Woche vom 30. April 2026 bis 6. Mai 2026

Fr 1.5. - So 3.5. 15.30 Uhr Großer Saal
Hoppers
USA 2025 Regie: Daniel Chong
105 Minuten Kinderkino ab 6 Jahren
Ein Film mit Gefühl, mit Humor, mit einer Botschaft, mit einem Faible für das Absurde und Unmögliche, das ist „Hoppers“, der neueste Film aus dem Hause Pixar. Hier wird experimentiert und ein menschlicher Verstand in einen Roboterkörper verfrachtet – dem von einem Biber. Das kommt einer jungen Frau, die eine Lichtung vor der Zerstörung retten will, gerade recht.

Do 30.4. 18.00 Uhr Großer Saal
Kill Bill: The Whole Bloody Affair
USA 2025 Regie: Quentin Tarantino
275 Minuten
Die vierstündige Schnittfassung vereint „Kill Bill Vol. 1“ und „Kill Bill Vol. 2“ zu einem einzigen, durchgehenden Film. Diese epische Version des Kult-Actionfilms lag jahrelang unveröffentlicht im Archiv und wird nun erstmals überhaupt auf der Kinoleinwand zu sehen sein. - Für Fans!

Do 30.4. - So 3.5. 19.30 Uhr Kleiner Saal
Der Frosch und das Wasser
D / Japan 2025 Regie: Thomas Stuber
113 Minuten
Es ist eine sehr menschliche Geschichte, die hier erzählt wird. Eine darüber, wie Menschen eine Verbindung zueinander aufbauen, auch wenn sie sich nicht sprechend verständigen können.- Buschi wurde mit dem Down-Syndrom geboren. Seine Mutter engagiert sich in einer Gruppe für behinderte Menschen und macht mit diesen einen Ausflug in Köln. Dabei merkt sie zu spät, dass Buschi sich abseilt und einer Gruppe japanischer Touristen anschließt, deren nächster Stopp Weimar ist. Während Buschi mit den Japanern unterwegs ist, sucht seine Mutter nach ihm. - Die Figuren sind liebenswert, die Situationen fast schon heimelig, das Miteinander der Menschen unterschiedlicher Kulturen und Sprachen hat seinen Reiz.

Fr 1.5. - So 3.5. 18.00 Uhr Großer Saal
La Grazia
Italien 2025 Regie: Paolo Sorrentino
133 Minuten Tipp
Sechs Monate bleiben Mariano de Santis noch als Präsident der italienischen Republik. Ein halbes Jahr, in dem er ein Sterbehilfegesetz unterschreiben könnte, für das sich seine Tochter starkmacht. Aber auch eine Zeit, in der er noch über zwei Gnadengesuche entscheiden soll. Die Wahl, wer hier begnadigt wird, scheint einfach, aber Mariano macht es sich nie einfach. Zum Ende seines Lebens hin beschäftigt Mariano aber noch viel anderes. Kennt er seine Kinder wirklich? Kennen sie ihn? Und mit wem hat seine verstorbene Frau vor 40 Jahren eine Affäre gehabt? - Regisseur Sorrentino findet immer wieder surreale Bilder. Er schafft ein Kunstwerk, das audiovisuell wirkt – und natürlich intellektuell. Denn vor allem ist „La Grazia“ großes Schauspielkino, das in eleganten Bildern erzählt ist.

Fr 1.5. - So 3.5. 20.45 Uhr Großer Saal
Rose
D / Österreich 2026 Regie: Markus Schleinzer
94 Minuten Silberner Bär 2026
Unter einem breiten Hut versteckt Rose (Sandra Hüller) ihr Gesicht, die kurzen Haare, die Narbe auf der Wange, die es, zusammen mit der tiefen Stimme nicht schwer macht, sie für einen Mann zu halten. Allein der fehlende Bartwuchs unterscheidet sie von den Männern in der abgelegenen Gegend deutscher Lande, in der Rose eine Erbschaft antritt. Der Hof, den Rose nun betreibt, verfällt zwar seit Jahren, doch nach und nach bringt sie den Hof auf Vordermann, bestellt das Feld, hütet Tiere.- Der österreichische Regisseur Markus Schleinzer erzählt eine Geschichte, basierend auf Erzählungen aus dem 17. Jahrhundert, in denen sich der Wunsch nach Selbstbestimmung und Freiheit zeigt. Eines der Highlights der diesjährigen Berlinale mit einer wie immer herausragenden Sandra Hüller in der Hauptrolle – dafür den Silbernen Bären.