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  KINOPLAN für Monat Januar 2019


Woche vom 27.
12. bis 02.01.2019



Fr 28.12. - So 30.12. + Di 1.1. um 16.00 Uhr Großer Saal


Smallfoot    97 min.     ohne Altersbeschränkung

USA 2018 Regie: Ryan O'Loughlin   Kinderkino

Der junge Migo ist ein aufgeweckter, ehrlicher und treuer Yeti, der sein Herz am rechten Fleck trägt. Er hat immer das geglaubt, was ihm in seinem Dorf beigebracht wurde. Doch als er ein Wesen sieht – einen Menschen – das angeblich nicht existiert, wird sein gesamtes Leben und alles, woran er jemals glaubte, auf den Kopf gestellt. Dennoch begibt sich Migo alleine auf die Suche nach dem gesichteten Menschen, der Percy heißt und bisher die Existenz von Yetis anzweifelte… Familien-Animationsfilm




Do 27.12. - So 30.12. um 18.15 Uhr und
Di 1.1. - Mi 2.1. um 21.00 Uhr Großer Saal


Astrid    121 min.    

Schweden, D 2018 Regie: Pernille Fischer Christensen

Wenn der Name Astrid fällt, weiß in Schweden jedes Kind, wer gemeint ist: die größte Tochter des Landes, die berühmteste Kinder- und Jugendschriftstellerin der Welt, Astrid Lindgren. Das Biopic über ihre Jugend und ihren holperigen Start ins Erwachsenenleben ist ein wunderschöner Film mit einer Heldin, die sich nicht unterkriegen lässt. Nur ganz nebenbei geht es ums Schreiben, vor allem aber um Astrid Lindgren als Persönlichkeit, die sich lebenslang für Menschenrechte einsetzte und sich - nicht nur in ihren Büchern - kreativ über Regeln und Normen hinwegsetzte. Von ihrem Weg dorthin erzählt der Film sehr sensibel, fesselnd und mit feinem Humor. Darsteller: Trine Dyrholm, Alba August, Maria Bonnevie




Di 1.1. - Mi 2.1. um 18.15 Uhr Großer Saal


Ballon    120 min.    

D 2018 Regie: Michael Bully Herbig   Tipp

Der Regisseur Michael Bully Herbig begibt sich nun erstmals auf das Gebiet der Inszenierung fernab von Comedy und Blödelei – und wer bislang daran gezweifelt haben sollte, dass ihm das gelingt, den belehrt er hier eindeutig eines Besseren. - Im Sommer 1979 in Thüringen fassen zwei Familien einen aberwitzigen Plan: Sie wollen raus aus der DDR und heile in den Westen – und das alles in einem Ballon. Dafür nähen, basteln und tüfteln sie wochenlang, bis ihr erster Versuch fehlschlägt und die beiden Familien können froh sein, nicht von der Polizei erwischt worden zu sein. Doch diese macht ab sofort Jagd auf sie. Und so fassen die beiden Familienoberhäupter den Entschluss, es noch einmal zu versuchen. Doch die Regierung ist bereits auf die Pläne aufmerksam geworden. Das ganze Vorhaben wird zu einem irren Wettlauf gegen die Zeit… Darsteller: Friedrich Mücke, Karoline Schuch, Alicia von Rittberg, David Kross




Di 1.1. - Mi 2.1. um 20.00 Uhr Kleiner Saal

Gundermann – Ende der Eisenzeit    98 min.    

D 1999 Regie: Richard Engel

Dieser Film ist mehr als und doch zuerst ein persönliche Porträt über Gerhard Gundermann -als Baggerfahrer, Arbeitsuchender, Tischlerlehrling, Rockmusiker, Querdenker oder Vater. Das näher rückende Ende der Landschaft, einer Industrieregion, einer Vorstellung von Tätig sein, hat exemplarischen Charakter über die konkreten Orte und seinen Menschen hinaus. Richard Engel begleitet Gerhard Gundermann in den Tagebau, auf die Bühne, unterwegs und zuhause. Mitten in den Arbeiten zum Film starb Gundi.





Woche vom 03.
01. bis 09.01.2019



Fr 4.1. - So 6.1. um 16.00 Uhr Großer Saal


Der Nussknacker und die vier Reiche    99 min.    

USA 2018 Regie: Lasse Hallström, Joe Johnston   Kinderkino

Das 1816 veröffentlichte Kunstmärchen „Nussknacker und Mäusekönig“ des Romantikers E.T.A. Hoffmann inspirierte Tschaikowski zum klassischen „Nussknacker“-Ballett und diente bereits mehrfach als Vorlage für Animationsfilme, darunter die kanadische Produktion „Der Nußknacker-Prinz“ (1990) . Nun kommt eine groß produzierte Disney-Realfilmadaption unter der Doppel-Regie von Joe Johnston und Lasse Hallström ins Kino, die mit fantasievoll ausgestalteten Sets und einer schlagfertigen Protagonistin verzaubert. Ein perfekter Familienfilm für einen nachweihnachtlichen Kinobesuch. - Darsteller: Mackenzie Foy, Keira Knightley, Morgan Freeman, Helen Mirren




Do 3.1. - So 6.1. um 18.15 Uhr Großer Saal


Ballon    120 min.    

D 2018 Regie: Michael Bully Herbig   Tipp

Der Regisseur Michael Bully Herbig begibt sich nun erstmals auf das Gebiet der Inszenierung fernab von Comedy und Blödelei – und wer bislang daran gezweifelt haben sollte, dass ihm das gelingt, den belehrt er hier eindeutig eines Besseren. - Im Sommer 1979 in Thüringen fassen zwei Familien einen aberwitzigen Plan: Sie wollen raus aus der DDR und heile in den Westen – und das alles in einem Ballon. Dafür nähen, basteln und tüfteln sie wochenlang, bis ihr erster Versuch fehlschlägt und die beiden Familien können froh sein, nicht von der Polizei erwischt worden zu sein. Doch diese macht ab sofort Jagd auf sie. Und so fassen die beiden Familienoberhäupter den Entschluss, es noch einmal zu versuchen. Doch die Regierung ist bereits auf die Pläne aufmerksam geworden. Das ganze Vorhaben wird zu einem irren Wettlauf gegen die Zeit… Darsteller: Friedrich Mücke, Karoline Schuch, Alicia von Rittberg, David Kross




Do 3.1. - So 6.1. um 21.00 Uhr und
Mo 7.1. - Mi 9.1. um 18.00 Uhr Großer Saal


Bohemian Rhapsody    134 min.    

USA 2018 Regie: Brian Singer   Tipp

Im Jahr 1970 gründen Freddie Mercury (Rami Malek) und seine Bandmitglieder Brian May (Gwilym Lee), Roger Taylor (Ben Hardy) und John Deacon (Joseph Mazello) die Band Queen. Schnell feiern die vier Männer erste Erfolge und produzieren bald Hit um Hit, doch hinter der Fassade der Band sieht es weit weniger gut aus: Freddie Mercury, der mit bürgerlichem Namen Farrokh Bulsara heißt und aus dem heutigen Tansania stammt, kämpft mit seiner inneren Zerrissenheit und versucht, sich mit seiner Homosexualität zu arrangieren. Schließlich verlässt Mercury Queen um eine Solokarriere zu starten, doch muss schon bald erkennen, dass er ohne seine Mitstreiter aufgeschmissen ist. Obwohl er mittlerweile an AIDS erkrankt ist, gelingt es ihm, seine Bandmitglieder noch einmal zusammenzutrommeln und beim Live Aid einen der legendärsten Auftritte der Musikgeschichte hinzulegen…




Do 3.1. - So 6.1. um 20.00 Uhr Kleiner Saal

Das krumme Haus    115 min.    

GB 2017 Regie: Gilles Paquet-Brenner

Binnen kürzester Zeit erscheint mit „Das krumme Haus“ die zweite neue Verfilmung eines Agatha-Christie- Romans in den Kinos. Eigenen Angaben zufolge, stellte dieser das Lieblingswerk der britischen Autorin dar. - Als am Oberhaupt der angesehenen Familie Leonides ein kaltblütiger Mord verübt wird, zieht es den jungen Privatdetektiv Charles Hayward auch persönlich in den Fall hinein. Unter den vielen Verdächtigen findet sich nämlich auch seine ehemalige Verlobte Sophia, die ihn höchstpersönlich mit dem Fall beauftragt. Charles stürzt sich in Aussicht auf eine Hochzeit mit seiner Ex-Freundin mit Feuereifer in die Ermittlungen und befragt einen Hausbewohner nach dem anderen. Doch langsam wird ihm klar, dass jeder von ihnen nicht nur ein Motiv hatte, den unliebsamen Hausherr um die Ecke zu bringen, sondern auch die Gelegenheit… Darsteller: Glenn Close, Max Irons, Gillian Anderson, Stefanie Martini, Christina Hendricks




Mo 7.1. - Mi 9.1. um 21.00 Uhr Großer Saal


Gundermann    128 min.    

D 2018 Regie: Andreas Dresen   Wunschfilm

Bei Andreas Dresen ist man immer „mittendrin statt nur dabei“. Im Falle von „Gundermann“ erleben wir hautnah und ungekünstelt, was es bedeutet, seine Vergangenheit zu verdrängen und was passiert, wenn sie uns über Umwege doch heimsucht. Im Mittelpunkt der Erzählung: Alexander Scheer als Liedermacher und Ex-Stasi-Spitzel Gerhard Gundermann. - Gerhard „Gundi“ Gundermann ahnt noch nicht, dass er später einmal einer der prägendsten Künstler der Nachwendezeit sein wird. Als er in den Achtzigerjahren mit seinen Musikern durch die Clubs tourt, ist das Geldverdienen mit seiner Musik noch nicht einmal sein Hauptanliegen. Stattdessen möchte er seine einfühlsamen, oft auf echten Erlebnissen beruhenden Texte mit der Welt teilen. - Darsteller: Alexander Scheer, Anna Unterberger, Axel Prahl, Milan Peschel, Bjarne Mädel




Mo 7.1. - Mi 9.1. um 20.00 Uhr Kleiner Saal

Alexander McQueen – Der Film    111 min.     Modeschöpfer I

GB 2018 Regie: Ian Bonhôte und Peter Ettedgu

Vom Tellerwäscher zum Millionär? Das geht auch vom einfachen Arbeiterkind zum gefeierten Mode-Guru! Lee Alexander McQueen, Sohn eines schottischen Taxifahrers, avancierte in den 90er Jahren zum kreativen Tausendsassa der Fashion-Szene. Seine Shows sorgen für Skandale. McQueen wird prompt als talentiertes Enfant terrible gefeiert. Das Pariser Luxus-Label Givenchy engagiert den britischen Mode-Punk als Star- Designer. Die Kehrseite des Ruhms lässt nicht auf sich warten: Drogen. Einsamkeit. Suizid mit 40. Zu den pompösen Klängen von Michael Nyman sowie gut sortiertem Archivmaterial entsteht eine sehr gelungene Hommage an das provokativ tapfere Schneiderlein. Nicht umsonst sagt McQueen: „Für mich ist das Leben ein bisschen wie die Märchen der Gebrüder Grimm.“ Darsteller: Alexander McQueen, Isabella Blow, Romeo Gigli, Bobby Hillson, Alice Smith





Woche vom 10.
01. bis 16.01.2019



Fr 11.1. - So 13.1. um 16.15 Uhr Großer Saal


Der Nussknacker und die vier Reiche    99 min.    

USA 2018 Regie: Lasse Hallström, Joe Johnston   Kinderkino

Das 1816 veröffentlichte Kunstmärchen „Nussknacker und Mäusekönig“ des Romantikers E.T.A. Hoffmann inspirierte Tschaikowski zum klassischen „Nussknacker“-Ballett und diente bereits mehrfach als Vorlage für Animationsfilme, darunter die kanadische Produktion „Der Nußknacker-Prinz“ (1990) . Nun kommt eine groß produzierte Disney-Realfilmadaption unter der Doppel-Regie von Joe Johnston und Lasse Hallström ins Kino, die mit fantasievoll ausgestalteten Sets und einer schlagfertigen Protagonistin verzaubert. Ein perfekter Familienfilm für einen nachweihnachtlichen Kinobesuch. - Darsteller: Mackenzie Foy, Keira Knightley, Morgan Freeman, Helen Mirren




Fr 11.1. um 21.15 Uhr Großer Saal


Winter und harter Winter    Chemnitz Premiere

Erzgebirge 2018 Regie: Günther & Hindrich

Nach dem großen Erfolg von „Simply Devil“ nun dies: Olbernhau - eine Kleinstadt inmitten des Erzgebirges, unweit der tschechischen Grenze. Hier gibt es nur "Winter und harten Winter", sagt man. Und die Erzgebirger müssen es ja wissen. Denn das außergewöhnliche Völkchen mit althergebrachten Bräuchen, Sitten und einem Dialekt, den selbst eingefleischte Sachsen selten verstehen, bewohnt diese raue Gegend. Inmitten der harten Wintertage beginnt eine unverschnörkelte Reise durch den Olbernhauer Mikrokosmos. Geprägt von Nussknackern, Räuchermännchen, Volksmusik und Hausschlachtungen. Eben dem wahren Leben von Günther & Hindrich. Eintritt: 8,- erm 6,- €




Do 10.1. - So 13.1. um 18.30 Uhr und
Mo 14.1. - Mi 16.1. um 20.45 Uhr Großer Saal


100 Dinge    111 min.    

D 2018 Regie: Florian David Fitz

Witz koordiniert mit Tiefgang. Dafür steht Florian David Fitz. Erneut gelingt dem Münchner Schauspieler und Drehbuchautor mit seiner dritten Regiearbeit gekonntes Unterhaltungskino. Die Situationskomik seiner Buddykomödie funktioniert. Und mit witzig, schnoddrigen Dialogen manövrieren sich die derzeit beliebtesten Schauspiel-Beaus Deutschlands Mathias Schweighofer und Florian David Fitz durch absurde Szenen. Die Erkenntnis, dass uns Dinge nicht glücklich machen und wir weniger Sachen brauchen, als wir haben, ist dabei der Angelpunkt ihres Abenteuers. Inspiriert vom Dokumentarfilm des jungen finnischen Filmemacher Petri Luukkainen „My Stuff“ kann die Komödie durchaus nachweihnachtliches Nachdenken über Konsumgesellschaft und Überfluss auslösen. - weitere Darsteller: Miriam Stein, Hannelore Elsner, Maria Furtwängler, Katharina Thalbach, Wolfgang Stumph




Do 10.1. + Sa 12.1. - So 13.1. um 21.00 Uhr und
Mo 14.1. - Mi 16.1. um 18.00 Uhr Großer Saal


25 km/h    116 min.    

D 2018 Regie: Markus Goller

Auf uralten, klapperigen Mofas machen sich zwei Brüder auf den Weg zu einer Reise, die sie einander, vor allem aber sich selbst näherbringen. Klischeehaft, aber auch klassisch ist der Ansatz von Markus Gollers sehr langsamen Road-Movie, das von seiner entspannten Gangart und seinen ebenso entspannten, sympathischen Hauptdarstellern lebt.- In Jugenderinnerungen schwelgend, als sie angetrunken durch die nächtlichen Dorfstraßen brausen, sagt Christian: Jetzt oder nie. Nach kurzem Zögern macht Georg mit und die Reise durch Deutschland und zu sich selbst beginnt. - Darsteller: Lars Eidinger, Bjarne Mädel, Sandra Hüller, Jella Haase, Franka Potente, Alexandra Maria Lara, Wotan Wilke Möhring, Jördis Triebel




Do 10.1. - So 13.1. um 20.00 Uhr Kleiner Saal

Juliet, Naked    105 min.    

USA 2018 Regie: Jesse Peretz

Wie kaum ein anderer Schauspieler prägte Ethan Hawke eine Generation von Kinofans, mit Filmen wie „Der Club der toten Dichter“, der „Before Sunrise“-Trilogie und „Boyhood“. Als gescheiterter Rocksänger zeigt er in dieser wunderbar romantischen und humorvollen Tragikomödie über einen besessenen Popfan ungeahnte Talente. An seiner Seite brilliert die Australierin Rose Byrne. Und so besticht die gelungene Leinwandadaption nicht nur durch die Tiefe und den Witz ihrer Dialoge, sondern bietet auch qualitativ hochwertiges Schauspielerkino. - Darsteller: Ethan Hawke, Rose Byrne, Chris O’Dowd




Mo 14.1. - Mi 16.1. um 20.00 Uhr Kleiner Saal

Westwood: Punk, Icon, Activist    83 min.     Modeschöpfer II

GB 2018 Regie: Lorna Tucker

Zu Beginn ihrer Karriere war die von der Londoner Subkultur der 1960er inspirierte Modedesignerin Vivienne Westwood eine Außenseiterin im Mode-Business. Über die Jahre eroberte die Britin jedoch die Laufstege und gewann renommierte Designpreise. Im klassisch aufgebauten Doku-Porträt „Westwood: Punk, Ikone, Aktivistin“ rekapituliert die Filmemacherin Lorna Tucker die biographischen Stationen Westwoods, spricht mit Weggefährt/innen und der Protagonistin selbst.





Woche vom 17.
01. bis 23.01.2019



Fr 18.1. - So 20.1. um 16.30 Uhr Großer Saal


Tabaluga – Der Film    85 min.    

D 2018 Regie: Sven Unwaldt   Kinderkino

Erstaunlich lange hat es gedauert bis aus dem multimedial erfolgreichen, von Peter Maffay erdachten Drachen Tabaluga nun auch ein Kinofilm geworden ist. Unter der Regie von Sven Unterwaldt erlebt der kleine, elternlose Drache Tabaluga ein aufregendes Abenteuer, bei dem er mit Hilfe der Eisprinzessin Lilli Grün- und Eisland zusammenbringt.




Do 17.1. um 18.00 Uhr Großer Saal


Wiedersehen mit Karl-Marx-Stadt    ca. 110 min.    

Ein neues Programm - mit Schmalfilmen auf Zeitreise in die Chemnitzer DDR der 1970er Jahre. Teil 1: Zwischen Rosenhof und Karl-Marx-Monument. Zum ersten Mal sind diese bisher unveröffentlichten Aufnahmen eines bewegten Jahrzehntes in einer zweiteiligen Veranstaltung zu sehen. Wir spazieren durch das damalige neue Stadtzentrum bei Tag und am Abend - sehen die Veränderungen im Stadtbild aus dem Blickwinkel verschiedener Schmalfilmamateure, erleben noch einmal die Leuchtreklamen in der Innenstadt und nehmen am Leben der Karl-Marx-Städter Bevölkerung teil. Ergänzt werden die Filmaufnahmen durch 120 digital restaurierte Fotografien. Live kommentiert von Sandro Schmalfuß.




Fr 18.1. - So 20.1. um 18.30 Uhr und
Mo 21.1. - Mi 23.1. um 18.15 Uhr Großer Saal


Der Vorname    91 min.    

D 2018 Regie: Sönke Wortmann

Ein mehr als ungewöhnlicher Vorname ist Auslöser eines Familienstreits, der im Lauf eines Abendessens immer extremer wird. Basierend auf dem gleichnamigen französischen Film haben Sönke Wortmann und seine vier Hauptdarsteller viel Spaß, sich allerlei Bosheiten an den Kopf zu werfen, mit denen Scheinheiligkeiten und Vorurteile entlarvt werden. Darsteller: Christoph Maria Herbst, Florian David Fitz, Caroline Peters, Janina Uhse, Justus von Dohnányi, Iris Berben




Do 17.1. - So 20.1. um 20.45 Uhr Großer Saal


Widows – Tödliche Witwen    129 min.     Do in OmdtU

USA, GB 2018 Regie: Steve McQueen

Hochkarätig besetzt schickt Oscar®-Preisträger Steve McQueen drei couragierte Witwen im korrupten Großstadtdschungel Chicago auf Raubzug. Damit bricht der ehemalige Videokünstler in seinem packenden Thriller mit Geschlechterklischees. Denn meist legen Männer die Welt ohne weibliche Unterstützung in Schutt und Asche. Diesmal zeigt eine starke Riege aus Frauen, dass sie ihnen bei diesem Coup in nichts nachstehen. Mit Viola Davis oscarreifer Leistung in der Hauptrolle verweigert sich der Turner-Preisträger einmal mehr den rassistischen Strukturen des Hollywood-Filmbusiness. Dass seine afroamerikanische Leading Lady gleich zu Beginn mit dem irischen Schwergewicht Liam Neeson liebevoll das Bett teilt, ein weiterer Affront. Denn gemischte Beziehungen auf der Leinwand sind nach wie vor eher selten.- Darsteller: Viola Davis, Michelle Rodriguez, Elizabeth Debicki, Cynthia Erivo, Jackie Weaver, Carry Coon, Liam Neeson, Colin Farrel, Robert Duvall – Do in OmdtU




Do 17.1. - Mi 23.1. um 20.00 Uhr Kleiner Saal

Adam und Evelyn    95 min.    

D 2018 Regie: Andreas Goldstein

Adam und Evelyn sind ein ostdeutsches Paar, das im Spätsommer 1989 unerwartet mit der Wende konfrontiert wird. Während Evelyn Hoffnung und Zuversicht spürt, sieht Adam einem Neustart im Westen mit wenig Begeisterung entgegen. Andreas Goldstein legt mit seiner Romanverfilmung „Adam und Evelyn“ eine vielschichtige Tragikomödie vor, die ganz von den widersprüchlichen Gefühlen ihrer Figuren lebt. Es geht um eine Generation im Ausnahmezustand, hin- und hergerissen zwischen Entschlossenheit und Verlust, zwischen West und Ost. - 1989: Es ist ein extrem heißer Sommer in der DDR, weshalb Adam und Evelyn an den ungarischen Plattensee fahren wollen. Die Grenzen nach Österreich sind bald darauf geöffnet und jeder muss für sich überlegen, wie er weiterleben will. - Darsteller: Florian Teichtmeister, Anne Kanis, Christin Alexandrow




Mo 21.1. - Mi 23.1. um 20.30 Uhr Großer Saal


Die Poesie der Liebe    120 min.    

Frankreich, Belgien 2017 Regie: Nicolas Bedos

Mit seinem Regiedebüt „Die Poesie der Liebe“ porträtiert der französische Autor und Schauspieler Nicolas Bedos eine Liebesgeschichte, die 1971 beginnt und im Jahr 2003 endet. Heraus gekommen ist ein auf die feinen schauspielerischen Leistungen von Nicolas Bedos und Doria Tillier konzentriertes Lebensdrama. - Bei der Beerdigung des Literaturstars Victor Adelman sorgen dessen seltsame Todesumstände für Gesprächsstoff. Klärung kann Adelmans Witwe Sarah bringen, die dem Verstorbenen über vierzig Jahre lang in Liebe verbunden war. In einem Gespräch mit dem Nachwuchsautor Antoine, der eine Adelman-Biographie verfassen will, rekapituliert Sarah die Stationen des gemeinsamen Lebens mit Victor. - Darsteller: Doria Tillier, Nicolas Bedos, Denis Podalydès





Woche vom 24.
01. bis 30.01.2019



Fr 25.1. - So 27.1. um 16.30 Uhr Großer Saal


Tabaluga – Der Film    85 min.    

D 2018 Regie: Sven Unwaldt   Kinderkino

Erstaunlich lange hat es gedauert bis aus dem multimedial erfolgreichen, von Peter Maffay erdachten Drachen Tabaluga nun auch ein Kinofilm geworden ist. Unter der Regie von Sven Unterwaldt erlebt der kleine, elternlose Drache Tabaluga ein aufregendes Abenteuer, bei dem er mit Hilfe der Eisprinzessin Lilli Grün- und Eisland zusammenbringt.




Do 24.1. - So 27.1. um 18.30 Uhr und
Mo 28.1. - Mi 30.1. um 18.00 Uhr Großer Saal


Der Junge muß an die frische Luft    100 min.    

D 2018 Regie: Caroline Link   Tipp

Der Ruhrpott im Jahr 1972: Der neunjährige Hans-Peter ist ein wenig pummelig, lässt sich davon aber nicht bedrücken. Stattdessen feilt er fleißig an seiner großen Begabung, andere zum Lachen zu bringen, was sowohl bei den Kunden im Krämerladen seiner Oma Änne als auch bei seiner ebenso gut gelaunten wie feierwütigen Verwandtschaft natürlich gerne gesehen wird. Doch dann wird seine Mutter Margret wegen einer chronischen Kieferhöhlenentzündung operiert und verliert ihren Geruchs- und Geschmackssinn, wodurch sie in eine tiefe Depression stürzt. Sein Vater Heinz ist ratlos, aber Hans-Peter fühlt sich dadurch nur noch umso mehr angetrieben, sein komödiantisches Talent auszubauen... Verfilmung der Autobiografie „Der Junge muss an die frische Luft – Meine Kindheit und ich“ von Hape Kerkeling.




Do 24.1. - So 27.1. um 21.00 Uhr Großer Saal


A Star Is Born    135 min.    

USA 2018 Regie: Bradley Cooper   Wunschfilm

Im dritten Remake des 1937er Hollywood-Klassikers „Ein Stern geht auf“ treten Bradley Cooper und Lady Gaga als Musikerpaar auf, dessen Liebe durch den Abstieg des einen und den Aufstieg der anderen auf eine Probe gestellt wird. Cooper übernahm erstmals die Regie und sang seine Songs selbst ein, während die Pop-Ikone Lady Gaga ihre erste Kinohauptrolle mit Bravour stemmt. Durch das gelungene Zusammenspiel der Mimen und die atmosphärische Inszenierung entsteht ein eingängiges, naturgemäß sehr musikalisches Liebesdrama.




Do 24.1. - Mi 30.1. um 20.00 Uhr Kleiner Saal

Womit haben wir das verdient?    92 min.    

Österreich 2018 Regie: Eva Spreitzhofer

Kaum etwas könnte die liberale, atheistische Wienerin Wanda so schockieren, wie die Entscheidung ihrer pubertären Tochter, plötzlich ein Kopftuch zu tragen. Mit dieser Prämisse beginnt Eva Spreitzhofers boulevardeske Komödie „Womit haben wir das verdient?“, die Spitzen in allerlei Richtungen austeilt und durch Wortwitz und Humor überzeugt. - Mit ihrer besten Freundin Elke setzte sich Wanda schon früher für Emanzipation und Frauenrechte ein, doch ihre liberale Haltung wird durch eine radikale Entscheidung ihrer Tochter auf eine harte Probe gestellt: Auf einmal erscheint Nina im Schleier, möchte fortan Fatima genannt werden und behauptet, im Internet zum Islam konvertiert zu sein.




Mo 28.1. - Mi 30.1. um 20.15 Uhr Großer Saal


Roma    135 min.    

Mexiko 2018 Regie: Alfonso Cuaron   Der besondere Film

Das Mexiko der 1970er Jahre inszeniert Alfonso Cuarón in diesem teilweise autobiographischen Film über ein Hausmädchen in Mexiko, die Augenzeugin einer Zeit voller Revolution, Schmerz und Umbruch ist - und diese Zeit hat der Regisseur als Kind selbst miterlebt. - Cleo und Adela arbeiten im Haushalt eines Arztes und seiner Frau Señora Sofía sowie deren vier Kinder. Ein guter Job im Mexiko des Jahres 1970, das von Unruhen und Studentenaufständen erschüttert wird, die brutal vom Regime unter Präsident Luis Echeverría Álvarez niedergeschlagen werden. Doch Cleo hat für alles das weder Zeit noch Sinn, sie muss einen riesigen Haushalt aufrecht erhalten mit vier Kindern, die sie lieben, aber allen auf der Nase herumtanzen. Und dann ist da noch ihr ganz eigenes Problem: Cleo ist schwanger. - Goldener Löwe, Venedig 2018





Woche vom 31.
01. bis 06.02.2019



Fr 1.2. - So 3.2. um 16.30 Uhr Großer Saal


Pettersson und Findus - Findus zieht um    80 min.     ohne Altersbeschränkung

D 2018 Regie: Ali Samadi Ahadi   Kinderkino

Zum dritten Mal inszeniert Ali Samadi Ahadi ein Abenteuer mit dem etwas tolpatschigen Erfinder Pettersson und seinem Kater Findus, erneut in einer bunten Mischung aus Real- und Animationsfilm.- Immer noch schläft der kleine Kater Findus im selben Zimmer wie Pettersson, doch sein Bettchen wird langsam zu groß. Kurzentschlossen baut der findige Pettersson seinem flauschigen Freund ein neues, dass Findus dank der ausgezeichneten Sprungfedern jedoch zum Trampolin umfunktioniert. Was den Kater zwar begeistert, Pettersson jedoch um den Schlaf bringt und so kommt es zu einem folgenschweren Entschluss: Findus zieht um. Darsteller: Stefan Kurt, Marianne Sägebrecht, Max Herbrechter




Do 31.1. - So 3.2. um 18.30 Uhr Großer Saal


Die Frau des Nobelpreisträgers    100 min.    

GB/SWE/USA 2017 Regie: Björn Runge

Joan (Glenn Close) und Joe Castleman (Jonathan Pryce) sind seit knapp vierzig Jahren scheinbar glücklich verheiratet. Während er zu einem bedeutenden Schriftsteller aufgestiegen ist, hat sie ihm während seiner Karriere stets den Rücken freigehalten und sich vor allem um die gemeinsamen Kinder gekümmert. Nun folgt der Höhepunkt: Joe soll mit dem Nobelpreis ausgezeichnet werden. Dafür reist das Ehepaar gemeinsam mit Sohn David nach Schweden. Doch früh kommt es zu Spannungen zwischen Joe und David, der sich von seinem Vater nie genug gewürdigt gefühlt hat. Und auch zwischen den Eheleuten kriselt es, als der schmierige Journalist Nathaniel Bone (Christian Slater) Joan eines Abends mit seinen Recherchen konfrontiert: Anstatt Joe war es Joan, die für die fiktionalen Ergüsse ihres Mannes zuständig war. Ihr gebühren der Preis und die Anerkennung. Und ganz langsam steigt auch sie dahinter, dass sie jahrelang von Joe ausgebeutet wurde... Eine ergreifende Geschichte und dann trumpft der Film obendrein mit einer Oscarwürdigen Glenn Close auf.




Do 31.1. - So 3.2. um 20.45 Uhr Großer Saal


Kalte Füße    97 min.    

D, Österreich 2018 Regie: Wolfgang Groos

Durch eine Verwechslung wird der Kleinkriminelle Denis für den Krankenpfleger des Schlaganfall-Patienten Raimund gehalten. Wegen eines Schneesturms muss er diese Rolle eine ganze Weile spielen – auch vor Raimunds hübscher Enkeltochter. Die Komödie „Kalte Füße“ ist so, wie es die überschaubare Handlung bereits andeutet: einfach gestrickt, und leicht verdaulich. Dass der Film dennoch einen Blick wert ist, liegt am unterhaltsamen Gagfeuerwerk, das Regisseur Wolfgang Groos zündet. Ein Faible für klamaukige Späße und zotigen Humor sollte man allerdings mitbringen.




Do 31.1. - So 3.2. um 20.00 Uhr Kleiner Saal

Mary Shelley    120 min.    

GB 2017 Regie: Haifaa Al-Mansour

Haifaa Al-Mansour („Das Mädchen Wadjda“) erzählt die Geschichte von Mary Godwin, der geistigen Mutter von „Frankenstein“. Als rebellischer Teenager verliebt sich die Heldin heftig in den aufstrebenden Dichter Percy Shelley. Ihr hübsches Objekt der Begierde erweist sich freilich als Mängelexemplar. Aber Liebe macht bekanntlich blind. Der Kostüm-Film bietet alles, was das Genre braucht: Herz. Schmerz. Intrigen. Eifersucht und natürlich Happy End. Das famose Monster, von Mary geschaffen, wird gefeiert.