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  KINOPLAN für Monat Februar 2018


Woche vom 01.
02. bis 07. 02. 2018



Fr 2.2. - So 4.2. um 16.15 Uhr Großer Saal


Paddington 2    103 min.    ohne Altersbeschränkung

GB , Frankreich 2017 Regie: Paul King   Kinderkino

Er trägt Schlapphut, Dufflecoat und ist ziemlich behaart: Der liebenswerte Bär Paddington hat bei den Browns ein Zuhause gefunden. Als der 100. Geburtstag von Tante Lucy vor der Tür steht, sucht Paddington nach einem passenden Geschenk. Im Antiquitäten-Laden von Mr. Gruber findet er ein einzigartiges Pop-up-Bilderbuch, von dem er sofort angetan ist. Doch um sich das leisten zu können, muss der tollpatschige Bär ein paar Nebenjobs antreten, bei denen das Chaos nicht lange auf sich warten lässt.




Do 1.2. - So 4.2. um 18.45 Uhr und
Mo 5.2. - Mi 7.2. um 20.45 Uhr Großer Saal


Das Leben ist ein Fest    117 min.    Bundesstart

Frankreich 2017 Regie; Eric Toledano, Olivier Nakache   Tipp

Die neue Komödie von Olivier Nakache und Eric Toledano, den Regisseuren von „Ziemlich beste Freunde“. - Max ist einer der erfahrensten und professionellsten Hochzeitsplaner, die es in Frankreich gibt. Doch sein aktueller Auftrag, die Hochzeit von Pierre und Héléna , entwickelt sich nach und nach zu einer absoluten Katastrophe: Das Essen auf dem Buffet ist schlecht geworden, die Hochzeitsgesellschaft steckt auf dem Weg zur Location im Stau fest, der Fotograf verhält sich unprofessionell. Aufgrund der schieren Anhäufung von Problemen beschließt Max, seine Karriere als Hochzeitsplaner zu beenden und seine Firma zu verkaufen. Oder wendet sich am Ende doch noch alles zum Guten und das unter keinem guten Stern stehende Fest wird ein Erfolg? - Darsteller: Jean-Pierre Bacri, Benjamin Lavernhe, Judith Chemla




Do 1.2. - So 4.2. um 21.15 Uhr Großer Saal


Mord im Orientexpress    115 min.   

USA 2017 Regie: Kenneth Branagh

Für die Rückreise von einem seiner Fälle nimmt Hercule Poirot (Kenneth Branagh) den legendären Orient-Express. An eine gemütliche Zugfahrt ist aber nicht lange zu denken, stattdessen hat der berühmte Meisterdetektiv bald wieder Arbeit: Ein Passagier wird ermordet und damit ist klar, dass einer der übrigen Reisenden der Täter sein muss. Die spanische Missionarin Pilar Estravados (Penélope Cruz), die Gouvernante Mary Debenham (Daisy Ridley), Professor Gerhard Hardman (Willem Dafoe), die Witwe Mrs. Hubbard (Michelle Pfeiffer) und der Doktor Arbuthnot (Leslie Odom Jr.) sind alle verdächtig. Doch bald wird Poirot klar, dass er den Fall nicht lösen wird, wenn er mehr über die möglichen Täter erfährt. Er muss mehr über das Opfer herausfinden – und sich beeilen, damit der Killer nicht nochmal zuschlägt…




Do 1.2. - So 4.2. um 20.00 Uhr Kleiner Saal

La Melodie – Der Klang von Paris    102 min.   

Frankreich 2017 Regie: Rachid Hami

Überraschend überzeugend ist der französische Komödienstar Kad Merad („Willkommen bei den Sch'tis“) in dem berührendem Plädoyer für die integrative Kraft der Musik. Im Feel-Good- Movie von Regisseur Rachid Hamid zeigt der 53jährige als sensibler Musiker, dass er auch die leisen nuancierten Töne beherrscht. An einer Schule in den Pariser Banlieues Geige zu unterrichten ist für den Geiger seine letzte Chance. Beinahe zerbricht er an dieser Herausforderung. Doch am Ende siegt der Zauber der Musik und vor allem das unerwartete Talent des jungen, schüchternen Senegalesen Arnold. Newcomer Alfred Reney, der den unterprivilegierten Jungen mit großer Hingabe spielt, ist auch für die Leinwand eine Entdeckung.




Mo 5.2. - Mi 7.2. um 18.00 Uhr Kleiner Saal

Zu Fuß über die Alpen    65 min.   

Österreich 2015 Regie u. Kamera: Petra & Gerhard Zwerger-Schoner

Die Drei-Länder-Wanderung von München nach Venedig ist eine abwechslungsreiche Tour für leidenschaftliche Berggeher. In gut 30 Tagen führt die Strecke über fast 550 km und 22.000 Höhenmeter über die Bayerischen Voralpen, das Karwendel und die Zillertaler Alpen, bis nach Südtirol in die Dolomiten und die Piave Ebene nach Venedig. Der Film ist ein informatives und spannendes Portrait der Alpenüberquerung und enthüllt ein sehr persönliches Bild der beiden Wanderer, mit allen Höhen und Tiefen auf einer wochenlangen Wanderung, aber trotzdem mit einer Portion Humor.




Mo 5.2. - Mi 7.2. um 18.30 Uhr Großer Saal


Loving Vincent    95 min.   

GB /Polen 2017 Regie: Dorota Kobiela, Hugh Welchman

Mit Sicherheit eines der ungewöhnlichsten Biopics der letzten Jahre … und eines der stilvollsten: Vincent van Gogh in seinen eigenen Bildern, zum Leben erweckt von mehr als 200 Malern in einem höchst ambitionierten Filmprojekt, das neben wunderschön anzusehender Kunst eine richtig spannende Krimihandlung bietet. Dabei geht es um van Goghs Tod und seinen letzten Brief, über den ein junger Franzose Nachforschungen anstellt. Anspruchsvoll, interessant und schön anzusehen und der Film macht richtig Spaß!




Mo 5.2. - Mi 7.2. um 20.00 Uhr Kleiner Saal

Manifesto    95 min.   

D 2015 Regie: Julian Rosefeldt   Der besondere Film

Auf den ersten Blick wirkt „Manifesto“ wie ein Fest für Fans von Cate Blanchett, denn die australische Actrice ist in einem dutzend unterschiedlicher Rollen zu sehen. Doch der Film des deutschen Künstlers Julian Rosefeldt ist kein gewöhnlicher Kinofilm, sondern ein ursprünglich für Kunstgalerien entstandenes Projekt, das visuell sehr eindrucksvoll ist. Im Gegensatz zu vielen Künstlern, deren Videoinstallationen stilistisch oft sehr krude, ja geradezu amateurhaft wirken ist Rosefeldt ein großer Stilist. Was sein Projekt „Manifesto“ zunächst einmal zu einem Fest für die Augen macht, erst recht in der nun zu sehenden Version für die große Leinwand.





Woche vom 08.
02. bis 14. 02. 2018



Fr 9.2. - So 11.2. um 16.15 Uhr Großer Saal


Ferdinand - Geht STIERisch ab!    106 min.    ohne Altersbeschränkung

USA 2017 Regie: Carlos Saldanha   Kinderkino

Bulle Ferdinand ist ein gemütlicher Typ und hat keine Lust, gegen blöde Matadoren in die Arena zu steigen. Viel lieber verbringt er Zeit mit seiner quirligen Ziegenfreundin Elvira und seiner jungen menschlichen Freundin Nina. So führt der Stier ein glückliches Leben auf einem Bauernhof irgendwo in Spanien. Doch dann wird der sanftmütige Ferdinand von einer Biene gestochen, was ihn für einen Moment aus der Fassung bringt und dafür sorgt, dass ihn alle für ein gefährliches Tier halten. Kurzerhand wird er nach Madrid verfrachtet, wo er am Stierkampf teilnehmen soll. Wie kommt er aus dieser Nummer bloß wieder raus? Nun, zum Beispiel mit seinen Freunden!




Do 8.2. - So 11.2. um 18.45 Uhr und
Mo 12.2. - Mi 14.2. um 21.00 Uhr Großer Saal


Greatest Showman    99 min.   

USA 2017 Regie: Michael Gracey

Das Kinoabenteuer lockt mit der großen Freiheit Zirkus und seiner bunten Parallelwelt. In leuchtenden Farben verzaubert seine Hommage an das klassische, nostalgische Hollywood- Musical. Entwaffnend zeigt er, dass das Genre nicht sterben darf. Vor allem der australische Tausendsassa Hugh Jackman überzeugt in Gala-Jackett und Zylinder als legendärer Zirkuspionier P.T. Barnum. Der inszenierte Anfang des 19. Jahrhunderts erstmals ein Spektakel mit Kuriositäten und Akrobaten. Der Amerikaner ging als Erfinder des Showbusiness in die Geschichte ein. An Jackmans Seite glänzt die vierfache Oscar- Kandidatin Michelle Williams und der ehemalige Teenieschwarm Zac Efron. Musik und Songs sorgen für große Momente - nicht umsonst stammen sie von den Oscar-Preisträgern Benji Pasek und Justin Paul des gefeierten Musical-Films „LaLaLand“.




Do 8.2. - So 11.2. um 21.00 Uhr und
Mo 12.2. - Mi 14.2. um 18.30 Uhr Großer Saal


Wonder Wheel    102 min.   

USA 2017 Regie: Woody Allen

Der neue Woody-Allen-Film beginnt mit Mickey (Justin Timberlake), einem Möchtegern- Drehbuchschreiber, der als Rettungsschwimmer am Strand von Coney Island arbeitet, und sich quasi an Woody Allens Stelle erst einmal entschuldigt: „Ich liebe Melodramen, mit Protagonisten bigger than life.“ Davon jedenfalls gibt es genügend in diesem Film, der in den 50er Jahren angesiedelt ist und von Kameramann Vittorio Storaro in Farben gehüllt wird, die uns an einen verwunschenen Sehnsuchtsort mitnehmen. In der Hauptrolle agiert Kate Winslet, der Woody Allen die Rolle quasi auf den Leib geschrieben hat. Mit Kate Winslet, Juno Temple, Justin Timberlake, James Belushi u.a.




Do 8.2. - So 11.2. um 20.00 Uhr Kleiner Saal

Leaning into the Wind - Andy Goldsworthy    97 min.   

D, GB 2016 Regie: Thomas Riedelsheimer   Der besondere Film

Nach seinem überwältigenden Überraschungserfolg „Rivers and Tides“ trifft sich Regisseur Thomas Riedelsheimer erneut mit dem weltbekannten, schottischen LandArt- Künstler Andy Goldsworthy. Dem preisgekrönten Dokumentarfilmer gelingt es auch diesmal das Universum des faszinierenden LandArt-Poeten in eine meditative Bildsprache umzusetzen. Begleitet von den Tönen des Ausnahmemusikers Fred Frith zeigt sein feinfühliges Portrait welche Spuren die Zeit bei dem weltoffenen Künstler hinterlassen haben. Nachdenklicher, ernster und rauer, macht sich der Brite mittlerweile zur eigenen Skulptur in der Landschaft. Immer öfter begleitet ihn dabei seine Tochter Holly. Ein sinnliches Kinoerlebnis, das wunderbar entschleunigt und zur mehr innerer Ruhe und Gelassenheit beiträgt.




Mo 12.1. - Mi 14.1. um 16.00 Uhr Großer Saal


Coco – Lebendiger als das Leben    109 min.    ohne Altersbeschränkung

USA 2017 Regie: Lee Unkrich, Adrian Molina   Kinderkino

Der neue Film der Pixar-Studios „Coco“ beweist die hohe Kompetenz der Pixar-Animatoren nun aufs Neue. Der Plot dreht sich um einen mexikanischen Jungen, der unversehens im Reich der Toten landet und dort unter anderem seine verstorbene Ururgroßmutter trifft. Die erfindungsreiche Bildgestaltung und der dramaturgisch zwar klassische, aber emotional packende Handlungsverlauf garantieren Unterhaltung für alle Altersstufen.




Mo 12.2. - Mi 14.2. um 18.00 Uhr Kleiner Saal

Zu Fuß über die Alpen    65 min.   

Österreich 2015 Regie u. Kamera: Petra & Gerhard Zwerger-Schoner   Wunschfilm

Die Drei-Länder-Wanderung von München nach Venedig ist eine abwechslungsreiche Tour für leidenschaftliche Berggeher. In gut 30 Tagen führt die Strecke über fast 550 km und 22.000 Höhenmeter über die Bayerischen Voralpen, das Karwendel und die Zillertaler Alpen, bis nach Südtirol in die Dolomiten und die Piave Ebene nach Venedig. Der Film ist ein informatives und spannendes Portrait der Alpenüberquerung und enthüllt ein sehr persönliches Bild der beiden Wanderer, mit allen Höhen und Tiefen auf einer wochenlangen Wanderung, aber trotzdem mit einer Portion Humor.




Mo 12.1. - Mi 14.1 um 20.00 Uhr Kleiner Saal

Die Spur    128 min.   

Polen/D 2017 Regie: Agnieszka Holland   Der besondere Film

Die Vorlage für Agnieszka Hollands vielschichtigen Film „Die Spur“ lieferte das Buch „Der Gesang der Fledermäuse“ von Olga Tokarczuk. Die Geschichte von Janina, deren Hunde plötzlich verschwunden sind. Sie vermutet einen Zusammenhang mit den stattfindenden Jagden in ihrem Gebiet. Als plötzlich ein Opfer unter den Jägern zu beklagen ist, gehört auch Janina zu den Verdächtigen. - Bei den Filmfestspielen in Berlin gefiel Hollands Adaption aufgrund der gelungenen Kombination verschiedener Genreelemente, darunter Detektivstory, moralischer Ökothriller, feministisches Märchen und Zivilisationskritik. Zusätzliche Bestätigung erfuhr das Werk durch den Alfred-Bauer-Preis, mit dem die Berlinale neue Perspektiven der Filmkunst würdigt. Polen schickt „Die Spur“ nun ins Rennen um die nächsten Oscars.





Woche vom 15.
02. bis 21. 02. 2018



Fr 16.2. - So 18.2. um 16.00 Uhr Großer Saal


Coco – Lebendiger als das Leben    109 min.    ohne Altersbeschränkung

USA 2017 Regie: Lee Unkrich, Adrian Molina   Kinderkino

Der neue Film der Pixar-Studios „Coco“ beweist die hohe Kompetenz der Pixar-Animatoren nun aufs Neue. Der Plot dreht sich um einen mexikanischen Jungen, der unversehens im Reich der Toten landet und dort unter anderem seine verstorbene Ururgroßmutter trifft. Die erfindungsreiche Bildgestaltung und der dramaturgisch zwar klassische, aber emotional packende Handlungsverlauf garantieren Unterhaltung für alle Altersstufen.




Do 15.2. - So 18.2. um 18.45 Uhr Großer Saal


Dieses bescheuerte Herz    107 min.   

D 2017 Regie: Marc Rothemund

Kaum hat er den erfolgreichsten Pädagogen-Job der deutschen Kinogeschichte an den Nagel gehängt, muss Elyas M’Barek nun selbst Hausaufgaben machen. Als chronischer Faulpelz soll er sich plötzlich um einen Teenager kümmern, der unter einem schweren Herzfehler leidet. Das bewährte „Ziemlich beste Freunde“-Prinzip funktioniert abermals ziemlich prima! Eine bewegend traurige und befreiend komische Geschichte gleichermaßen - geschrieben vom wahren Leben, überzeugend inszeniert von Marc Rothemund sowie exzellent gespielt von Elyas M’Barek. Darsteller: Elyas M‘Barek, Philip Noah Schwarz, Nadine Wrietz




Do 15.2. - So 18.2. um 21.15 Uhr Großer Saal


Weit. Die Geschichte von einem Weg um die Welt    130 min.   

D 2017 Regie: Patrick Allgaier, Gwendolin Weisser   Wunschfilm

Sie wollen ihr Zuhause verlassen, um zu entdecken, was Heimat für andere bedeutet: Das junge Paar Patrick und Gwen zieht mit dem Rucksack gen Osten und weiter bis um die Welt. Die zwei versuchen dabei auch, sich in Verzicht zu üben. Das Ziel ist es, nicht mehr als fünf Euro am Tag auszugeben – und nicht zu fliegen. Jeder zurückgelegte Meter soll mit allen Sinnen wahrgenommen, Grenzen sollen ausgetestet und neben dem Verzicht soll auch der Genuss gelernt werden. Bei jedem Schritt wollen Patrick und Gwen spontan und neugierig bleiben. Die beiden sind drei Jahre und 110 Tage unterwegs, bewegen sich ausschließlich als Anhalter fort, ob mit Bus, Zug oder Schiff. Am Ende kommen fast 100.000 Kilometer durch Europa, Asien sowie Nord- und Zentralamerika zusammen. Sie kehren zu dritt zurück.




Do 15.2. - So 18.2. um 19.30 Uhr Kleiner Saal

The Killing of a Sacred Deer    121 min.   

GB/Irland 2017 Regie: Yorgos Lanthimos

Ein 16-jähriger Junge drängt sich in das Leben eines erfolgreichen Chirurgen und belegt seine Familie mit einem Fluch. Plötzlich ist der kleine Sohn des Arztes gelähmt. Doch damit fängt der Horror erst an. Beklemmendes, packendes und irritierendes Drama um Schuld und Sühne, das den Mythos der Iphigenie auf die Moderne überträgt. Regie führte der griechische Ausnahme-Regisseur Yorgos Lanthimos. Bei den Filmfestspielen von Cannes erhielt der Film den Preis für das beste Drehbuch. Darsteller: Colin Farrell, Nicole Kidman





keine Vorstellung   

19.2 - 22.2.














Woche vom 22.
02. bis 28. 02. 2018



Fr 23. 2. - So 25.2. um 16.00 Uhr Großer Saal


Burg Schreckenstein 2    100 min.    ab 6 Jahren

D 2017 Regie: Ralf Huettner   Kinderkino

Nur rund ein Jahr nach dem ersten Kinofilm zur beliebten „Burg Schreckenstein“-Buchreihe von Oliver Hassencamp startet bereits der zweite Teil als farbenfrohes, humorvolles und kurzweiliges Jugendabenteuer. Neben der Freundschaft der Internatsschüler und einer Schatzsuche spielen auch die ersten Flirts mit den Mädchen von Schloss Rosenfels eine Rolle.




Fr 23.2. - So 25.2. um 18.15 Uhr und
Mo 26.2. - Mi 28.2. um 18.00 Uhr Großer Saal


Downsizing    135 min.   

USA 2017 Regie: Alexander Payne

Ein Starensemble mit Matt Damon, Christoph Waltz und anderen macht die Science Fiction- Satire zu einem Kinovergnügen, das jede Menge Hintersinn in Form von aktuellen Bezügen bietet: Als Lösung zum Problem der Überbevölkerung wird die Verkleinerung des Menschen auf weniger als 10 % seiner Normalgröße angeboten. Das bedeutet 90 % weniger Müll und Konsum, also auch mehr Geld, das zur freien Verfügung steht, und deshalb ein Leben in Saus und Braus. Im Mittelpunkt der Geschichte steht Paul (Matt Damon), der sich verkleinern lässt und dabei entdecken muss, dass in dieser neuen Welt nicht alles eitel Sonnenschein ist. Stoff für Diskussionen findet sich hier reichlich, so wie in fast allen „Was wäre wenn“- Geschichten. Aber auch ohne philosophische Unterfütterung ist der Film sehr unterhaltsam.




Fr 23. 2. - So 25.2. um 21.00 Uhr und
Mo 26.2. - Mi 28.2. um 20.45 Uhr Großer Saal


Wind River    111 min.   

USA 2017 Regie: Taylor Sheridan

Das fulminante Regiedebüt von Taylor Sheridan ist mehr als ein atmosphärisch dichter Thriller. Sein aufwühlendes Independent-Kino lenkt den Blick auf das immer wieder verdrängte Schicksal der amerikanischen Ureinwohner in den trostlosen Reservaten. - Panisch läuft eine junge Frau barfuß durch die eisige, nächtliche Schneelandschaft. In der Ödnis von Wyoming rennt sie um ihr Leben. Die bitterkalte Luft in ihren Lungen lässt die Äderchen platzen. Sie erstickt im Wind-River-Reservat der Native Americans an ihrem eigenen Blut. Tage später findet Wildhüter Cory Lambert die Leiche der 18jährigen. Der Fährtenleser verlor selbst vor einiger Zeit seine 16-jährige Tochter. Sie gilt als vermisst. Ihre Leiche wurde nie gefunden. Das schreckliche Trauma verfolgt ihn. - Hauptdarsteller Jeremy Renner brilliert, neben Elisabeth Olsen als FBI-Agentin, als einsamer Jäger mit subtiler Emotionalität.




Fr 23. 2. - So 25.2. um 20.00 Uhr Kleiner Saal

Wir töten Stella    98 min.   

Österreich 2017 Regie: Julian Roman Pölsler

Nach „Die Wand“ verfilmt Julian Roman Pölsler erneut einen Roman von Marlen Haushofer, erneut mit Martina Gedeck in der Hauptrolle, die diesmal weniger durch äußerliche Umstände isoliert ist, als durch eigene Entscheidungen. Ein psychologisches Kammerspiel ist „Wir töten Stella“, von einer kalten Ehe wird erzählt, manieriert, bewusst leblos, aber sehr eindrucksvoll.




Mo 26.2. - Mi 28.2. um 19.30 Uhr Kleiner Saal

The Square    142 min.   

Schweden 2017 Regie: Ruben Östlund   Wunschfilm

Am Ende war es nicht ganz überraschend, dass der schwedische Regisseur Ruben Östlund für seine bissige Satire „The Square“ beim Festival in Cannes mit der Goldenen Palme ausgezeichnet wurde. Mit seiner Kritik an der zunehmenden Gleichgültigkeit moderner Gesellschaften, der Forderung nach Mitmenschlichkeit traf Östlund einen Nerv. Er erzählt von Christian, einen gut aussehenden, erfolgreichen und eloquenten Museumsdirektor, der bei der Vermarktung seiner neuen Ausstellung, aber auch privat mit der von ihm verlangten "political correctness" in Konflikt gerät. - „Eine lakonisch-beißende Gesellschaftskritik und ein intellektueller Spaß.“ / taz