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  KINOPLAN für Monat März 2017


Woche vom 23.
02. bis 01. 03. 2017



Mi 1.3. um 20.45 Uhr Großer Saal


Kundschafter des Friedens    90 min.   

D 2016 Regie: Robert Thalheim

Eine Art Altherren-James-Bond ist die vergnügliche, selbstironische Komödie. Henry Hübchen wird als früherer ostdeutscher Top-Spion aus dem Ruhestand geholt. Gemeinsam mit seinem nicht mehr ganz taufrischen Ex- Team soll er dem BND dabei helfen, einen entführten BND-Mitarbeiter, seinen ehemaligen Gegenspieler, aufzuspüren. Die deutsche Agentenkomödie nimmt sich selbst nicht allzu ernst und funktioniert gerade deshalb wunderbar als selbstironischer, ungezwungener Unterhaltungsfilm. Darüber hinaus verfügt das Werk, das fast schon in Richtung Spionagefilm-Parodie geht, mit Henry Hübchen über einen famosen, ideal besetzten Hauptdarsteller. An seiner Seite alte Haudegen wie Michael Gwisdek, Thomas Thieme und als Spionage-Romeo Winfried Glatzeder. Ein herzhaftes Vergnügen!




Mi 1.3. um 18.00 Uhr Großer Saal


Plötzlich Papa    118 min.   

Frankreich 2016 Regie: Hugo Gélin

Mit der Tragikomödie „Ziemlich beste Freunde“, dem erfolgreichsten französischem Film aller Zeiten, avancierte Omar Sy zum Weltstar und arbeitet hier wieder unter französischer Regie. Und das Ergebnis kann sich sehen lassen. Die Gratwanderung als südfranzösischer Charmeur zwischen Komik und Tragik, der sich seinen Vaterpflichten stellt, gelingt ihm souverän. Vor allem das hinreißende Zusammenspiel mit seiner jungen Hauptdarstellerin, der Franco-Amerikanerin Gloria Colston, zeigt den sympathischen Schauspieler mit mauretanisch-senegalesischen Wurzeln in Bestform.




Mi 1.3. um 20.00 Uhr Kleiner Saal

Vor der Morgenröte    106 min.   

D, Frankreich 2016 Regie: Maria Schrader   Wunschfilm

Maria Schraders gelungenes Episodendrama spürt dem grausamen Bruch in Leben und Werk Stefans Zweigs nach. Den weit gereisten Kosmopolit und überzeugten Pazifist, einer der populärsten europäischen Schriftsteller, treibt die NS-Herrschaft in die Emigration. Zerrüttet vom „heimatlosen Wandern“ begeht der Weltbürger im brasilianischen Exil Selbstmord. In der scharfsinnigen Reflexion über Nationalismus und die Rolle des Intellektuellen in der Gesellschaft, überrascht Star-Kabarettist Josef Hader als sensibler Autor. Die szenisch besten Momente liefert freilich das Spannungsverhältnis mit der grandiosen Charakterdarstellerin Barbara Sukowa. - "Sternstunde des deutschen Kinos: Maria Schraders Drama über die Exilzeit von Stefan Zweig ist ein Historienfilm mit drängenden Fragen an die Gegenwart. Einfach einer der besten Filme des Jahres."/ Der Spiegel





Woche vom 02.
03. bis 08. 03. 2017



Fr 3.3. + Sa 4.3. um 16.30 Uhr Großer Saal


Der kleine Maulwurf    70 min.    ohne Altersbeschränkung    Kinderkino

Eine Zusammenstellung verschiedener Episoden des bekannten und beliebten Maulwurfs aus der tschechischen Zeichentrickserie.




Do 2.3. um 18.30 Uhr Großer Saal


Psychoanalyse trifft Film: „Die Wand“   

Eine Veranstaltung des SWK-Chemnitz. - Eine Frau erwacht in einer einsamen Berghütte und sieht sich mit der Katastrophe konfrontiert. Eine durchsichtige Wand trennt sie von der Außenwelt. Sie, die einzige Überlebende, vor die Grundfragen des Lebens gestellt, inmitten einer unbeugsamen Natur, beschließt zu leben und sich anzuvertrauen. - Der österreichische Regisseur Pölser hat einen betörend schön-schrecklichen Film gedreht, ganz aus der Innensicht der Protagonistin, von „Wandlung und Verwandlung“ mit einer brillanten Martina Gedeck, ihrer Stimme aus dem Off, reduziert. Großes Kino als Spiegel menschlicher Seele - die Psychologin G. Schinzel, Chemnitz, wird mit ihren tiefenpsychologische Reflexionen den Film begleiten. !!Eintritt: 10 €, Studenten: 6 €




Do 2.3. + Mo 6.3. - Mi 8.3. um 21.00 Uhr und
Fr 3.3. - So 5.3. um 18.30 Uhr Großer Saal


Der junge Karl Marx    118 min.    Bundesstart

D, Österreich , Belgien 2016 Regie: Raoul Peck

1844, kurz vor der industriellen Revolution, lebt der erst 26-jährige Karl Marx (August Diehl) mit seiner Frau Jenny (Vicky Krieps) im französischen Exil in Paris. Eines Tages wird ihm der junge Friedrich Engels (Stefan Konarske) vorgestellt, doch für den feinen Bourgeois und Sohn eines Fabrikbesitzers hat der andauernd bankrotte Familienvater Marx zunächst nur Verachtung übrig. Bald aber zeigt sich, dass die beiden mehr als nur denselben Humor gemeinsam haben und verfolgen beide ein Ziel. Als Kampfgefährten respektieren und inspirieren sie sich gegenseitig und zusammen mit Jenny verfassen sie Texte, die eine Revolution entfachen sollen… Der Film für eine Stadt mit „Köpfchen“!




Fr 3.3. - So 5.3. um 21.15 Uhr und
Mo 6.3. - Mi 8.3. um 18.15 Uhr Großer Saal


Hidden Figures – Unbekannte Heldinnen    127 min.   

USA 2016 Regie: Theodore Melfi

Fast jeder kennt Namen kühner Astronauten. Dass die Weltmacht USA ihren globalen Durchbruch beim Wettrennen ins All jedoch brillanten, afroamerikanischen Mathematikerinnen verdankt, weiß freilich kaum jemand. Trotz aller rassistischen und sexistischen Vorurteile gaben diese Pionierinnen nicht auf und setzten sich Anfang der 1960er Jahre in einer weißen und männerdominierten Gesellschaft bei der NASA durch. Einzigartig erzählt das Mut machende, temporeiche, historische Drama ihre außergewöhnliche Geschichte. Dabei agiert das sympathische afroamerikanische Frauentrio Taraji P. Henson, Oscar-Gewinnerin Octavia Spencer („The Help“) und Janelle Monáe in der bislang unbekannten Episode der US-amerikanischen Raumfahrt hinreißend schlagfertig. Ein leidenschaftliches Plädoyer für eine gleichberechtigte Zukunft.




So 5.3. um 16.00 Uhr Großer Saal

Do 2.3. - So 5.3. um 20.00 Uhr Kleiner Saal

Revolution: Neue Kunst für eine neue Welt    85 min.    Bundesstart

GB 2016 Regie: Margy Kinmonth   Tipp

Der Filmtipp zur derzeitigen Ausstellung in den städtischen Kunstsammlungen am Theaterplatz „Revolutionär“!! - Margy Kinmonth versucht das Unmögliche: Sie schnappt sich eine komplette Kunstepoche – die russische Avantgarde – und entwirft daraus eine Konstruktion, in der sich über mehr als 50 Jahre politischer und gesellschaftlicher Wandel Russlands widerspiegeln. Die Dokumentation wird wohl vor allem ein kunstinteressiertes Publikum ansprechen, das sich an historischen Filmaufnahmen, Interviews mit Experten und Nachkommen der Künstler sowie an entsprechenden visuellen Zitaten erfreuen kann. Wer sich also über die russische Avantgarde und über Ursprünge, Tendenzen und Wirkungen moderner Kunst informieren möchte, ist hier gut aufgehoben. Sonderveranstaltung am So 16.00 Uhr mit Einführung durch die Kuratorin der Ausstellung „Revolutionär“ Brigitta Milde.




Mo 6.3. - Mi 8.3. um 20.00 Uhr Kleiner Saal

Marie Curie    95 min.   

Frankreich, Polen, D 2016 Regie: Marie Noëlle   Wunschfilm

Der Filmemacherin Marie Noëlle gelingt mit ihrem lebendigen, sensiblen Biopic nicht nur eine längst überfällige Würdigung der zweifachen Nobelpreisträgerin Marie Curie, sondern sie zeigt die geniale Wissenschaftlerin auch als leidenschaftlichen Freigeist und emotionale, moderne Frau. Vor allem die polnische Schauspielerin Carolina Gruszka begeistert als feminine, unermüdliche Forscherin. Dass dabei die Forschungsergebnisse weniger im Vordergrund stehen, tut dem geradlinig, inszenierten Porträt keinen Abbruch. Denn die Regisseurin führt bestechend vor, wie Marie Curie trotz aller männlicher Vorurteile ihr eigenes Leben führt.





Woche vom 09.
03. bis 15. 03. 2017



Fr 10.3. - So 12.3. um 16.15 Uhr Großer Saal


Vaiana    107 min.    ohne Altersbeschränkung

USA 2016 Regie: John Musker   Kinderkino

Das Mädchen Moana wächst auf einer paradiesischen südpazifischen Insel in Polynesien auf. Als Tochter des Stammeshäuptlings Tui ist sie abenteuerlustig, clever und mutig. Als ihre Insel eines Tages von einer dunklen Bedrohung heimgesucht wird, liegt es an der auserwählten Moana, die Welt zu retten. Schon bald trifft sie auf den legendären Krieger, der sich in einen Falken verwandeln und mit seinem riesigen Hacken ganze Inseln aus dem Meer ziehen kann. Das ungleiche Gespann geht auf ein spannendes Abenteuer, auf dem sie traumhafte Meereswelten entdecken. Unterhaltsamer Animationsfilm aus dem Hause Disney.




Do 9.3. - So 12.3. um 18.45 Uhr Großer Saal

Mo 13.3. - Mi 15.3. um 20.00 Uhr Kleiner Saal

Neo Rauch - Gefährten und Begleiter    101 min.   

D 2016 Regie: Nicola Graef

Zum ersten Mal seit Jahren äußert sich der Leipziger Maler Neo Rauch in Nicola Graefs Dokumentation vor der Kamera, erlaubt es der Regisseurin, ihn beim Arbeiten zu beobachten, öffnet seine Bilder- und Gedankenwelten. Hinter diesen faszinierenden Einblicken in die Arbeitsweise eines der bedeutendsten deutschen Künstler der Gegenwart verblassen die Szenen mit Gefährten und Begleitern, die eher im Hintergrund bleiben. Im Chemnitzer Rathaus hängt ein großes Gemälde von Neo Rauch! Am Fr 10.3. - Einleitung zum Film durch Frau Dr. Mössinger, Generaldirektorin der Kunstsammlungen Chemnitz.




Do 9.3. - So 12.3. um 21.00 Uhr Großer Saal


La La Land    127 min.   

USA 2016 Regie: Damien Chazelle   Tipp

Der umjubelte Eröffnungsfilm der Filmfestspiele von Venedig 2016. Im zweiten Film von Regie-Wunderkind Damien Chazelle ("Whiplash") wird gesungen und getanzt und werden ganz große Gefühle auf die Leinwand gezaubert. Er erzählt von zwei Künstlern, die versuchen, sich in der Glamourwelt Hollywoods zu behaupten. Mit Emma Stone und Ryan Gosling hat Damien Chazelle ein Traumpaar gefunden, das seine Vision lebhaft und emotional überzeugend zu verkörpern vermag. Man merkt dem Film an, mit wieviel Freude und Inbrunst er diese Liebes- und Lebensgeschichte erzählt und sich dabei quer durch die Musical-Historie zitiert. Schon jetzt eine echte Oscar-Empfehlung! - mehrfach Oscarnominiert!!




Do 9.3. - So 12.3. um 20.00 Uhr Kleiner Saal

Nur fliegen ist schöner    105 min.   

Frankreich 2015 Regie: Bruno Podalydès   Wunschfilm

Wer träumt nicht davon, aus dem Alltag auszubrechen, sich aufzumachen in die Natur, in die Freiheit? Weg zu fliegen, weg zu fahren. Oder: weg zu paddeln - so wie der etwas steife 50jährige Michel in dieser liebevollen französischen Komödie. Im Kopf macht er sich öfter auf zu kleinen Fluchten, aber so wirklich traut er sich nicht. Bis er sich eines Tages, halb geschubst von seiner Frau, mit einem Kayak auf einen neuen Fluss des Lebens begibt. Wirklich weit kommt er nicht - und doch viel weiter, als er sich je erträumt hat. Autor, Regisseur und Hauptdarsteller Bruno Podalydès erzählt eine charmante Geschichte vom Ausbruch aus den Zwängen, ganz unaufgeregt und doch sehr witzig, ganz schräg und doch wahrhaftig und liebenswert. Viel charmanter können Fluchten aus dem Alltag nicht sein. / Darsteller: Bruno Podalydès, Agnès Jaoui, Vimala Pons, Sandrine Kiberlain




Mo 13.3. - Mi 15.3. um 18.00 Uhr Großer Saal


Zu Fuß über die Alpen    65 min.   

Österreich 2015 Regie u. Kamera: Petra & Gerhard Zwerger-Schoner

Die Drei-Länder-Wanderung von München nach Venedig ist eine abwechslungsreiche Tour für leidenschaftliche Berggeher. In gut 30 Tagen führt die Strecke über fast 550 km und 22.000 Höhenmeter über die Bayerischen Voralpen, das Karwendel und die Zillertaler Alpen, bis nach Südtirol in die Dolomiten und die Piave Ebene nach Venedig. Der Film ist ein informatives und spannendes Portrait der Alpenüberquerung und enthüllt ein sehr persönliches Bild der beiden Wanderer, mit allen Höhen und Tiefen auf einer wochenlangen Wanderung, aber trotzdem mit einer Portion Humor.




Mo 13.3. - Mi 15.3. um 19.45 Uhr Großer Saal


Toni Erdmann    162 min.   

D , Österreich 2016 Regie: Maren Ade   Tipp

Zum Niederknien: Maren Ade puzzelt ihre feine Familiendramödie zu einer wunderbar intelligenten Geschichte. Die Story von der Karrierefrau Ines (Sandra Hüller) und ihrem einfallsreichen Vater (Peter Simonischek) ist nicht nur ungewöhnlich, sondern sie zeigt den Kampf der Generationen als liebevoll ironische Herausforderung für beide Seiten. Wie in einem schüchtern startenden Pas de deux kreisen Vater und Tochter umeinander, befehden sich und lieben sich doch. Das ist allerschönstes Kino – spannend, witzig und manchmal ein bisschen ergreifend! - "TONI ERDMANN ist eine Sensation. Eine feinsinnige Komödie über eine schwierige Vater-Tochter-Beziehung und die Plausibilität des Irrwitzigen."/DIE ZEIT - Oscarnominiert!!





Woche vom 16.
03. bis 22. 03. 2017



Fr 17.3. - So 19.3. um 16.15 Uhr Großer Saal


Vaiana    107 min.    ohne Altersbeschränkung

USA 2016 Regie: John Musker   Kinderkino

Das Mädchen Moana wächst auf einer paradiesischen südpazifischen Insel in Polynesien auf. Als Tochter des Stammeshäuptlings Tui ist sie abenteuerlustig, clever und mutig. Als ihre Insel eines Tages von einer dunklen Bedrohung heimgesucht wird, liegt es an der auserwählten Moana, die Welt zu retten. Schon bald trifft sie auf den legendären Krieger, der sich in einen Falken verwandeln und mit seinem riesigen Hacken ganze Inseln aus dem Meer ziehen kann. Das ungleiche Gespann geht auf ein spannendes Abenteuer, auf dem sie traumhafte Meereswelten entdecken. Unterhaltsamer Animationsfilm aus dem Hause Disney.




Do 16.3. - So 19.3. um 18.45 Uhr Großer Saal


Bob der Streuner    100 min.   

GB 2016 Regie: Roger Spottiswoode   Wunschfilm

Die bemerkenswerte Geschichte vom wohnungslosen, heroinsüchtigen Straßenmusiker James, der durch die Freundschaft zu seinem Kater Bob sein Leben ändern konnte, fand auch in deutschen Medien Aufmerksamkeit. Nach der Autobiographie folgt nun die Filmversion, die eigentlich nicht funktionieren dürfte, es aber doch tut, denn die märchenhaft wirkende Geschichte wird durch harschen Realismus kontrastiert. - James gibt sein letztes Geld für Bobs Medizin und Futter aus, doch dieser revanchiert sich und wird bald zum Maskottchen des Musikers. So zutraulich und entspannt ist der Kater, dass er auf James Schultern sitzt, während dieser Musik macht, was James bald erstaunliche Popularität verleiht. Doch der Weg aus der Sucht ist steinig und voller Versuchungen.




Do 16.3. - So 19.3. um 21.00 Uhr und
Mo 20.3. - Mi 22.3. um 18.30 Uhr Großer Saal


Kundschafter des Friedens    90 min.   

D 2016 Regie: Robert Thalheim

Eine Art Altherren-James-Bond ist die vergnügliche, selbstironische Komödie. Henry Hübchen wird als früherer ostdeutscher Top-Spion aus dem Ruhestand geholt. Gemeinsam mit seinem nicht mehr ganz taufrischen Ex- Team soll er dem BND dabei helfen, einen entführten BND-Mitarbeiter, seinen ehemaligen Gegenspieler, aufzuspüren. Die deutsche Agentenkomödie nimmt sich selbst nicht allzu ernst und funktioniert gerade deshalb wunderbar als selbstironischer, ungezwungener Unterhaltungsfilm. Darüber hinaus verfügt das Werk, das fast schon in Richtung Spionagefilm-Parodie geht, mit Henry Hübchen über einen famosen, ideal besetzten Hauptdarsteller. An seiner Seite alte Haudegen wie Michael Gwisdek, Thomas Thieme und als Spionage-Romeo Winfried Glatzeder. Ein herzhaftes Vergnügen!




Do 16.3. - So 19.3. um 20.00 Uhr Kleiner Saal

The Salesmann    125 min.   

Frankreich, Iran 2016 Regie: Asghar Farhadi

Mit „Nader und Simin – Eine Trennung“ gelang Asghar Farhadi der ganz große Coup: Gold samt zweimal Silber auf der Berlinale, danach obendrein der Oscar. Auch diesmal erweist sich der iranische Regisseur und Autor als grandioser Geschichtenerzähler. Abermals geht es um ein Ehepaar, dem die Harmonie abhanden kommt. Sowie um die Frage von Schuld, Sühne und Vergebung. Mit enormer Eleganz entwickelt sich dieses clever konstruierte Drama, das durch plausible Figuren sowie exzellente Darsteller überzeugt - und dabei spannend wie ein Thriller ausfällt. Festival de Cannes: Palme für Bestes Drehbuch an Regisseur Asghar Farhadi; Palme als Bester Hauptdarsteller für Shahab Hosseini. Oscarnominiert!!




Mo 20.3. - Mi 22.3. um 20.45 Uhr Großer Saal


Arrival    116 min.   

USA 2016 Regie: Denis Villeneuve

Wenn Denis Villeneuve („Sicario“, „Prisoners“) einen vermeintlichen Alien-Invasions-Film dreht, dann sollte man besser keinen „Independence Day“ erwarten. Eigentlich könnte das meditative Science-Fiction-Drama kaum weiter von Emmerichs Popcorn-Kino entfernt sein. Getragen von virtuosen Bildern, einem hypnotischen Soundtrack und der Oscar-verdächtigen Amy Adams folgt „Arrival“ stattdessen seinem ganz eigenen, faszinierenden Rhythmus. Sieht so der „2001“ unserer Zeit aus? Darsteller: Amy Adams, Jeremy Renner, Forest Whitaker, Michael Stuhlbarg, Tzi Ma - „Ein Meisterwerk – ‚Arrival‘ ist der beste Science-Fiction-Film seit langem.“/ Berliner Zeitung – mehrfach Oscarnominiert!!




Mo 20.3. - Mi 22.3. um 20.00 Uhr Kleiner Saal

Die schönen Tage von Aranjuez    97 min.   

Frankreich, D 2016 Regie: Wim Wenders

Rund fünfzig Jahre Freundschaft verbinden den deutschen Regie-Altmeister Wim Wenders („Paris, Texas“) und den österreichischen Schriftsteller Peter Handke („Publikumsbeschimpfung“). Ihre künstlerische Zusammenarbeit begann 1970 mit der Romanverfilmung „Die Angst des Tormanns beim Elfmeter“ und setzte sich etwa mit „Der Himmel über Berlin“ (1987) fort. Nun adaptiert Wenders Handkes 2012 veröffentlichtes Theaterstück „Die schönen Tage von Aranjuez“. Während der Originaltext die Unterhaltung zwischen einem Mann und einer Frau protokolliert, verkompliziert Wenders den Stoff durch die Hinzufügung einer Autor-Figur, der die künstlerische Produktion selbst thematisiert. Darsteller: Reda Kateb, Sophie Semin, Jens Harzer, Nick Cave, Peter Handke





Woche vom 23.
03. bis 29. 03. 2017



Fr 24.3. - So 26.3. um 16.15 Uhr Großer Saal


Bibi & Tina - Tohuwabohu Total    110 min.    ab 6 Jahren

D 2017 Regie: Detlev Buck   Kinderkino

Der vermutliche letzte Teil komplettiert die generell starke Jugendfilmreihe auf famose Weise. Noch mehr als zuvor verhandelt der Film auf unverkrampfte Weise gesellschaftlich akute Themen. Die Probleme nimmt der Abenteuerfilm Ernst, vergisst aber nicht den unbekümmerten bis actionreichen Spaßfaktor, der die „Bibi & Tina“- Filme seit jeher auszeichnet. Das Ergebnis ist pädagogisch, emanzipatorisch und unterhaltungstechnisch wertvoll.




Do 23.3. um 18.30 Uhr Großer Saal


Karl-Marx-Stadt-EXQUISIT    ca. 130 min.   

Chemnitz als es Karl-Marx-Stadt war auf 16-mm- und auf 8-mm-Film in schwarz/weiß und in Farbe. Bisher unveröffentlichte private und semiprofesionelle historische Filmaufnahmen aus Chemnitz / Karl-Marx-Stadt aus den 1950er bis 1980er Jahren. Zusammengestellt zu einer neuen zweistündigen Film-Schau und Live kommentiert. Karl-Marx-Stadt in den 1950er Jahren, das Stadtzentrum in Farbfilmaufnahmen 1969, die Enthüllung des Karl-Marx-Monuments 1971 in Farbe, das Pressefest der Freien Presse 1975, ein Besuch im Tierpark Karl-Marx-Stadt 1986 und vieles mehr. Ein Filmabend mit vielen Erinnerungen.




Fr 24.3. - So 26.3. um 18.45 Uhr und
Mo 27.3. - Mi 29.3. um 21.00 Uhr Großer Saal


Der Himmel wird warten    90 min.   

Frankreich 2016 Regie: Marie-Castille Mention-Schaar

Ein Drama um den Syrien-Konflikt, und darüber, wie sich auch außerhalb des Kriegsgebietes junge Menschen dafür rekrutieren lassen. - Die 16-jährige Französin Melanie (Naomi Amarger) lebt bei ihrer Mutter, geht zur Schule, hat viele Freunde, spielt Cello und hat noch die Hoffnung, eines Tages die Welt zu verändern. Über soziale Netzwerke kommt sie in Kontakt mit einer Gruppe, die für den syrischen Bürgerkrieg Mitstreiter rekrutieren. Sie verliebt sich in einen von ihnen, wird zum Konvertieren überredet und beginnt, den Kontakt zu ihrer Familie abzubrechen. Die 17-jährige Sonia (Noémie Merlant) ist währenddessen schon in ihrer Indoktrinierung fortgeschritten. Sie will ihrer Familie einen Platz im Paradies sichern. Bei dem Versuch, nach Syrien zu verschwinden, wird sie jedoch gefangen genommen. Sylvie und Catherine, beide erschüttert von den Entscheidungen ihrer Töchter, wollen Mélanie und Sonia überzeugen, ein Leben ohne Hass und Selbstzerstörung zu wählen…




Fr 24.3. - So 26.3. um 20.45 Uhr und
Mo 27.3. - Mi 29.3. um 18.15 Uhr Großer Saal


Manchester by the Sea    135 min.   

USA 2016 Regie: Kenneth Lonergan

Filmische Trauerarbeit der subtilsten Form ist Kenneth Lonergans dritter Spielfilm, der den Autor und Regisseur endlich über das Urteil Geheimtipp erhebt und einem breiteren Publikum bekannt macht. Dass das Drama um einen Mann, der nach dem plötzlichen Tod seines Bruders mit seiner Vergangenheit konfrontiert wird, schon jetzt als einer der Favoriten für die nächste Oscar-Verleihung gilt, dürfte dabei helfen.- Lee Chandler lebt in Boston ein bewusst einsames Leben. Als er erfährt, dass sein Bruder Joe plötzlich verstorben ist, kehrt Lee in die gemeinsame Heimatstadt Manchester at the Sea im ländlichen Massachusetts zurück. Eigentlich will er nur Joes Angelegenheiten regeln, doch im Testament wird er als Vormund von Joes 16jährigem Sohn Patrick bestimmt. Darsteller: Casey Affleck, Lucas Hedges, Kyle Chandler, Michelle Williams, Matthew Broderick - Oscarnominiert!!




Do 23.3. - Mi 29.3. um 20.00 Uhr Kleiner Saal

Elle    130 min.   

Frankreich 2016 Regie: Paul Verhoeven

Kaum ein Film wurde dieses Jahr in Cannes so gespannt erwartet wie Paul Verhoevens „Elle“, eine "Vergewaltigungs-Komödie", wie es hieß. Doch der erste französische Film des holländischen Altmeisters ist viel mehr als eine Provokation, sondern eine vielschichtige Gesellschaftssatire, in der Isabelle Huppert zwar vergewaltigt wird, sich aber nicht wie das „typische“ Opfer verhält. - Darsteller: Isabelle Huppert, Laurent Lafitte, Anne Consigny, Charles Berling





Woche vom 30.
03. bis 05. 04. 2017



Fr 31.3. - So 2.4. um 16.15 Uhr Großer Saal


Bibi & Tina - Tohuwabohu Total    110 min.    ab 6 Jahren

D 2017 Regie: Detlev Buck   Kinderkino

Der vermutliche letzte Teil komplettiert die generell starke Jugendfilmreihe auf famose Weise. Noch mehr als zuvor verhandelt der Film auf unverkrampfte Weise gesellschaftlich akute Themen. Die Probleme nimmt der Abenteuerfilm Ernst, vergisst aber nicht den unbekümmerten bis actionreichen Spaßfaktor, der die „Bibi & Tina“- Filme seit jeher auszeichnet. Das Ergebnis ist pädagogisch, emanzipatorisch und unterhaltungstechnisch wertvoll.




Do 30.3. - So 2.4. um 18.45 Uhr Großer Saal


Jackie    100 min.   

USA 2016 Regie: Pablo Larraín   Tipp

Die Ermordung John F. Kennedys war das große Trauma der jüngeren amerikanischen Geschichte. Die Bilder vom Staatsbegräbnis gingen um die Welt. Der chilenische Regisseur Pablo Larraín beschränkt sein mitreißendes Drama klug auf diese schicksalhafte Zeit nach dem Attentat im November 1963. In den Tagen nach der Tragödie in Dallas steht das Leben der First Lady Kopf. Bravourös verleiht Oscarpreisträgerin Natalie Portman der kosmopolitischen Stilikone und beneideten High-Society-Lady ein menschliches Antlitz. Gleichzeitig zeigt sie damit, wie sehr die facettenreiche Kultfigur, allen Boulevardklischees zum Trotz, gegen das konventionelle Frauenbild ihrer Zeit ankämpft und unerschütterlich versucht, ein von Gewalt zerrissenes Amerika als zivilisierte, kultivierte Nation in die Geschichte einzuschreiben.- Darsteller: Natalie Portman - Oscarnominiert!!, Peter Saarsgard, Greta Gerwig, John Hurt




Do 30.3. - So 2.4. um 21.00 Uhr Großer Saal


Neruda    108 min.   

Chile / Frankreich 2014 Regie: Pablo Larraín

Der chilenische Regisseur Pablo Larraín (Oscar-nominiert für ¡NO!) blickt zurück auf die 1940er Jahre, als der chilenische Dichter und Literaturnobelpreisträger Pablo Neruda in seiner Heimat verfolgt wird. Sein Anti-Biopic verblüfft als Kriminalfilm mit Noir-Anleihen und lakonischen Humor. Vor allem die beiden Hauptdarsteller Gael García Bernal und Luis Gnecco stehen im Vordergrund in diesem illustren Katz-und-Maus Spiel zwischen der Staatsmacht und dem berühmten antifaschistischen Poeten im Untergrund.




Do 30.3. - So 2.4. um 20.00 Uhr Kleiner Saal

Der Eid    110 min.   

Island 2016 Regie: Baltasar Kormákur

"Ein Mann sieht Rot" - verlegt in die verschneite, hermetische Welt Islands, so wirkt „Der Eid“ oft. Er gibt sich als harter Selbstjustiz-Thriller, doch unter der Oberfläche erzählt der nach einigen Hollywood-Abenteuern in seine Heimat zurückgekehrte Baltasar Kormákur ein dichtes Familiendrama, in dem er selbst die Rolle eines Vaters spielt, der zwischen Berufsethos und Schutz seiner Tochter hin- und hergerissen ist.