April 2026

Woche vom 26. März 2026 bis 1. April 2026


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Do 26.3. - Mi 1.4. 18.00 Uhr Großer Saal
Ein fast perfekter Antrag
D 2026 Regie: Marc Rothemund
105 Minuten
40 Jahre nach einem ersten gescheiterten Versuch startet der mittlerweile verwitwete Rentner Walter eine neue Offensive zur Eroberung seiner Jugendliebe Alice. Walters Freizeit besteht aus Restaurantbesuchen und -bewertungen, Alice geht nach wie nach wie vor in ihrer Kunstprofessur auf. Sie stellt eine Bedingung: Erst wenn er echtes Interesse an ihrer Welt zeigt, bekommt er vielleicht eine zweite Chance. - Der Film hat den Finger am Puls der Zeit und erzählt mit Witz und Leichtigkeit eine erfrischende Liebesgeschichte über die zweite Liebe im Leben, die mit unwiderstehlichem Humor und Herz verzaubert. Darsteller: Heiner Lauterbach, Iris Berben

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Do 26.3. + Sa 28.3. - So 29.3. 20.30 Uhr Großer Saal
Mo 30.3. - Mi 1.4. 19.30 Uhr Kleiner Saal
Nouvelle Vague
Frankreich / USA 2026 Regie: Richard Linklater
106 Minuten
Ein Film über die Entstehung von „Außer Atem“, eine Hommage an die Nouvelle Vague, gespickt mit Zitaten, Verweisen und Bezügen, gefilmt in schwarz-weiß, so wie damals auch bei Godard. Auch wenn sich ein Film über die Dreharbeiten von Jean-Luc Godards „Außer Atem“ wie harte Cineasten-Kost anhört, gelingt es Richard Linklater die Entstehung eines der einflussreichsten Filme der Filmgeschichte zu einer Hommage an rebellische Kunst zu machen, die sich nicht um Regeln schert und Neues wagt. Eine würdige Hommage an Godard und einen großen Klassiker des Kinos. Garantiert nicht nur für Insider! Und - einfach unfassbar unterhaltsam.
Darsteller: Guillaume Marbeck, Zoey Deutch, Aubry Dullin

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Mo 30.3. - Mi 1.4. 17.00 Uhr Kleiner Saal
Folktales – Mit Schlittenhunden ins Leben
Norwegen / USA 2026 Regie: Heidi Ewing
106 Minuten
Eine Gruppe Teenager entscheidet sich für ein ungewöhnliches „Lückenjahr“ und erlernt das Führen von Hundeschlitten sowie das Überleben in der arktischen Wildnis. In der Hoffnung, in der modernen Welt Orientierung und Sinn zu finden, stellen sie sich den Herausforderungen der Natur. Geduldige Lehrkräfte und ein Hof voller Alaskan Huskies begleiten sie auf diesem Weg. Dabei entstehen enge Verbindungen zu den Tieren, zur Umgebung und zu den Menschen in ihrem Umfeld. Heidi Ewing und Rachel Grady folgen den Jugendlichen und zeigen, wie sie am Übergang ins Erwachsenenleben ihren Platz suchen – fernab der gewohnten Welt.

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Mo 30.3. - Mi 1.4. 20.15 Uhr Großer Saal
Dann passiert das Leben
D 2015 Regie: Neele Leana Vollmar
123 Minuten Wunschfilm
Hans (Ulrich Tukur) ist Schuldirektor kurz vor seinem Ruhestand. Doch während seine Pensionierung immer näher rückt, empfinden er und seine Frau Rita (Anke Engelke) statt Freude einfach nur die pure Angst. Nach 35 Jahren Ehe stehen sie vor der Herausforderung, sich mit ihrer einst leidenschaftlichen, aber mittlerweile eingefahrenen Beziehung auseinanderzusetzen. Der gemeinsame Sohn hat das Nest schon lange verlassen, Hans und Rita sind nun also wirklich die ganze Zeit alleine miteinander. Besonders Rita kommt mit dieser Umstellung nicht so gut klar. Dann passiert auch noch ein tragischer Unfall, der sowieso alles verändert und den Blick in die Zukunft trübt...

Woche vom 2. April 2026 bis 8. April 2026


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Fr 3.4. - Mi 8.4. 15.30 Uhr Großer Saal
Woodwalkers 2
D 2025 Regie: Sven Unterwaldt
102 Minuten Kinderkino ab 6 Jahren
Ein neues Schuljahr beginnt an der Clearwater High – doch Ruhe kehrt für Carag, Brandon, Holly und Lou damit noch lange nicht ein. Das an die Schule angrenzende Naturschutzgebiet, also die Heimat der Gestaltwandler, steht vor einer ziemlich ungewissen Zukunft. Carags einstiger Mentor Andrew Milling (Oliver Masucci) verfolgt nämlich einen gefährlichen Plan: Er will den Wald rund um das Internat veräußern. Gemeinsam mit Brandon, Holly und Lou stellt sich der Puma-Wandler also gegen das drohende Unheil.

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Do 2.4. - Mi 8.4. 18.00 Uhr Großer Saal
Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke
D 2025 Regie: Simon Verhoeven
137 Minuten Tipp
Joachim (Bruno Alexander) wird überraschend an der renommierten Schauspielschule in München aufgenommen und zieht in die herrschaftliche Villa seiner Großeltern ein. Dort erlebt er einen Alltag voller kurioser Rituale, geprägt von der charmanten Exzentrik und den alkoholgetränkten Gewohnheiten seiner Großmutter (Senta Berger) und seines Großvaters (Michael Wittenborn). Gleichzeitig taucht Joachim in die intensive und oft skurrile Welt des Theaters ein, wo Leidenschaft, Konkurrenz und Selbstdarstellung den Ton angeben. Zwischen den Bühnenproben und den Eigenheiten des Familienlebens gerät Joachim in einen Strudel aus Selbstzweifeln, skurrilen Begegnungen und inspirierenden Momenten.

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Do 2.4. - So 5.4. 19.30 Uhr Kleiner Saal
Calle Malaga – Ein Zuhause in Tanger
D, Spanien, Frankreich 2025 Regie: Maryam Touzani
116 Minuten
Das warmherziges Drama mit Carmen Maura in der Hauptrolle ist ein Beispiel für eine funktionierende Multi-Kulti-Gesellschaft, aus der die in Ehren ergraute Maria Angeles vertrieben werden soll. - Maria ist fast achtzig und lebt seit Jahrzehnten in ihrer Wohnung im spanischen Viertel von Tanger. Sie genießt ihren Alltag. Aber die Freude verwandelt sich in einen Schock, als ihre Tochter verkündet, dass sie die Wohnung verkaufen muss, denn sie ist durch ihre Ehescheidung in Geldnot geraten. Nachdem sie ihre anfängliche Schockstarre überwunden hat, beschließt Maria, ihr Schicksal selbst in die Hand zu nehmen. Zum Schein geht sie auf den Vorschlag ein, in ein Seniorenheim zu ziehen, aber insgeheim arbeitet sie daran, in ihre Wohnung zurückzukehren.

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Do 2.4. - So 5.4. 20.45 Uhr Großer Saal
Amrum
D 2024 Regie: Fatih Akin
93 Minuten Wunschfilm
Amrum, 1945: Ein zehnjähriger Junge hilft seiner Mutter in den letzten Kriegstagen auf einer Insel, indem er nachts Fische fängt oder auf dem Feld arbeitet. Mit dem langersehnten Frieden kommen aber neue Konflikte auf den Heranwachsenden zu. Er muss seine eigenen Wege im Leben finden.

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Mo 6.4. - Mi 8.4. 19.30 Uhr Kleiner Saal
Der Held vom Bahnhof Friedrichstraße
D 2025 Regie: Wolfgang Becker
122 Minuten
Im Dezember 2024 verstarb Wolfgang Becker, nun kommt, fast pünktlich zum 1. Todestag des Autors und Regisseurs, sein letzter Film in die Kinos. Er erzählt mit großem Herzen von leicht gebrochenen Menschen, bleibt stets sanft satirisch und vor allem sehr emotional. - Micha Hartung betreibt noch eine Videothek, gerade noch. Da kommt ihm das Angebot des windigen Journalisten Landmann gerade recht. Er hat herausgefunden, dass Micha Mitte der 80er Jahre an der größten Massenflucht aus der damaligen DDR beteiligt war: Als Weichensteller hatte Micha einen S-Bahn-Wagen mit über 100 Passagieren auf die falsche (oder je nach Sichtweise richtige Spur) gelenkt. Gegen ein gutes Honorar, man könnte auch Bestechungsgeld dazu sagen, erklärt sich Micha bereit, seine Geschichte zu erzählen: Die Landmann ein klein wenig umdichtet. - Darsteller. Charly Hübner, Christiane Paul, Wolfgang Becker, Leonie Benesch, Daniel Brühl

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Mo 6.4. - Mi 8.4. 20.45 Uhr Großer Saal
Therapie für Wikinger
Dänemark / Schweden 2025 Regie: Anders Thomas Jensen
116 Minuten ab 16 Jahren
Nach vierzehn Jahren hinter Gittern wird Anker aus dem Gefängnis entlassen. Die Beute seines damaligen Raubüberfalls ist nie aufgetaucht – nur sein Bruder Manfred (Mads Mikkelsen) kennt das Versteck. Doch in der Zwischenzeit hat Manfreds geistige Verfassung stark gelitten, und die Erinnerungen an den Verbleib des Geldes sind verschwommen. Gemeinsam begeben sich die ungleichen Brüder auf eine Suche, die mehr als nur eine Jagd nach der Beute wird. - Wenn der Däne Anders Thomas Jensen („Adams Äpfel“ + „Men & Chicken“) eine Tragikomödie dreht, kann man davon ausgehen, dass es extrem makaber und finster wird.

Woche vom 9. April 2026 bis 15. April 2026


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Fr 10.4. - So 12.4. 16.00 Uhr Großer Saal
Die Schatzsuche im Blaumeisental
Frankreich 2025 Regie: Antoine Lanciaux
77 Minuten Kinderkino ohne Altersbeschränkung
Die 9-jährige Lucie freut sich darauf, die großen Ferien bei ihrer Mutter Caroline zu verbringen, einer Archäologin, die eine Ausgrabung in einer Schlossruine leitet. Gleich bei Lucies Ankunft am Bahnhof beginnen das Abenteuer: Zwei Blaumeisen, die im Verlauf der Geschichte eine wichtige Rolle spielen, erwarten sie. Doch da sind noch mehr Rätsel, die Lucie mit Mut, Kreativität und Empathie lösen muss. - Ein farbenfroher Scherenschnitt-Stop-Motion-Abenteuerfilm aus Frankreich bringt kleine und große Kinofans in eine Welt, die wie ein einziger riesiger Abenteuerspielplatz auf Entdeckung wartet und zahllose Erlebnisse verspricht.

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Do 9.4. - So 12.4. 18.00 Uhr Großer Saal
Das Flüstern der Wälder
Frankreich 2025 Regie: Vincent Munier
93 Minuten Tipp
Nach der mit einem César ausgezeichneten Natur-Doku „Der Schneeleopard“ gelingt es dem französischen Wildtierfotograf Vincent Munier, nicht nur die visuelle Pracht, sondern auch die poetischen Klänge des Waldes einzufangen. Sein Film ist eine Ode an Flora und Fauna der Vogesen, ein Brückenschlag zwischen Vater, Sohn und Enkel, zwischen Mensch und Natur, zwischen Fotografie und Film, zwischen Tag und Nacht.

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Do 9.4. - So 12.4. 19.30 Uhr Kleiner Saal
Die progressiven Nostalgiker
Frankreich 2025 Regie: Vinciane Millereau
103 Minuten Wunschfilm
Mit rotzfrechem Humor, präzisem Sarkasmus und herrlicher Situationskomik nimmt der Film die Heilsversprechen unserer Gegenwart aufs Korn und erzählt von der wunderbaren Relativität der Geschichte.- Ein Familien-Idyll im Frankreich der 1950er Jahre: Michel, mittelmäßig, ist Bankangestellter und Ernährer, seine bessere Hälfte Hélène, mit Dauerwelle, aber aufsässig, kümmert sich um Haushalt und Kinder. Das patriarchale Paradies scheint perfekt, bis ein Kurzschluss der gerade eingezogenen Waschmaschine die beiden ins Jahr 2025 katapultiert. Plötzlich sind die Rollen neu verteilt. - Frisch freche Komödie aus Frankreich.

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Do 9.4. - So 12.4. 20.15 Uhr Großer Saal
The Testament Of Ann Lee
GBR, USA 2025 Regie: Mona Fastvold
137 Minuten
Im England des 18. Jahrhunderts knüpft Ann Lee Kontakte zu Mitgliedern der sogenannten Shaking Quakers, einer Glaubensgemeinschaft, die sich für Gewaltverzicht und soziale Gerechtigkeit einsetzt und ihre Hingabe zu Gott in Form von zuckenden, energiegeladenen Tänzen zum Ausdruck bringt. Amanda Seyfried brilliert in der Titelrolle als leidgeprüfte Anführerin der religiösen Shaker-Gemeinschaft, die im 18. Jahrhundert mit ihren Anhängern von Großbritannien in die USA übersiedelte. - In ihrer dritten Spielfilmarbeit legt die Norwegerin Mona Fastvold ein Biopic vor, das die Konventionen dieser Kinogattung immer wieder sprengt. Auch wenn der Film es dem Publikum nicht gerade einfach macht, entfalten die dargebotenen, für die Freikirche charakteristischen Tanzeinlagen eine enorme Wucht.

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Mo 13.4. - Mi 15.4. 17.30 Uhr Großer Saal
Silent Friend
D, Ungarn, Frankreich 2025 Regie: Ildiko Enyedi
147 Minuten Der besondere Film
In einem botanischen Garten einer alten Universitätsstadt in Deutschland steht ein mächtiger Ginkgobaum. Seit über hundert Jahren ist er stummer Zeuge dreier Lebensgeschichten, die sich über Generationen hinweg entfalten. 2020 beginnt ein Neurowissenschaftler (Tony Leung Chiu-wai) aus Hongkong ein unerwartetes Experiment mit dem Baum, während er den Ursprung des Bewusstseins bei Säuglingen erforscht. 1972 wird ein junger Student durch die stille Begegnung mit einer Geranie tief geprägt. 1908 entdeckt die erste Studentin (Luna Wedler) der Universität mithilfe der Fotografie verborgene Strukturen im Pflanzenreich. Drei tastende Annäherungen, jede fest verwurzelt im eigenen zeitlichen Kontext. Was sie verbindet, ist eine stille Kraft: das beharrliche, geheimnisvolle Wirken der Natur.

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Mo 13.4. - Mi 15.4. 19.30 Uhr Kleiner Saal
Gelbe Briefe
D/Frankreich/Türkei 2024 Regie: Ilker Çatak
129 Minuten Goldener Bär 2026
Ein Mann und eine Frau, die in der türkischen Theaterszene recht erfolgreich sind, leben mit ihrer 13-jährigen Tochter in Ankara. Nach der Premiere ihres jüngsten Stücks gerät ihr Leben aber vollkommen aus den Fugen. Aufgrund staatlicher Willkür verlieren sie praktisch über Nacht ihre Arbeit und damit ihre Existenzgrundlage. Die beiden haben sich anscheinend zu regierungskritisch geäußert. Sie müssen entweder ihre Überzeugungen hintanstellen, um ihre Karrieren zu retten, oder die Konsequenzen auf sich nehmen, wenn sie zu ihren Idealen stehen. Die Abwägung zwischen ihren Idealen und den Lebensnotwendigkeiten erweist sich als Herausforderung für ihre Ehe und stellt die Beziehung zu ihrer Tochter auf eine harte Probe.
Nach „Das Lehrerzimmer“ der neue Film von Ilker Çatak und Gewinner des Goldenen Bären – Berlinale 2026.

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Mo 13.4. - Mi 15.4. 20.30 Uhr Großer Saal
Die Ältern
D 2026 Regie: Sönke Wortmann
104 Minuten Tipp
In Sönke Wortmanns Dramödie zieht das Leben an einem alternden Schriftsteller (Sebastian Bezzel)vorbei. In der Ehe stimmt es nicht mehr, die Kinder werden viel schneller erwachsen, als ihm lieb ist. Während alles sich verändert, scheint er immer gleich zu bleiben. Auf zögerliche, oft unbeholfene Weise versucht er, sein Leben neu zu gestalten. Doch eine neue Bekanntschaft ermutigt ihn, aus seinem Schneckenhaus herauszukommen – mit oft komischen Ergebnissen. Die Ältern basiert auf dem gleichnamigen Buch von Jan Weiler.

Woche vom 16. April 2026 bis 22. April 2026


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Fr 17.4. - So 19.4. 15.45 Uhr Großer Saal
Das geheime Stockwerk
D 2025 Regie: Norbert Lechner
91 Minuten Kinderkino ohne Altersbeschränkung
Ein Hotel als Zeitkapsel: In den Alpen renovieren Karlis Eltern ein altes Grandhotel. Doch der 12 - Jährige hat keine große Lust, seine Ferien mit Tapetenkratzen zu verbringen. Also geht er auf Entdeckungsreisen und findet einen Lastenaufzug – Karli landet im selben Haus, aber im Jahr 1938. Dort trifft er auf Hannah, ein jüdisches Mädchen und auf den Schuhputzer Georg. Zusammen geraten die drei in einen Juwelendiebstahl, der wie ein Kinderkrimi beginnt – und sehr schnell in eine Welt führt, in der Ausgrenzung längst Alltag ist und die Bedrohung nicht aus dem Dunkel eines Flurs, sondern aus Uniformen, Parolen und aus dem Verhalten scheinbar „ganz normaler“ Menschen kommt.

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Do 16.4. - So 19.4. 18.00 Uhr Großer Saal
Extrawurst
D 2025 Regie: Marcus H. Rosenmüller
105 Minuten Wunschfilm
Eigentlich meint Melanie es beim Treffen des örtlichen Tennis-Clubs nur gut, als sie vorschlägt, aus Rücksicht auf das einzige türkische Mitglied einen zweiten Grill anzuschaffen, damit er seinem Glauben gemäß eben Würstchen essen kann, die nicht aus Schwein sind und nicht neben Schweinewürstchen liegen mussten. Das ist die Ausgangslage von „Extrawurst“, der Verfilmung des erfolgreichen Theaterstücks. Ein vergnüglicher Film der stakkatoartig kommenden Pointen, immer zielgenau, durchaus auch frech und derart, dass von den Pedanten über die Woken und Toleranten bis zu den Integrierten wirklich alle ihr Fett abbekommen. Ein Film mit spritzigen Dialogen und vielen prominenten Darstellern: Hape Kerkeling, Christoph Maria Herbst u.a.

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Do 16.4. - Mi 22.4. 19.30 Uhr Kleiner Saal
Les Misérables - Die Geschichte von Jean Valjean
Frankreich 2025 Regie: Eric Besnard
99 Minuten
Neuadaption des Romans „Les Misérables“ von Victor Hugo. - Nach 19 Jahren Zwangsarbeit kommt Jean Valjean frei, doch kann draußen keine Arbeit finden. In seiner Verzweiflung stiehlt er dem Bischof, der ihn beherbergt hat, ein Paar silberne Leuchter, wird jedoch prompt von der Polizei gestellt. Doch der Geistliche schenkt ihm überraschend Vergebung. Dieses unerwartete Mitgefühl wird zum Wendepunkt und führt dazu, dass der ehemalige Gefangene sein Leben radikal neu ausrichtet. Mit: Gregory Gadebois, Alexandra Lamy u.a.

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Do 16.4. - So 19.4. 20.30 Uhr Großer Saal
Good Luck, Have Fun, Don’t Die
D, USA 2025 Regie: Gore Verbinski
134 Minuten Do in OmdtU
Um 22.10 Uhr abends betritt ein Fremder in wundersamer Aufmachung ein Diner. Er sagt, dass dies bereits sein 117. Durchlauf ist, dass er aus einer apokalyptischen Zukunft kommt und dass eine Gruppe an Mitstreitern aus Besuchern dieses Diners vonnöten ist, um die Menschheit zu retten. Es kommt nur auf die richtige Kombination an, die er bis dato nicht gefunden hat, weswegen jeder Versuch, die Zukunft zu verändern, bisher scheiterte. Mit seiner neuen Gruppe ist er aber guter Dinge, denn schnell zeigt sich: Diesmal läuft vieles anders, aber eines ist doch gleich, nämlich, dass es nicht jeder bis zum Schluss schaffen wird…Der Film findet auf verschiedenen Ebenen statt, er ist rasante Sci-Fi-Action mit skurrilem Witz ebenso wie beißende Satire auf eine Gesellschaft, für die das Smartphone der neue Gott geworden ist. Aufgeladen wird das Ganze durch eine existenzialistische Frage nach der Realität der Dinge – und danach, was wahr ist und was nicht und ob das am Ende nicht einerlei ist.
Do in OmdtU.

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Mo 20.4. - Mi 22.4. 17.00 Uhr Kleiner Saal
Ostpreußen – Entschwundene Welt
D 2025 Regie: Hermann Pölking
100 Minuten Der besondere Film
Warum kommt in diesen Zeiten ein Film über Ostpreußen in die Kinos? Die Dokumentation bietet kein Futter für Revanchisten. Und ihr Urheber ist ideologisch unverdächtig. Sein Film hat nichts romantisch Verklärendes an sich. Also eher kein schönes, als „kein schöner Land“. Die ersten Bilder des ansonsten chronologisch erzählten Films stammen aus dem letzten Kapitel der Geschichte: dem Ostpreußen im Jahr 1944 mit der Flucht vor der anrückenden Roten Armee. Danach zeigt er dann Aufnahmen von der Landung eines Luftschiffs in Königsberg. Und am Ende stehen schöne und friedliche Bilder von einem herrlichen Sommertag im Jahr 1944. Bald danach gab es Ostpreußen nicht mehr.

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Mo 20.4. 18.30 Uhr Großer Saal
One Battle After Another
USA 2025 Regie: Paul Thomas Anderson
163 Minuten Oscargewinner 2026
Vor 16 Jahren hat die Widerstandsgruppe namens „French 75“ auf einen Schlag 200 Häftlinge aus den Fängen des skrupellosen United States Immigration and Customs Enforcement – kurz: ICE – befreit. Danach verschwanden die Widerständler, darunter auch der von allen nur Ghetto Pat genannte Bob Ferguson (Leonardi DiCaprio), von der Bildfläche. Heute ist Bob getrieben von Paranoia, denn er fürchtet, dass es der damalige ICE-Colonel Steven J. Lockjaw (Sean Penn) immer noch auf ihn abgesehen hat und ihm aus Rache nach seinem Leben trachtet. - Es gelingt Regisseur Anderson das Kunststück, eine gleichermaßen nervenaufreibende wie tiefenentspannte Atmosphäre zu kreieren, voller Anspannung und dabei mit Unmengen Humor. Weitere Darsteller: Benicio del Toro

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Di 21.4. 18.30 Uhr Großer Saal
Kokuho - Meister des Kabuki
Japan 2025 Regie: Sang-il Lee
174 Minuten Der besondere Film Omdt
Nagasaki, 1964. Nach dem Tod seines Vaters, eines Yakuza-Bosses, findet der 14-jährige Kikou Zuflucht bei einem berühmten Kabuki-Schauspieler. An dessen Seite und zusammen mit dessen Sohn Shunsuke entdeckt er seine Leidenschaft für das traditionelle japanische Theater. Über die Jahre wachsen Kikou und Shunsuke gemeinsam auf – von der Schauspielschule bis zu den glanzvollsten Bühnen des Landes. Zwischen Ruhm und Skandalen, Freundschaft und Verrat treibt beide derselbe Traum an: den Gipfel der Kabuki-Kunst zu erreichen und als größter Meister ihrer Zeit in die Geschichte einzugehen. - Ein beeindruckender Film mit grandiosen Kostümen und Sets.
In OmdtU.

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Mi 22.4. 18.30 Uhr Großer Saal
Der Astronaut - Project Hail Mary
USA 2026 Regie: Phil Lord
157 Minuten
Weit entfernt von der Erde und ohne jede Erinnerung erwacht ein Mann an Bord eines Raumschiffs. Nach und nach kehren Bruchstücke seines Gedächtnisses zurück, und ihm wird klar, dass er eine entscheidende Rolle in einem Wettlauf gegen die Zeit spielt: Eine rätselhafte Substanz bedroht die Sonne und damit das Überleben der Menschheit. Mit seinen naturwissenschaftlichen Kenntnissen versucht er, zusammen mit einem außerirdischen Wesen, die Katastrophe zu verhindern. Ein Science-Fiction-Film über die drohende Apokalypse. So steht die Mensch-Alien-Freundschaft im Zentrum, die originell mit spielerischen Mitteln inszeniert ist. Darsteller: Ryan Gosling, Sandra Hüller

Woche vom 23. April 2026 bis 29. April 2026


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Fr 24.4. - So 26.4. 15.45 Uhr Großer Saal
Tierisch abgefahren - Rettet die Pets!
Frankreich 2025 Regie: Jean-Christian Tassy
87 Minuten Kinderkino ab 6 Jahren
Ein Waschbär, der als nobler Dieb seine tierischen Freunde mit Nahrung versorgt, will mit ihnen in einem Zug einen Weihnachtsausflug unternehmen. Ein Dachs hilft ihm bei dem Unternehmen, doch als er den Zug per Fernbedienung unter seine Kontrolle gebracht hat, zeigt sich, dass er auf Rache an einem der Tierpassagiere aus ist. Die Zuginsassen versuchen mit vereinten Kräften, das dahinrasende Fahrzeug zu stoppen. - Ein Animationsfilm um die Heldenreise eines gewitzten Underdogs im Gewand eines Action-Szenarios für ein Familienpublikum.

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Do 23.4. - So 26.4. 18.00 Uhr Großer Saal
Mo 27.4. - Mi 29.4. 20.15 Uhr Großer Saal
Die reichste Frau der Welt
Frankreich/Belgien 2025 Regie: Thierry Klifa
123 Minuten
Marianne (Isabelle Huppert) gilt als die reichste Frau der Welt. Ein Pariser Dandy zwischen Schreibmaschine und Kamera, begegnet ihr bei einem Fotoshooting – und bleibt. Aus der unerwarteten Begegnung wächst eine enge Freundschaft, die Bewunderung und Irritation zugleich auslöst. Während die Öffentlichkeit rätselt, sorgt die neue Nähe für Unruhe im engsten Kreis: Allerdings fließt auch viel Geld in seine Taschen, was die Tochter der Milliardärin auf den Plan ruft. Starbesetzte französische Komödie.

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Do 23.4. - So 26.4. 19.30 Uhr Kleiner Saal
Vier minus Drei
Österreich/D 2026 Regie: Adrian Goiginger
 
Eine Clownin heitert in Kliniken Kinder auf, während ihr Mann als klassischer August auftritt. Eines Tages verunglücken er und die beiden gemeinsamen Kinder tödlich. Für die trauernde Frau beginnt eine schwierige Zeit, die berufliche Rückschläge beinhaltet, aber auch eine vorsichtige neue Freundschaft mit einem Schauspieler. Das auf einer wahren Geschichte beruhende Drama vollzieht die Trauerarbeit der Hauptfigur respektvoll nach, ohne ihren Schmerz zu vereinfachen. Rückblenden zeigen auch das frühere Familienleben mit all seinen Spannungen und verhindern so jede Verklärung. Der Film überzeugt durch sorgsame Umsetzung und eine ausgezeichnete Hauptdarstellerin – Valerie Pachner. Weitere Darsteller: Robert Stadlober, Stefanie Reinsperger

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Do 23.4. - So 26.4. 20.45 Uhr Großer Saal
Paris Murder Mystery
Frankreich 2025 Regie: Rebecca Zlotowski
107 Minuten
Die angesehene Psychiaterin Lilian Steiner (Jodie Foster) glaubt nicht an einen natürlichen Tod ihres Patienten. Entgegen aller offiziellen Einschätzungen beginnt sie auf eigene Faust zu ermitteln – überzeugt davon, dass es sich um Mord handelt. - Niemand Geringeres als die zweifache Oscarpreisträgerin Jodie Foster übernahm die französischsprachige (!) Hauptrolle. Ein mit Starpower selbst in kleineren Nebenrollen extrem namhaft besetztes Krimidrama. Weitere Darsteller: Daniel Auteuil, Virginie Efira

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Mo 27.4. - Mi 29.4. 17.15 Uhr Großer Saal
Der Medicus 2
D 2025 Regie: Philipp Stölzl
143 Minuten Wunschfilm
Im 11. Jahrhundert flieht ein Medicus aus Persien in sein Heimatland England und landet in London. Als er dort seine medizinischen Fähigkeiten einsetzen will, stößt er bei den Eliten auf großen Widerstand. Erst als der englische König ihn bittet, dessen vom Wahnsinn heimgesuchte Tochter zu behandeln, beginnt er, sich mit Seelenheilung und der menschlichen Psyche auseinanderzusetzen. Doch nur weil das der Wille des Königs ist, heißt das noch lange nicht, dass Rob freie Bahn hat. Im Königshaus werden mal wieder Intrigen gesponnen. - Fortsetzung zu „Der Medicus“, basierend auf dem Roman von Noah Gordon.

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Mo 27.4. - Mi 29.4. 19.30 Uhr Kleiner Saal
Als wäre es leicht
D 2025 Regie: Milan Skrobanek
90 Minuten
Florian ist sehbehindert und würde lieber von Arbeitslosengeld leben. Doch er wird zu einem Job im Dialoghaus Hamburg verdonnert, wo er auf die charmante, hörbehinderte Kati trifft, zu der er sich sofort hingezogen fühlt. Nun müssen sie eine Möglichkeit finden miteinander zu kommunizieren, was dank hilfreicher Apps sehr viel besser möglich ist, als sie anfangs dachten. Doch es gibt andere Schwierigkeiten, die zwischen ihnen entstehen, die vor allem auf ihre verschiedenen Hintergründe und Florians emotionaler Unfähigkeit zurückzuführen sind. Als Florian jedoch erfährt, dass sein ihm so verhasster Vater im Sterben liegt, bricht seine harte Schale auf und er erkennt, was Kati ihm bedeutet und wie viel Halt sie ihm gibt.

Woche vom 30. April 2026 bis 6. Mai 2026


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Fr 1.5. - So 3.5. 15.30 Uhr Großer Saal
Hoppers
USA 2025 Regie: Daniel Chong
105 Minuten Kinderkino ab 6 Jahren
Ein Film mit Gefühl, mit Humor, mit einer Botschaft, mit einem Faible für das Absurde und Unmögliche, das ist „Hoppers“, der neueste Film aus dem Hause Pixar. Hier wird experimentiert und ein menschlicher Verstand in einen Roboterkörper verfrachtet – dem von einem Biber. Das kommt einer jungen Frau, die eine Lichtung vor der Zerstörung retten will, gerade recht.

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Do 30.4. 18.00 Uhr Großer Saal
Kill Bill: The Whole Bloody Affair
USA 2025 Regie: Quentin Tarantino
275 Minuten
Die vierstündige Schnittfassung vereint „Kill Bill Vol. 1“ und „Kill Bill Vol. 2“ zu einem einzigen, durchgehenden Film. Diese epische Version des Kult-Actionfilms lag jahrelang unveröffentlicht im Archiv und wird nun erstmals überhaupt auf der Kinoleinwand zu sehen sein. - Für Fans!

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Do 30.4. - So 3.5. 19.30 Uhr Kleiner Saal
Der Frosch und das Wasser
D / Japan 2025 Regie: Thomas Stuber
113 Minuten
Es ist eine sehr menschliche Geschichte, die hier erzählt wird. Eine darüber, wie Menschen eine Verbindung zueinander aufbauen, auch wenn sie sich nicht sprechend verständigen können.- Buschi wurde mit dem Down-Syndrom geboren. Seine Mutter engagiert sich in einer Gruppe für behinderte Menschen und macht mit diesen einen Ausflug in Köln. Dabei merkt sie zu spät, dass Buschi sich abseilt und einer Gruppe japanischer Touristen anschließt, deren nächster Stopp Weimar ist. Während Buschi mit den Japanern unterwegs ist, sucht seine Mutter nach ihm. - Die Figuren sind liebenswert, die Situationen fast schon heimelig, das Miteinander der Menschen unterschiedlicher Kulturen und Sprachen hat seinen Reiz.

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Fr 1.5. - So 3.5. 18.00 Uhr Großer Saal
La Grazia
Italien 2025 Regie: Paolo Sorrentino
133 Minuten Tipp
Sechs Monate bleiben Mariano de Santis noch als Präsident der italienischen Republik. Ein halbes Jahr, in dem er ein Sterbehilfegesetz unterschreiben könnte, für das sich seine Tochter starkmacht. Aber auch eine Zeit, in der er noch über zwei Gnadengesuche entscheiden soll. Die Wahl, wer hier begnadigt wird, scheint einfach, aber Mariano macht es sich nie einfach. Zum Ende seines Lebens hin beschäftigt Mariano aber noch viel anderes. Kennt er seine Kinder wirklich? Kennen sie ihn? Und mit wem hat seine verstorbene Frau vor 40 Jahren eine Affäre gehabt? - Regisseur Sorrentino findet immer wieder surreale Bilder. Er schafft ein Kunstwerk, das audiovisuell wirkt – und natürlich intellektuell. Denn vor allem ist „La Grazia“ großes Schauspielkino, das in eleganten Bildern erzählt ist.

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Fr 1.5. - So 3.5. 20.45 Uhr Großer Saal
Rose
D / Österreich 2026 Regie: Markus Schleinzer
94 Minuten Silberner Bär 2026
Unter einem breiten Hut versteckt Rose (Sandra Hüller) ihr Gesicht, die kurzen Haare, die Narbe auf der Wange, die es, zusammen mit der tiefen Stimme nicht schwer macht, sie für einen Mann zu halten. Allein der fehlende Bartwuchs unterscheidet sie von den Männern in der abgelegenen Gegend deutscher Lande, in der Rose eine Erbschaft antritt. Der Hof, den Rose nun betreibt, verfällt zwar seit Jahren, doch nach und nach bringt sie den Hof auf Vordermann, bestellt das Feld, hütet Tiere.- Der österreichische Regisseur Markus Schleinzer erzählt eine Geschichte, basierend auf Erzählungen aus dem 17. Jahrhundert, in denen sich der Wunsch nach Selbstbestimmung und Freiheit zeigt. Eines der Highlights der diesjährigen Berlinale mit einer wie immer herausragenden Sandra Hüller in der Hauptrolle – dafür den Silbernen Bären.