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  KINOPLAN für Monat Mai 2019


Woche vom 25.
04. bis 01.05.2019



Do 25.4. - So 28.4. um 18.30 Uhr und
Mo 29.4. - Mi 1.5. um 18.15 Uhr Großer Saal


Van Gogh - An der Schwelle zur Ewigkeit    110 min.    

USA 2018 Regie: Julian Schnabel   Tipp

Vielleicht ist ein Künstler der Richtige, einen Film über einen Künstler zu drehen. Zumal es dem Maler und Filmemacher Julian Schnabel in „Van Gogh - An der Schwelle zur Ewigkeit“ weniger darum geht, einen klassischen biographischen Film zu drehen, als einen filmischen Weg zu finden, den besonderen Blick zu verstehen, den van Gogh auf die Welt hatte. Ein außerordentlicher Film über einen außerordentlichen Maler. - Darsteller: Willem Dafoe, Rupert Friend, Oscar Isaacs, Mads Mikkelsen, Mathieu Amalric, Niels Arestrup, Emmanuelle Seigner, Vincent Perez




Mo 29.4. - Mi 1.5. um 20.45 Uhr Großer Saal


100 Dinge    111 min.    

D 2018 Regie: Florian David Fitz   Wunschfilm

Witz koordiniert mit Tiefgang. Dafür steht Florian David Fitz. Erneut gelingt dem Münchner Schauspieler und Drehbuchautor mit seiner dritten Regiearbeit gekonntes Unterhaltungskino. Die Situationskomik seiner Buddykomödie funktioniert. Und mit witzig, schnoddrigen Dialogen manövrieren sich die derzeit beliebtesten Schauspiel-Beaus Deutschlands Mathias Schweighofer und Florian David Fitz durch absurde Szenen. Die Erkenntnis, dass uns Dinge nicht glücklich machen und wir weniger Sachen brauchen, als wir haben, ist dabei der Angelpunkt ihres Abenteuers. Inspiriert vom Dokumentarfilm des jungen finnischen Filmemacher Petri Luukkainen „My Stuff“ kann die Komödie durchaus nachweihnachtliches Nachdenken über Konsumgesellschaft und Überfluss auslösen. - weitere Darsteller: Miriam Stein, Hannelore Elsner, Maria Furtwängler, Katharina Thalbach, Wolfgang Stumph




Mo 29.4. - Mi 1.5. um 20.00 Uhr Kleiner Saal

The Sisters Brothers    121 min.    

Frankreich, USA, Spanien 2018 Regie: Jacques Audiard

Leichen pflastern ihren Weg. Die Brüder Eli und Charlie gelten als große Kaliber im Killer-Kosmos, für ein paar Dollar mehr erledigt das skrupellose Duo für den geheimnisvollen „Commodore“ die tödlichen Aufträge. Ein wichtiger Deal gerät außer Kontrolle, als ihr Kontaktmann zum Konkurrenten mutiert und sich mit einem geplanten Opfer, dem Erfinder einer Wunderformel für Goldgräber, anfreundet. Vor dem großen Showdown stehen noch allerlei Scharmützel sowie Familien-Streitigkeiten für die Revolverhelden an. Mit Hollywood-Stars im Sattel, gibt Venedig-Gewinner Jacques Audiard dem amerikanischen Mythos so lässig wie originell die französischen Sporen. - Darsteller: John C. Reilly, Joaquin Phoenix, Jake Gyllenhaal





Woche vom 02.
05. bis 08.05.2019



Fr 3.5. - So 5.5. um 16.30 Uhr Großer Saal


Die sagenhaften Vier    84 min.     ohne Altersbeschränkung

D, Belgien 2019 Regie: Christioph u. Wolfgang Lauenstein   Kinderkino

Das Märchen der Bremer Stadtmusikanten ist nur die Inspiration für „Die sagenhaften Vier“, mit der Geschichte hier hat es aber nichts zu tun. Stattdessen wird von einer pummeligen Hauskatze erzählt, die Krimis liebt und sich mit einem Hund, einem Hahn und einem Zebra aufmacht, eine Reihe von Einbrüchen in die Häuser des beschaulichen Örtchens aufzuklären. Die Figuren sind sympathisch gestaltet und richtet sich in erster Linie an die jüngsten Zuschauer.




Do 2.5. - So 5.5. um 18.30 Uhr und
Mo 6.5. - Mi 8.5. um 21.00 Uhr Großer Saal


Der Flohmarkt von Madame Claire    95 min.    

Frankreich 2018 Regie: Julie Bertuccelli

Anders, als der Titel erwarten lässt, ist dies ein Melodram, auch wenn eine gewisse Leichtigkeit vorherrscht. Im Mittelpunkt steht Claire Darling, eine alte Dame, die sich in den Kopf gesetzt hat, ihr gesamtes Hab und Gut zu verkaufen. Auf unterschiedlichen Zeitebenen enthüllt sich nach und nach Claires tragische Geschichte. Catherine Deneuve spielt die Madame Claire mit würdevoller Eleganz, ihre Tochter im Leben, Chiara Mastroianni, ist auch die Tochter im Film, und die beiden Stars gemeinsam spielen zu sehen, ist ein echtes Erlebnis. Großes Kino mit einer grandiosen Besetzung und einer sehr liebevollen Ausstattung.




Do 2.5. - So 5.5. um 20.45 Uhr und
Mo 6.5. - Mi 8.5. um 18.30 Uhr Großer Saal


Die Goldfische    109 min.    

D 2019 Regie: Alireza Golafshan

Das Thema Behinderung scheint dem Alireza Golafshan am Herzen zu liegen, in seinem Langfilmdebüt „Die Goldfische“ stellt er eine Riege sehr unterschiedlich behinderter Menschen in den Mittelpunkt. In diese Gruppe stößt ein durch einen Unfall querschnittsgelähmter Portfolio-Manager, der überlegt, wie er sein Schwarzgeld vor dem Fiskus retten kann, aber durch den Umgang mit den Menschen mit Behinderung selbst eine Läuterung durchmacht. Herausgekommen ist eine leichte Komödie mit Tom Schilling und Jella Haase in den Hauptrollen. Weitere Darsteller: Axel Stein, Birgit Minichmayr




Do 2.5. - So 5.5. um 19.30 Uhr Kleiner Saal

Maria Stuart, Königin von Schottland    124 min.    

GB 2018 Regie: Josie Rourke

Eine sehr moderne, feministisch geprägte Lesart des Lebens der legendären Maria Stuart legt die Theaterregisseurin Josie Rourke mit ihrem Regiedebüt „Maria Stuart, Königin von Schottland“ vor. Atemberaubend ästhetisch, hervorragend besetzt. - Im Jahre 1561 kehrt Maria Stuart in ihre Heimat zurück, erst 18 Jahre alt, aber schon Witwe und Königin von Schottland. Ihre Kindheit und Jugend hatte sie in Frankreich verbracht, wo sie zur Stärkung der Bande mit dem Dauphin von Frankreich verheiratet war, der 1560 starb. Während ihrer Abwesenheit hatten Regenten das Land regiert, nun ist Maria volljährig und selbst Königin. Doch sie beansprucht nicht nur den Thron Schottland, sondern sieht sich auch als rechtmäßige Herrscherin über England. Nach der Biographie “Queen of Scots: The True Life of Mary Stuart” von Dr. John Guy - Darsteller: Saoirse Ronan, Margot Robbie, Jack Lowden, Joe Alwyn, Guy Pearce




Mo 6.5. - Mi 8.5. um 19.30 Uhr Kleiner Saal

Renoir    101 min.    

Frankreich 2012 Regie: Gilles Bourdos   Wunschfilm

Zauberhaft melancholisch und mit großartigen Bildern – so präsentiert Gilles Bourdes seinen Film über Auguste Renoir und seine letzte Muse, die schließlich zu seinem Sohn Jean findet, der später als Filmregisseur weltberühmt werden wird. In der heiteren Landschaft der französischen Mittelmeerküste entwickelt sich die ruhig erzählte Geschichte zwischen dem alten Mann, seinem Sohn und der jungen Andrée, die als Renoirs Modell Eingang findet in die Welt des Künstlers, der wie ein absoluter Herrscher seinen Hofstaat aus Frauen regiert. Hier kann man so richtig schwelgen: in den Farben des ewigen Frühlings, von dem der alte Renoir nur noch träumen kann, und in der Schönheit der Jugend – verkörpert durch die elfenhaft zarte Andrée. Diese junge Frau ist ein ganz neuer Typ Frau: selbstbewusst, eigensinnig und alles außer angepasst. Der Film ist weit mehr als die Biographie eines bedeutenden Künstlers: eine Sinfonie betörender Bilder. Darsteller: Michel Bouquet, Christa Theret, Vincent Rottiers





Woche vom 09.
05. bis 15.05.2019



Fr 10.5. - So 12.5. um 16.00 Uhr Großer Saal


Ralph reichts 2 - Chaos im Netz    112 min.     ab 6 Jahren

USA 2018 Regie: Phil Johnston, Rich Moore   Kinderkino

Mit dem Sequel zum 2012er Disney-Animationsfilm „Ralph reichts“ gelingt ein schwungvolles und versiert animiertes Abenteuer, das im Geist des Vorgängers von etlichen Anspielungen an die Popkultur durchzogen ist. Diesmal steht statt der pixeligen Welt von Retrogames das Internet im Zentrum. Ein originelles Update!




Do 9.5. - So 12.5. um 18.30 Uhr und
Mo 13.5. - Mi 15.5. um 18.00 Uhr Großer Saal


Monsieur Claude 2    105 min.    

Frankreich 2018 Regie: Philippe de Chauveron

Vor vier Jahren avancierte sie zum Publikumshit: Die schwarzhumorige, französische Familienkomödie über einen bourgeoisen Vater am Rande des Nervenzusammenbruchs, den seine Töchter Toleranz lehren. Nicht immer können Fortsetzungen an solche Erfolge nahtlos anknüpfen – hier schon: Regisseur Philippe de Chauveron zündet mit seinem turbulenten Culture-Clash-Streifen erneut ein Feuerwerk an pointiertem Witz und erfrischender, schonungsloser Provokation. Hauptdarsteller und Publikumsliebling Christian Clavier als „old school“-Repräsentant zwischen Zynismus und Lebenslust, bestens besetzte Nebenrollen, genaues Timing und eine verblüffende Leichtigkeit trotz des brisanten Themas machen diese charmant-bissige gesellschaftliche Gratwanderung zum idealen „Gute-Laune-Film“.




Do 9.5. - So 12.5. um 21.00 Uhr Großer Saal


Bohemian Rhapsody    134 min.    

USA 2018 Regie: Brian Singer

Im Jahr 1970 gründen Freddie Mercury (Rami Malek) und seine Bandmitglieder Brian May (Gwilym Lee), Roger Taylor (Ben Hardy) und John Deacon (Joseph Mazello) die Band Queen. Schnell feiern die vier Männer erste Erfolge und produzieren bald Hit um Hit, doch hinter der Fassade der Band sieht es weit weniger gut aus: Freddie Mercury, der mit bürgerlichem Namen Farrokh Bulsara heißt und aus dem heutigen Tansania stammt, kämpft mit seiner inneren Zerrissenheit und versucht, sich mit seiner Homosexualität zu arrangieren. Schließlich verlässt Mercury Queen um eine Solokarriere zu starten, doch muss schon bald erkennen, dass er ohne seine Mitstreiter aufgeschmissen ist. Obwohl er mittlerweile an AIDS erkrankt ist, gelingt es ihm, seine Bandmitglieder noch einmal zusammenzutrommeln und beim Live Aid einen der legendärsten Auftritte der Musikgeschichte hinzulegen…




Do 9.5. - Mo 13.5. um 19.30 Uhr Kleiner Saal

Die Wiese – Ein Paradies nebenan    90 min.    

D 2019 Regie: Jan Haft

Nirgendwo zeigt sich unsere heimische Pflanzen- und Tierwelt so vielseitig und bunt wie auf einer blühenden Sommerwiese. Dort tummeln sich unzählige Vo?gel, Insekten, Reptilien und anderen Tiere auf engem Raum. Umgeben sind sie von Kräutern, Gräsern und Blumen. Ein faszinierender Mikrokosmos, in der ein Drittel unserer Pflanzen- und Tierarten zu Hause ist. Regisseur Jan Haft begibt sich mit dem Zuschauer in eine außergewöhnliche Welt, die jeder zu kennen glaubt, und die doch voller Überraschungen steckt. Was macht die Wiese so besonders? Und warum ist die grüne Wunderwelt so sehr bedroht? Der Film erinnert daran, wie wichtig dieses Biotop vor unserer Haustüre für das Funktionieren des Ökosystems doch ist.




Di 14.5. - Mi 15.5. um 20.00 Uhr Kleiner Saal

Ink of Yam    75 min.     Di mit Regisseur!

D 2017 Regie: Tom Fröhlich

Ein Knall. Stille. Sirenen. Fensterscheiben wackeln, doch die Nadel sticht weiter Tinte unter die Haut. „Ink of Yam“ erzählt Geschichten aus einem der ältesten Tattoo-Studios in Jerusalem. Unter Schmerzen auf dem Tätowierstuhl durchleben Juden, Christen, Moslems und Atheisten eine Katharsis, öffnen ihre Herzen und erzählen aus ihrem Leben in Jerusalem, von Wünschen, Hoffnungen und Ängsten. - Der aus Rostock stammenden Dokumentarfilmer Tom Fröhlich wurde für seinen Film mit dem Hessischen Filmpreis für den Besten Hochschulfilm ausgezeichnet. Fröhlich über seinen Film: „Jeden Tag kommen neue Kunden in Pokos und Daniels Laden und neben den Bildern auf der Haut entstehen immer Gespräche über das Leben in der Stadt. Die beiden fungieren als Künstler und Psychologen in Personalunion.“ Dienstag Publikumsgespräch mit Regisseur Tom Fröhlich




Mo 13.5. - Mi 15.5. um 20.30 Uhr Großer Saal


Border    108 min.    

Dänemark, Schweden 2018 Regie: Ali Abbasi   Der besondere Film

Es war einmal eine etwas sonderbare Zöllnerin, die mit ihrer feinen Nase jeden Schmuggler erschnüffeln konnte, absolut jeden! Weniger perfekt fällt das Privatleben von Tina aus. Bis eines Tages an der gemütlichen Grenzstation jener mysteriöse Vore auftaucht - dessen Duft eine ganz besondere Kraft auf sie ausübt. Das Leben der braven Beamtin wird sich fortan radikal verändern. Etliche Rätsel ihrer wahren Vergangenheit werden gelöst, die Weichen in die Zukunft neu gestellt. In Cannes avancierte das überaus ungewöhnliche, zudem raffiniert konstruierte Fantasy-Drama zum verdienten Festival-Liebling. Wer von üblichen Story-Strickmustern gelangweilt ist, kommt bei dieser surrealen Wundertüte bestens auf seine Kosten.





Woche vom 16.
05. bis 22.05.2019



Fr 17.5. - So 19.5. um 16.15 Uhr Großer Saal


Alfons Zitterbacke - das Chaos ist zurück    90 min.     ohne Altersbeschränkung

D 2019 Regie: Mark Schlichter   Kinderkino

1966 wurde Gerhard Holtz-Baumerts DDR-Kinderbuch „Alfons Zitterbacke“ als DEFA-Film adaptiert, 1986 folgte eine sechsteilige Fernsehserie. Die aktuelle Neuversion von Regisseur Mark Schlichter bewegt sich zwischen Remake und Fortsetzung, wobei der junge Protagonist als Sohn des alten Alfons etabliert wird und dessen chaotisches Verhalten wiederholt. Die Technikbegeisterung der Hauptfigur kann das angepeilte Kinderpublikum zu eigenen Experimenten inspirieren. Darsteller/innen: Tilman Döbler, Devid Striesow, Alexandra Maria Lara, Devid Striesow, Thorsten Merten, Katharina Thalbach




Do 16.5. - So 19.5. um 18.30 Uhr Großer Saal


Die Frau des Nobelpreisträgers    100 min.    

GB/SWE/USA 2017 Regie: Björn Runge   Wunschfilm

Joan (Glenn Close) und Joe Castleman (Jonathan Pryce) sind seit knapp vierzig Jahren scheinbar glücklich verheiratet. Während er zu einem bedeutenden Schriftsteller aufgestiegen ist, hat sie ihm während seiner Karriere stets den Rücken freigehalten und sich vor allem um die gemeinsamen Kinder gekümmert. Nun folgt der Höhepunkt: Joe soll mit dem Nobelpreis ausgezeichnet werden. Dafür reist das Ehepaar gemeinsam mit Sohn David nach Schweden. Doch früh kommt es zu Spannungen zwischen Joe und David, der sich von seinem Vater nie genug gewürdigt gefühlt hat. Und auch zwischen den Eheleuten kriselt es, als der schmierige Journalist Nathaniel Bone (Christian Slater) Joan eines Abends mit seinen Recherchen konfrontiert: Anstatt Joe war es Joan, die für die fiktionalen Ergüsse ihres Mannes zuständig war. Ihr gebühren der Preis und die Anerkennung. Und ganz langsam steigt auch sie dahinter, dass sie jahrelang von Joe ausgebeutet wurde...




Do 16.5. - So 19.5. um 20.45 Uhr und
Mo 20.5. - Mi 22.5. um 18.30 Uhr Großer Saal


Ein Gauner & Gentleman    93 min.    

USA 2018 Regie: David Lowery

Forrest Tucker verbrachte den Großteil seines Lebens hinter Gittern. Der Grund: Bei ihm handelt es sich um einen berühmt-berüchtigten Bankräuber, der in seiner zweifelhaften Karriere zu allem Überfluss ganze 18 Mal aus dem Gefängnis ausbrechen konnte. Regisseur David Lowery erzählt in seiner Gangsterkomödie nun aus dem Leben des vermutlich einzigen Gentleman-Gangsters der Welt. Darsteller: Robert Redford, Sissy Spacek, Casey Affleck, Danny Glover, Tom Waits, Tika Sumpter - Do in OmdtU




Do 16.5. - So 19.5. um 19.30 Uhr Kleiner Saal

Trautmann    120 min.    

D/GB 2018 Regie: Marcus H. Rosenmüller

Jeder Fußballfan kennt diesen Namen, und jeder andere sollte ihn ebenfalls kennen, denn Bernd Trautmann wurde nicht nur zur Torwartlegende, sondern zum Symbol für die Versöhnung zwischen Deutschland und Großbritannien nach dem Ende des 2. Weltkriegs. Marcus H. Rosenmüller (u. a. WER FRÜHER STIRBT, IST LÄNGER TOT) hat die an sich schon spannende Lebensgeschichte des Ausnahmesportlers zu einem bewegenden Melodram entwickelt, das - spannend und unterhaltsam und mit einem glänzenden David Kross in der Hauptrolle.




Mo 20.5. - Mi 22.5. um 20.45 Uhr Großer Saal


Free Solo    98 min.    

USA 2018 Regie: Jimmy Chin, Elizabeth Chai Vasarhelyi

Die „National Geographic“-Produktion „Free Solo“ erzählt davon, wie sich der Freeclimber Alex Honold, der acht Jahre davon geträumt hat, als erster ohne Sicherung den El Capitan im Yosemite Nationalpark in Kalifornien zu besteigen, dieser Herausforderung stellt. Die Dokumentation versteht es, dem Zuschauer verständlich zu machen, was Alex antreibt, wartet aber auch mit atemberaubenden Bildern auf, die einem den Atem stocken lassen. Ein grandioser Film – ein echtes Erlebnis! Oscar 2019 als bester Dokumentarfilm.




Mo 20.5. - Mi 22.5. um 19.30 Uhr Kleiner Saal

Rembrandt    90 min.    

GB 2019 Regie: Kat Mansoor

Aus der Reihe Exhibition on Screen zeigen wir einen Dokumentarfilm über Rembrandt. Aus Anlass des 350. Todestages zeigen wir den Film, der zwei der wichtigsten Ausstellungen des Künstlers in den Fokus nimmt. Die Werke, die in der National Gallery London und dem Rijkmuseum Amsterdam gezeigt wurden, konzentrierten sich auf die letzten fünf Lebensjahre von Rembrandt. Mit exclusiven Einblicken in die Ausstellungs-Vorbereitungen beider Häuser, zeigt der Film nicht nur den Künstler, sondern auch den Menschen hinter seinem Ruf.





Woche vom 23.
05. bis 29.05.2019



Do 23.1. um 18.00 Uhr Großer Saal


Wiedersehen mit Karl-Marx-Stadt    ca. 110 min.     mit Pause

Ein neues Programm - mit Schmalfilmen auf Zeitreise in die Chemnitzer DDR der 1970er Jahre. Teil 1: Zwischen Rosenhof und Karl-Marx-Monument. Zum ersten Mal sind diese bisher unveröffentlichten Aufnahmen eines bewegten Jahrzehntes in einer zweiteiligen Veranstaltung zu sehen. Wir spazieren durch das damalige neue Stadtzentrum bei Tag und am Abend - sehen die Veränderungen im Stadtbild aus dem Blickwinkel verschiedener Schmalfilmamateure, erleben noch einmal die Leuchtreklamen in der Innenstadt und nehmen am Leben der Karl-Marx-Städter Bevölkerung teil. Ergänzt werden die Filmaufnahmen durch 120 digital restaurierte Fotografien. Live kommentiert von Sandro Schmalfuß.




Fr 24.5. - So 26.5. um 18.30 Uhr und
Mo 27.5. - Mi 29.5. um 20.45 Uhr Großer Saal


Das Familienfoto    98 min.    

Frankreich 2018 Regie: Cecilia Rouaud   Tipp

Es ist nicht einmal ein Familienfoto, das in diesem Film seine besondere Bedeutung erlangt, sondern nur eines der drei Kinder, die ihre Sommerferien immer bei ihrer Großmutter verbracht haben. Die ist mittlerweile dement und würde von ihrem Sohn ins Heim abgeschoben, wenn seine Töchter sich der alten Dame nicht annehmen würden, ohne wirklich bedacht zu haben, welche Verantwortung es ist, einen verwirrten Menschen wie sie zu betreuen, zumal ihrer aller eigenes Leben auch mit Problemen gepflastert ist, die ihren Ursprung in ihrer Jugend haben.. Weniger nur Komödie, als vielmehr ein intensives Drama, das mit seiner Wahrhaftigkeit lange nachwirkt. Darsteller: Vanessa Paradis, Camille Cottin, Pierre Deladonchamps, Jean-Pierre Bacri




Do 23.5. - So 26.5. um 20.45 Uhr und
Mo 27.5. - Mi 29.5. um 18.30 Uhr Großer Saal


Stan & Olli    97 min.    

USA 2019 Regie: Jon S. Baird

Das legendäre Komiker-Duo Stan Laurel (Steve Coogan) und Oliver Hardy (John C. Reilly), auch bekannt als Dick und Doof, feierte einst große Erfolge. Doch im Jahr 1953 ist ihr Ruhm etwas verblasst. Der Promoter Bernard Delfont (Rufus Jones) kann sie daher überzeugen, eine Bühnentour durch Großbritannien zu machen. Während die ersten Vorführungen vor nur wenig gefüllten Rängen stattfinden, spricht sich nach und nach rum, dass es die Comedians noch draufhaben und die Hallen füllen sich. Doch bei Stan und Ollie kriselt es. Und als Lucille Hardy und Ida Laurel, die beiden Frauen der Komiker, zur Tour stoßen, verkomplizieren sie die Lage zusätzlich. Und so steht bald die Frage im Raum: Wird es nach der Tour überhaupt noch Stan und Ollie als Duo geben? - Regisseur Jon S. Baird setzt den beiden Kinostars ein bewegendes Filmdenkmal und erzählt nicht nur von den Höhen und Tiefen einer äußerst erfolgreichen künstlerischen Partnerschaft, sondern insbesondere die Geschichte einer großen Freundschaft.




Do 23.5. - So 26.5. um 19.30 Uhr Kleiner Saal

Mackie Messer    130 min.    

D 2018 Regie: Joachim Lang   Wunschfilm

Die „Dreigroschenoper“, das überaus populäre Stück von Brecht und Weill, hat seit der Premiere vor 90 Jahren nur selten den Weg auf die Leinwand gefunden. Weshalb das so ist, das erklärt dieses Opus, das Realität und Fiktion virtuos verschmelzen lässt. Da ist zum einen der Brecht, der sich mit der Filmindustrie anlegt und seine ganz eigene Vision verfilmen will. Zum anderen, parallel dazu, jene bekannte Dreigroschenoper mit dem Gangster Macheath, dem Bettlerkönig Peachum sowie dessen hübscher Tochter Polly. Für die Besetzung des Kunst-Revoluzzers Brecht kann es natürlich nur einen geben: Jener laut Selbstauskunft „beste Schauspieler der Welt“, nämlich Lars Eidinger. An dieser Verfremdungs-Wundertüte hätte Brecht wohl sein Vergnügen gehabt. Ein mutiger großer Wurf, der dem deutschen Kino guttut! Darsteller: Lars Eidinger, Tobias Moretti, Hannah Herzsprung, Joachim Król, Claudia Michelsen, Britta Hammelstein, Christian Redl




Mo 27.5. - Mi 29.5. um 19.30 Uhr Kleiner Saal

Tea with the Dames    84 min.    

GB 2018 Regie: Roger Mitchell

Dem Titel zum Trotz wird hier zwar kein Tee getrunken und eine Dokumentation im klassischen Sinne ist es auch nicht, aber das schmälert das Amüsement nicht im Mindesten, ist dieser Film doch auch ausgesprochen witzig. Die großen Schauspielerinnen Judi Dench, Eileen Atkins, Maggie Smith und Joan Plowright, die alle in den Stand einer Dame erhoben wurden, sind seit vielen Jahrzehnten miteinander befreundet und treffen sich von Zeit zu Zeit im Cottage von Laurence Oliviers Witwe Joan, um über die alten Zeiten zu sprechen, ein Glas Champagner zu trinken, und zu lachen. „Notting Hill“-Regisseur Roger Mitchell wohnte mit einem Team einem solchen Treffen bei, um zu beobachten, worüber die alten Damen so reden, wobei er bisweilen auch Themen anstößt, um zu sehen, wohin sie führen.





Woche vom 30.
05. bis 05.06.2019



Do 30.5. - So 2.6. um 18.30 Uhr Großer Saal


Edie – Für Träume ist es nie zu spät    102 min.    

GB 2017 Regie: Simon Hunter

Bekannte Muster variiert Simon Hunter in seinem Film „Edie“, der eine ältere Person auf einem letzten Abenteuer zeigt. Jahrzehnte war Edie mit George verheiratet, eine Ehe, die ebenso freudlos und grau war, wie das Reihenhaus, in dem das Paar seit ewigen Zeiten lebt. Schon vor 30 Jahren hat George einen Schlaganfall erlitten und sitzt seitdem im Rollstuhl. Nachdem George eines morgens stirbt, versucht ihre Tochter Nancy Edie möglichst bald in ein Altersheim abzuschieben. Doch Edie ist nach Jahrzehnten des ständigen Ärgers über ihr Leben verbittert und widerborstig. Da ist ein langgehegten Traum, den George einst verhinderte: Den Suliven zu besteigen, einen markant aufragenden Berg in den schottischen Highlands. Gesagt, getan, macht sich Edie auf eigene Faust auf den Weg und sieht sich so sehr mit einer neuen Umgebung, mit unbekannten Menschen konfrontiert, wie schon seit langen nicht mehr. Darsteller: Sheila Hancock, Kevin Guthrie, Amy Manson




Do 30.5. - So 2.6. um 21.00 Uhr Großer Saal


Greta    98 min.    

USA 2018 Regie: Neil Jordan

Die junge Frances (Chloë Grace Moretz) ist neu in der Großstadt New York City und hat noch nicht viel vom Leben gesehen. Als sie in der U-Bahn eine vergessene Handtasche findet, ist es für sie selbstverständlich, dass sie das Fundstück zu dessen ursprünglicher Besitzerin zurückbringt. So trifft sie auf die Witwe Greta (Isabelle Huppert), eine einsame und etwas eigentümliche Pianistin, die sich nach dem Tod ihres Mannes und mit ihrer eigenen weit weg lebenden Tochter nach Gesellschaft sehnt. Doch deren Motive erweisen sich als recht fragwürdig und ihre Methoden münden in Manipulationsversuchen.




Do 30.5. - So 2.6. um 19.30 Uhr Kleiner Saal

The Favourite – Intrigen und Irrsinn    120 min.    

GB 2018 Regie: Yorgos Lanthimos   Wunschfilm

Einen waschechten Kostümfilm hätte man vom griechischen Regisseur Yorgos Lanthimos kaum erwartet, doch sein Film ist weniger gediegen als wahnsinnig, betont weniger das oberflächliche Zeremoniell zu Hofe, als die allzu menschlichen Triebe, die sich hinter der Fassade verbergen. Ein bitterböser, brillanter Film. - Der englische Hof im frühen 18. Jahrhundert. Nominell regiert Königen Anne das Königreich, doch die Regentin schlägt sich mit allerlei Krankheiten rum und beschäftigt sich lieber mit ihrer bunten Galerie Hasen, als mit den Streitigkeiten zu Hof und vor allem der Außenpolitik. So ist es ihre Hofdame Lady Sarah Churchill, Gattin von Lord Marlborough, seines Zeichens Kommandant der britischen Armee und in einen Krieg mit Frankreich verwickelt ist, die Anne einflüstert und manipuliert. - Darsteller: Olivia Colman, Rachel Weisz, Emma Stone, Nicholas Hoult