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  KINOPLAN für Monat August 2019


Woche vom 01.
08. bis 07.08.2019



Do 1.8. - So 4.8. um 18.30 Uhr Großer Saal


Der Junge muß an die frische Luft    100 min.    

D 2018 Regie: Caroline Link   Tipp

Der Ruhrpott im Jahr 1972: Der neunjährige Hans-Peter ist ein wenig pummelig, lässt sich davon aber nicht bedrücken. Stattdessen feilt er fleißig an seiner großen Begabung, andere zum Lachen zu bringen, was sowohl bei den Kunden im Krämerladen seiner Oma Änne als auch bei seiner ebenso gut gelaunten wie feierwütigen Verwandtschaft natürlich gerne gesehen wird. Doch dann wird seine Mutter Margret wegen einer chronischen Kieferhöhlenentzündung operiert und verliert ihren Geruchs- und Geschmackssinn, wodurch sie in eine tiefe Depression stürzt. Sein Vater Heinz ist ratlos, aber Hans-Peter fühlt sich dadurch nur noch umso mehr angetrieben, sein komödiantisches Talent auszubauen... Verfilmung der Autobiografie „Der Junge muss an die frische Luft – Meine Kindheit und ich“ von Hape Kerkeling.




Do 1.8. - So 4.8. um 20.45 Uhr Großer Saal


Der Vorname    91 min.    

D 2018 Regie: Sönke Wortmann   Wunschfilm

Ein mehr als ungewöhnlicher Vorname ist Auslöser eines Familienstreits, der im Lauf eines Abendessens immer extremer wird. Basierend auf dem gleichnamigen französischen Film haben Sönke Wortmann und seine vier Hauptdarsteller viel Spaß, sich allerlei Bosheiten an den Kopf zu werfen, mit denen Scheinheiligkeiten und Vorurteile entlarvt werden. Darsteller: Christoph Maria Herbst, Florian David Fitz, Caroline Peters, Janina Uhse, Justus von Dohnányi, Iris Berben




Do 1.8. - So 4.8. um 19.30 Uhr Kleiner Saal

Nur fliegen ist schöner    105 min.     Kultfilm

Frankreich 2015 Regie: Bruno Podalydès   Wunschfilm

Wer träumt nicht davon, aus dem Alltag auszubrechen, sich aufzumachen in die Natur, in die Freiheit? Weg zu fliegen, weg zu fahren. Oder: weg zu paddeln - so wie der etwas steife 50jährige Michel in dieser liebevollen französischen Komödie. Im Kopf macht er sich öfter auf zu kleinen Fluchten, aber so wirklich traut er sich nicht. Bis er sich eines Tages, halb geschubst von seiner Frau, mit einem Kayak auf einen neuen Fluss des Lebens begibt. Wirklich weit kommt er nicht - und doch viel weiter, als er sich je erträumt hat. Autor, Regisseur und Hauptdarsteller Bruno Podalydès erzählt eine charmante Geschichte vom Ausbruch aus den Zwängen, ganz unaufgeregt und doch sehr witzig, ganz schräg und doch wahrhaftig und liebenswert. Viel charmanter können Fluchten aus dem Alltag nicht sein. / Darsteller: Bruno Podalydès, Agnès Jaoui, Vimala Pons, Sandrine Kiberlain





Mo 5.8. - Mi 7.8. keine Vorstellungen   














Woche vom 08.
08. bis 14.08.2019



Do 8.8. - So 11.8. um 18.30 Uhr und
Mo 12.8. - Mi 14.8. um 21.00 Uhr Großer Saal


Yesterday    117 min.     Do in OmdtU

GB 2019 Regie: Danny Boyle   Tipp

Eine Welt ohne die Beatles– eigentlich unvorstellbar! Doch der Regiestar Danny Boyle („Slumdog Millionaire“) nimmt genau dieses Thema und wirbelt es gründlich durcheinander. Das Ergebnis ist ein zauberhafter und absolut sommerhit-verdächtiger Musikfilm in bester britischer Komödientradition. Richtig schön! - Jack Malik ist ein zwar begeisterter, aber leider vollkommen erfolgloser Musiker, der von der großen Karriere träumt, aber stattdessen auf Kindergeburtstagen oder in leeren Festzelten spielt. Nach einem besonders deprimierenden Auftritt beschließt Jack, sich komplett von der Bühne zurückzuziehen. Auf dem Heimweg wird er von einem Bus erfasst und durch die Luft geschleudert. Schwer verletzt erwacht er im Krankenhaus. Als er wieder halbwegs fit ist, greift Jack bei einem Treffen mit seiner alten Clique zur Gitarre und singt „Yesterday“. Dabei erfährt er, dass er offenbar der einzige ist, der sich an die Beatles erinnert. Alle bewundern den Klassiker als neues Werk von Jack. ( Do in OmdtU. )




Do 8.8. - So 11.8. um 21.00 Uhr Großer Saal


Rocketman    121 min.    

GB 2019 Regie: Dexter Fletcher

In der Mitte der 1960er-Jahre lebt mit Reginald Dwight ein unscheinbarer, normaler Junge in einem Vorort von London. Etwas dick und viel zu schüchtern, fühlt er sich erst am Klavier so richtig wohl und kommt aus sich heraus. Später kommt er endlich zu seiner größten Leidenschaft: Dem Rock 'n' Roll. Doch mit dem Namen Reginald Dwight wird es der junge Musiker nicht weit bringen. Kurzerhand benennt er sich in Elton John um und seinem kometenhaften Aufstieg steht nichts mehr im Wege, denn erst mal auf der Bühne ist vom schüchternen Reggie nicht mehr viel übrig. Innerhalb kürzester Zeit landet Elton John mit seinen Songs ganz weit oben in den Charts, schreibt einen Nummer-eins-Hit nach dem anderen und seine Kostüme werden mit jedem Auftritt exzentrischer. Doch Elton wird klar, dass er nicht auf ewig ein Rocketman sein kann, denn nach jedem steilen Aufstieg kann auch ein tiefer Fall kommen... Darsteller: Taron Egerton, Jamie Bell, Richard Madden




Do 8.8. - So 11.8. um 19.30 Uhr Kleiner Saal

Unsere große kleine Farm    91 min.    

USA 2018 Regie: John Chester

Manchmal braucht es nur einen Anlass. Wie für John und Molly Chester, die schon immer von einer Farm mit natürlicher Landwirtschaft geträumt, aber in einem kleinen Appartement in Los Angeles gelebt haben. Als sie den Hund Todd zu sich nehmen, ändert sich ihr Leben, denn wenn sie tagsüber nicht da sind, bellt er in einer Tour. Darum beschließen sie, aufs Land zu ziehen und dort einen Neuanfang zu machen. Die sieben Jahre, die folgten, hat John Chester in seinem Dokumentarfilm „Unsere große kleine Farm“ festgehalten und damit einen Film abgeliefert, der von einem anderen, vielleicht besseren Lebensstil berichtet und den Zuschauer zum Träumen verleitet.




Mo 12.8. - Mi 14.8. um 18.30 Uhr Großer Saal


100 Dinge    111 min.    

D 2018 Regie: Florian David Fitz   Wunschfilm

Witz koordiniert mit Tiefgang. Dafür steht Florian David Fitz. Erneut gelingt dem Münchner Schauspieler und Drehbuchautor mit seiner dritten Regiearbeit gekonntes Unterhaltungskino. Die Situationskomik seiner Buddykomödie funktioniert. Und mit witzig, schnoddrigen Dialogen manövrieren sich die derzeit beliebtesten Schauspiel-Beaus Deutschlands Mathias Schweighofer und Florian David Fitz durch absurde Szenen. Die Erkenntnis, dass uns Dinge nicht glücklich machen und wir weniger Sachen brauchen, als wir haben, ist dabei der Angelpunkt ihres Abenteuers. Inspiriert vom Dokumentarfilm des jungen finnischen Filmemacher Petri Luukkainen „My Stuff“ kann die Komödie durchaus nachweihnachtliches Nachdenken über Konsumgesellschaft und Überfluss auslösen. - weitere Darsteller: Miriam Stein, Hannelore Elsner, Maria Furtwängler, Katharina Thalbach, Wolfgang Stumph




Mo 12.8. - Mi 14.8. um 19.30 Uhr Kleiner Saal

Tel Aviv on Fire    97 min.    

Frankreich, Israel 2018 Regie: Sameh Zoabi

Als Mediensatire ebenso überzeugend wie als Komödie: der Nahostkonflikt vor dem Hintergrund einer schnulzigen Seifenoper, die am Vorabend des Sechstagekriegs spielt. Im Mittelpunkt steht ein liebenswert tollpatschiger Drehbuchautor, der zwischen die Fronten gerät. Hier geht es richtig ab: Die Story hat Biss und viel Humor, die Handlung ist voller Überraschungen, und der Film im Film, die hammerhart kitschige TV-Soap, ist ein echter Kracher. Auch wenn praktisch niemand verschont wird, behält der Film jedoch eine gewisse Ernsthaftigkeit, die ihn noch sympathischer macht.





Woche vom 15.
08. bis 21.08.2019



Do 15.8. - So 18.8. um 18.30 Uhr und
Mo 19.8.- Mi 21.8. um 20.30 Uhr Großer Saal


Leid und Herrlichkeit    110 min.     Do in OmdtU

Spanien 2019 Regie: Pedro Almodovar   Tipp

Seit über 40 Jahren dreht Pedro Almodovar Filme, längst ist er einer der größten des internationalen Kinos und hat nun, mit fast 70 Jahren nicht nur seinen persönlichsten, sondern auch einen seiner schönsten Filme gedreht. Unverhohlen autobiographisch und, der im Wettbewerb von Cannes für Begeisterung sorgte. - Vor 30 Jahren drehte der Regisseur Salvador Mallo (Antonio Banderas) seinen berühmtesten Film, doch die Dreharbeiten waren von schweren Problemen überschattet. Nun steht eine Jubiläumsvorführung an und Salvador beschließt, mit seiner Vergangenheit ins Reine zu kommen: Er kontaktiert seinen damaligen Hauptdarsteller Alberto, dessen Darstellung er gelinde gesagt wenig geschätzt hat. Nun jedoch – auch angesichts dauerhafter Rückenschmerzen, Migräne und anderen Wehwehchen – lässt er sich zu einem Experiment hinreißen. Im Fiebertraum des Heroin-Rausches erinnert sich Salvador an seine Kindheit, das Leben mit seiner Mutter (Penélope Cruz) und seine ersten Begegnungen mit dem Kino. ( Do in OmdtU. )




Do 15.8. - So 18.8. um 21.00 Uhr Großer Saal


Rebellinnen – Leg' Dich nicht mit ihnen an!    87 min.    

Frankreich 2019 Regie: Allan Maudit

Drei Arbeiterinnen einer Fischfabrik haben nach einem Vergewaltigungsversuch und einem Missgeschick plötzlich die Leiche eines fiesen Vorgesetzten am Hals. Im Spind des Toten entdecken sie eine Tasche voller Geld. Dummerweise gehört es einem lokalen Gangster... Und somit ist ihnen nicht nur die Polizei auf den Fersen, sondern auch die halbe Unterwelt. - Eine französische Komödie mit Biss! Darstellerinnen: Cécile de France, Yolande Moreau, Audrey Lamy




Do 15.8. - So 18.8. um 19.30 Uhr Kleiner Saal

Ausgeflogen    87 min.    

Frankreich 2019 Regie: Lisa Azuelos

Die Filmemacherin Lisa Azuelos erzählt Geschichten, die auf Erlebnissen ihres eigenen Lebens basieren. In „Ausgeflogen“ befasst sie sich damit, wie schwer es für eine Mutter ist, wenn das Kind flügge wird und zum Studieren auf einen anderen Kontinent gehen will. Azuelos erlebte das mit ihrer Tochter und begann im Vorfeld, sie mit dem Handy zu filmen, um Erinnerungen zu bewahren. Das macht nun auch ihre fiktive Figur. Realität und Fiktion gehen so Hand in Hand – und das in einem bittersüßen Film, in dem sich Eltern bei vielen Szenen wiedererkennen werden. Darsteller: Sandrine Kiberlain, Thaïs Alessandrin, Victor Belmondo




Mo 19.8.- Mi 21.8. um 18.30 Uhr Großer Saal


Dancing Queens    91 min.    

GB, USA 2019 Regie: Zara Hayes   Wunschfilm

Etwas außerhalb von Phoenix lebt eine Rentner-Kommune in der Altersresidenz Sun Springs in einem beschaulichen, von Palmbäumen gesäumten Vorort – perfekt, um eine ruhige Kugel zu schieben und einen entspannten Lebensabend zu verbringen. Als Martha (Diane Keaton) jedoch nach Sun Springs kommt, ist Schluss mit dem vermeintlich eintönigen Rentnerleben. Gemeinsam mit ihren neuen, quietschvergnügten Mitbewohnerinnen Sheryl (Jacki Weaver), Olive (Pam Grier) und Alice (Rhea Perlman) erkennt sie schnell, dass ihr Alter keineswegs bedeutet, dass sie keinen Spaß mehr haben kann. Die vier Damen, die vor Lebensfreude geradezu sprühen, denken noch gar nicht daran, mit ihrem Leben abzuschließen. Sie wollen es noch einmal wissen und machen so ziemlich das letzte, was man von ihnen erwarten würde – und gründen die vielleicht schrulligste, liebenswerteste und älteste Cheerleader-Truppe, die man sich nur vorstellen kann.




Mo 19.8.- Mi 21.8. um 19.30 Uhr Kleiner Saal

Das melancholische Mädchen    80 min.     Neues deutsches Kino

D 2019 Regie: Susanne Heinrich

Filme wie „Das melancholische Mädchen“ sind in Deutschland eher selten. Das an der Berliner Film- und Fernsehakademie (dffb) entstandene und mit dem Max Ophüls Preis 2019 geehrte Kinodebüt der Regisseurin Susanne Heinrich erzählt keinen Plot, sondern legt konsequent die filmische Form offen. Das eigentlich Bemerkenswerte an dem experimentellen Debüt ist aber, dass der feministisch-gesellschaftskritische Film trotz der vielen Theorie darin keineswegs langweilt, sondern auf gewitzte Weise unterhält.





Woche vom 22.
08. bis 28.08.2019



Do 22.8. - Mi 28.8. um 18.30 Uhr Großer Saal


Und wer nimmt den Hund?    89 min.    

D 2019 Regie: Rainer Kaufmann

Das Komödien-Subgenre des Streitfilms erhält prominenten Zuwachs. Für „Und wer nimmt den Hund?“ schickt Regisseur Rainer Kaufmann das von Martina Gedeck und Ulrich Tukur gespielte Ehepaar Lehnert in Paartherapie. Und obwohl die beiden darin ihre bevorstehende Scheidung verhandeln, ist die ganz schön komisch. - Das kommt in den besten Familien vor: Mitten in seiner Midlife-Crisis hat sich Georg in seine wesentlich jüngere Arbeitskollegin Laura verliebt. Für Georgs Frau Doris bricht erst eine Welt zusammen, bevor sie ihren Noch-Ehemann zur Paartherapeutin schleppt. Bei der geduldigen Frau Dr. Bruhns kommen all die unausgesprochenen Ängste und Sehnsüchte der letzten Jahre auf den Tisch. Vor allem aber jede Menge Aggression.




Do 22.8. - So 25.8. um 20.45 Uhr Großer Saal


Fisherman's Friends    112 min.    

GB 2019 Regie: Chris Foggin

Fischers Fritz fischt frische Fische: An der südwestenglischen Küste geht es ähnlich urig zu wie am plattdeutschen Strand. Im Örtchen Port Isaac singen die lokalen Fischer traditionelle Shanty-Chormusik und wecken das Interesse eines Musikproduzenten aus London... Regisseur Chris Foggin reichert die Feelgood-Komödie mit viel Seefahrerromantik an und verortet die wahren Erfolge nicht auf dem Konto, sondern im Zwischenmenschlichen.- Eigentlich wollen die Kollegen des Londoner Musikproduzenten Dann diesen nur veräppeln, als sie ihn bei einem Ausflug in das Fischerdorf Port Isaac damit beauftragen, die kernige Gesangstruppe der örtlichen Fischer unter Vertrag zu nehmen. Als sie den schlechten Scherz aufklären, hat sich der Städter schon zu sehr darauf eingelassen, also promotet er die musizierenden Seebären auf eigene Kappe.




Do 22.8. - So 25.8. um 19.30 Uhr Kleiner Saal

Ein Becken voller Männer    122 min.    

Frankreich 2018 Regie: Gilles Lellouche

Klassischen Mustern folgt die Komödie „Ein Becken voller Männer“, in dem eine Gruppe von Männern in der Middlife-Crisis nach neuer Motivation sucht - und diese ausgerechnet beim Synchronschwimmen findet. Die sympathischen Darsteller sorgen für unterhaltsame zwei Stunden. - Das ist weit weg vom Profi-Sport, was sich hier abspielt. Mittelalte Männer, meist wenig trainiert, oft auch mit deutlich sichtbarem Bauchansatz bewegen sich durchs Becken, weniger grazil als grobschlächtig. Neben Bertrand ist das zum Beispiel der wenig erfolgreiche Geschäftsmann Marcus (Benoît Poelvoorde), der jähzornige Laurent (Guillaume Canet), der einen stotternden Sohn und eine bipolare Mutter hat oder der verhinderte Rockstar Simon (Jean-Hugues Anglade).




Mo 26.8. - Mi 28.8. um 19.30 Uhr Kleiner Saal

They Shall Not Grow Old    99 min.    

USA 2019 Regie: Peter Jackson   Der besondere Film

Peter Jackson („Der Herr der Ringe“, „King Kong“) greift in seinem Dokumentarfilm das Geschehen des Ersten Weltkriegs auf und zeigt dabei nicht nur die Kriegsvorbereitungen, sondern auch die an der Front kämpfenden, in Gräben stationierten Soldaten bis hin zum 1918 eintretenden Waffenstillstand. Unter Verwendung modernster Technik erweckt der neuseeländische Filmemacher historisches Filmmaterial zum Leben, wie man es noch nie zuvor gesehen hat: Die über 100 Jahre alten Schwarz-Weiß-Bilder wurden aufwändig restauriert und koloriert und vermitteln was es im Ersten Weltkrieg bedeutete, durch den Schlamm zu kriechen, dem Feind aufzulauern und nicht zu wissen, ob man am nächsten Tag überhaupt noch am Leben sein wird.




Mo 26.8. - Mi 28.8. um 20.45 Uhr Großer Saal


Der unverhoffte Charme des Geldes    128 min.    

Kanada 2018 Regie: Denys Arcand

Denys Arcand („Die Invasion der Barbaren“) macht aus einem Komödienstoff einen sehenswerten Film mit Thrill und Witz: ein modernes, intelligentes Ganovenmärchen, in dem sich Robin Hood und „Pretty Woman“ treffen.- Der Kurierfahrer Pierre Paul ist gebildet, sensibel und arm. Tatsächlich ist er davon überzeugt, er sei zu intelligent, um erfolgreich zu sein, wofür der examinierte Philosoph ziemlich gute Argumente parat hat. Eines Tages wird Pierre-Paul Zeuge einer Schießerei nach einem Überfall. Noch ehe er überhaupt reagieren kann, liegen zwei Gangster tot am Boden. Zurück bleiben zwei ziemlich große Sporttaschen, vollgestopft mit Banknoten. Kurz entschlossen greift Pierre- Paul zu und nimmt die Taschen an sich. Was macht ein guter Mensch mit so viel Geld? Und was macht das Geld aus einem guten Menschen? Auch Pierre-Paul erliegt diversen Versuchungen, unter anderem engagiert er das teuerste Escort-Girl der Stadt.





Woche vom 29.
08. bis 04.09.2019



Do 29.8. - So 1.9. um 18.30 Uhr Großer Saal


Leberkäsjunkie    96 min.    

D 2019 Regie: Ed Herzog

Für den Provinzpolizisten Franz Eberhofer (Sebastian Bezzel) ist nun Schluss mit Leberkäs' und Fleischpflanzerl! Seine Cholesterinwerte sind nämlich so hoch wie seine Laune im Keller ist. Von seiner Oma (Enzi Fuchs) gibt es nur noch gesundes Essen. Für Eberhofer sind das unhaltbare Zustände. Dazu kommt noch ein Mordfall rund um eine Brandleiche, Schlafmangel, stinkende Windeln und Stress mit seiner Halb-Ex-Freundin Susi (Lisa Maria Potthoff). Als Susi ihm den fast einjährigen gemeinsamen Sohn Paul (Luis Sosnowski) für eine Woche anvertraut, wittert Franz seine letzte Chance. Nun kann er sich bei Susi endlich als Papa unter Beweis stellen! Ein neuer Fall für Franz Eberhofer und eine unterhaltsame Komödie basierend auf der Buch-Reihe von Rita Falk.




Do 29.8. - So 1.9. um 19.30 Uhr Kleiner Saal

So wie du mich willst    101 min.    

Frankreich 2019 Regie: Safy Nebbou

In der Verfilmung des Romans von Camille Laurens geht Regisseur Safy Nebbou ganz eigene Wege. Weil der Weg von einem Medium zum anderen immer mit Veränderungen verbunden ist. Er erzählt von einer Frau Anfang 50, die von ihrem Mann für eine Jüngere verlassen wurde. Sie erstellt ein Online-Profil bei Facebook, aber ein fiktives, in dem sie selbst jünger ist. Ein junger Mann beginnt mit ihr zu flirten. Etwas, das die Frau genießt, sich sogar verliebt. Aber was soll sie machen, wo dieser junge Mann doch ein ganz anderes Bild von ihr vor seinem inneren Auge hat? Nebbou präsentiert ein packendes Psychogramm, das von der Zwischenwelt zwischen Realität und Fiktion warnt, in der man sich in digitalen Sphären leicht verlieren kann.- Darsteller: Juliette Binoche, Nicole Garcia, Francois Civil




Do 29.8. - Fr 30.8. + So 1.9. um 20.45 Uhr Großer Saal


VoxLux    110 min.    

USA 2018 Regie: Brady Corbet

Eigentlich singt Celeste nur bei einem Gedenkgottesdienst mit, doch schon bald wird mehr aus dem vermeintlich einmaligen Auftritt. Wie der Phönix aus der Asche steigt sie auf, und schon bald wird aus ihr ein international gefragter Popstar. Mit der Unterstützung ihrer Schwester gelangt sie zu unsagbaren Ruhm, bis ihr ein Skandal eines Tages den Boden unter den Füßen wegreißt. Es wird schnell still um sie, erst 2017 gelingt Celeste (nun: Natalie Portman) ihr Comeback. Ausgerechnet in einer Zeit, in der die Terrorgefahr in der Welt allgegenwärtig scheint und die Sängerin außerdem mit chaotischen Familienverhältnissen fertig werden muss, veröffentlicht sie mit „Vox Lux“ ihr sechstes Studioalbum, geht auf Tour und scheint wieder zu alter Stärke zu finden. Darsteller: Natalie Portman, Jude Law, Stacy Martin




Sa 31.8. um 21.00 Uhr Großer Saal


Hammerthal drei    ca. 90 min.     Premiere

Chemnitzer Filmwerkstatt e.V. 2019 Regie: Olaf Held

Nach einer Produktionszeit von fast 22 Monaten ist es endlich soweit. Der dritte Teil der Hammerthal Reihe erlebt seine Premiere:- Eigentlich wollte Tischler Jan zum Grundstücksamt, doch dann gerät er in einen Drogendeal, den Schrotthändler Axel vereitelt. Und Inkasso Erik ist mit Ines auf dem Weg zu Randy, der den Unterhalt für seinen Sohn nicht zahlen will. - In diesem Rahmen zeigen wir alle drei Teile zusammen: „Hammerthal – Das Jugendzentrum“, „Hammerthal – Die Grenze“, „Hammerthal drei“.