August 2026

Woche vom 30. Juli 2026 bis 5. August 2026


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Do 30.7. - So 2.8. 17.30 Uhr Großer Saal
Nürnberg
USA, Ungarn 2025 Regie: James Vanderbilt
148 Minuten Wunschfilm
Am Ende des Zweiten Weltkriegs wird Reichsmarschall Hermann Göring verhaftet. Aufgrund der Größe des Verbrechens des Nazi-Regimes sollen die inhaftierten Parteigrößen aber nicht einfach exekutiert werden. Ein internationales Tribunal soll klarstellen, dass Staatenlenker für Verbrechen belangt werden können, für die es bis dahin keinen Tatbestand gab. Ein Psychologe soll die inhaftierten Nazis psychologisch evaluieren. Er entwickelt dabei eine besondere Beziehung zu Göring, einem Mann, den er als Narzissten einschätzt, der aber auch eine immense Menge Charme besitzt – bis der Moment kommt, da Kelley hinter die Fassade blickt und wirklich versteht, was das Böse eigentlich ist. - Der Film basiert auf dem Buch „Der Nazi und der Psychiater“ von Jack El-Hai.
Darsteller: Russell Crowe, Rami Malek

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Do 30.7. - So 2.8. 19.30 Uhr Kleiner Saal
Birnenkuchen mit Lavendel
Frankreich 2015 Regie: Éric Besnard
100 Minuten Kultfilm
Ein Film, der glücklich macht! Wie ein frischer Frühlingswind trägt diese französische Komödie Leichtigkeit und gute Laune ins Kino. Mit Herz, Humor und Verstand präsentiert Éric Besnard (Buch und Regie) ein Stück feiner Filmkunst. Er erzählt die Geschichte einer Frau in Nöten, die einem hochintelligenten Mann mit Asperger-Syndrom begegnet. Eine romantische Komödie der besonderen Art vor einer überwältigend schönen Naturkulisse. Wer hier nicht mit wohligem Seufzen das Kino verlässt, braucht dringend … na, was wohl? - einen Urlaub in der Provence!

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Do 30.7. - So 2.8. 20.30 Uhr Großer Saal
Mo 3.8. - Mi 5.8. 17.30 Uhr Großer Saal
H wie Habicht
GB, USA 2026 Regie: Philippa Lowthorpe
128 Minuten
Eine beliebte Cambridge-Dozentin wird durch den Tod des Vaters aus der Bahn geworfen. Trost sucht Helen in einem neuen Hobby als Falknerin. Die Ablenkung erwächst zur Obsession. Habicht Mabel bestimmt immer mehr das Leben der Professorin, die Job und Familie zunehmend vernachlässigt. Basierend auf einer wahren Geschichte entwickelt sich ein bewegendes Drama über Trauer und Hoffnung. Claire Foy und Brendan Gleeson präsentieren sich in Bestform. Habicht Mabel schießt freilich mit seinen Kunststückchen den Vogel ab. Wie die mit dem Golden Globe und dem Emmy gekrönte Claire Foy das majestätische Raubtier zu zähmen versteht, ist allemal beeindruckend. Nach dem autobiografischen Bestseller von Helen Macdonald. Ein Drama um Trauer, Schmerz und Hoffnung in ruhigem Tempo und mit stimmungsvollen Landschaftsaufnahmen.

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Mo 3.8. - Mi 5.8. 17.00 Uhr Kleiner Saal
Die Legende des Wüstenkindes
Frankreich 2026 Regie: Gilles de Maistre
92 Minuten
Die 14-jährige Sun hat erfolgreich eine Geschichte über einen Jungen namens Hadara veröffentlicht, der in der Wüste von Tieren aufgezogen wurde. Als Sun selbst in die Sahara reist und dort die gleichaltrige Kharouba trifft, merkt sie bald, dass hinter Hadara mehr steckt als nur eine Gutenachtgeschichte, die sich ihr Großvater ausgedacht hat. - Bildstarke, durchaus anrührende Coming-of-Age-Story mit sehenswerten Tier-Mensch-Interaktionen.

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Mo 3.8. - Mi 5.8. 19.30 Uhr Kleiner Saal
Rose
D / Österreich 2026 Regie: Markus Schleinzer
94 Minuten Silberner Bär 2026
Unter einem breiten Hut versteckt Rose (Sandra Hüller) ihr Gesicht, die kurzen Haare, die Narbe auf der Wange, die es, zusammen mit der tiefen Stimme nicht schwer macht, sie für einen Mann zu halten. Allein der fehlende Bartwuchs unterscheidet sie von den Männern in der abgelegenen Gegend deutscher Lande, in der Rose eine Erbschaft antritt. Der Hof, den Rose nun betreibt, verfällt zwar seit Jahren, doch nach und nach bringt sie den Hof auf Vordermann, bestellt das Feld, hütet Tiere.- Der österreichische Regisseur Markus Schleinzer erzählt eine Geschichte, basierend auf Erzählungen aus dem 17. Jahrhundert, in denen sich der Wunsch nach Selbstbestimmung und Freiheit zeigt. Eines der Highlights der diesjährigen Berlinale mit einer wie immer herausragenden Sandra Hüller in der Hauptrolle – dafür den Silbernen Bären.

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Mo 3.8. - Mi 5.8. 20.15 Uhr Großer Saal
Der Teufel trägt Prada 2
USA 2026 Regie: David Frankel
120 Minuten
Rund 20 Jahre ist es her, dass Andrea (Anne Hathaway) und Emily (Emily Blunt)
als Assistentinnen der Modemagazin-Chefin Miranda Priestley (Meryl Streep) unter
deren teuflischen Art litten. Inzwischen haben die beiden Frauen eigene
Karrieren eingeschlagen, Emily sogar sehr erfolgreich als Managerin einer Luxus-
Marke, für deren Werbe-Kampagnen unzählige Dollar ausgegeben werden. Solche
Dollar könnte auch Miranda Priestley gut gebrauchen, denn im Internet-Zeitalter
verkauft sich ihre Zeitschrift Runway immer schlechter. Wie das Schicksal es
will, kreuzen sich die Wege von Miranda, Andy und Emily nach all der Zeit wieder
– und auch Art Director Nigel (Stanley Tucci) darf nicht fehlen, wenn es im New
Yorker Modezirkus wieder rundgeht.

Woche vom 6. August 2026 bis 12. August 2026


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Do 6.8. - So 9.8. 18.00 Uhr Großer Saal
Chéri, ich komme! Die Erfindung der Lust
Frankreich 2026 Regie: Reem Kherici
89 Minuten
Fanny (Alexandra Lamy) und Thomas (François Cluzet) sind seit 20 Jahren glücklich verheiratet, doch eines Tages kommt ein Geheimnis ans Licht: Fanny hatte noch nie einen Orgasmus. Tom, ein Ingenieur, beschließt, eine gewagte Herausforderung anzunehmen: Er will ein Gerät entwickeln, das die weibliche Lust revolutionieren wird. - Nach einer wahren Geschichte legt die Regisseurin Reem Kherici einen Komödienkracher hin, dem ein echter Coup gelingt: jenseits von Vulgarität erzählt der Film sehr empfindsam und dennoch voller Humor von der Erneuerungskraft der Liebe. Eine sehr bewegende und hinreißend witzige Geschichte über eine große Liebe, die sich traut, Fragen zu stellen – und ein Paar, das bereit ist, neue Antworten zu finden.

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Do 6.8. - So 9.8. 20.15 Uhr Großer Saal
Die Camino-Therapie – Finde deinen Weg
Frankreich, Belgien 2026 Regie: Yann Samuell
113 Minuten Tipp
Die französische Produktion ist im besten Sinne, mal wieder, ein Wanderfilm. Es geht nicht nur um das Bezwingen des Wegs, sondern natürlich auch um die Selbstfindung. Wie man im Kino immer wieder lernt: Wenn man Schicksalsschläge erlebt oder im Leben nicht weiterweiß, hilft eine Wanderung. - Fred ist eine Lehrerin, die suspendiert wird, sich dann aber entscheidet, sich bei einem Verein zu engagieren, der straffällige Jugendliche auf den rechten Weg zurückbringen will. Sie haben dann die Wahl: Gefängnis oder drei Monate Übergangswanderung. Soll heißen: 2.000 Kilometer Jakobsweg oder Knast. Auch Adam entscheidet sich für die Wanderung. Der junge Mann ist ein Problemfall, schnell aufbrausend, auch gewalttätig, was es Fred nicht leicht macht. Aber der Weg ist das Ziel und nach und nach beginnt sich eine Veränderung einzustellen.

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Do 6.8. - So 9.8. 19.30 Uhr Kleiner Saal
Ingeborg Bachmann – Jemand, der einmal ich war
D / Österreich 2026 Regie: Regina Schilling
95 Minuten
Regina Schilling inszeniert zusammen mit Sandra Hüller in der Rolle von Ingeborg Bachmann ein Dokudrama, das sich entlang eines Tages im Leben der Schriftstellerin entfaltet. Neben den Spielszenen in einer römischen Wohnung gibt es Archivmaterial über die Schriftstellerin, Briefe und Auszüge aus ihren Werken ergänzen das hybride Porträt wie ein Mosaik. Die Szenen sind teilweise improvisiert, mit Archivmaterial verflochten, von Interviewaufnahmen durchsetzt und vor der Kulisse von Bachmanns eigenen Texten ausgebreitet. Bearbeitet wird Bachmanns Kindheit, die 1926 in Österreich geboren wurde und damit auch während des Zweiten Weltkriegs aufwuchs. Aber auch ihr Dazustoßen zur legendären Gruppe 47 und den Männern in ihrem Leben: Paul Celan, Hans Werner Henze und Max Frisch.

Mo 10.8. - Mi 12.8. Großer Saal
Mo 10.8. - Mi 12.8. Kleiner Saal
keine Vorstellungen
 

Woche vom 13. August 2026 bis 19. August 2026


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Do 13. 8. - So 16.8. 18.00 Uhr Großer Saal
Mo 17.8. - Di 18.8. 20.15 Uhr Großer Saal
The Invite
USA 2026 Regie: Olivia Wilde
107 Minuten Tipp
Nach 15 Jahren scheint sich die Ehe von Angela (Olivia Wilde) und Joe (Seth Rogen) nicht nur totgelaufen zu haben, sondern steht regelrecht vor dem Kollaps. Doch die Einladung an die Nachbarn ist nun mal schon ausgesprochen. Also kommen Pina (Penélope Cruz) und Hawk (Edward Norton) von gegenüber eben zum Essen vorbei. Statt sich auf den bedeutungslosen Smalltalk und ein bisschen Essen einzulassen, machen die Nachbarn Angela und Joe schon bald offene Avancen – denn sie sind anscheinend polyamourös und durchaus offen für mehr als nur traute Zweisamkeit. Die Frage ist jedoch, ob sich Angela und Joe angesichts ihrer eingeschlafenen Ehe darauf einlassen sollen oder ob die ganze Gemengelage doch noch etwas komplizierter ist...- „The Invite“ ist bereits das fünfte Mal, dass der Stoff in einer anderen Sprache neu verfilmt wird! Z.B. „Die Nachbarn von oben“ aus der Schweiz.

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Do 13. 8. - So 16.8. 19.30 Uhr Kleiner Saal
Auf zwei Rädern
Frankreich 2024 Regie: Mathias Mlekuz
89 Minuten
Kaum etwas dürfte für Eltern schwerer zu ertragen sein als der Tod eines Kindes, noch dazu, wenn dieser durch Suizid erfolgte. Der französische Schauspieler Mathias Mlekuz versuchte diesen Schicksalsschlag auf ganz eigene Weise zu verarbeiten: Durch das erstaunlich beschwingte Roadmovie „Auf zwei Rädern“, Trauerbewältigung auf dem Fahrrad – und mit einigem Alkohol. Einige Jahre zuvor hatte sich Youri auf eine große Fahrradtour begeben, die ihn von der französischen Atlantikküste bei La Rochelle über Deutschland, Ungarn und Rumänien bis in die Türkei, zum Zielort Istanbul führte. Dort hatte er eine Freundin, die nun, nach Youris Tod, Ziel einer Wiederholung der Reise ist.

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Do 13. 8. - So 16.8. 20.15 Uhr Großer Saal
Dreams - Gefährliches Verlangen
USA , Mexika 2025 Regie: Michel Franco
99 Minuten
Der junge mexikanische Balletttänzer Fernando wagt den mutigen Schritt über die Grenze nach San Francisco, fest entschlossen, seine Träume zu verwirklichen und auf die Unterstützung seiner Geliebten Jennifer ( Jessica Chastain) zu bauen. Doch schnell merkt er, dass zwischen seinem unbändigen Ehrgeiz und der Kraft der Liebe seine Hoffnungen auf die schonungslose Härte der Realität prallen. - Der Film wirft einen abgründigen Blick auf die Lebenssituation von Migranten in den USA, indem er eine privilegierte Mehrheitsgesellschaft mit deren erotischen Obsessionen und Unterdrückungsfantasien konfrontiert.

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Mo 17.8. - Mi 19.8. 17.30 Uhr Großer Saal
Insekten – Helden im Verborgenen
D 2026 Regie: Nepomuk Pfaff
87 Minuten
Die Entwicklung der Erde ist untrennbar verbunden mit der Entwicklung ihrer Bewohner, und mit die ältesten sind die Insekten. Nepomuk Pfaff erzählt von der Geschichte dieser ersten Wesen auf unserer Welt, die fliegen konnten und die den Planeten über viele Jahrmillionen mitgeprägt haben. Zwischen Waldboden, Grashälmchen und Blütenkelchen eröffnet sich eine Welt, die größer wirkt als manches Abenteuerkino. Der Filmemacher macht aus den kleinsten Bewohnern unserer Erde die Stars einer ebenso aufwendig gestalteten wie bildschönen Naturdokumentation.

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Mo 17.8. - Mi 19.8. 19.30 Uhr Kleiner Saal
Lebensansichten eines Huhns
D, Griechenland, Ungarn 2025 Regie: György Palfi
97 Minuten Der besondere Film
Von Hühnern und Menschen: ein humorvoller, berührender und sehr genau beobachteter Film über das Tier im Menschen und den Menschen im Tier. Eine sowohl emanzipierte Autobiographie einer Körnerpickerin als auch eine sehr originelle Geschichte über das Abenteuer des Erzählens. - Einer Henne gelingt die Flucht aus einer Legebatterie. Sie findet Zuflucht in einem heruntergekommenen Restaurant an der griechischen Küste. Dort, wo sie die Liebe entdeckt, durch die Hackordnung der Menschen navigiert, und darum kämpft, ihre Eier vor dem gierigen Besitzer zu schützen.

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Mi 19.8. 20.15 Uhr Großer Saal
Chihiros Reise ins Zauberland
Japan 2001 Regie: Hayao Miyazaki
125 Minuten
Die kleine Chihiro durchquert mit ihren Eltern während eines Ausflugs einen dunklen Tunnel. Auf der anderen Seite befindet sich die Stadt der Geister, in der Chihiros Eltern in Schweine verwandelt werden. Völlig auf sich alleine gestellt versucht das Mädchen, die Verwandlung rückgängig zu machen. Daher erkundet sie sie die Welt auf der anderen Seite des Tunnels weiter und findet ein Erholungsbad für Götter, das von der Hexe Yuraba geleitet wird. Diese versklavt andere Wesen, indem sie ihre Namen stielt, wie es bereits dem Jungen Haku widerfahren ist. Nun muss Chihiro tapfer sein und einen Weg finden, nicht nur ihre eigenen Eltern, sondern auch Haku von ihren Flüchen zu befreien. Wideraufführung des Klassikers des japanischen Animes und der einzige Anime-Film, der einen Oscar für den besten Animationsfilm gewonnen hat.

Woche vom 20. August 2026 bis 26. August 2026


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Fr 21.8. - So 23.8. Großer Saal
Minions & Monster
USA 2026 Regie: Piere Coffin
90 Minuten Kinderkino
Die Minions durchquerten die Länder dieser Welt auf der Suche nach einem großen Bösewicht, dem sie folgen könnten. Sie hatten einige, aber nicht wenige wurden auch ihretwegen aus dem Leben befördert. Und so suchten sie und suchten sie und suchten sie, bis sie schließlich nach Hollywood kamen, 1927 für den Film entdeckt werden und fortan zu Stars werden. Bis der Tonfilm kommt, dann ist es aus mit der Karriere. Minion James träumt aber vom Oscar und brütet die Idee eines Minions-und-Monster-Film aus, wofür echte Monster heraufbeschworen werden. Das Chaos ist vorprogrammiert.

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Do 20.8. - So 23.8. 18.00 Uhr Großer Saal
Mo 24.8. - Mi 26.8. 17.45 Uhr Großer Saal
Spaziergang nach Syrakus
D 2026 Regie: Lars Jessen
97 Minuten
Mitten im Leben fasst Paul Gompitz (Charly Hübner) den Entschluss, von Rostock aus nach Syrakus auf Sizilien zu reisen. Angetrieben von dem Wunsch, den Spuren des Dichters Johann Gottlieb Seume zu folgen, entwickelt sich die Idee zu einem persönlichen Ziel. Doch Paul lebt in der DDR und damit hinter einer streng bewachten Grenze, die legale Ausreisen nahezu unmöglich macht. Der Plan lässt sich auf offiziellem Weg nicht verwirklichen. Um sein Vorhaben dennoch umzusetzen, beginnt er, eine Flucht vorzubereiten, die ihn seinem Ziel näherbringen soll.

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Do 20.8. - So 23.8. 19.30 Uhr Kleiner Saal
Hiddensee
D 2026 Regie: Annekatrin Hendel
123 Minuten
Hiddensee, eine Insel voller Sehnsucht und Freiheit, spiegelt die gesellschaftlichen Umbrüche wider, die sich in ganz Deutschland abspielten. Der Dokumentarfilm zeichnet ein Jahrhundertgeschichte nach, beginnend in den goldenen 1920ern, als die Berliner Avantgarde die Insel als Rückzugsort wählte. Im Kontrast zur friedlichen Idylle der Insel beleuchtet der Film die nachhaltigen Schäden, die der Nationalsozialismus dem geistigen Leben in Deutschland zufügte.

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Do 20.8. - So 23.8. 20.15 Uhr Großer Saal
Mo 24.8. - Mi 26.8. 20.00 Uhr Großer Saal
Odyssee
USA 2026 Regie: Christopher Nolan
171 Minuten Do in OmdtU
Nach dem Trojanischen Krieg möchte König Odysseus (Matt Damon) wieder zu seiner Frau Penelope (Anne Hathaway) und seinem Sohn Telemachos (Tom Holland) nach Ithaka zurückkehren. Doch der Heimweg wird schwieriger als erwartet, denn Odysseus steht ein langes Abenteuer voller Gefahren bevor. So muss er sich unter Anderen mit der Göttin Kalypso (Charlize Theron), dem Zyklopen Polyphem und der Zauberin Circe auseinandersetzen. In der Zwischenzeit begibt sich die Göttin Athene (Zendaya) in Odysseus' Heimat Ithaka und drängt Telemachos dazu, sich auf die Suche nach seinem Vater zu machen. - Neuer Film von "Oppenheimer"-Macher Christopher Nolan, basierend auf dem Epos von Homer, welches bereits mehrfach verfilmt wurde, unter Anderem 1954 mit Kirk Douglas und 2024 mit Ralph Fiennes.
Do in OmdtU.

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Mo 24.8. - Mi 26.8. 19.30 Uhr Kleiner Saal
Dann passiert das Leben
D 2015 Regie: Neele Leana Vollmar
123 Minuten Wunschfilm
Hans (Ulrich Tukur) ist Schuldirektor kurz vor seinem Ruhestand. Doch während seine Pensionierung immer näher rückt, empfinden er und seine Frau Rita (Anke Engelke) statt Freude einfach nur die pure Angst. Nach 35 Jahren Ehe stehen sie vor der Herausforderung, sich mit ihrer einst leidenschaftlichen, aber mittlerweile eingefahrenen Beziehung auseinanderzusetzen. Der gemeinsame Sohn hat das Nest schon lange verlassen, Hans und Rita sind nun also wirklich die ganze Zeit alleine miteinander. Besonders Rita kommt mit dieser Umstellung nicht so gut klar. Dann passiert auch noch ein tragischer Unfall, der sowieso alles verändert und den Blick in die Zukunft trübt...

Woche vom 27. August 2026 bis 2. September 2026


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Do 27.8. - So 30.8. 18.00 Uhr Großer Saal
Oh la la 2 - Neue Tests, neues Chaos
Frankreich 2026 Regie: Julien Herve
91 Minuten
Fortsetzung der französischen Komödie „Oh la la - Wer ahnt denn sowas?“ von 2024, wieder mit Christian Clavier, Didier Bourdon, Sylvie Testud und Marianne Denicourt. - Ein DNA-Test Alice und François vor ihrer Hochzeit offenbart ihre Väter: einen Adeligen und einen Autoverkäufer. Die stolzen Männer heißen ihr unerwartetes Erbe daraufhin mit offenen Armen willkommen, sind dabei aber nicht ganz so "französisch", wie ihre Kinder sich das vielleicht gewünscht hätten.

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Do 27.8. - So 30.8. 19.30 Uhr Kleiner Saal
Bitteres Fest
Spanien 2026 Regie: Pedro Almodóvar
112 Minuten
Elsa arbeitet recht erfolgreich als Werbedirektorin. Das kommt ihr ganz gelegen, als ihre Mutter verstirbt. Denn so muss sie sich nicht der Trauer ergeben, sondern kann sich sich weiter in ihre Arbeit stürzen und die Trauer verdrängen, ohne sich wirklich bewusst mit dem Verlust auseinandersetzen zu müssen. Erst eine persönliche Krise zwingt sie schließlich dazu, Abstand von ihrem arbeitsschwangeren Alltag zu nehmen. Gemeinsam mit ihrer Freundin Patricia reist sie nach Lanzarote, wo sich ihr dann jedoch neue Perspektiven eröffnen. - Regisseur Almodóvar bleibt sich auch in seinem mittlerweile 24. Langfilm stilistisch treu: präzise komponierte Bilder, satte Farben, eine ausgeprägte Liebe zu Interieurs, fast so, als stamme der Film aus einem abgeschlossenen Almodóvar-Kosmos.

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Do 27.8. - So 30.8. 20.00 Uhr Großer Saal
Steckerlfischfiasko
D 2026 Regie: Ed Herzog
90 Minuten
Ein neuer Fall für das Dreamteam Franz Eberhofer (Sebastian Bezzel) und Rudi Birkenberger (Simon Schwarz): Der örtliche Steckerlfischkönig wird tot in der Wellnesslandschaft des neuen Golfclubs gefunden. Franz muss nun unter dubiosen Volksfestclans und golfenden Schickimicki-Schnöseln ermitteln. Gleichzeitig hat seine Susi (Lisa Maria Potthoff) ganz andere Pläne: Sie kandidiert als Bürgermeisterin, was sowohl bei Franz als auch beim amtierenden Dorfoberhaupt für hochgradig nervöse Zuckungen sorgt …Verfilmung der gleichnamigen Eberhofer-Reihe von Rita Falk.