Woche vom 28. August 2025 bis 3. September 2025


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Do 28.8. - So 3.9. 17.30 Uhr Großer Saal
In die Sonne schauen
D 2024 Regie: Mascha Schilinski
149 Minuten Tipp
Ein abgeschiedener Vierseitenhof im Norden von Sachsen-Anhalt. Hier wuchsen vier Frauen aus unterschiedlichen Epochen auf, deren Leben auf unheimliche Weise miteinander verwoben sind: Alma (1910er-Jahre), Erika (1940er-Jahre), Angelika (1980er-Jahre) und Nelly (2020er-Jahre). Jede von ihnen erlebt ihre Kindheit oder Jugend auf diesem Hof. Während sie durch ihre jeweilige Gegenwart streifen, offenbaren sich ihnen Spuren der Vergangenheit – unausgesprochene Ängste, verdrängte Traumata, verschüttete Geheimnisse. Als sich ein tragisches Ereignis auf dem Hof wiederholt, geraten die Grenzen zwischen Vergangenheit und Gegenwart ins Wanken. Eine meisterhafte und mitreißende Meditation über den (weiblichen) Schmerz, der sich im Laufe von 100 Jahren in einem Vierseitenhof in der Altmark ansammelt. Ein so grandios wie radikal inszenierter Film, der gleichermaßen verstört wie fasziniert.

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Do 28.8. - So 31.8. 20.45 Uhr Großer Saal
Wenn der Herbst naht
Frankreich 2024 Regie: François Ozon
102 Minuten
In der Beziehung zwischen einer älteren Frau, die auf dem Land lebt, und ihrer Tochter in Paris läuft kaum etwas rund. Kurz nachdem die Tochter bei ihrer Mutter ein Gericht mit giftigen Pilzen gerade noch überlebt hat, kommt sie unter mysteriösen Umständen ums Leben. Bei der Frage, ob es ein Unfall oder ein Totschlag war, aber auch in anderen Punkten lässt der herbstlich gefärbte Film vieles in der Schwebe. Ein zwischen Familiendrama, schwarzer Komödie und Krimi oszillierender Film, ein großes Puzzle – und zugleich ein nicht alltäglicher Genre-Mix: Was als witzige Familiengeschichte beginnt, entwickelt sich peu à peu zum vielschichtigen Kriminalfall.

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Do 28.8. - So 31.8. 19.30 Uhr Kleiner Saal
Monsieur Aznavour
Frankreich 2024 Regie: Mehdi Idir
133 Minuten
Paris in den 1930er Jahren: Als der junge Charles Aznavour (Tahar Rahim) für ein paar Münzen in einem Theaterstück mitspielt, entdeckt er seine Leidenschaft für die Bühne und fasst den Entschluss, Sänger zu werden. Doch die Ausgangslage ist alles andere als vielversprechend – ohne Geld, als Sohn armenischer Einwanderer und mit einer unkonventionellen Stimme zweifelt sein Umfeld an seinem Erfolg. Getrieben von unerschütterlichem Ehrgeiz nimmt Charles jedes Risiko in Kauf. Als schließlich die Chanson-Ikone Édith Piaf auf ihn aufmerksam wird, scheint der Durchbruch greifbar. Doch wie viel ist er bereit, für seinen Traum zu opfern?

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Mo 1.9. - Mi 3.9. 19.30 Uhr Kleiner Saal
The Klimperclown
D 2025 Regie: Helge Schneider
82 Minuten
Einen Künstler, den sie nicht so recht einzuordnen wissen, bezeichnen die Medien gern als Phänomen. Der Musiker und Entertainer Helge Schneider geistert seit Jahrzehnten als ein solches „Phänomen“ über Bühnen, Leinwände und Fernsehschirme, nicht zuletzt, weil er sich selbst aktiv jeder Kategorisierung entzieht, wozu auch sein autobiographischer Dokumentarfilm „The Klimperclown“ beiträgt, den Schneider zusammen mit seinem langjährigen Bandkollegen Sandro Giampietro quasi im Alleingang gedreht und montiert hat. Wie Schneiders Bühnen- und Talkshow-Auftritte ist „The Klimperclown“ ein großes, zwischen Ernst und Unsinn, Anspruch und Blödelei changierendes Vexierspiel.

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Mo 1.9. - Mi 3.9. 20.30 Uhr Großer Saal
Der Spitzname
D 2024 Regie: Sönke Wortmann
90 Minuten Wunschfilm
Anna (Janina Uhse) und Thomas (Florian David Fitz) planen ihre Hochzeit in den malerischen Tiroler Alpen und haben die gesamte Familie eingeladen. Doch schon im Ski-Lift sinniert Stephan (Christoph Maria Herbst), gewohnt schlecht gelaunt, über die aktuellen Entwicklungen in den Leben der Böttchers, Wittmanns, Bergers und Königs. Hinzu kommt noch das Chaos, das seine jugendlich-woken Kinder Cajus und Antigone in die idyllische Winterkulisse bringen. Die ohnehin angespannten Familienverhältnisse drohen, die geplante Hochzeit zu gefährden und führen zu einer turbulenten Eskalation. Fortsetzung von „Der Vorname“ und „Der Nachname“, die die Trilogie um eine dysfunktionale Familie aus gutbürgerlichem Milieu abschließt.

Woche vom 4. September 2025 bis 10. September 2025


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Fr 5.9. - So 7.9. 15.45 Uhr Großer Saal
Die Schlümpfe: Der große Kinofilm
USA 2025 Regie: Chris Miller
92 Minuten Kinderkino ohne Altersbeschränkung
Als Papa Schlumpf auf mysteriöse Weise von den bösen Zauberern Gargamel und Razamel entführt wird, stehen die Schlümpfe vor ihrer bislang größten Herausforderung. Schlumpfine und ihre Freunde beschließen, sich auf eine gefährliche Mission zu begeben, die sie aus ihrer magischen Welt in die reale Welt führt. Dort müssen sie nicht nur Papa Schlumpf aufspüren und befreien, sondern sich auch den Herausforderungen einer unbekannten Umgebung stellen.

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Do 4.9. - Mi 10.9. 18.00 Uhr Großer Saal
Das Kanu des Manitu
D 2025 Regie: Michael Bully Herbig
88 Minuten
In der Fortsetzung der deutschen Kultkomödie „Der Schuh des Manitu“ kämpfen Apachen-Häuptling Abahachi und sein weißer Blutsbruder weiter für Frieden und Gerechtigkeit im Lande. Der temporeiche Film greift die erprobten Figuren und Gags des Vorgängers ohne sonderliche Neueinfälle auf und bewegt sich auch formal weiter im unveränderten Rahmen. Trotz vereinzelter Anspielungen auf einen gewandelten Zeitgeist bleibt das Erfolgsrezept des Vorgängers im Wesentlichen unverändert. Wer den ersten Teil mochte wird den Film mögen – und umgekehrt!

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Do 4.9. - So 7.9. 19.30 Uhr Kleiner Saal
Wilma will mehr
D 2025 Regie: Maren-Kea Freese
112 Minuten Wunschfilm
Wilma (Fritzi Haberlandt) steht vor den Trümmern ihres bisherigen Lebens: Erst verliert sie ihren Job im Elektrohandel, dann erwischt sie ihren Mann Alex (Thomas Gerber) in flagranti beim Fremdgehen. Kurzentschlossen packt sie ihre Sachen und reist nach Wien, wo ihre Jugendliebe Martin als Filialleiter eines Baumarkts arbeitet. Doch die erhoffte warme Wiedersehensfreude bleibt aus, und Wilma muss sich erst einmal mit neuen Rückschlägen arrangieren. Zwischen Wiener Schmäh, kuriosen Begegnungen und einem Walzer-Schnellkurs für chinesische Touristen entdeckt sie jedoch nach und nach ihre eigene Stärke.

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Do 4.9. - So 7.9. 20.15 Uhr Großer Saal
F1 - Der Film
USA 2025 Regie: Joseph Kosinski
155 Minuten Do in OmdtU
In den 1990er Jahren galt Sonny Hayes (Brad Pitt) noch als die nächste große Nummer im Rennsport und der höchsten Klasse, der Formel 1. Doch auch als Rennfahrer legt man seinen Körper in die Waagschale und muss letztlich mit dem Schlimmsten rechnen. Für Sonny Hayes bedeutet das das Ende seiner Karriere als Formel-1-Profi nach einem folgenschweren Unfall auf der Rennstrecke. Sein damaliger Teamkollege Ruben Cervantes (Javier Bardem) ist mittlerweile Chef des Teams APXGP und will Hayes zurück in die Königsklasse holen. - Für authentische Renn-Action setzen die Macher von "F1" auf echte Aufnahmen von Formel 1-Rennwagen.
Do in OmdtU.

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Mo 8.9. - Mi 10.9. 19.30 Uhr Kleiner Saal
Go Clara Go
D 2025 Regie: Sylvie Kürsten
93 Minuten Chemnitz
In der DDR der 1970er Jahre erklärten einige wenige Künstler das offiziell sozialistisch geprägte Chemnitz, damals Karl-Marx-Stadt, zur Bühne für künstlerische Freiheit und Experimentierlust. Mit stummen Performances, gemeinschaftlichen Pleinairs am Meer, rauschenden Künstlerfesten und kollektiv geschaffenen Kaltnadelradierungen setzte die Künstlergruppe Clara Mosch neue Maßstäbe. Ihre Aktionen zeugen von einem kreativen Eigensinn, der sich an westlichen Strömungen wie dem Werk von Joseph Beuys orientierte und gleichzeitig einen eigenständigen Weg ging: radikal, poetisch und kompromisslos. - Im Gespräch mit : Michael Morgner, Dagmar Ranft-Schinke, Thomas Ranft, Gregor Torsten Kozik u.a.

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Mo 8.9. - Mi 10.9. 20.00 Uhr Großer Saal
Sirāt
Spanien, Frankreich 2025 Regie: Oliver Laxe
115 Minuten
Die Brücke zwischen Himmel und Hölle heißt in der islamischen Eschatologie as-Sirāt und muss von Verstorbenen überquert werden, um ins Paradies zu gelangen. Dieser Gedanke dient als Ausgangspunkt von „Sirat“. - Bei einer Raveparty in der Wüste von Marokko sucht ein Mann in Begleitung seines kleinen Sohns nach seiner Tochter, zu der er seit Monaten keinen Kontakt hatte. Als eine fünfköpfige Gruppe, aufbricht, um durch die Wüste zu einer weiteren Party zu gelangen, folgen ihr der Mann und der Junge. Die Fahrt erweist sich als Trip in ein gefahrvolles Niemandsland, in dem existenzielle Erschütterungen warten.

Woche vom 11. September 2025 bis 17. September 2025


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Do 11.9. - So 14.9. 17.30 Uhr Großer Saal
Die Gesandte des Papstes
USA 2023 Regie: Alejandro Monteverde
145 Minuten
Alejandro Monteverdes biographisches Melodram schildert das Leben der italienischen Ordensschwester Franziska Xaviera Cabrini, die in New York das erste Waisenhaus in den USA gründete und später heiliggesprochen wurde. Als italienische Einwanderin kommt sie 1889 in New York an und trifft dort auf Krankheit, Elend und verwahrloste Kinder. Entschlossen nimmt sie den Kampf auf, um den feindseligen Bürgermeister davon zu überzeugen, Obdach und medizinische Versorgung für die Schwächsten der Gesellschaft bereitzustellen. Trotz gebrochenem Englisch und angeschlagener Gesundheit erschafft sie mit unternehmerischem Geist ein Reich der Hoffnung.

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Do 11.9. - So 14.9. 20.30 Uhr Großer Saal
Mo 15.9. - Mi 17.9. 18.00 Uhr Großer Saal
Was ist Liebe wert – Materialists
USA 2025 Regie: Celine Song
109 Minuten
Mit der Liebe kennt sich Lucy (Dakota Johnson) aus – also jedenfalls rein beruflich, denn die New Yorkerin arbeitet als Beraterin für eine Partnervermittlung. Sie ist absoluter Profi und dieser Ruf eilt ihr auch voraus. Wer auf der Suche nach der großen Liebe ist, lässt sich von Lucy passende Dates arrangieren – vorausgesetzt, die eigene Brieftasche ist ausreichend gefüllt. Liebe muss man sich offenbar auch leisten können. Teilen muss sie schließlich auch noch ihr Herz, denn zusammen mit ihrem (eigentlich) Ex-Freund John (Chris Evans) und ihrem Kunden Harry gerät sie unerwartet selbst in ein Liebesdreieck...

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Do 11.9. - So 14.9. 19.30 Uhr Kleiner Saal
Memoiren einer Schnecke
Australien 2024 Regie: Adam Elliot
95 Minuten Wunschfilm
Nach „Mary und Max“ der neue Stop-Motion-Animationsfilms von Adam Elliot – und wieder alles andere als lustig aber höchst sehenswert! - Grace Pudel blickt zurück auf eine Kindheit voller Brüche und Verluste. Nach dem frühen Tod der Mutter wachsen sie und ihr Zwillingsbruder Gilbert ihrem pflegebedürftigen, alkoholabhängigen Vater auf. Als auch dieser stirbt, werden die beiden getrennt und in verschiedene Pflegefamilien gegeben. Der Schmerz über die Trennung und die Einsamkeit lassen sie verstummen, bis eine ungewöhnliche Begegnung neue Wege öffnet. In Pinky einer lebenslustigen älteren Frau mit schillernder Persönlichkeit, findet Grace nicht nur eine Freundin, sondern auch neue Zuversicht. Stück für Stück beginnt sie, der Welt wieder zu begegnen – und entdeckt darin ungeahnte Möglichkeiten.

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Mo 15.9. - Mi 17.9. 19.30 Uhr Kleiner Saal
Hass
Frankreich 1995 Regie: Mathieu Kassovitz
95 Minuten
In einem Pariser Vorort herrscht Krawall. Am folgenden Tag ziehen dort die drei Jugendlichen Vinz (Vincent Cassel), Saïd und Hubert orientierungslos durch die Straßen. Nachdem ihr Bekannter Abdel in den nächtlichen Kämpfen zwischen randalierenden Jugendlichen von der Polizei lebensbedrohlich verletzt wurde, brodelt der Hass in ihnen. Dabei treffen die Jungs Freunde, geraten immer wieder mit guten und schlechten Polizisten in Konflikt, aber die meiste Zeit warten sie sprichwörtlich auf Godot. Vinz ist jüdischer Abstammung und das Pulverfass der Gruppe. Hubert erscheint als der Vernünftigste und Reifste des Trios. Als seine vom Staat subventionierte Boxhalle niederbrennt, erkennt er, dass es für ihn nur einen Ausweg gibt. Er will unbedingt aus der Gewaltspirale seines Viertels entkommen.

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Mo 15.9. - Mi 17.9. 20.30 Uhr Großer Saal
The Life of Chuck
USA 2024 Regie:Mike Flanagan
111 Minuten
In einer amerikanischen Kleinstadt lebt Charles „Chuck“ Krantz (Tom Hiddleston), ein gewöhnlicher Buchhalter. Während die Welt außerhalb erschüttert wird, bleibt in der Stadt vor allem eines bestehen: eine tiefe Dankbarkeit gegenüber Chuck. Doch wer ist dieser Mann, den niemand wirklich zu kennen scheint? Die Spur führt in seine Kindheit, zu seiner Großmutter und zu seinem Großvater (Mark Hamill), der ihm nicht nur das Handwerk der Buchhaltung beibrachte, sondern auch ein Geheimnis rund um eine verschlossene Dachkammer hütete. Die Geschichte wirft eine zentrale Frage auf: Kann das Leben eines Einzelnen den Verlauf der ganzen Welt beeinflussen?
- Ein erstklassig gespieltes, packendes Drama, nach einer Geschichte von Stephen King.

Woche vom 18. September 2025 bis 24. September 2025


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Do 18.9. - So 21.9. 18.00 Uhr Großer Saal
Mo 22.9. - Mi 24.9. 20.30 Uhr Großer Saal
Miroirs No. 3
D 2025 Regie: Christian Petzold
86 Minuten
Laura (Paula Beer) studiert Klavier in Berlin und muss einfach mal raus aus der Betonhölle. Ein Ausflug ins Umland der Hauptstadt zusammen mit ihrem Freund ist also angesagt. Doch der Trip nimmt kein gutes Ende, denn beide werden in einen schweren Autounfall verwickelt. Er stirbt, aber Laura überlebt. In den Nachwehen des schrecklichen Unfalls wird Laura erst mal von Betty (Barbara Auer) aufgenommen, die den katastrophalen Crash beobachtet hat. Dort findet sie nach dem einschneidenden Erlebnis schnell Halt und emotionale Zuflucht. Doch während Laura glaubt, langsam heilen zu können, bemerkt sie, dass auch Bettys Familie mit einem tief sitzenden Schmerz umgehen muss, der ebenfalls danach verlangt, verarbeitet zu werden. So müssen sich alle ihren inneren Dämonen stellen...

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Do 18.9. - So 21.9. 19.30 Uhr Kleiner Saal
Leibniz – Chronik eines verschollenen Bildes
D 2025 Regie: Edgar Reitz
104 Minuten Der besondere Film
Das intellektuelle Kammerspiel unter der Regie von Edgar Reitz („Heimat“) erzählt nicht nur die Entstehungsgeschichte eines Gemäldes: ein Porträt von Leibniz im Auftrag der preußischen Königin Sophie Charlotte, sondern vor allem erzählt es von der Suche nach der Wahrheit – und vom Unterschied zwischen Licht und Erleuchtung. Es geht also um Philosophie, aber die Diskussion darüber ist zum einen sehr greifbar, nahezu bodenständig, und zum anderen gibt es immer wieder Bezüge zu aktuellen Themen und nicht zuletzt zum Filmemachen.

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Do 18.9. - Fr 19.9. + So 21.9. 20.15 Uhr Großer Saal
Kill the Jockey
Argentinien, USA 2025 Regie: Luis Ortega
96 Minuten Do in OmdtU
Remo Manfredini ist ein erfolgreicher Jockey, aber sein selbstzerstörerisches Verhalten beginnt, sein Talent in den Schatten zu stellen und seine Beziehung zu seiner Freundin Abril zu gefährden. Ausgerechnet am Tag des wichtigsten Rennens seiner Karriere, hat er einen schweren Unfall und verschwindet aus dem Krankenhaus. Dabei sollte das Rennen ihm dabei helfen, endlich aus der Schuldenfalle der Mafia herauszukommen. Stattdessen irrt er nun orientierungslos und seiner Identität beraubt durch die Stadt. Doch nach und nach beginnt er zu entdecken, wer er wirklich ist. - Ein exzessives, visuell spannendes Stück Kino, das sich im markanten 70er-Jahre-Look zwischen surrealer Identitätssuche, schräger Reitsport-Milieustudie und queerer Genredekonstruktion verortet.
Do in OmdtU.

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Sa 20.9. 20.15 Uhr Großer Saal
Three Minutes – A Lengthening
GB / Niederlande 2022 Regie: Bianca Stigte
69 Minuten
Drei Minuten filmisches Archivmaterial aus dem Jahr 1938 bilden den Dreh- und Angelpunkt dieses preisgekrönten und kraftvollen Dokumentarfilms von Bianca Stigter. Drei Minuten voller Lebendigkeit. Momentaufnahmen einer Welt, die nur wenige Monate darauf gewaltsam zerstört wird.
Sondervorstellung im Rahmen der Stolpersteinverlegungen. In Kooperation mit dem Buntmacher*innen e.V. Gefördert durch das Bundesprogramm „Demokratie leben!“ und die Urbis-Foundation.
Eintritt frei.

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Mo 22.9. - Mi 24.9. 19.30 Uhr Kleiner Saal
Electric Child
D / Schweiz 2024 Regie: Simon Jaquemet
118 Minuten
Sonny und Akiko stehen vor dem Unvorstellbaren: Ihrem neugeborenen Sohn T?ru bleibt nur noch wenig Zeit. Während sie mit der Diagnose ringen, sucht Sonny nach einem Ausweg – nicht nur als Vater, sondern auch als Entwickler einer künstlichen Superintelligenz. Seine Hoffnung richtet sich auf die neue Technologie, die womöglich das Leben ihres Kindes retten kann. Doch mit jedem Fortschritt der KI verändert sich ihr Wesen. Je tiefer Sonny in das Projekt eintaucht, desto größer wird die Kluft zwischen Kontrolle und Risiko. Was als persönlicher Rettungsversuch beginnt, entwickelt sich zu einer globalen Herausforderung.

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Mo 22.9. - Mi 24.9. 18.00 Uhr Großer Saal
Der Salzpfad
GB 2025 Regie: Marianne Elliott
116 Minuten Wunschfilm
Die Verfilmung des gleichnamigen Sachbuches schildert die authentische Geschichte des Ehepaars Ray und Moth Winn, die sich nach dem Verlust ihres Bauernhofs auf eine Wanderung entlang der südwestenglischen Küste begeben. Trotz einer Nervenkrankheit des Mannes, mittellos und bei schwierigen Wetterbedingungen gibt das Ehepaar nicht auf und nutzt den Marsch zur Reflexion über Vergangenheit und Zukunft. Der Film besticht durch traumhafte Naturkulissen und gute Schauspieler.

Woche vom 25. September 2025 bis 1. Oktober 2025


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Fr 26.9. - So 28.9. 15.30 Uhr Großer Saal
Lilly und die Kängurus
Australien 2025 Regie: Kate Woods
107 Minuten Kinderkino ab 6 Jahren
Ein ehemaliger Fernsehstar strandet in einer abgelegenen Outback-Stadt nahe Alice Springs. Dort trifft er auf ein zwölfjähriges indigenes Mädchen und eine ungewöhnliche Freundschaft entsteht zwischen den beiden. Gemeinsam kümmern sie sich um verwaiste Kängurujungtiere und geben ihnen eine neue Chance. Inmitten der rauen Landschaft des Outbacks verändert diese Aufgabe ihr Leben.

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Do 25.9. 17.30 Uhr Kleiner Saal
Psychoanalyse trifft Film: „Das Piano“
Australien/Frankreich 1993 Regie: Jane Campion
120 Minuten
Eine Veranstaltung des SWK.
Ein grandioser Film mit beeindruckenden Bildern und großen Gefühlen in der Regie von Jane Campion. Der mit der stummen Ada unzertrennlich verbundene Flügel bleibt nach einer arrangierten Heirat mit dem ungeliebten und unsensiblen Stewart nach der Anlandung am Strand von Neuseeland zurück. Ada kann den Verlust nicht ertragen. Ihr Nachbar Bains, ein alleinlebender Analphabet, erspürt die existentielle Bedeutung des Pianos für Ada und es entwickelt sich ein komplexes entgrenztes sexuelles Beziehungsdrama, dessen wir Zeuge werden.
Zur anschließenden Filmdiskussion laden wir Sie herzlich ein, mit dem Psychoanalytiker Dr. Arndt Ludwig, Strehla.
Eintritt: 10€, für Direktstudenten: 7€.

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Do 25.9. - So 28.9. 18.00 Uhr Großer Saal
Mo 29.9. - Mi 1.10. 20.15 Uhr Großer Saal
Ganzer halber Bruder
D 2025 Regie: Hanno Olderdissen
102 Minuten Tipp
Kaum auf freiem Fuß, wird Thomas (Christoph Maria Herbst) mit einer überraschenden Nachricht konfrontiert: Er hat ein wertvolles Haus geerbt. Der Traum vom Neustart scheint greifbar – doch es gibt ein Problem. In dem Haus lebt bereits sein Halbbruder Roland, ein leidenschaftlicher Oldie-Fan und Freund sportlicher Autos. Er hat nicht nur einen festen Job, sondern auch Trisomie 21 – und ein lebenslanges Wohnrecht. Thomas zieht kurzerhand ein und versucht mit allen Tricks, den Mitbewohner loszuwerden. Manipulation, Provokation, kleine Gemeinheiten – nichts lässt er aus. Doch Roland begegnet ihm mit Entschlossenheit, Offenheit und überraschender Stärke. Was als Machtspiel beginnt, entwickelt sich zu einer Begegnung, die beide verändert. - Eine Buddy-Komödie, die zwar auf böse Gags nicht verzichtet, aber nicht gegen jemanden schießt, sondern mitten ins Herz trifft.

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Fr 26.9. - So 28.9. 19.30 Uhr Kleiner Saal
Vermiglio
Italien, Frankreich 2024 Regie: Mauro Delpero
119 Minuten
Im italienischen Bergdorf Vermiglio leben drei Schwestern mit ihrem exzentrischen Vater während des Zweiten Weltkriegs. Als der Flüchtlingssoldat Pietro auftaucht, heiratet die älteste Schwester Lucia ihn und verlässt das gemeinsame Bett mit ihren Schwestern. Die zurückgebliebenen Schwestern fühlen sich benachteiligt und ihre Beziehung zueinander wird zusehends schwieriger. Als Pietro am Ende des Krieges eine Reise nach Sizilien unternimmt, wird Lucia durch einen einzigen Schuss zur Witwe. Doch dieser Schuss wurde von einer anderen Frau abgegeben, von deren Existenz Lucia nichts wusste. Auf ihrer Suche nach der Wahrheit durchläuft Lucia eine physische und metaphorische Reise und öffnet ihr Herz für das Kind, das ihre Ehe hervorgebracht hat.

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Do 25.9. - So 28.9. 20.15 Uhr Großer Saal
Mo 29.9. - Mi 1.10. 18.00 Uhr Großer Saal
Maria Reiche – Das Geheimniss der Nazca-Linien
Frankreich / D 2025 Regie: Damien Dorsaz
99 Minuten
In den 1930ern ist die junge Dresdnerin Maria Reiche weit weg von ihrer deutschen Heimat: Als Mathelehrerin schlägt sie sich in der peruanischen Hauptstadt Lima durch. Ihr beschauliches Leben wird jedoch umgekrempelt, als der französische Archäologe Paul D’Harcourt mit einer Bitte an sie herantritt: Maria soll für ihn ein paar alte Schriften übersetzen. Paul vermutet darin nämlich hinweise auf ein geheimnisvolles Kanalsystem in der Wüste bei Nazca im Süden des südamerikanischen Landes. Doch vor Ort tut sich ein noch viel größeres Geheimnis auf, dessen Ergründung Maria fortan fesseln soll...

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Mo 29.9. - Fr 3.10. Kleiner Saal
SCHLiNGEL Filmfestival
 
Das SCHLiNGEL Filmfestival lädt kleine und große Filmfans ein, gemeinsam auf einzigartige filmische Weltreisen zu gehen.
Vom 29. September bis zum 3. Oktober präsentiert es jeden Nachmittag Filme aus dem vielfältigen nationalen und internationalen Festival-Programm.