-Gefühl, nach dem was Arvo Pärts Musik so einzigartig macht. Am 11. September 2020 feiert Arvo Pärt seinen 85. Geburtstag.

Woche vom 15.07.2021 bis 21.07.2021


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Do 15.7. - So 18.7. 19.00 Uhr Großer Saal
Mo 19.7. - Mi 21.7. 21.00 Uhr Großer Saal
Und täglich grüßt die Liebe
Australien 2020 Regie: Josh Lawson
100 Minuten
Der chronische Aufschieber Teddy wacht am Tag nach seiner Hochzeit in einem Parallelleben auf, in dem er alle paar Minuten ein Jahr in die Zukunft springt. Ihm wird nicht nur bewusst, wie rasend schnell die Zeit verrinnt, sondern auch dass er sein bisheriges Leben verschwendet hat und zum Egoisten geworden ist. Endlich wird ihm klar, was wirklich zählt und er beschließt, jeden Moment voll auszukosten, um seine Fehler zu korrigieren und die Liebe seines Lebens zurückzuerobern, bevor es zu spät ist.

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Do 15.7. - So 18.7. 21.00 Uhr Großer Saal
Der Spion
GB, USA 2020 Regie: Dominic Cooke
112 Minuten
Der britische Spionage-Thriller führt weit zurück in die Geschichte: Angesiedelt in der Hochphase des Kalten Krieges, zur Zeit der kubanischen Raketenkrise, erzählt er vom britischen Geschäftsmann Greville Wynne. Er kooperierte mit einem sowjetischen Offizier, der den Westen mit zentralen Informationen zum Vorgehen der Sowjets versorgte. „Der Spion“ ist ein auf Tatsachen basierender, engagiert gespielter Film über das Schicksal zweier gänzlich verschiedener Männer, die eine wichtige Rolle in der Kubakrise spielten. Besonnen erzählt und in detailgetreue Bilder verpackt. Darsteller: Benedict Cumberbatch, Rachel Brosnahan

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Do 15.7. - Mi 21.7. 19.30 Uhr Kleiner Saal
Mrs. Taylor’s Singing Club
GB 2019 Regie: Peter Cattaneo
112 Minuten
Charismatisch und facettenreich liefert Ausnahmeschauspielerin Kristin Scott Thomas in diesem britischen Feel-Good-Movie einen gelungenen Auftritt. Es ist nicht das erste Mal, dass die inzwischen 60jährige Oscar-nominierte Hauptdarstellerin („Der englische Patient“) einen Film bravourös schultert. Inspiriert von der wahren Geschichte einiger Ehefrauen britischer Soldaten, die auf einer Militärbasis in England einen Pop-Chor gründeten, beschwört Regisseur Peter Cattaneo („Ganz oder gar nicht“) die heilende Kraft der Musik. Der echte Chor wurde ein unerwarteter Medienhit. Er eroberte die britischen Charts und führte zu fast 50 weiteren Chören von „Military Wives“, so der Originaltitel in Großbritannien.

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Mo 19.7. - Mi 21.7. 19.00 Uhr Großer Saal
Mein Liebhaber, Der Esel & Ich
F 2020 Regie: Caroline Vignal
95 Minuten
Kaum bekommt die schwer verliebte Lehrerin vom verheirateten Geliebten einen schnöden Korb, sinnt Madame Antoinette auf Rache. Spontan folgt sie Vladimir bei dessen Wanderurlaub mit der Familie. Im Eifer des Gefechts lässt sich die eifersüchtige Heldin für die Trekking-Tour einen Begleit-Esel aufschwatzen. Nach einem störrischen Start entwickelt sich das eigenwillige Grautier zum Lasttier des Vertrauens. Der Wanderweg wird zunehmend zum Ziel der Erkenntnis für Antoinette. Nicht ohne Grund avancierte die quirlig charmante Komödie in ihrer Heimat Frankreich zum Publikumsliebling.

Woche vom 22.07.2021 bis 28.07.2021


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Do 22.7. - So 25.7. 19.00 Uhr Großer Saal
Kings of Hollywood
USA 2020 Regie: George Gallo
105 Minuten
Zwei Produzenten versuchen über einen Versicherungsbetrug für einen heruntergekommenen Schauspieler ihre Schulden bei der Mafia loszuwerden – haben aber nicht mit der Standhaftigkeit des alternden Ex-Westernstars gerechnet. Die stargespickte Komödie spielt gekonnt mit Hollywood- sowie Mafiafilm-Klischees und funktioniert als Satire auf die Verlogenheiten und den schönen Schein der Traumfabrik ausgesprochen gut. Da sind die überzogen körperbetonten Slapstick-Einlagen zu verschmerzen. Darsteller: Robert De Niro, Morgan Freeman, TommyLee Jones, Zach Braff

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DDo 22.7. - Fr 23.7. 21.30 Uhr Großer Saal
972 Breakdowns – Auf dem Landweg nach New York
D 2019 Regie: Daniel von Rüdiger
115 Minuten
Was früher der Dia-Abend war ist heute die private Reisedokumentation. Im Fall von „972 Breakdowns – Auf dem Landweg nach New York“ bedeutet das: Fünf Freunde bei ihrer Motorradtour zu begleiten, die allerdings nicht immer aus tatsächlicher Bewegung besteht, sondern – wie der Titel schon andeutet – auch aus der Reparaturen der Motorräder. In Halle lernten sie sich während ihres Kunststudiums kennen. Von Motorrädern haben sie zwar keine Ahnung, dennoch machte sich das Quintett nach dem Studium auf eine kleine Tour. Ural 650 Motorräder wurden gewählt, besonders einfach gebaute Räder, deren besondere Qualität vor allem darin liegt, dass sie keine speziellen Einzelteile benötigen, sondern sich auch durch Improvisation reparieren lassen. Auf dem Landweg nach New York soll es gehen, ein Vorhaben, bei dem jeder mit Geographie vertraute stutzen dürfte, denn zwischen den Kontinenten liegt bekanntermaßen die Beringstraße und die ist schon seit tausenden Jahren eisfrei.

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Sa 24.7. - So 25.7. 21.30 Uhr Großer Saal
Eine Frau mit berauschenden Talenten
Frankreich 2020 Regie: Jean-Paul Salomé
104 Minuten
Zu Recht gilt Isabelle Huppert als eine der größten Schauspielerinnen des Weltkinos. In Komödien sieht man die glamouröse Denkerin und einstige Chabrol-Muse freilich eher selten. Mit Regisseur Jean-Paul Salomé lässt sich die Ikone des zeitgenössischen Autorenfilms bravourös auf dieses Genre ein. Als schillernde Drogendiva führt sie die Polizei an der Nase herum. Eine Paraderolle wie geschaffen für die faszinierende Darstellerin vielschichtiger Frauengestalten. Ein turbulentes Komödien-Highlight für ungezähmte Frauen, die sich ihre Unabhängigkeit in der Männerdomäne bewahren wollen. Darsteller: Isabelle Huppert, Hippolyte Girardot

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Do 22.7. - Mi 28.7. 19.30 Uhr Kleiner Saal
Oeconomia
D 2020 Regie: Carmen Losmann
89 Minuten
Es ist eine einfache Frage, die den Grundstein dieses Dokumentarfilms bildet und einige Ökonomen vor die Schwierigkeit stellt, eine wirklich befriedigende Antwort zu geben: „Woher kommt das Geld eigentlich?“ In der Ultima Ratio ist die Antwort auch einfach: Es wird geschöpft. Oder anders: Es entsteht bei der Europäischen Zentralbank aus dem Nichts heraus. In ihrem Dokumentarfilm „Oeconomia“ betrachtet Carmen Losman unser Wirtschaftssystem und kommt zu einem erschreckenden Ergebnis.

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Mo 26.7. - Mi 28.7. 18.30 Uhr Großer Saal
Tina
USA 2021 Regie: Daniel Lindsay
118 Minuten
Mit nunmehr 81 Jahren wird Tina Turner („Tina“ - so ikonisch ist sie, dass nur ein Vorname reicht) noch einmal gefeiert. Es ist ihr letztes Geschenk an die Fans und markiert, zusammen mit einem Musical, dass 2019 uraufgeführt wurde, das Ende ihrer Karriere, das Ende ihrer Öffentlichkeit. In gewisser Hinsicht ein klassischer dokumentarischer Rückblick auf das Leben einer Künstlerin. Es beginnt mit dem Gründungsmythos von Ike und Tina Turner in den 1950er Jahren, als eine gerade einmal 17-jährige Tina, damals noch Anna Mae, den acht Jahre älteren Ike traf.

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Mo 26.7. - Mi 28.7. 21.00 Uhr Großer Saal
Weißbier im Blut
D 2021 Regie: Jörg Graser
97 Minuten
In Jörg Grasers bizarr makaberer Kriminalgroteske läuft der begnadete Kabarettist Sigi Zimmerschied zu Höchstform auf. Als grantelnder, desillusionierter Kommissar Kreuzeder vom Morddezernat Passau nimmt er die Ermittlungen zwischen Schweinsbraten und Weißbier nur widerwillig auf. In einem Niederbayern, das um einige Nuancen schwärzer ist als im kultigen Eberhofer-Kosmos, steht die Schuldfrage generell zur Disposition. Brigitte Hobmeier als unkonventioneller Psychologin und last but not least „Mama Bavaria“ alias Luise Kinseher, hat als patente Bedienung Gerda samt kraftvoll süffiger Dialoge ein Wörtchen mitzureden.

Woche vom 29.07.2021 bis 04.08.2021


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Do 29.7. - So 1.8. 19.00 Uhr Großer Saal
Heimat Natur
D 2021 Regie: Jan Haft
95 Minuten
Jan Haft, Regisseur von "Das geheime Leben der Bäume" und "Die Wiese", führt mit seiner begeisternden Dokumentation unaufgeregt durch unsere Heimat, von der Ostsee bis zu den Alpen. Wälder, Moore, Heiden, das Land in seiner ganzen Pracht – und darin immer die großen und kleinen Tiere, die hier leben und dafür sorgen, dass das Gleichgewicht erhalten bleibt. Aber der Mensch hat es zu oft aus dem Lot gebracht, so dass der Film für den Zuschauer Denkansätze liefert und ihn anregt, sich für die Erhaltung der Heimat einzusetzen.

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Do 29.7. - So 1.8. 21.15 Uhr Großer Saal
Nomadland
USA 2020 Regie: Chloé Zhao
110 Minuten
Von einer anderen Art des amerikanischen Traums erzählt Chloé Zhao in ihrem dritten Film „Nomadland“, der in Venedig mit dem Goldenen Löwen ausgezeichnet wurde und der Favorit bei den Oscars war . Menschen, die freiwillig als Nomaden leben, durch die Weiten der USA ziehen und nach Unabhängigkeit und Freiheit suchen, stehen im Mittelpunkt eines herausragenden, poetischen, unprätentiösen Films – und eine wieder mal überragende Frances McDormand („Three Billboards…“). Über diese Menschen schrieb Jessica Bruder vor einigen Jahren ihr Buch „Nomaden der Arbeit: Überleben in Amerika im 21. Jahrhundert“, das nun von Chloé Zhao adaptiert wurde. Darsteller: Frances McDormand, David Strathairn

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Do 29.7. - So 1.8. 19.30 Uhr Kleiner Saal
Persischstunden
D/Weißrussland 2020 Regie: Vadim Perelman
127 Minuten
„Erfindung einer Sprache“ nennt sich eine 2008 vom für seine Drehbücher bekannten Wolfgang Kohlhaase aufgeschriebene und bereits als Hörspiel umgesetzte Erzählung. Der US-kanadische Regisseur Vadim Perelman hat sie für die Leinwand adaptiert, Lars Eidinger brilliert darin als Kommandant der Küche eines Übergangslagers, der sich von einem Gefangenen die persische Sprache Farsi beibringen lässt, weil er nach dem Krieg in den Iran auswandern und ein Restaurant eröffnen will. Was der Hauptsturmführer nicht weiß: die Wörter, die er lernt, sind eine reine Phantasiesprache. Ob die Sache gut gehen wird, daraus zieht „Persischstunden“ seine Spannung.