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  KINOPLAN für Monat Juli 2019


Woche vom 27.
06. bis 03.07.2019



Do 27.6. - So 30.6. um 18.30 Uhr und
Mo 1.7. - Mi 3.7. um 21.00 Uhr Großer Saal


Monsieur Claude 2    105 min.    

Frankreich 2018 Regie: Philippe de Chauveron

Vor vier Jahren avancierte sie zum Publikumshit: Die schwarzhumorige, französische Familienkomödie über einen bourgeoisen Vater am Rande des Nervenzusammenbruchs, den seine Töchter Toleranz lehren. Nicht immer können Fortsetzungen an solche Erfolge nahtlos anknüpfen – hier schon: Regisseur Philippe de Chauveron zündet mit seinem turbulenten Culture-Clash-Streifen erneut ein Feuerwerk an pointiertem Witz und erfrischender, schonungsloser Provokation. Hauptdarsteller und Publikumsliebling Christian Clavier als „old school“-Repräsentant zwischen Zynismus und Lebenslust, bestens besetzte Nebenrollen, genaues Timing und eine verblüffende Leichtigkeit trotz des brisanten Themas machen diese charmant-bissige gesellschaftliche Gratwanderung zum idealen „Gute-Laune-Film“.




Mo 1.7. - Mi 3.7. um 18.30 Uhr Großer Saal


Astrid    121 min.    

Schweden, D 2018 Regie: Pernille Fischer Christensen   Tipp

Wenn der Name Astrid fällt, weiß in Schweden jedes Kind, wer gemeint ist: die größte Tochter des Landes, die berühmteste Kinder- und Jugendschriftstellerin der Welt, Astrid Lindgren. Das Biopic über ihre Jugend und ihren holperigen Start ins Erwachsenenleben ist ein wunderschöner Film mit einer Heldin, die sich nicht unterkriegen lässt. Nur ganz nebenbei geht es ums Schreiben, vor allem aber um Astrid Lindgren als Persönlichkeit, die sich lebenslang für Menschenrechte einsetzte und sich - nicht nur in ihren Büchern - kreativ über Regeln und Normen hinwegsetzte. Von ihrem Weg dorthin erzählt der Film sehr sensibel, fesselnd und mit feinem Humor. Darsteller: Trine Dyrholm, Alba August, Maria Bonnevie




Mo 1.7. - Mi 3.7. um 19.30 Uhr Kleiner Saal

Yoga - Die Kraft des Lebens    85 min.    

Frankreich 2019 Regie: Stéphane Haskell

Die französische Doku richtet ihren Blick auf wundersame Heilungsprozesse und außergewöhnliche Geschichten, die an unterschiedlichen Orten der Welt angesiedelt sind. Es geht um Menschen, die durch Yoga wieder zurück ins Leben gefunden haben. Der sehr persönlich erzählte Film zeigt anhand mannigfaltiger Beispiele den positiven Effekt von Meditation und Achtsamkeit – unabhängig von Religionen und Kulturen. Als Zuschauer begleitet man mit Stéphane Haskell einen Mann bei seiner Tour um die Welt, der von Beginn an einen intensiven Einblick in sein Innerstes gewährt. Und den Betrachter durch seine jederzeit freimütigen, ehrlichen Äußerungen an seiner Motivation und seinem Antrieb teilhaben lässt.





Woche vom 04.
07. bis 10.07.2019



Do 4.7. - So 7.7. um 18.30 Uhr Großer Saal


Der Junge muß an die frische Luft    100 min.    

D 2018 Regie: Caroline Link   Tipp

Der Ruhrpott im Jahr 1972: Der neunjährige Hans-Peter ist ein wenig pummelig, lässt sich davon aber nicht bedrücken. Stattdessen feilt er fleißig an seiner großen Begabung, andere zum Lachen zu bringen, was sowohl bei den Kunden im Krämerladen seiner Oma Änne als auch bei seiner ebenso gut gelaunten wie feierwütigen Verwandtschaft natürlich gerne gesehen wird. Doch dann wird seine Mutter Margret wegen einer chronischen Kieferhöhlenentzündung operiert und verliert ihren Geruchs- und Geschmackssinn, wodurch sie in eine tiefe Depression stürzt. Sein Vater Heinz ist ratlos, aber Hans-Peter fühlt sich dadurch nur noch umso mehr angetrieben, sein komödiantisches Talent auszubauen... Verfilmung der Autobiografie „Der Junge muss an die frische Luft – Meine Kindheit und ich“ von Hape Kerkeling.




Do 4.7. - So 7.7. um 20.45 Uhr Großer Saal


Die Goldfische    109 min.    

D 2019 Regie: Alireza Golafshan

Das Thema Behinderung scheint dem Alireza Golafshan am Herzen zu liegen. In seinem Langfilmdebüt „Die Goldfische“ stellt er eine Riege sehr unterschiedlich behinderter Menschen in den Mittelpunkt. In diese Gruppe stößt ein durch einen Unfall querschnittsgelähmter Portfolio-Manager, der überlegt, wie er sein Schwarzgeld vor dem Fiskus retten kann, aber durch den Umgang mit den Menschen mit Behinderung selbst eine Läuterung durchmacht. Herausgekommen ist eine leichte Komödie mit Tom Schilling und Jella Haase in den Hauptrollen. Weitere Darsteller: Axel Stein, Birgit Minichmayr




Do 4.7. - So 7.7. um 19.30 Uhr Kleiner Saal

All my Loving    116 min.    

D 2019 Regie: Edward Berger

Das deutsche Familiendrama „All My Loving“ war im Panorama der 69. Berlinale zu sehen. Darin spielen Lars Eidinger, Nele Mueller-Stöfen und Hans Löw drei voneinander entfremdete Geschwister, die jeweils in einer verfahrenen Lebenssituation stecken. Berger inszeniert den Episodenfilm ohne forcierte Zuspitzungen, erzeugt aber dennoch eine intensive Wirkung. - Weil sein Gehör nachlässt, verliert Stefan seinen identitätsstiftenden Job als Pilot. Statt das wahrzuhaben, hängt der Playboy weiter an seinem alten Leben und streift in einer Pilotenuniform durch Berliner Bars, um Frauen kennenzulernen, während die Beziehung zu seiner getrennt lebenden Tochter Vicky brach liegt. Stefans Schwester Julia und ihr Mann Christian leiden derweil am drei Jahre zurück liegenden Tod ihres Sohns. Ein Italienurlaub soll Entspannung bringen, doch als Julia ihre komplette Aufmerksamkeit einem verletzten Straßenhund zukommen lässt, stößt das Christian vor den Kopf.




Mo 8.7. - Mi 10.7. um 18.30 Uhr Großer Saal


Ballon    120 min.    

D 2018 Regie: Michael Bully Herbig   Tipp

Der Regisseur Michael Bully Herbig begibt sich nun erstmals auf das Gebiet der Inszenierung fernab von Comedy und Blödelei – und wer bislang daran gezweifelt haben sollte, dass ihm das gelingt, den belehrt er hier eindeutig eines Besseren. - Im Sommer 1979 in Thüringen fassen zwei Familien einen aberwitzigen Plan: Sie wollen raus aus der DDR und heile in den Westen – und das alles in einem Ballon. Dafür nähen, basteln und tüfteln sie wochenlang, bis ihr erster Versuch fehlschlägt und die beiden Familien können froh sein, nicht von der Polizei erwischt worden zu sein. Doch diese macht ab sofort Jagd auf sie. Und so fassen die beiden Familienoberhäupter den Entschluss, es noch einmal zu versuchen. Doch die Regierung ist bereits auf die Pläne aufmerksam geworden. Das ganze Vorhaben wird zu einem irren Wettlauf gegen die Zeit… Darsteller: Friedrich Mücke, Karoline Schuch, Alicia von Rittberg, David Kross




Mo 8.7. - Mi 10.7. um 19.30 Uhr Kleiner Saal

Gundermann    128 min.     Deutscher Filmpreis 2019

D 2018 Regie: Andreas Dresen

Bei Andreas Dresen ist man immer „mittendrin statt nur dabei“. Im Falle von „Gundermann“ erleben wir hautnah und ungekünstelt, was es bedeutet, seine Vergangenheit zu verdrängen und was passiert, wenn sie uns über Umwege doch heimsucht. Im Mittelpunkt der Erzählung: Alexander Scheer als Liedermacher und Ex-Stasi-Spitzel Gerhard Gundermann. - Gerhard „Gundi“ Gundermann ahnt noch nicht, dass er später einmal einer der prägendsten Künstler der Nachwendezeit sein wird. Als er in den Achtzigerjahren mit seinen Musikern durch die Clubs tourt, ist das Geldverdienen mit seiner Musik noch nicht einmal sein Hauptanliegen. Stattdessen möchte er seine einfühlsamen, oft auf echten Erlebnissen beruhenden Texte mit der Welt teilen. - Darsteller: Alexander Scheer, Anna Unterberger, Axel Prahl, Milan Peschel, Bjarne Mädel




Mo 8.7. - Mi 10.7. um 21.00 Uhr Großer Saal


Free Solo    98 min.    

USA 2018 Regie: Jimmy Chin, Elizabeth Chai Vasarhelyi

Die „National Geographic“-Produktion „Free Solo“ erzählt davon, wie sich der Freeclimber Alex Honold, der acht Jahre davon geträumt hat, als erster ohne Sicherung den El Capitan im Yosemite Nationalpark in Kalifornien zu besteigen, dieser Herausforderung stellt. Die Dokumentation versteht es, dem Zuschauer verständlich zu machen, was Alex antreibt, wartet aber auch mit atemberaubenden Bildern auf, die einem den Atem stocken lassen. Ein grandioser Film – ein echtes Erlebnis! Oscar 2019 als bester Dokumentarfilm.





Woche vom 11.
07. bis 17.07.2019



Do 11.7. - So 14.7. um 18.30 Uhr Großer Saal


Dancing Queens    91 min.    

GB, USA 2019 Regie: Zara Hayes

Etwas außerhalb von Phoenix lebt eine Rentner-Kommune in der Altersresidenz Sun Springs in einem beschaulichen, von Palmbäumen gesäumten Vorort – perfekt, um eine ruhige Kugel zu schieben und einen entspannten Lebensabend zu verbringen. Als Martha (Diane Keaton) jedoch nach Sun Springs kommt, ist Schluss mit dem vermeintlich eintönigen Rentnerleben. Gemeinsam mit ihren neuen, quietschvergnügten Mitbewohnerinnen Sheryl (Jacki Weaver), Olive (Pam Grier) und Alice (Rhea Perlman) erkennt sie schnell, dass ihr Alter keineswegs bedeutet, dass sie keinen Spaß mehr haben kann. Die vier Damen, die vor Lebensfreude geradezu sprühen, denken noch gar nicht daran, mit ihrem Leben abzuschließen. Sie wollen es noch einmal wissen und machen so ziemlich das letzte, was man von ihnen erwarten würde – und gründen die vielleicht schrulligste, liebenswerteste und älteste Cheerleader-Truppe, die man sich nur vorstellen kann.




Do 11.7. - So 14.7. um 19.30 Uhr Kleiner Saal

Nur fliegen ist schöner    105 min.    

Frankreich 2015 Regie: Bruno Podalydès   Wunschfilm

Wer träumt nicht davon, aus dem Alltag auszubrechen, sich aufzumachen in die Natur, in die Freiheit? Weg zu fliegen, weg zu fahren. Oder: weg zu paddeln - so wie der etwas steife 50jährige Michel in dieser liebevollen französischen Komödie. Im Kopf macht er sich öfter auf zu kleinen Fluchten, aber so wirklich traut er sich nicht. Bis er sich eines Tages, halb geschubst von seiner Frau, mit einem Kayak auf einen neuen Fluss des Lebens begibt. Wirklich weit kommt er nicht - und doch viel weiter, als er sich je erträumt hat. Autor, Regisseur und Hauptdarsteller Bruno Podalydès erzählt eine charmante Geschichte vom Ausbruch aus den Zwängen, ganz unaufgeregt und doch sehr witzig, ganz schräg und doch wahrhaftig und liebenswert. Viel charmanter können Fluchten aus dem Alltag nicht sein. / Darsteller: Bruno Podalydès, Agnès Jaoui, Vimala Pons, Sandrine Kiberlain




Do 11.7. - So 14.7. um 21.00 Uhr Großer Saal


Bohemian Rhapsody    134 min.    

USA 2018 Regie: Brian Singer   Tipp

Im Jahr 1970 gründen Freddie Mercury (Rami Malek) und seine Bandmitglieder Brian May (Gwilym Lee), Roger Taylor (Ben Hardy) und John Deacon (Joseph Mazello) die Band Queen. Schnell feiern die vier Männer erste Erfolge und produzieren bald Hit um Hit, doch hinter der Fassade der Band sieht es weit weniger gut aus: Freddie Mercury, der mit bürgerlichem Namen Farrokh Bulsara heißt und aus dem heutigen Tansania stammt, kämpft mit seiner inneren Zerrissenheit und versucht, sich mit seiner Homosexualität zu arrangieren. Schließlich verlässt Mercury Queen um eine Solokarriere zu starten, doch muss schon bald erkennen, dass er ohne seine Mitstreiter aufgeschmissen ist. Obwohl er mittlerweile an AIDS erkrankt ist, gelingt es ihm, seine Bandmitglieder noch einmal zusammenzutrommeln und beim Live Aid einen der legendärsten Auftritte der Musikgeschichte hinzulegen…





Mo 15.7. - Do 18.7. keine Vorstellungen   














Woche vom 19.
07. bis 25.07.2019



Fr 19.7. - Mi 24.7. um 18.30 Uhr Großer Saal


Made in China    87 min.    

Frankreich 2019 Regie: Julien Abraham

Frédéric Chau und Medi Sadoun kennen Komödienfans als Schwiegersöhne aus „Monsieur Claude“. Um ein Spin-Off handelt es sich trotzdem nicht. Vielmehr geht es um das – je nach Sichtweise – sich Lösen von oder Festhalten an heimatlichen Traditionen und Bräuchen respektive der Kluft zwischen Herkunft und Identität. Chau als Hauptdarsteller bringt das nachdenklich stimmende Thema aber auf eine unterhaltsame Art und Weise rüber. - Der Grund, dass Francois nach zehn Jahren Sendepause wieder Kontakt zu seiner elterlichen Familie und den Verwandten aufnimmt, hat mit der bevorstehenden Geburt seines Kindes zu tun. Seine Frau Sophie, eine waschechte Bretonin, legt ihrem Mann eine Versöhnung ans Herz, doch weil der Vater ein Sturkopf ist, klappt das mit der Kontaktaufnahme und Übermittlung der freudigen Botschaft nicht ganz wie gewünscht. Umgekehrt mischt sich auf der anderen Seite Sophies Mutter immer wieder gerne in das Leben ihrer Tochter ein – gut gemeint zwar, aber nicht zwingend auch mit dem richtigen Gespür für ihr Verhalten.




Fr 19.7. - So 21.7. um 19.30 Uhr Kleiner Saal

Edie – Für Träume ist es nie zu spät    102 min.    

GB 2017 Regie: Simon Hunter

Bekannte Muster variiert Simon Hunter in seinem Film „Edie“, der eine ältere Person auf einem letzten Abenteuer zeigt. Jahrzehnte war Edie mit George verheiratet, eine Ehe, die ebenso freudlos und grau war, wie das Reihenhaus, in dem das Paar seit ewigen Zeiten lebt. Schon vor 30 Jahren hat George einen Schlaganfall erlitten und sitzt seitdem im Rollstuhl. Nachdem George eines morgens stirbt, versucht ihre Tochter Nancy Edie möglichst bald in ein Altersheim abzuschieben. Doch Edie ist nach Jahrzehnten des ständigen Ärgers über ihr Leben verbittert und widerborstig. Da ist ein langgehegten Traum, den George einst verhinderte: Den Suliven zu besteigen, einen markant aufragenden Berg in den schottischen Highlands. Gesagt, getan, macht sich Edie auf eigene Faust auf den Weg und sieht sich so sehr mit einer neuen Umgebung, mit unbekannten Menschen konfrontiert, wie schon seit langen nicht mehr. Darsteller: Sheila Hancock, Kevin Guthrie, Amy Manson




Fr 19.7. - So 21.7. um 20.45 Uhr Großer Saal


Kursk – Niemand hat eine Ewigkeit    117 min.    

Frankreich, Norwegen 2018 Regie: Thomas Vinterberg

Ein politischer Thriller, stilsicher inszeniert vom ehemaligen „Dogma“-Regisseur Thomas Vinterberg. Im Fokus steht die historische Tragödie um das russische U-Boot „Kursk“, das vor neunzehn Jahren zur tödlichen Falle für die Crew wurde. Während die Seeleute ums Überleben kämpfen, versuchen ihre Familien verzweifelt, trotz massiver politischer Hindernisse, sie zu retten. Visuell einfallsreich, dialogstark sowie mit einem exquisiten Ensemble beweist der Däne eindrucksvoll, dass er auch im Genre des Katastrophenfilms zuhause ist. Gleichzeitig trägt Hauptdarsteller Mathias Schoenarts die spannende Handlung mit bewundernswerter Präsenz. In Vinterbergs Hommage an die Opfer und deren Familien brilliert auch Oscar-Preisträger Colin Firth. - weitere Darsteller: Peter Simonischek, August Diehl, Mathias Schweighöfer, Max von Sydow




Mo 22.7. - Mi 24.7. um 19.30 Uhr Kleiner Saal

Under the Tree    89 min.    

Island, Dänemark, D 2017 Regie: Hafsteinn Gunnar Sigurðsson

Mehr Drama als Komödie ist dieser boshafter Film über die Abgründe menschlichen Handelns. Aus einer kleinen Differenz über einen Baum, der seinen Schatten auf die nachbarliche Terrasse wirft, und aus einer gescheiterten Beziehung entwickelt sich eine bizarre Dramödie mit überraschenden Entwicklungen. Dabei geht es um Konfrontation und Kommunikation, um Macht und Vergeltung, alles hübsch verpackt in eine isländische Vorstadtidylle … ganz schön fies!




Mo 22.7. - Mi 24.7. um 20.30 Uhr Großer Saal


Burning    148 min.    

Südkorea 2018 Regie: Lee Chang-dong   Der besondere Film

Mehr als ein Jahr nach seiner Premiere bei den letztjährigen Filmfestspielen von Cannes kommt einer der besten Filme des Programms doch noch in die deutschen Kinos: Lee Chang-dongs „Burning“, basierend auf einer Kurzgeschichte von Haruki Murakami, die jedoch nur als Ausgangspunkt einer tranceartigen Geschichte dient, die ebenso vielschichtig wie rätselhaft ist.- Es beginnt harmlos: Jongsu träumt von einer Karriere als Schriftsteller, doch davon ist er noch weit entfernt. Er begegnet eines Tages Haemi, die behauptet, dass sie Klassenkameraden sind, woran sich Jongsu zwar nicht erinnern kann, doch der ebenso reizenden, wie verführerischen Haemi kann er nicht widerstehen. Man landet in ihrem winzigen Appartement, hat Sex und schon ist es um Jongsu geschehen. Doch nur kurze Zeit später kündigt Haemi an, nach Afrika zu gehen, wo sie etwas vom Leben sehen will. Jongsu erklärt sich bereit, auf ihre Katze aufzupassen, deren Katzentoilette er regelmäßig reinigt, ohne das Tier jemals zu Gesicht zu bekommen. Während er auf Haemi wartet, versucht er zu schreiben.





Woche vom 25.
07. bis 31.07.2019



Do 25.7. - So 28.7. um 18.30 Uhr und
Mo 29.7. - Mi 31.7. um 18.00 Uhr Großer Saal


Traumfabrik    128 min.    

D 2019 Regie: Martin Schreier

Im Sommer des Jahres 1961 ist das DEFA-Filmstudio in Potsdam-Babelsberg ein magischer Ort, voller Kreativer, die in Aufbruchsstimmung sind. Emil Hellwerk wurde vor Kurzem frisch aus der Nationalen Volksarmee (NVA) entlassen und steht nun vor den ehrwürdigen Toren des Filmproduktionsstudios und hat dank seines Bruders Alex, der dort als Stuckateur arbeitet, eine Anstellung als Komparse bekommen. Emil kann mit der glamourösen Filmwelt zwar nicht viel anfangen, doch Alternativen gibt es für ihn auch nicht. Eines Tages lernt er am Filmset die französische Tänzerin Milou kennen, von der er sofort fasziniert ist. Das Glück der beiden scheint perfekt, doch dann werden die Grenzen geschlossen und die beiden auseinandergerissen. Emil fasst einen tollkühnen Plan, um zu seiner Milou zurückzukommen... Mit Emilia Schüle, Dennis Mojen, Ken Duken




Do 25.7. - So 28.7. um 19.30 Uhr Kleiner Saal

Die Wiese – Ein Paradies nebenan    90 min.    

D 2019 Regie: Jan Haft   Wunschfilm

Nirgendwo zeigt sich unsere heimische Pflanzen- und Tierwelt so vielseitig und bunt wie auf einer blühenden Sommerwiese. Dort tummeln sich unzählige Vo?gel, Insekten, Reptilien und anderen Tiere auf engem Raum. Umgeben sind sie von Kräutern, Gräsern und Blumen. Ein faszinierender Mikrokosmos, in der ein Drittel unserer Pflanzen- und Tierarten zu Hause ist. Regisseur Jan Haft begibt sich mit dem Zuschauer in eine außergewöhnliche Welt, die jeder zu kennen glaubt, und die doch voller Überraschungen steckt. Was macht die Wiese so besonders? Und warum ist die grüne Wunderwelt so sehr bedroht? Der Film erinnert daran, wie wichtig dieses Biotop vor unserer Haustüre für das Funktionieren des Ökosystems doch ist.




Do 25.7. - So 28.7. um 21.15 Uhr und
Mo 29.7. - Mi 31.7. um 20.45 Uhr Großer Saal


The Dead Don't Die    105 min.     Do in OmdtU

USA 2019 Regie: Jim Jarmusch

In der verschlafenen Kleinstadt Centerville stimmt irgendetwas nicht: Der Mond hängt groß und tief am Himmel, die Stunden des Tageslichts werden unvorhersehbar und die Tiere zeigen allmählich ungewöhnliche Verhaltensweisen. Obwohl in der Stadt seltsame Dinge vorgehen, sieht niemand die mysteriösen und gefährlichen Auswirkungen voraus, die Centerville bald plagen werden: Die Toten sterben nicht – sie erheben sich aus ihren Gräbern, greifen die Lebenden brutal an, fressen sie und versetzen die Bürger der Stadt in Angst und Schrecken. Jeder muss nun um sein Überleben kämpfen, aber einer weiß Bescheid: Zombies! Offenbar versuchen die Untoten, all das zu machen, was sie auch als Lebende am liebsten getan haben. Zum Beispiel Kaffeetrinken…Eine Zombie-Komödie von Indie-Legende Jim Jarmusch mit Bill Murray, Adam Driver, Tilda Swinton u.a. (Do in OmdtU)




Mo 29.7. - Mi 31.7. um 19.30 Uhr Kleiner Saal

Roads    100 min.    

D 2018 Regie: Sebastian Schipper

Ein englischer Teenager, der keine Lust mehr hat auf Urlaub mit den Eltern und ein Flüchtling aus dem Kongo, auf der Suche nach seinem Bruder - an einer Straße in Marokko lernen sie sich kennen. Doch der Weg nach Europa ist noch weit, und unterwegs ist nicht jedem zu trauen. Sebastian Schipper („Viktoria“) erzählt die Geschichte einer ungewöhnlichen Freundschaft, die sich gegen alle Widerstände behauptet. - Darsteller: Fionn Whitehead, Stéphane Bak, Moritz Bleibtreu, Ben Chaplin