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  KINOPLAN für Monat August 2018


Woche vom 26.
07. bis 01.08.2018



Do 26.7. - So 29.7. um 18.30 Uhr und
Mo 30.7. - Mi 1.8. um 21.00 Uhr Großer Saal


Ein Lied in Gottes Ohr    90 min.    

Frankreich 2017 Regie: Fabrice Eboué

Ach, wie wär das schön, würden alle Religionen miteinander harmonieren statt so viel Hass, Machtmissbrauch, Krieg hervorzubringen! In der französischen Komödie „Ein Lied in Gottes Ohr“ rückt diese Utopie ein Stück näher, als die jüdisch-christlich-muslimisch besetzte Band „Coexister“ die Charts erklimmt, doch Backstage trägt das Trio viel religiösen Zoff aus, der Musikproduzent Nicolas den letzten Nerv raubt. Freilich bietet die religionsübergreifende Musik-Kollaboration auch viel Konfliktpotential, das die Bandkollegen in Form kleiner Sticheleien und handfester Provokationen austragen. Der Autor, Regisseur und Darsteller Fabrice Eboué zimmert aus dem Stoff eine muntere Komödie mit hoffnungsvoller Botschaft




Mo 30.7. - Mi 1.8. um 18.30 Uhr Großer Saal


Madame Aurora und der Duft von Frühling    90 min.    

Frankreich 2017 Regie: Blandine Lenoir

Die Tochter ist unerwartet schwanger, der Job ist weg und die Wechseljahre bringen heftige körperliche Veränderungen: Aurora hat es im Moment alles andere als leicht. Doch als sie ihre erste große Liebe wieder trifft, beschließt die Mittfünfzigerin, ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen. Der Film erzählt auf charmante, leichtfüßige Weise von den Tücken des Älterwerdens. Die Wohlfühl-Komödie ist durchzogen von raffiniertem Witz, geschickt eingestreuter Sozialkritik und vermittelt ihre zentralen Botschaften jederzeit glaubhaft. - Darsteller: Agnès Jaoui, Pascale Arbillot, Thibault de Montalembert




Mo 30.7. - Mi 1.8. um 20.00 Uhr Kleiner Saal

Maria by Callas    113 min.    

Frankreich 2017 Regie: Tom Volf

Auf der Suche nach den Gefühlen hinter der perfekten Maske des Stars lässt Tom Volf seine Heldin viel in ihren eigenen Worten sprechen. Interviews, Briefe, Fotos, Opern- und Konzertmitschnitte komponiert er zum Bild einer Frau, die auch heute noch, mehr als 40 Jahre nach ihrem Tod, ihr Geheimnis wahrt. Tom Volf macht aus seiner Verehrung für „La Divina“ keinen Hehl. Sein akribisch recherchierter Film ist beinahe so elegant wie Maria Callas selbst. Dabei spielt auch die Musik eine wichtige Rolle: Einige Arien werden komplett eingespielt und zeigen die Kraft und Dramatik ihrer ausdrucksvollen Stimme, die bis heute fasziniert. Schon allein diese Töne und Bilder von den Bühnen der Welt machen den Film zum Muss für alle Opern- und Klassikfans. Briefe gelesen von Eva Mattes





Woche vom 02.
08. bis 08.08.2018



Do 2.8. - So 5.8. um 18.30 Uhr Großer Saal


Die Verlegerin    115 min.    

USA 2017 Regie: Steven Spielberg   Wunschfilm

Noch vor „Watergate“ deckte die „Washington Post“ einen anderen Skandal auf: die „Pentagon Papers“. Gleich vier US-Präsidenten äußerten darin ihre Zweifel, ob der Vietnamkrieg überhaupt zu gewinnen sei. Hat die Presse das Recht, solche hochgeheimen Informationen publik zu machen? Genau darum geht es im neuen Film von Steven Spielberg mit Meryl Streep in der Titelrolle, der 1971 spielt und doch mit mehr als gutem Timing unsere „Fake-News“-Gegenwart spiegelt. Mit seinem Engagement und seiner packenden Erzählung steht er in der Tradition großer Journalistenfilme wie „Network“ und „Die Unbestechlichen“. Darsteller: Meryl Streep, Tom Hanks, Alison Brie




Do 2.8. - So 5.8. um 21.00 Uhr Großer Saal


Wind River    111 min.    

USA 2017 Regie: Taylor Sheridan

Das fulminante Regiedebüt von Taylor Sheridan ist mehr als ein atmosphärisch dichter Thriller. Sein aufwühlendes Independent-Kino lenkt den Blick auf das immer wieder verdrängte Schicksal der amerikanischen Ureinwohner in den trostlosen Reservaten. - Panisch läuft eine junge Frau barfuß durch die eisige, nächtliche Schneelandschaft. In der Ödnis von Wyoming rennt sie um ihr Leben. Die bitterkalte Luft in ihren Lungen lässt die Äderchen platzen. Sie erstickt im Wind-River-Reservat der Native Americans an ihrem eigenen Blut. Tage später findet Wildhüter Cory Lambert die Leiche der 18jährigen. Der Fährtenleser verlor selbst vor einiger Zeit seine 16-jährige Tochter. Sie gilt als vermisst. Ihre Leiche wurde nie gefunden. Das schreckliche Trauma verfolgt ihn. - Hauptdarsteller Jeremy Renner brilliert, neben Elisabeth Olsen als FBI- Agentin, als einsamer Jäger mit subtiler Emotionalität.




Do 2.8. - So 5.8. um 20.00 Uhr Kleiner Saal

Liebe bringt alles ins Rollen    107 min.    

Frankreich 2018 Regie: Franck Dubosc

Ein schöner Mann und eine schöne Frau in einer französischen Sommerkomödie? Das verspricht leichte Kost für laue Abende. Nicht mehr, aber auch nicht weniger bietet Franck Dubosc in seinem Regiedebüt, in dem er selbst die Hauptrolle spielt. Die Story vom egoistischen Pascha, der dank der Liebe zu einer Frau im Rollstuhl zum Softie mutiert, ist schwungvoll, witzig und romantisch, eine verfilmte Boulevardkomödie mit französischem Charme und Esprit - für gute Laune ist gesorgt.




Mo 6.8. - Mi 8.8. um Großer Saal


keine Vorstellungen   














Woche vom 09.
08. bis 15.08.2018



Do 9.8. - So 12.8. um 18.30 Uhr Großer Saal


Das Leuchten der Erinnerung    113 min.    

Italien, USA 2017 Regie: Paolo Virzi

Wegen großer Nachfrage nochmals im Programm. - Das klassische Roadmovie widmet sich meist jugendlicher Sehnsucht nach Freiheit, Identität und selbstbestimmten Leben. Der italienische Regisseur Paolo Virzi dagegen schickt ein altes Ehepaar auf die letzte Reise. Die beiden rebellieren mit ihrem Ausbruchsversuch gegen Bevormundung und Pflegeheim. Ihr Ziel: Das Abenteuer Leben. Seine beiden Hauptdarsteller Helen Mirren, als patente Ehefrau und Donald Sutherland, als demenzkranker Literaturprofessor, erweisen sich dabei als Glücksgriff. Die Schauspiellegenden meistern diesen Trip mit Bravour. Vor allem die Britin überzeugt mit unnachahmlicher Schlagfertigkeit und emotionaler Tiefe.




Do 9.8. - So 12.8. um 21.00 Uhr Großer Saal


Love, Simon    110 min.    

USA 2018 Regie: Greg Berlanti

Mit der Romanverfilmung „Love, Simon“ der Autorin und Psychologin Becky Albertally führt es Regisseur Berlanti zurück zu seinen Ursprüngen - sein Film über den titelgebenden Simon begleitet einen Teenager durch sein Coming-Out, erzählt zugleich aber auch eine ganz normale Geschichte über die erste Liebe und das Erwachsenwerden. All das inszeniert Berlanti mit einer solch unaufgeregten Ruhe und kombiniert zu gleichen Teilen den euphorischen Kitsch der ersten Liebe mit niederschmetternder, mitunter nur unterschwellig unangenehmer Tragik, dass „Love, Simon“ zu einem echten Triumph wird - und vielleicht zum besten Young- Adult-Film jüngerer Kinogeschichte. Darsteller: Nick Robinson, Jennifer Garner, Josh Duhamel




Do 9.8. - So 12.8. um 20.00 Uhr Kleiner Saal

Die Frau, die vorausgeht    101 min.    

USA 2017 Regie: Susanna White

Im Frühjahr 1889 reist die verwitwete Malerin Catherine Weldon, dargestellt von Jessica Chastain, von New York nach Dakota, um im Reservat niemand Geringeren als Sitting Bull zu porträtieren - zum Unwillen der Soldaten, die sie der Spionage verdächtigen. Schlimmer noch: Sie muss erleben, wie die Armee die Indianer mit hinterlistigen Intrigen vernichten will. Ruhig erzählter Spätwestern nach einer wahren Geschichte, der die komplexen Machtspiele der Armeeoberen aufdeckt und gleichzeitig in den Gesprächen zwischen Weldon und Sitting Bull aufschlussreich über die Kultur der Indianer erzählt. Darsteller: Jessica Chastain, Sam Rockwell




Mo 13.8. - Mi 15.8. um 18.30 Uhr Großer Saal


Lion - Der lange Weg nach Hause    118 min.    

Australien 2016 Regie: Garth Davis   Tipp

Die Geschichte vom Inder Saroo Brierley, der als Kind verloren ging und sein Heimatdorf 20 Jahre später via Google Earth-Recherche wieder fand. Sein 2014 veröffentlichter autobiographischer Bestseller „A Long Way Home“ dient nun dem eindringlichen Drama „Lion“ als Vorlage, das nach der Premiere beim Toronto Filmfestival 2016 vier Golden Globe-Nominierungen. "Lion" ist ein berührender, angenehm klischeefreier und hervorragend besetzter Film über einen Menschen auf der Suche nach seinen Wurzeln. - Darsteller: Dev Patel, Rooney Mara, Nicole Kidman, David Wenham




Mo 13.8. - Mi 15.8. um 21.00 Uhr Großer Saal


Three Billboards outside Ebbing, Missouri    112 min.     Oscar

USA 2017 Regie: Martin McDonagh

Beißende Satire, explizite Brutalität und harscher Sozialrealismus verknüpft Martin McDonagh zu einer Melange. Von Rassismus, Polizeigewalt und Selbstjustiz im Herzen Amerikas erzählt der britische Regisseur in seinem dritten Spielfilm, sein ambitioniertestes Werk, das von der einmal mehr herausragenden Frances McDormand zusammengehalten wird. - Mc Dormand spielt Mildred, eine resolute Frau, eigenständig, aber auch ein wenig verbittert, aus gutem Grund, wie man bald erfährt. Denn vor einigen Monaten ist ihre Tochter vergewaltigt und ermordet worden, doch der Täter ist noch nicht gefasst. Darsteller: Oscar für Frances McDormand, Woody Harrelson, Sam Rockwell




Mo 13.8. - Mi 15.8. um 20.00 Uhr Kleiner Saal

Monsieur Pierre geht online    99 min.     Publikumsliebling

D, Frankreich 2017 Regie: Stéphane Robelin

Regisseur Stéphane Robelin sorgt mit seiner neuen Liebes- und Verwechslungskomödie für gute Laune jenseits aller Altersgrenzen. Vor allem sein Hauptdarsteller Pierre Richard („Der große Blonde mit dem schwarzen Schuh“) ist ein wahrer Glücksgriff. Der Grandseigneur wandelt sich bei seinem Datingabenteuer in der Internetwelt vom griesgrämigen Witwer zum agilen Best-Ager auf Freiersfüßen. Ein heiterer, warmherziger Film mit einer präzisen Inszenierung und jeder Menge unverbrauchter Pointen. - Darsteller: Pierre Richard, Yaniss Lespert, Fanny Valette





Woche vom 16.
08. bis 22.08.2018



Do 16.8. - So 19.8. um 18.30 Uhr und
Mo 20.8. - Mi 22.8. um 21.00 Uhr Großer Saal


Papillon    133 min.    

Serbien, Malta, USA 2017 Regie: Michael Noer

Die 1973er Romanverfilmung „Papillon“ gilt als ein essenzieller Klassiker unter den Gefängnisfilmen. Im Remake bzw. der Neuadaption des dänischen Regisseurs Michael Noer treten statt Steve McQueen und Dustin Hoffman nun Charlie Hunnam („Crimson Peak“) und Rami Malek („Mr. Robot“) als Henri „Papillon“ Charrière und Louis Dega auf. Herausgekommen ist ein fein gespieltes, sehr atmosphärisches Drama, das insbesondere von der Ausgestaltung der Strafkolonie in Französisch-Guayana lebt.




Do 16.8. - So 19.8. um 21.30 Uhr Großer Saal


Sicario 2    122 min.    

USA/IT 2018 Regie: Stefano Sollima

Nach dem Überraschungserfolg von Denis Villeneuves Drogenthriller „Sicario“ kommt mit dem im Original „Day of the Soldado“ betitelten Sequel nun der zweite Teil einer geplanten Trilogie ins Kino. Mit dem ersten Film hat die Fortsetzung kaum noch etwas zu tun, losgelöst davon ist „Sicario 2“ allerdings erneut ein verdammt harter Film über das Leben an der mexikanischen Grenze. Darsteller: Josh Brolin, Benicio Del Toro, Catherine Keener




Do 16.8. - Mi 22.8. um 20.00 Uhr Kleiner Saal

Die Wunderübung    95 min.    

Österreich 2017 Regie: Michael Kreihsl

Ein Paar, ihr Therapeut, ein Raum und der Versuch, eine Ehe zu retten. Das sind die Zutaten von Michael Kreihsls Verfilmung eines Theaterstücks von Daniel Glattauer. - Seit Jahren sind Joana (Aglaia Szyszkowitz) und Valentin (Devid Striesow) verheiratet, haben zwei Kinder, sind beruflich erfolgreich, doch zusammen sind sie nur noch auf dem Papier. Letzte Hoffnung ist ein Paartherapeut (Erwin Steinhauer), der jedoch schnell an dem streitbaren Paar zu verzweifeln beginnt. Auch noch die kleinste Übung, mit der ein gewisser Zusammenhalt geschaffen werden soll, ist für das Paar zu viel. Jede Frage führt in kürzester Zeit zu Vorwürfen. Nach 17 Jahren Ehe scheint das Band zwischen Joana und Valentin vollständig zerstört. Warum sie eigentlich noch zusammen sind, fragt der Therapeut sich und das Paar, das auf diese eigentlich einfache Frage keine Antwort weiß.




Mo 20.8. - Mi 22.8. um 18.30 Uhr Großer Saal


Der Buchladen der Florence Green    110 min.    

Span/UK/D 2017 Regie: Isabel Coixet

Eine junge Witwe eröffnet Ende der 1950er Jahre in einem idyllischen Ort an der Ostküste Englands eine Buchhandlung. Kein einfaches Unterfangen, die Arbeiter und Fischer des Ortes lesen nicht gern. Und dann ist da noch eine reiche Dame mittleren Alters, die aus dem Buchladen lieber ein Kulturzentrum gemacht hätte und nun eine trickreiche Intrige spinnt, um Florence Green zu vertreiben. Kongenial inszenierte Verfilmung von Penelope Fitzgeralds Roman „Die Buchhandlung“, in dem der Zwiespalt zwischen Konvention und Moderne verhandelt und gleichzeitig ein Loblied auf das Lesen gesungen wird. In den drei Hauptrollen hervorragend gespielt: Emily Mortimer, Bill Nighy, Patricia Clarkson





Woche vom 23.
08. bis 29.08.2018



Do 23.8. - So 26.8. um 18.30 Uhr und
Mo 27.8. - Mi 29.8. um 21.00 Uhr Großer Saal


Ein Dorf zieht blank    105 min.    

Frankreich 2018 Regie: Philippe Le Guay

„Ein Dorf zieht blank“ ist weit mehr als der „sexy“ Titel vermuten lässt. Es geht um Solidarität und das Darben der Landwirtschaft in Zeiten, in denen ein Kilo Fleisch so viel kostet wie eine Packung Klopapier. Hinzu kommen ein engagiertes Ensemble und eine runde, angenehme Erzählweise. - Georges Balbuzard (François Cluzet), Bürgermeister einer winzigen Gemeinde in der Normandie und nebenher Landwirt, meint: „Jahrhundertelang ernährten wir das Land und jetzt verhungern wir!“ Schließlich darben die örtlichen Bauern allesamt am maroden Zustand der Landwirtschaft und leben – mit Schulden bei der Bank und drohenden Landenteignungen im Nacken – von der Hand in den Mund. Die ziemlich letzte Chance sieht der politische Landwirt Balbuzard in einem Deal mit dem New Yorker Starfotografen Newman (Toby Jones), der für Massenaktfotos bekannt ist, bei denen er hunderte nackte Menschen in bestimmten Kulissen inszeniert. Der Fotokünstler schlägt zufällig in der Gemeinde auf und verliebt sich in das „Chollet-Feld“, wo er sein neustes Foto mit den ansässigen Dörfler/innen schießen will. Doch davon muss Balbuzard die Leute erstmal überzeugen... Die finden das, was er als Protestaktion à la Femen versteht, nämlich anrüchig.




Do 23.8. - So 26.8. um 21.00 Uhr Großer Saal


Egal was kommt    121 min.    

D 2018 Regie/Buch/Kamera: Christian Vogel

Ein junger Mann erfüllt sich seinen großen Traum und reist mit dem Motorrad ein Jahr lang rund um die Welt. Dank der Unterstützung von Menschen, die ihm unterwegs begegnen, bewältigt er alle Krisen und Beinahe- Katastrophen. Aus seiner Reise hat Christian Vogel eine Dokumentation gemacht, die ein bisschen mehr ist als ein normales Road Movie und vor allem mehr als ein Reisevideo: Sehr warmherzig, humorvoll und ohne Eitelkeit berichtet er von den Höhen und Tiefen seiner Tour. Die Dokumentation beeindruckt mehr mit ihrer Authentizität als mit cineastischen Finessen und ist ein interessanter kleiner Film für Motorradfans und Weltreisende.




Do 23.8. - So 26.8. um 20.00 Uhr Kleiner Saal

In den Gängen    120 min.    

D 2017 Regie: Thomas Stuber

Ein Kaurismäki mit Joaquin Phoenix und Cate Blanchett? Nein, ein Stuber mit Franz Rogowski und Sandra Hüller! Die minimalistische, zugleich märchenhafte Lovestory handelt von einem schüchternen Staplerfahrer im Großmarkt, der seine Kollegin von der Süßwaren-Abteilung anhimmelt. Eine aussichtslose Sache, bis der wortkarge Chef der Getränkeabteilung mit dezentem Rat weiterhilft. Bald fiebert der ganze Großmarkt bei dieser Liebesgeschichte mit – und mit der Belegschaft auch das Kinopublikum. Liebeswerte Figuren. Großartige Darsteller. Einfallsreiche Regie. Umwerfende Dialoge. Poetische Momente. So entsteht im Mikrokosmos Großmarkt einer der bewegendsten deutschen Filme der letzten Jahre. Darsteller: Franz Rogowski, Sandra Hüller, Peter Kurth




Mo 27.8. - Mi 29.8. um 18.30 Uhr Großer Saal


Das Leben ist ein Fest    117 min.    

Frankreich 2017 Regie; Eric Toledano, Olivier Nakache   Tipp

Die neue Komödie von Olivier Nakache und Eric Toledano, den Regisseuren von „Ziemlich beste Freunde“. - Max ist einer der erfahrensten und professionellsten Hochzeitsplaner, die es in Frankreich gibt. Doch sein aktueller Auftrag, die Hochzeit von Pierre und Héléna , entwickelt sich nach und nach zu einer absoluten Katastrophe: Das Essen auf dem Buffet ist schlecht geworden, die Hochzeitsgesellschaft steckt auf dem Weg zur Location im Stau fest, der Fotograf verhält sich unprofessionell. Aufgrund der schieren Anhäufung von Problemen beschließt Max, seine Karriere als Hochzeitsplaner zu beenden und seine Firma zu verkaufen. Oder wendet sich am Ende doch noch alles zum Guten und das unter keinem guten Stern stehende Fest wird ein Erfolg? - Darsteller: Jean- Pierre Bacri, Benjamin Lavernhe




Mo 27.8. - Mi 29.8. um 20.00 Uhr Kleiner Saal

Nico, 1988    93 min.    

Italien, Belgien, 2017 Regie: Susanna Nicchiarelli   Der besondere Film

Christa Päffgen wurde als „Nico“ weltberühmt. Susanna Nicchiarellis Film erzählt von den letzten Jahren der Sängerin, zwischen Heroinabhängigkeit und Tourneealltag. „Nico, 1988“ folgt dabei nicht dem klassischen Aufbau einer Künstlerbiografie, sondern porträtiert Nico so eindringlich wie einfühlsam als eine zerbrechliche und zugleich charismatische Künstlerin, die den Wunden ihrer Vergangenheit nicht entfliehen kann.





Woche vom 30.
08. bis 05.09.2018



Do 30.8. - So 2.9. um 18.30 Uhr Großer Saal


Das Geheimnis von Neapel    113 min.    

Italien 2017 Regie: Ferzan Ozpetek

Auch über Neapel wird gern gesagt: Neapel sehen und sterben, was treffend die Atmosphäre von Ferzan Ozpetek Film beschreibt, der ein bewusstes Mysterium ist, ein Thriller und ein erotisches Drama, eine Ode an die Stadt am Vesuv, an ihre Menschen und Geheimnisse, an die Kunst, die dort entstand, die Dramen, die sich dort abspielten.- Gleich zu Beginn öffnet sich ein Vorhang und gibt den Blick auf eine Theateraufführung frei, auf eine erotische, von antiken Mythen geprägte Geschichte. Schauplatz ist eine mondäne Villa, edle Räume, in der sich attraktive, offensichtlich wohlhabende Menschen fern ab der neapolitanischen Realität unterhalten. In diese dekadente Welt tritt bald der Tod ein, ein brutaler Mord, der eine Krimi-Handlung in Gang zu setzen scheint, die jedoch nur scheinbar der rote Faden des Films ist.




Do 30.8. - So 2.9. um 21.00 Uhr Großer Saal


Vollblüter    92 min.    

USA 2017 Regie: Cory Finley

Cory Finleys „Vollblüter“ ist Debüt und Abschied zugleich. Für den 28-jährigen Filmemacher könnte die Young- Adult-Satire der Einstieg ins ganz große Hollywoodbusiness bedeuten. Für Nebendarsteller Anton Yelchin hingegen stellt die Tragikomödie den Abschluss einer aussichtsreichen Schauspielkarriere dar: Der gebürtige Russe starb einige Wochen nach Beendigung der Dreharbeiten. Nun kommt der Film endlich auch in die deutschen Kinos - ein Triumph! - Zwei beste Freundinnen treffen sich nach einigen Jahren wieder und entwickeln eine emotionale Beziehung. Die eine kann keine Emotionen empfinden, die andere umso mehr. . Als der Stiefvater eines Tages droht, Lily ins Internat zu schicken, wird aus der spontanen Idee, ihn umzubringen, nach und nach ein genauer Plan. Sie wollen den Drogendealer Tim (Anton Yelchin in seiner letzten Rolle) dazu bringen, den Mord zu begehen und gehen dafür bis zum Äußersten… Do in OmdtU




Do 30.8. - So 2.9. um 20.00 Uhr Kleiner Saal

Swimming with Men    94 min.    

GB 2018 Regie: Oliver Parker

Nirgendwo werden Underdogs amüsanter gefeiert als im britischen Kino! In der Tradition von „Ganz oder gar nicht“ oder „Kalender Girls“ strampelt sich in dieser Feel-Good-Komödie ein Trupp männlicher Synchronschwimmer ab, um sich im tristen Hallenbad ein bisschen Würde und Werte im Leben zu bewahren. Die sportlichen Anstrengungen der schrägen Stehaufmännchen fallen erwartungsgemäß ebenso situationskomisch wie selbstironisch aus. Not amused dürften allein die Funktionärs-Bonzen von Olympia sein: Sie verbieten Männern bis heute den Zutritt ins Synchronschwimm-Becken.