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  KINOPLAN für Monat Februar 2019


Woche vom 31.
01. bis 06.02.2019



Fr 1.2. - So 3.2. um 16.30 Uhr Großer Saal


Pettersson und Findus - Findus zieht um    80 min.     ohne Altersbeschränkung

D 2018 Regie: Ali Samadi Ahadi   Kinderkino

Zum dritten Mal inszeniert Ali Samadi Ahadi ein Abenteuer mit dem etwas tolpatschigen Erfinder Pettersson und seinem Kater Findus, erneut in einer bunten Mischung aus Real- und Animationsfilm.- Immer noch schläft der kleine Kater Findus im selben Zimmer wie Pettersson, doch sein Bettchen wird langsam zu groß. Kurzentschlossen baut der findige Pettersson seinem flauschigen Freund ein neues, dass Findus dank der ausgezeichneten Sprungfedern jedoch zum Trampolin umfunktioniert. Was den Kater zwar begeistert, Pettersson jedoch um den Schlaf bringt und so kommt es zu einem folgenschweren Entschluss: Findus zieht um. Darsteller: Stefan Kurt, Marianne Sägebrecht, Max Herbrechter




Do 31.1. - So 3.2. um 18.30 Uhr und
Mo 4.2. - Mi 6.2. um 18.00 Uhr Großer Saal


Die Frau des Nobelpreisträgers    100 min.    

GB/SWE/USA 2017 Regie: Björn Runge   Tipp

Joan (Glenn Close) und Joe Castleman (Jonathan Pryce) sind seit knapp vierzig Jahren scheinbar glücklich verheiratet. Während er zu einem bedeutenden Schriftsteller aufgestiegen ist, hat sie ihm während seiner Karriere stets den Rücken freigehalten und sich vor allem um die gemeinsamen Kinder gekümmert. Nun folgt der Höhepunkt: Joe soll mit dem Nobelpreis ausgezeichnet werden. Dafür reist das Ehepaar gemeinsam mit Sohn David nach Schweden. Doch früh kommt es zu Spannungen zwischen Joe und David, der sich von seinem Vater nie genug gewürdigt gefühlt hat. Und auch zwischen den Eheleuten kriselt es, als der schmierige Journalist Nathaniel Bone (Christian Slater) Joan eines Abends mit seinen Recherchen konfrontiert: Anstatt Joe war es Joan, die für die fiktionalen Ergüsse ihres Mannes zuständig war. Ihr gebühren der Preis und die Anerkennung. Und ganz langsam steigt auch sie dahinter, dass sie jahrelang von Joe ausgebeutet wurde... Eine ergreifende Geschichte und dann trumpft der Film obendrein mit einer Oscarwürdigen Glenn Close auf.




Do 31.1. - So 3.2. um 20.45 Uhr und
Mo 4.2. - Mi 6.2. um 20.15 Uhr Großer Saal


Kalte Füße    97 min.    

D, Österreich 2018 Regie: Wolfgang Groos

Durch eine Verwechslung wird der Kleinkriminelle Denis für den Krankenpfleger des Schlaganfall-Patienten Raimund gehalten. Wegen eines Schneesturms muss er diese Rolle eine ganze Weile spielen – auch vor Raimunds hübscher Enkeltochter. Die Komödie „Kalte Füße“ ist so, wie es die überschaubare Handlung bereits andeutet: einfach gestrickt, und leicht verdaulich. Dass der Film dennoch einen Blick wert ist, liegt am unterhaltsamen Gagfeuerwerk, das Regisseur Wolfgang Groos zündet. Ein Faible für klamaukige Späße und zotigen Humor sollte man allerdings mitbringen.




Do 31.1. - So 3.2. um 20.00 Uhr Kleiner Saal

Mary Shelley    120 min.    

GB 2017 Regie: Haifaa Al-Mansour

Haifaa Al-Mansour („Das Mädchen Wadjda“) erzählt die Geschichte von Mary Godwin, der geistigen Mutter von „Frankenstein“. Als rebellischer Teenager verliebt sich die Heldin heftig in den aufstrebenden Dichter Percy Shelley. Ihr hübsches Objekt der Begierde erweist sich freilich als Mängelexemplar. Aber Liebe macht bekanntlich blind. Der Kostüm-Film bietet alles, was das Genre braucht: Herz. Schmerz. Intrigen. Eifersucht und natürlich Happy End. Das famose Monster, von Mary geschaffen, wird gefeiert.




Mo 4.2. - Mi 6.2. um 20.00 Uhr Kleiner Saal

Cold War – Der Breitengrad der Liebe    89 min.    

GB / Frankreich / Polen 2018 Regie: Pawel Pawlikowski

Für „Ida“ bekam der Pole Pawe? Pawlikowski vor drei Jahren den Oscar, fünf Europäische Filmpreise, den spanischen Goya sowie über 60 (!) weitere Auszeichnungen. Der Preisregen dürfte sich bei seinem jüngsten Meisterwerk wiederholen. Die rigorose Romanze, wiederum in wunderschön kristallklarem Schwarz-Weiß, bietet furiose Filmkunst vom Feinsten. Fünfzehn Jahre dauert diese raffiniert erzählte, elliptische Lovestory der Nachkriegszeit. Beginnend in der tristen polnischen Provinz, geht die Reise über Ostberlin ins glamouröse Paris und wieder retour. Eine zauberhafte Liebesgeschichte in Zeiten des versteinerten Stalinismus. Brillant inszeniert. Perfekt gespielt. Der Stoff, aus dem Klassiker gemacht sind. Und Publikumslieblinge. Und Oscar- Kandidaten sowieso. Europäischjer Filmpreis 2018.





Woche vom 07.
02. bis 13.02.2019



Fr 8.2. - So 10.2. um 16.30 Uhr Großer Saal


Der kleine Drache Kokosnuss - „Auf in den Dschungel!“    80 min.     ohne Altersbeschränkung

D 2018 Regie: Tony Power   Kinderkino

2014 lief „Der kleine Drache Kokosnuss - Feuerfeste Freunde“ nach der viel verkauften Kinderbuchreihe von Ingo Siegner erfolgreich im Kino. Jetzt folgt die Fortsetzung „Auf in den Dschungel!“. Es geht abermals um Freundschaftspflege, Vertrauen und Teamwork. Darüber hinaus plädiert der animierte Kinderfilm dafür, dem Fremden unvoreingenommen zu begegnen. Damit gelingt ein unverkrampfter Brückenschlag zwischen Unterhaltung und Bildungsanspruch.




Do 7.2. - So 10.2. um 18.30 Uhr und
Mo 11.2. - Mi 13.2. um 20.30 Uhr Großer Saal


Bohemian Rhapsody    134 min.    

USA 2018 Regie: Brian Singer

Im Jahr 1970 gründen Freddie Mercury (Rami Malek) und seine Bandmitglieder Brian May (Gwilym Lee), Roger Taylor (Ben Hardy) und John Deacon (Joseph Mazello) die Band Queen. Schnell feiern die vier Männer erste Erfolge und produzieren bald Hit um Hit, doch hinter der Fassade der Band sieht es weit weniger gut aus: Freddie Mercury, der mit bürgerlichem Namen Farrokh Bulsara heißt und aus dem heutigen Tansania stammt, kämpft mit seiner inneren Zerrissenheit und versucht, sich mit seiner Homosexualität zu arrangieren. Schließlich verlässt Mercury Queen um eine Solokarriere zu starten, doch muss schon bald erkennen, dass er ohne seine Mitstreiter aufgeschmissen ist. Obwohl er mittlerweile an AIDS erkrankt ist, gelingt es ihm, seine Bandmitglieder noch einmal zusammenzutrommeln und beim Live Aid einen der legendärsten Auftritte der Musikgeschichte hinzulegen…




Do 7.2. - So 10.2. um 21.15 Uhr und
Mo 11.2. - Mi 13.2. um 18.00 Uhr Großer Saal


100 Dinge    111 min.    

D 2018 Regie: Florian David Fitz

Witz koordiniert mit Tiefgang. Dafür steht Florian David Fitz. Erneut gelingt dem Münchner Schauspieler und Drehbuchautor mit seiner dritten Regiearbeit gekonntes Unterhaltungskino. Die Situationskomik seiner Buddykomödie funktioniert. Und mit witzig, schnoddrigen Dialogen manövrieren sich die derzeit beliebtesten Schauspiel-Beaus Deutschlands Mathias Schweighofer und Florian David Fitz durch absurde Szenen. Die Erkenntnis, dass uns Dinge nicht glücklich machen und wir weniger Sachen brauchen, als wir haben, ist dabei der Angelpunkt ihres Abenteuers. Inspiriert vom Dokumentarfilm des jungen finnischen Filmemacher Petri Luukkainen „My Stuff“ kann die Komödie durchaus nachweihnachtliches Nachdenken über Konsumgesellschaft und Überfluss auslösen. - weitere Darsteller: Miriam Stein, Hannelore Elsner, Maria Furtwängler, Katharina Thalbach, Wolfgang Stumph




Do 7.2. - Mi 13.2. um 20.00 Uhr Kleiner Saal

Shoplifters    121 min.    

Japan 2018 Regie: Hirokazu Kore-eda

Bei seinem siebten Streich in Cannes hat es für Hirokazu Kore-eda geklappt: Die Goldene Palme für sein großartig sensibles Drama „Shoplifters“. Wie so oft geht es dem japanischen Meisterregisseur um Familie und gesellschaftliche Außenseiter. Ein Ladendieb und eine Arbeiterin finden nachts auf der Straße ein vernachlässigtes Mädchen und nehmen es spontan bei sich auf. Kleine Leute mit großem Herzen demonstrieren wie Würde geht und Solidarität - just in jenem Japan, wo gnadenloser Konkurrenzkampf und rigoroser Leistungsdruck das Leben beherrschen. Ein berührendes Lehrstück in Humanismus und Nächstenliebe - ganz ohne Zeigefinger. Premierminister Shinzo Abe wollte dem Regisseur nicht zur Palme gratulieren. Das übernahm das Volk und bescherte dem Drama das beste Kassenergebnis eines japanischen Films in diesem Jahr.





Woche vom 14.
02. bis 20.02.2019



Fr 15.2. - So 17.2. um 16.30 Uhr Großer Saal


Der kleine Drache Kokosnuss - „Auf in den Dschungel!“    80 min.     ohne Altersbeschränkung

D 2018 Regie: Tony Power   Kinderkino

2014 lief „Der kleine Drache Kokosnuss - Feuerfeste Freunde“ nach der viel verkauften Kinderbuchreihe von Ingo Siegner erfolgreich im Kino. Jetzt folgt die Fortsetzung „Auf in den Dschungel!“. Es geht abermals um Freundschaftspflege, Vertrauen und Teamwork. Darüber hinaus plädiert der animierte Kinderfilm dafür, dem Fremden unvoreingenommen zu begegnen. Damit gelingt ein unverkrampfter Brückenschlag zwischen Unterhaltung und Bildungsanspruch.




Fr 15.2. - So 17.2. um 18.30 Uhr Großer Saal


Astrid    121 min.    

Schweden, D 2018 Regie: Pernille Fischer Christensen   Tipp

Wenn der Name Astrid fällt, weiß in Schweden jedes Kind, wer gemeint ist: die größte Tochter des Landes, die berühmteste Kinder- und Jugendschriftstellerin der Welt, Astrid Lindgren. Das Biopic über ihre Jugend und ihren holperigen Start ins Erwachsenenleben ist ein wunderschöner Film mit einer Heldin, die sich nicht unterkriegen lässt. Nur ganz nebenbei geht es ums Schreiben, vor allem aber um Astrid Lindgren als Persönlichkeit, die sich lebenslang für Menschenrechte einsetzte und sich - nicht nur in ihren Büchern - kreativ über Regeln und Normen hinwegsetzte. Von ihrem Weg dorthin erzählt der Film sehr sensibel, fesselnd und mit feinem Humor. Darsteller: Trine Dyrholm, Alba August, Maria Bonnevie




Fr 15.2. - So 17.2. um 21.15 Uhr Großer Saal


Fahrenheit 11/9    128 min.    

USA 2018 Regie: Michael Moore

In seinem neuen emotional aufrüttelnden Anti-Trump-Dokumentarfilm startet der begnadete Polemiker Michael Moore eine dringende Warnung, um die USA als Demokratie zu retten. Schon vor Jahren zeigte der 64jährige an den drastischen Folgen des profitorientierten Krankheitsversicherungssystems den maroden Zustand. Dass das System bereits bevor Trump auftauchte, kaputt war, illustriert er mit drastischen Beispielen. Ob Waffenlobby, die Finanzkrise oder George W. Bush, die in der Vergangenheit manchmal umstrittene Ikone Moore rechnet auch diesmal wieder in gekonnter Mischung aus staunender Naivität und beißender Schärfe, mit der US-Gegenwart ab. Darsteller: Michael Moore, Donald Trump, Barack Obama, Katie Perry, Roger Ailes, Brooke Baldwin, Ashleigh Banfield, Ivanka Trump, Hillary Clinton




Do 14.2. - So 17.2. um 20.00 Uhr Kleiner Saal

Gegen den Strom    100 min.    

Island 2018 Regie: Benedikt Erlingsson   Wunschfilm

Ökothriller, Abenteuerfilm, Märchen und Komödie - Benedikt Erlingssons Film über eine Umweltaktivistin auf dem Kriegspfad ist all das und noch mehr: großes, originelles Arthousekino! Der Film zeigt die ursprüngliche isländische Natur in wunderbaren Bildern, dazu außergewöhnliche Menschen in surrealen Situationen. Die Geschichte ist dank seiner brillanten Hauptdarstellerin von beinahe poetischer Eleganz und trotzdem sehr komisch, inklusive einiger irrwitziger Verweise auf die Filmgeschichte.





Mo 18.2. - Mi 20.2. keine Vorstellungen   














Woche vom 21.
02. bis 27.02.2019



Fr 22.2. - Mi 27.2. um 15.45 Uhr Großer Saal


Mary Poppins' Rückkehr    130 min.     ohne Altersbeschränkung

USA 2018 Regie: Rob Marshall   Kinderkino

Mit „Chicago“ und „Nine“ inszenierte Rob Marshall bereits zwei populäre Kino-Musicals. Nun zeichnet der Regisseur für die späte Fortsetzung des Disney-Klassikers „Mary Poppins“ aus dem Jahr 1964 verantwortlich, die sich wegen des zeitlichen Abstands von mehr als einem halben Jahrhundert eher wie eine Neuadaption als ein Sequel anfühlt. Wie das Original setzt „Mary Poppins' Rückkehr“ auf knallbunte Farben, sehr viele Gesangseinlagen und fantasievolle Kulissen, die Zeichentrick- und Realfilmbilder kombinieren. Eine Kitschbombe für die ganze Familie. Darsteller/innen: Emily Blunt, Ben Whishaw, Emily Mortimer, Pixie Davies, Joel Dawson, Nathanael Saleh, Meryl Streep, Colin Firth, Julie Walters




Do 21.2. - So 24.2. um 18.30 Uhr und
Mo 25.2. - Mi 27.2. um 20.45 Uhr Großer Saal


Der Junge muß an die frische Luft    100 min.    

D 2018 Regie: Caroline Link   Tipp

Der Ruhrpott im Jahr 1972: Der neunjährige Hans-Peter ist ein wenig pummelig, lässt sich davon aber nicht bedrücken. Stattdessen feilt er fleißig an seiner großen Begabung, andere zum Lachen zu bringen, was sowohl bei den Kunden im Krämerladen seiner Oma Änne als auch bei seiner ebenso gut gelaunten wie feierwütigen Verwandtschaft natürlich gerne gesehen wird. Doch dann wird seine Mutter Margret wegen einer chronischen Kieferhöhlenentzündung operiert und verliert ihren Geruchs- und Geschmackssinn, wodurch sie in eine tiefe Depression stürzt. Sein Vater Heinz ist ratlos, aber Hans-Peter fühlt sich dadurch nur noch umso mehr angetrieben, sein komödiantisches Talent auszubauen... Verfilmung der Autobiografie „Der Junge muss an die frische Luft – Meine Kindheit und ich“ von Hape Kerkeling.




Do 21.2. - So 24.2. um 21.00 Uhr und
Mo 25.2. - Mi 27.2. um 18.00 Uhr Großer Saal


Maria Stuart, Königin von Schottland    124 min.    

GB 2018 Regie: Josie Rourke

Eine sehr moderne, feministisch geprägte Lesart des Lebens der legendären Maria Stuart legt die Theaterregisseurin Josie Rourke mit ihrem Regiedebüt „Maria Stuart, Königin von Schottland“ vor. Atemberaubend ästhetisch, hervorragend besetzt. - Im Jahre 1561 kehrt Maria Stuart in ihre Heimat zurück, erst 18 Jahre alt, aber schon Witwe und Königin von Schottland. Ihre Kindheit und Jugend hatte sie in Frankreich verbracht, wo sie zur Stärkung der Bande mit dem Dauphin von Frankreich verheiratet war, der 1560 starb. Während ihrer Abwesenheit hatten Regenten das Land regiert, nun ist Maria volljährig und selbst Königin. Doch sie beansprucht nicht nur den Thron Schottlands, sondern sieht sich auch als rechtmäßige Herrscherin über England. Nach der Biographie “Queen of Scots: The True Life of Mary Stuart” von Dr. John Guy - Darsteller: Saoirse Ronan, Margot Robbie, Jack Lowden, Joe Alwyn, Guy Pearce




Do 21.2. - Mi 27.2. um 20.00 Uhr Kleiner Saal

Colette    111 min.    

GB, USA 2018 Regie: Wash Westmoreland

Die 1873 geborene Schriftstellerin und Varietékünstlerin Sidonie-Gabrielle Colette galt schon zu Lebzeiten als emanzipierte Frau, die ihrer Zeit in vielen Dingen voraus war. Regisseur Wash Westmoreland widmet der freigeistigen Französin nun ein mit Keira Knightley besetztes und beim Filmfestival in Sundance uraufgeführtes Biopic, das sich auf die frühen Jahre Colettes konzentriert, in denen sie als Ghostwriterin für ihren Ehemann reüssierte und peu à peu die gesellschaftlichen Gepflogenheiten überwand. Herausgekommen ist eingängiges Unterhaltungskino im historischen Setting um die Jahrhundertwende. Darsteller: Keira Knightley, Dominic West, Denise Gough





Woche vom 28.
02. bis 06.03.2019



Fr 1.3. - So 3.3. um 16.00 Uhr Großer Saal


Immenhof    105 min.     ohne Altersbeschränkung

D 2019 Regie: Sharon von Wietersheim   Kinderkino

Der Pferdefilm hat Hochsaison. Noch lange vor seiner durch „Ostwind“ und Co. eingeläuteten Renaissance begeisterten die Abenteuer von Dick, Dalli und ihren Ponys Millionen. Entstaubt und auf Leinwandformat präsentiert Regisseurin Sharon von Wietersheim nun neue Abenteuer auf dem „Immenhof“. Schauspieler: Valerie Huber, Wotan Wilke Möhring, Heiner Lauterbach




Do 28.2. - So 3.3. um 18.30 Uhr Großer Saal


Die Blüte des Einklangs    109 min.    

Frankreich / Japan 2018 Regie: Naomi Kawase   Tipp

Mit ihren stilistisch unverwechselbaren Filmen, die tief in die Mythen und Geschichten ihrer japanischen Heimat eintauchen, hat sich Naomi Kawase einen Namen gemacht. Mit „Die Blüte des Einklangs“ hat sie nun zum ersten Mal auch auf Englisch gedreht, dazu mit dem internationalen Star Juliette Binoche in der Hauptrolle, was ihren Film zugänglicher macht. - Die französische Journalistin Jeanne ist unterwegs in einem unendlich scheinenden japanischen Wald. Sie sucht eine Pflanze namens Vision, die nur alle 997 Jahre blühen und heilende Kräfte besitzen soll. Bei der Suche lernt sie einige eigentümliche Leute kennen. Nach und nach stellt sich heraus, dass die Figuren mehr miteinander zu tun haben, als sie ahnen, dass sie verbunden sind, jedoch nicht unbedingt in dieser Zeit, an diesem Ort.




Do 28.2. - So 3.3. um 21.00 Uhr Großer Saal


The Favourite – Intrigen und Irrsinn    120 min.    

GB 2018 Regie: Yorgos Lanthimos

Einen waschechten Kostümfilm hätte man vom griechischen Regisseur Yorgos Lanthimos kaum erwartet, doch sein Film ist weniger gediegen als wahnsinnig, betont weniger das oberflächliche Zeremoniell zu Hofe, als die allzu menschlichen Triebe, die sich hinter der Fassade verbergen. Ein bitterböser, brillanter Film. - Der englische Hof im frühen 18. Jahrhundert. Nominell regiert Königen Anne das Königreich, doch die Regentin schlägt sich mit allerlei Krankheiten rum und beschäftigt sich lieber mit ihrer bunten Galerie Hasen, als mit den Streitigkeiten zu Hof und vor allem der Außenpolitik. So ist es ihre Hofdame Lady Sarah Churchill, Gattin von Lord Marlborough, seines Zeichens Kommandant der britischen Armee und in einen Krieg mit Frankreich verwickelt, die Anne einflüstert und manipuliert. - Darsteller: Olivia Colman, Rachel Weisz, Emma Stone, Nicholas Hoult




Do 28.2. - So 3.3. um 20.00 Uhr Kleiner Saal

Female Pleasure    97 min.    

D 2018 Regie: Barbara Miller

Die #meToo-Debatte trat eine breite Diskussion über Sexismus und Machtmissbrauch los. Jenseits von Hollywood fällt die globale Unterdrückung von Frauen durch Religionen freilich gravierender aus. Davon erzählen stellvertretend fünf Frauen aus fünf Glaubensrichtungen. Bei der strukturellen Zweiklassen-Gesellschaft von Mann und Frau sind sich die Fundamentalisten des Islam, des Judentums oder der katholischen Kirche erschreckend ähnlich. Die Geschichten der fünf Protagonistinnen klingen erschütternd - und ermutigend zugleich: Denn diese Heldinnen wollen sich ihr Recht auf Selbstbestimmung nicht kampflos nehmen lassen. Eine der ganz wichtigen Dokumentationen in diesem Kinojahr.