logo_kino
        Kino         Kontakt
  KINOPLAN für Monat Dezember 2018


Woche vom 29.
11. bis 05.12.2018



Fr 30.11. - So 2.12. um 16.00 Uhr Großer Saal


Die Unglaublichen 2    118 min.     ab 6 Jahren

USA 2018 Regie: Brad Bird   Kinderkino

Bei der Superheldenfamilie Parr kehrt langsam wieder so etwas wie Normalität ein. Mama Helen alias Elastigirl alias Mrs. Incredible setzt sich offiziell als Politikerin für die Rechte von Superhelden ein, wird aber zugleich undercover als Heldin aktiv, während Ehemann Mr. Incredible zu Hause bleibt und sich um die Kinder kümmert. Nach wie vor hat die Familie keine Ahnung, welche besonderen Kräfte der Jüngste in der Familie besitzt. Dann taucht erneut ein finsterer Bösewicht auf und bedroht die Bürger von Metrovolle. Die Unglaublichen nehmen gemeinsam mit ihrem Freund Frozone den Kampf gegen den Schurken auf, der Screenslaver heißt... Unterhaltsames Familienkino.




Do 29.11. - So 2.12. um 18.30 Uhr Großer Saal


Nur ein kleiner Gefallen    118 min.    

USA 2018 Regie: Paul Reid

Eine Helikoptermutter trifft auf eine Rabenmutter, zwischen Mord, Alkohol und Küchentipps. Dass ist die vielversprechende Prämisse von Paul Feigs „Nur ein kleiner Gefallen“, der immer wieder an verwickelte Thriller wie „Gone Girl“ oder „Girl on the Train“ erinnert, aber viel mehr auf komische als spannende Momente setzt und das sehr erfolgreich. - Wenn es in der Schule ihres Sohns etwas zu tun gibt, ist Stephanie die erste, die sich in Listen einträgt, die engagierteste, die, die andere Eltern mit ihrem übertriebenen Enthusiasmus nervt. Und nun versucht sich Stephanie auch noch als Vloggerin, die auf ihrer Webseite anderen Müttern gute Ratschläge erteilt, wie diese eine bessere Mutter werden können. Ganz anders Emily, die lieber Martinis trinkt, als sich um ihren Sohn zu kümmern. Dass diese beiden Frauen Freundinnen werden, scheint unmöglich, doch die beiden so unterschiedlichen Frauen sehen in ihrem Gegenüber Teile ihrer selbst, die im Verborgenen schlummern. Darsteller: Anna Kendrick, Blake Lively, Henry Golding




Do 29.11. - So 2.12. um 20.00 Uhr Kleiner Saal

Was uns nicht umbringt    120 min.    

D 2018 Regie: Sandra Nettelbeck

Sandra Nettelbeck inszeniert in ihrem Episodenfilm „Was uns nicht umbringt“ die Aufs und Abs im Leben von Großstädtern als ein unendlich melancholisches Kaleidoskop aus Trauer, Wut, Hoffnung und Zuversicht, das von herausragenden Darstellern zum Leben erweckt wird. - Max ist zwar Psychotherapeut, von den vielen Problemen seiner Patienten ist er allerdings selbst heillos überfordert und sein neuer Hund ist noch schwermütiger, als die vielen Menschen, die ihm tagtäglich davon erzählen, was sie alles bedrückt. Eines Tages lernt er Sophie kennen. Sie erzählt ihm von ihrer Spielsucht und er verliebt sich. Ganz langsam. Um ihn herum versinken derweil die Leben vieler anderer Menschen im Chaos, die alle über kurz oder lang wieder zu Max führen. Denn nur Max weiß: Was sie nicht umbringt, macht sie stärker… Darsteller: August Zirner, Christian Berkel, Deborah Kaumann, Barbara Auer, Bjarne Mädel




Do 29.11. + Sa 1.12. - So 2.12. um 21.00 Uhr und
Mo 3.12. - Mi 5.12. um 18.00 Uhr Großer Saal


Bohemian Rhapsody    134 min.    

USA 2018 Regie: Brian Singer   Tipp

Im Jahr 1970 gründen Freddie Mercury (Rami Malek) und seine Bandmitglieder Brian May (Gwilym Lee), Roger Taylor (Ben Hardy) und John Deacon (Joseph Mazello) die Band Queen. Schnell feiern die vier Männer erste Erfolge und produzieren bald Hit um Hit, doch hinter der Fassade der Band sieht es weit weniger gut aus: Freddie Mercury, der mit bürgerlichem Namen Farrokh Bulsara heißt und aus dem heutigen Tansania stammt, kämpft mit seiner inneren Zerrissenheit und versucht, sich mit seiner Homosexualität zu arrangieren. Schließlich verlässt Mercury Queen um eine Solokarriere zu starten, doch muss schon bald erkennen, dass er ohne seine Mitstreiter aufgeschmissen ist. Obwohl er mittlerweile an AIDS erkrankt ist, gelingt es ihm, seine Bandmitglieder noch einmal zusammenzutrommeln und beim Live Aid einen der legendärsten Auftritte der Musikgeschichte hinzulegen…




Mo 3.12. - Mi 5.12. um 21.00 Uhr Großer Saal


The House that Jack built    155 min.    

Frankreich/D 2018 Regie: Lars von Trier

Ein Serienkillerfilm von Lars von Trier. Da weiß man einerseits was man erwarten kann, nämlich grenzwertig brutale Szenen von Morden an Frauen und Kindern, andererseits dreht das dänische enfant terrible natürlich nicht einfach einen Serienkillerfilm. Und so ist „The House that Jack built“ dann auch weniger ein Film über einen Mörder und Psychopathen, als ein Film über die Kunst und ihre Rolle in der Gesellschaft, über Künstler und damit auch über von Trier selbst. Darsteller: Matt Dillon, Bruno Ganz, Uma Thurman




Mo 3.12. - Mi 5.12. um 20.00 Uhr Kleiner Saal

The Guilty    85 min.    

Dänemark 2017 Regie: Gustav Möller

Die Notrufzentrale der Polizei stellt man sich gewiss nicht als den Schauplatz eines spannenden, psychologischen Thrillers vor. Doch genau hier spielt Gustav Möllers „The Guilty“, der ausschließlich den Polizisten Asger zeigt, der am Telefon eine Notlage lösen will – und dabei nach und nach seine eigene ambivalente Moral offenbart. Ein bemerkenswertes, dichtes, vielschichtiges filmisches Experiment. - Asger (Jakob Cedergren) arbeitet in der Notrufzentrale der dänischen Polizei. Nicht ganz freiwillig ist er aus dem Außendienst ans Telefon versetzt worden, am nächsten Tag muss er sich vor Gericht für einen Vorfall verteidigen, der seine Urteilskraft anzweifeln lässt. Doch heute Abend nimmt er noch Notrufe entgegen, die er eigentlich nur aufnehmen und bei Bedarf einen Streifen- oder Krankenwagen vorbeischicken soll.





Woche vom 06.
12. bis 12.12.2018



Do 6.12. um 18.00 Uhr Großer Saal


Ein Mann namens Ove    100 min.    

Schweden 2015 Regie: Hannes Holm

Eine Veranstaltung des SWK Chemnitz. - Die Verfilmung von Frederik Backman‘s Buchvorlage zeigt mit Charme, schrulligem Witz und schwarzem Humor die Geschichte eines Mannes; dessen Freundschaften, seine Liebe und seine Reaktionen auf Schicksalsschläge. Vielleicht stellen Sie sich während des Filmes die Frage: „Habe auch ich einen Ove als Nachbarn?“ Für das anschließende Filmgespräch begrüßen wir Herrn OA Dr.Kai-Friedrich Wolf, Rodewisch. Eintritt: 10,- erm 7,- Euro




Fr 7.12. - So 9.12. um 16.15 Uhr Großer Saal


Smallfoot    97 min.     ohne Altersbeschränkung

USA 2018 Regie: Ryan O'Loughlin   Kinderkino

Der junge Migo ist ein aufgeweckter, ehrlicher und treuer Yeti, der sein Herz am rechten Fleck trägt. Er hat immer das geglaubt, was ihm in seinem Dorf beigebracht wurde. Doch als er ein Wesen sieht – einen Menschen – das angeblich nicht existiert, wird sein gesamtes Leben und alles, woran er jemals glaubte, auf den Kopf gestellt. Dennoch begibt sich Migo alleine auf die Suche nach dem gesichteten Menschen, der Percy heißt und bisher die Existenz von Yetis anzweifelte… Familien-Animationsfilm




Fr 7.12. - So 9.12. um 18.30 Uhr Großer Saal


Der Trafikant    113 min.    

Österreich / D 2018 Regie: Nikolaus Leytner   Tipp

Verfilmung des gleichnamigen Bestsellers von Robert Seethaler: Ein 17-jähriger Bub kommt 1937 von der langweiligen Provinz in die quirlige Großstadt Wien, um in einem Tabakladen – Trafik auf österreichisch – als Lehrling zu arbeiten. Er lernt nicht nur die Liebe in Gestalt einer schönen, aber flatterhaften Böhmin kennen, sondern auch den alten Sigmund Freud. Doch dann kommen die Nazis, und mit ihnen wird sich alles verändern. Detailfreudig ausgestattete, mit genauem Gespür für die Zeit inszenierte Literaturverfilmung, die vom Coming- of-Age und einer großen Freundschaft erzählt. In den beiden Hauptrollen einfühlsam gespielt. Darsteller: Simon Morzé, Bruno Ganz, Johannes Krisch, Emma Drogunova




Do 6.12. - So 9.12. um 21.00 Uhr und
Mo 10.12. - Di 11.12. um 18.00 Uhr Großer Saal


25 km/h    116 min.    

D 2018 Regie: Markus Goller

Auf uralten, klapperigen Mofas machen sich zwei Brüder auf den Weg zu einer Reise, die sie einander, vor allem aber sich selbst näherbringen. Klischeehaft, aber auch klassisch ist der Ansatz von Markus Gollers sehr langsamen Road-Movie, das von seiner entspannten Gangart und seinen ebenso entspannten, sympathischen Hauptdarstellern lebt.- In Jugenderinnerungen schwelgend, als sie angetrunken durch die nächtlichen Dorfstraßen brausen, sagt Christian: Jetzt oder nie. Nach kurzem Zögern macht Georg mit und die Reise durch Deutschland und zu sich selbst beginnt. - Darsteller: Lars Eidinger, Bjarne Mädel, Sandra Hüller, Jella Haase, Franka Potente, Alexandra Maria Lara, Wotan Wilke Möhring, Jördis Triebel




Do 6.12. - So 9.12. um 20.00 Uhr Kleiner Saal

Der Buchladen der Florence Green    110 min.    

Span./UK/Dtl. 2017 Regie: Isabel Coixet   Wunschfilm

Eine junge Witwe eröffnet Ende der 1950er Jahre in einem idyllischen Ort an der Ostküste Englands eine Buchhandlung. Kein einfaches Unterfangen, die Arbeiter und Fischer des Ortes lesen nicht gern. Und dann ist da noch eine reiche Dame mittleren Alters, die aus dem Buchladen lieber ein Kulturzentrum gemacht hätte und nun eine trickreiche Intrige spinnt, um Florence Green zu vertreiben. Kongenial inszenierte Verfilmung von Penelope Fitzgeralds Roman „Die Buchhandlung“, in dem der Zwiespalt zwischen Konvention und Moderne verhandelt und gleichzeitig ein Loblied auf das Lesen gesungen wird. In den drei Hauptrollen hervorragend gespielt: Emily Mortimer, Bill Nighy




Mo 10.12. - Mi 12.12. um 20.00 Uhr Kleiner Saal

Der Klang der Stimme    82 min.    

D / Schweiz 2018 Regie: Bernard Weber   Der besondere Film

Die Stimme ist das älteste Instrument der Menschheit: In seinem Dokumentarfilm erzählt Regisseur Bernard Weber von vier Personen, die ihr ganzes Leben der Magie der menschlichen Stimme widmen. Andreas Schaerer etwa experimentiert stets mit den Möglichkeiten seiner Stimme, während die Sopranistin Regula Mühlemann sich der Suche nach dem perfekten 360-Grad-Rundumklang verschrieben hat. Der renommierte Stimmforscher Matthias Echternach geht hingegen mit fortschrittlichen wissenschaftlichen Methoden ans Werk und versucht die Geheimnisse der menschlichen Stimme aufzudecken. Und Miriam Helle bietet Stimmtherapie an, um Menschen mit unkonventionellen Klängen dabei zu helfen, zu sich selbst zu finden.




Mo 10.12. - Mi 12.12. um 20.30 Uhr Großer Saal


Durch die Wand    100 min.    

USA, Österreich 2018 Regie: Josh Lowell, Peter Mortimer

Vor drei Jahren bezwangen zwei Extrem-Bergsteiger aus den USA die berühmte „Dawn Wall“ im kalifornischen Yosemite-Nationalpark. Die massive, von ihrer glatten Oberfläche geprägte Felswand galt als unbezwingbar. Wie die Freeclimber den Aufstieg schafften und mit welchen Gefahren sie zu kämpfen hatten, zeigt die mitreißende Dokumentation „Durch die Wand“, die es in Sachen Spannung und Nervenkitzel mit jedem Hitchock-Thriller aufnehmen kann.




Mi 12.12. um 18.00 Uhr Großer Saal


Heimat bewegt – Dreizehn filmische Reisen durch den Freistaat    90 min.    

Mit einem Floß gemütlich dem Verlauf der Elbe folgen, mit Adrenalin im Blut auf dem Mountainbike den Fichtelberg herunter, zu Fuß die urbane Szene der Dresdner Neustadt erleben oder das Abenteuer in den Tiefen der Vogtländer Wälder entdecken – die Standortkampagne „So geht sächsisch.“ schickte dreizehn Filmemacher aus Sachsen mit einer Mission durch den Freistaat: zeigt, was eure „Heimat bewegt - #DraussenInSachsen“. Entstanden sind dreizehn Kurzportraits, die das Leben in Sachsen aus vielfältigen und sehr persönlichen Perspektiven darstellt und dabei deutlich zeigt, dass „Heimat“ kein anachronistischer, sondern ein zeitgemäßer, abenteuerlicher Begriff sein kann.





Woche vom 13.
12. bis 19.12.2018



Fr 14.12. - So 16.12. um 16.00 Uhr Großer Saal


Elliot – Das kleinste Rentier    89 min.     ohne Altersbeschränkung

Kanada 2018 Regie: Jennifer Westcott   Kinderkino

Kein Schmunzelmonster sondern ein kleines Pferd ist Elliot in Jennifer Westcotts Animationsfilm „Elliot - Das kleinste Rentier“, das mit seiner bunten Bilderflut für eine vorweihnachtlichen Stimmung sorgt. Seinen großen Traum, dem Weihnachtsmann als Rentier zu dienen, versucht der Titelheld mit allen Mitteln zu erreichen und findet am Ende vor allem neue Freunde.




Fr 14.12. - So 16.12. um 18.00 Uhr Großer Saal


Bohemian Rhapsody    134 min.    

USA 2018 Regie: Brian Singer   Tipp

Im Jahr 1970 gründen Freddie Mercury (Rami Malek) und seine Bandmitglieder Brian May (Gwilym Lee), Roger Taylor (Ben Hardy) und John Deacon (Joseph Mazello) die Band Queen. Schnell feiern die vier Männer erste Erfolge und produzieren bald Hit um Hit, doch hinter der Fassade der Band sieht es weit weniger gut aus: Freddie Mercury, der mit bürgerlichem Namen Farrokh Bulsara heißt und aus dem heutigen Tansania stammt, kämpft mit seiner inneren Zerrissenheit und versucht, sich mit seiner Homosexualität zu arrangieren. Schließlich verlässt Mercury Queen um eine Solokarriere zu starten, doch muss schon bald erkennen, dass er ohne seine Mitstreiter aufgeschmissen ist. Obwohl er mittlerweile an AIDS erkrankt ist, gelingt es ihm, seine Bandmitglieder noch einmal zusammenzutrommeln und beim Live Aid einen der legendärsten Auftritte der Musikgeschichte hinzulegen…




Fr 14.12. - So 16.12. um 21.00 Uhr Großer Saal


Climax    95 min.    

Frankreich 2018 Regie: Gaspar Noé

Es beginnt unspektakulär: Die Proben einer französischen Tanzgruppe für eine USA-Tour laufen erfolgreich. Im Anschluss wird gefeiert. Kurz darauf aber werden die Bemerkungen anzüglicher, die Stimmungen aggressiver. Nur die Vorboten dessen, was sich bald in einen exzessiven Höllentrip entwickelt. Gaspar Noés neuer Film ist ein maßloses, von treibenden Klängen unterlegtes Spektakel für Augen und Ohren, das man so schnell nicht vergisst. Der Argentinier untermauert damit seinen Ruf als Agent Provocateur, der mit seinen anstößigen Bildern den Mensch einmal mehr als triebgesteuertes, übersexualisiertes Geschöpf entblößt. Darsteller: Sofia Boutella, Romain Guillermic, Giselle Palmer




Do 13.12. - So 16.12. um 20.00 Uhr Kleiner Saal

Projekt: Antarktis    97 min.    

D 2018 Regie: Tim D. Müller-Zitzke, M. Ginzburg und D. Vogt

Weiße Flecken gibt es auf der Welt kaum noch, selbst auf den Mount Everest kann man eine Paketreise buchen. Doch auch wenn man eine organisierte Reise bucht, kann einiges schiefgehen wie drei Freunde aus Bremerhaven feststellen, die ihre Abenteuer am Südpol als „Projekt: Antarktis“ gefilmt haben und nun ins Kino bringen. Das Ergebnis ist dann allerdings keine gewöhnliche Dokumentation, sondern eher ein Making Of der Reise, wie das Trio auch selbst zugibt. Vom ersten Moment an ist die Kamera stets dabei, bis endlich das Expeditionsschiff betreten wird. Auch an Bord überwiegen nicht etwa Aufnahmen der atemberaubenden Landschaften oder der exotischen Tierwelt, sondern Bilder, die die Regisseure beim Seekranksein zeigen, beim torkeln über das schwankende Schiff.




Mo 17.12. - Di 18.12. um 17.00 Uhr Großer Saal


Book Club - Das Beste kommt noch    104 min.    

USA 2018 Regie: Bill Holderman   Wunschfilm

Vier Damen älteren Semesters entdecken ihre Lust auf die Liebe und das Leben neu. In den USA wurde „Book Club“ bereits zu einem Achtungserfolg und angesichts der charmant-zeitlosen Inszenierung ist das auch kein Wunder. - Vivian (Jane Fonda), Diane (Diane Keaton), Carol (Mary Steenburgen) und Sharon (Candice Bergen) sind seit der Schulzeit die besten Freundinnen. Seit vielen Jahren treffen sie sich regelmäßig im Rahmen eines Buchclubs, um einander Bücher vorzustellen und gemeinsam zu diskutieren. Nun ist „Fifty Shades of Grey“ dran. Bis zum nächsten Treffen sollen die Frauen den ersten Roman gelesen haben. Doch obwohl sich vor allem Diane an der miserablen Qualität des Buches stört, erwecken die darin geschilderten Sexfantasien erotische Gelüste bei den Frauen. Sie alle fangen an, ihre Beziehungen und Lebensentwürfe zu überdenken, daten Männer oder melden sich in Online-Partnerbörsen an…




Mo 17.12. - Di 18.12. um 19.30 Uhr Großer Saal


Werk ohne Autor    200 min.     mit Pause

D, Italien 2018 Regie: Florian Henckel von Donnersmarck

Sein 2006 veröffentlichter Kinoerstling „Das Leben der Anderen“ bescherte dem Autor und Regisseur Florian Henckel von Donnersmarck viel Lob und einen Oscar für den Besten fremdsprachigen Film. Hier liefert Donnersmarck mit dem Künstler- und Geschichtsdrama „Werk ohne Autor“ nun eine Art Nachfolger im Geiste zum Debüt. Das dreistündige Epos stemmt einen Erzählbogen von 1937 bis 1966 – mit Stationen im Dritten Reich, der DDR und der BRD. Das wie ein Uhrwerk getaktete Skript und das Ensemble um Tom Schilling („Oh Boy“), Paula Beer sowie Sebastian Koch tragen dabei mehr zum Gelingen bei als die zurückhaltende Inszenierung. - „Ein episches Werk. Kunst vor dem Hintergrund von Geschichte.“ /ARD tagesthemen




Mo 17.12. - Mi 19.12. um 20.00 Uhr Kleiner Saal

Das Prinzip Montessori – Die Lust am Selber-Lernen    105 min.    

Frankreich 2017 Regie: Alexandre Mourot

Der Filmbefasst sich mit der von Maria Montessori ausformulierten Idee von der geistigen Autonomie des Menschen. Ausgangspunkt ist für Regisseur Mourot die Geburt seiner eigenen Tochter, deren zunehmender Wunsch nach selbstbestimmtem Erkunden und Entdecken ihn zwar zunächst erschreckte, ihm dann jedoch die Vorteile des Montessori-Prinzips verdeutlichte. So beginnt er, sich für die Montessori-Pädagogik zu interessieren und begleitet den Alltag an Frankreichs ältester Montessori-Schule mit seiner Kamera. Dort verbringen die Kinder eine sehr aktive Schulzeit und können sich – angeleitet von diskret im Hintergrund agierenden Erziehern – an zahlreichen Aufgaben wie lesen, Brot backen und rechnen versuchen.





Woche vom 20.
12. bis 26.12.2018



Sa 22.12. + So 23.12. um 16.30 Uhr Großer Saal


Geister der Weihnacht – Augsburger Puppenkiste    65 min.     ohne Altersbeschränkung

D 2018 Regie: Julian Körberer   Kinderkino

Ebenezer Scrooge kann seine Mitmenschen nicht ausstehen und Weihnachten noch viel weniger. Da besucht ihn am Vorabend von Weihnachten der Geist seines verstorbenen Geschäftspartners Jacob Marley. Sollte der eigenbrötlerische Geizhals sein abstoßendes Verhalten nicht ändern, ermahnt ihn dieser, wird er Besuch von drei weiteren Geistern erhalten. Verfilmung der Weihnachtsgeschichte frei nach Charles Dickens durch die Augsburger Puppenkiste.




Do 20.12. - So 23.12. um 18.30 Uhr Großer Saal


Charles Dickens: Der Mann der Weihnachten erfand    104 min.    

Irland /Kanada 2017 Regie: Bharat Nalluri

Charles Dickens‘ „Eine Weihnachtsgeschichte“ hat in vielfacher Ausführung bereits die Leinwände dieser Welt bereist. Doch es ist mindestens genauso spannend, zu entdecken, wie der britische Schriftsteller einst auf die Idee zu seinem Meisterstück kam. In diesem Jahr kommt genau diese Geschichte in die Kinos - als melancholischer Weihnachtsfilm für Erwachsene. - Mit 31 Jahren hat Charles Dickens im Jahr 1843 alles erreicht. Das Feuilleton und die Leser lieben ihn für seinen bahnbrechenden Roman „Oliver Twist“, er wird durch die ganze Welt kutschiert und für sein Werk gefeiert. Drei Flops später sieht sich Dickens am gesellschaftlichen Abgrund. Als er eines Tages durch Zufall einer Beerdigung beiwohnt, an dem kein einzelner Freund oder Verwandter des Verstorbenen anwesend ist, kommt er auf die Idee, ein Buch über Weihnachten als die Zeit des Miteinanders und des Zusammenrückens zu schreiben. Darsteller: Dan Stevens, Christopher Plummer, Patrik Joseph Byrnes




Do 20.12. + Sa 22.12. - So 23.12. um 21.00 Uhr Großer Saal


Nightmare before Christmas    77 min.     Weihnachtskult!

USA 1993 Regie: Tim Burton

Wie jedes Jahr - seit nun schon 25 Jahren - der schönste Film zum Thema Weihnachtsmann! - Ein aufwendiger Puppentrickfilm, der weniger auf ein beschauliches Weihnachtsfest setzt, sondern eher die Geister beschwört. Denn die Geister des Halloween bringen die Vorbereitungen zum Fest gehörig durcheinander. Dieses Weihnachtsmärchen lädt ein zum Gruseln und zum Lachen. Do 20.12. in OmU!




Do 20.12. - So 23.12. um 20.00 Uhr Kleiner Saal

Die Schneiderin der Träume    99 min.    

Indien, Frankreich 2018 Regie: Rohena Gera

Jenseits aller Bollywood-Klischees gelingt der indischen Regisseurin Rohena Gera mit ihrem Spielfilmdebüt ein leises Kinojuwel. Ihre zutiefst anrührende Geschichte über soziale Klassenunterschiede, Schranken und Tabus erzählt in poetischen Bildern und sparsam, sensiblen Dialogen voller Wärme und großer Liebe zu den Figuren von Menschlichkeit, stolzer Würde und Hoffnungen. Vor allem die Präsenz der beiden Hauptdarsteller prägt die zurückhaltende Romanze zwischen dem ungleichen Paar: der Hausangestellten Ratna und ihrem Herrn aus Mumbais Oberschicht. Ein indischer Arthouse-Film, meisterlich in Szene gesetzt vor dem Hintergrund der quirligen Megacity Mumbai.




Fr 21.12. um 21.30 Uhr Großer Saal


Kurzfilmprogramm    90 min.    

Die Chemnitzer Filmwerkstatt e.V. präsentiert am deutschlandweiten Kurzfilmtag fünf neue Produktionen. Mit dabei sind die Ergebnisse des Filmworkshops „My Story“, ein Projekt in Zusammenarbeit mit dem Filmverband Sachsen. Weitere Premieren sind „Magdalene“ von Tomas Creus, „Klang“ von David Hofmann und ein Musikvideo der Band South of Blue von Tolga Cerci. Ebenfalls zu sehen sein wird „Saleh und Maya“ von Viktoria Domnikova, sowie die 16mm Produktion “Die Nacht des Pedanten” von Torsten Neundorf aus dem Jahr 1993, die im Rahmen des Projektes “Audiovisuelles Erbe Sachsens” des Filmverbandes Sachsen digitalisiert und restauriert wurde.




Di 25.12. um Großer Saal


Weihnachtsparty   

Wie jedes Jahr – aber nun auch letztmalig – seit 25!! Jahren Weihnachtsparty! DJ's : Preller (detektor.fm, Atomino) + Donis ( Ilses Erika ) Einlass ab 21.00 Uhr / Karten zu 5,-€ im Vorverkauf ab 1.12. nur im Kino.





Woche vom 27.
12. bis 02.01.2019



Fr 28.12. - So 30.12. + Di 1.1. um 16.00 Uhr Großer Saal


Smallfoot    97 min.     ohne Altersbeschränkung

USA 2018 Regie: Ryan O'Loughlin   Kinderkino

Der junge Migo ist ein aufgeweckter, ehrlicher und treuer Yeti, der sein Herz am rechten Fleck trägt. Er hat immer das geglaubt, was ihm in seinem Dorf beigebracht wurde. Doch als er ein Wesen sieht – einen Menschen – das angeblich nicht existiert, wird sein gesamtes Leben und alles, woran er jemals glaubte, auf den Kopf gestellt. Dennoch begibt sich Migo alleine auf die Suche nach dem gesichteten Menschen, der Percy heißt und bisher die Existenz von Yetis anzweifelte… Familien-Animationsfilm




Do 27.12. - So 30.12. um 18.15 Uhr und
Di 1.1. - Mi 2.1. um 21.00 Uhr Großer Saal


Astrid    121 min.    

Schweden, D 2018 Regie: Pernille Fischer Christensen

Wenn der Name Astrid fällt, weiß in Schweden jedes Kind, wer gemeint ist: die größte Tochter des Landes, die berühmteste Kinder- und Jugendschriftstellerin der Welt, Astrid Lindgren. Das Biopic über ihre Jugend und ihren holperigen Start ins Erwachsenenleben ist ein wunderschöner Film mit einer Heldin, die sich nicht unterkriegen lässt. Nur ganz nebenbei geht es ums Schreiben, vor allem aber um Astrid Lindgren als Persönlichkeit, die sich lebenslang für Menschenrechte einsetzte und sich - nicht nur in ihren Büchern - kreativ über Regeln und Normen hinwegsetzte. Von ihrem Weg dorthin erzählt der Film sehr sensibel, fesselnd und mit feinem Humor. Darsteller: Trine Dyrholm, Alba August, Maria Bonnevie




Do 27.12. - So 30.12. um 21.00 Uhr Großer Saal


Der Vorname    91 min.    

D 2018 Regie: Sönke Wortmann

Ein mehr als ungewöhnlicher Vorname ist Auslöser eines Familienstreits, der im Lauf eines Abendessens immer extremer wird. Basierend auf dem gleichnamigen französischen Film haben Sönke Wortmann und seine vier Hauptdarsteller viel Spaß, sich allerlei Bosheiten an den Kopf zu werfen, mit denen Scheinheiligkeiten und Vorurteile entlarvt werden. Darsteller: Christoph Maria Herbst, Florian David Fitz, Caroline Peters, Janina Uhse, Justus von Dohnányi, Iris Berben




Do 27.12. - So 30.12. um 20.00 Uhr Kleiner Saal

Gegen den Strom    100 min.    

Island 2018 Regie: Benedikt Erlingsson

Ökothriller, Abenteuerfilm, Märchen und Komödie - Benedikt Erlingssons Film über eine Umweltaktivistin auf dem Kriegspfad ist all das und noch mehr: großes, originelles Arthousekino! Der Film zeigt die ursprüngliche isländische Natur in wunderbaren Bildern, dazu außergewöhnliche Menschen in surrealen Situationen. Die Geschichte ist dank seiner brillanten Hauptdarstellerin von beinahe poetischer Eleganz und trotzdem sehr komisch, inklusive einiger irrwitziger Verweise auf die Filmgeschichte.




Di 1.1. - Mi 2.1. um 18.15 Uhr Großer Saal


Ballon    120 min.    

D 2018 Regie: Michael Bully Herbig   Tipp

Der Regisseur Michael Bully Herbig begibt sich nun erstmals auf das Gebiet der Inszenierung fernab von Comedy und Blödelei – und wer bislang daran gezweifelt haben sollte, dass ihm das gelingt, den belehrt er hier eindeutig eines Besseren. - Im Sommer 1979 in Thüringen fassen zwei Familien einen aberwitzigen Plan: Sie wollen raus aus der DDR und heile in den Westen – und das alles in einem Ballon. Dafür nähen, basteln und tüfteln sie wochenlang, bis ihr erster Versuch fehlschlägt und die beiden Familien können froh sein, nicht von der Polizei erwischt worden zu sein. Doch diese macht ab sofort Jagd auf sie. Und so fassen die beiden Familienoberhäupter den Entschluss, es noch einmal zu versuchen. Doch die Regierung ist bereits auf die Pläne aufmerksam geworden. Das ganze Vorhaben wird zu einem irren Wettlauf gegen die Zeit… Darsteller: Friedrich Mücke, Karoline Schuch, Alicia von Rittberg, David Kross




Di 1.1. - Mi 2.1. um 20.00 Uhr Kleiner Saal

Gundermann – Ende der Eisenzeit    98 min.    

D 1999 Regie: Richard Engel

Dieser Film ist mehr als und doch zuerst ein persönliche Porträt über Gerhard Gundermann -als Baggerfahrer, Arbeitsuchender, Tischlerlehrling, Rockmusiker, Querdenker oder Vater. Das näher rückende Ende der Landschaft, einer Industrieregion, einer Vorstellung von Tätig sein, hat exemplarischen Charakter über die konkreten Orte und seinen Menschen hinaus. Richard Engel begleitet Gerhard Gundermann in den Tagebau, auf die Bühne, unterwegs und zuhause. Mitten in den Arbeiten zum Film starb Gundi.