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  KINOPLAN für Monat Februar 2020


Woche vom 30.
01. bis 05.02.2020



Fr 31.1. - 2.2. um 16.00 Uhr Großer Saal


Mein Lotta-Leben - Alles Bingo mit Flamingo    90 min.     ohne Altersbeschränkung

D 2019 Regie: Neele Leana Vollmar   Kinderkino

Basierend auf der gleichnamigen Kinderbuchreihe von Alice Pantermüller und Daniela Kohl erscheint mit „Mein Lotta-Leben – Alles Bingo mit Flamingo“ nun der erste Film rund um die elfjährige Titelheldin Lotta, die ein aufregendes Abenteuer nach dem anderen erlebt. Mit viel Witz und Charme und der notwendigen Portion an Ernsthaftigkeit inszenierte „Rico, Oscar…“-Regisseurin Neele Leana Vollmar und schuf jetzt schon einen der besten deutschen Kinderfilme des Jahres. Schauspieler: Laura Tonke, Oliver Mommsen, Carolin Kebekus, Milan Peschel




Do 30.1. - So 2.2. um 18.15 Uhr und
Mo 3.2. - Mi 5.2. um 18.00 Uhr Großer Saal


Lindenberg - Mach dein Ding    135 min.    

D 2019 Regie: Hermine Huntgeburth

Auch lange vor seinem großen Bühnendurchbruch 1973 in Hamburg, seinen 4,4 Millionen verkauften Tonträgern und erfolgreichen Songs wie „Mädchen aus Ost-Berlin“, „Andrea Doria“, erlebte der Rockmusiker Udo Lindenberg aus der westfälischen Provinz, der Mann mit den langen Haaren und dem Hut, schon so manches Abenteuer. Lindenberg, eigentlich chancenlos und so manchen Rückschlag gewohnt, trommelte als Jazz-Schlagzeuger in Bands, hatte einen höchtsgefährlichen Auftritt in einer US-amerikanischen Militärbasis mitten in der libyschen Wüste und glaubte immer daran, es bis nach ganz oben zu schaffen. Mit seinen Markenzeichen und seiner unvergleichlichen Art zog er ganz einfach sein Ding durch. - Darsteller: Jan Bülow, Detlef Buck, Max von der Groeben




Do 30.1. - So 2.2. um 19.30 Uhr Kleiner Saal

The Good Liar    109 min.    

USA 2019 Regie: Bill Condon

Die dritte Zusammenarbeit von Bill Condon und Ian McKellen, mit Helen Mirren in der weiblichen Hauptrolle und basierend auf dem erfolgreichen Roman von Nicholas Searle. Eine Geschichte um einen Gauner, der eine reiche Witwe ausnehmen will. Ein Film mit zwei grandiosen Hauptdarstellern. - Roy Courtnay (Ian McKellen) ist ein professioneller Betrüger. Da ist auch schon das nächste Opfer in Sicht: die Witwe Betty McLeish (Helen Mirren). Beide lernen sich online kennen, dann folgt ein erstes Date und es dauert nicht lange, bis Roy bei Helen eingezogen ist – sehr zum Missfallen ihres Enkels Steven, der Roy misstraut. Während Roy sich gebrechlich gibt, ist er eigentlich noch recht vital und treibt seine übrigen Geschäfte voran. Der große Coup soll aber Betty werden. So groß, dass Roy sich danach zur Ruhe setzen kann, aber kann er wirklich sicher sein, dass sie ihm nicht längst auf die Schliche gekommen ist?




Do 30.1. - So 2.2. um 21.00 Uhr Großer Saal


Die Wütenden - Les Misérables    102 min.    

Fr 2019 Regie: Ladj Ly

Keine Neuverfilmung von Victor Hugos berühmten Roman ist Lady Lys Debütfilm „Les Misérables“, sondern eine wuchtige, wütende Parabel über das Verhältnis der Klassen im Paris der Gegenwart. Angesiedelt in einem vor allem von Migranten besiedelten Banlieue zeigt Ly die Strukturen der Gewalt auf und ist immer dann besonders überzeugend, wenn er fast dokumentarisch beobachtet und nicht überhöht.- Im Osten von Paris liegt das Banlieue Les Bosquets, in dem vor allem Migranten aus dem Maghreb und arabischen Ländern leben. Beherrscht wird das Viertel von einem Mann, der sich „Der Bürgermeister“ nennt, der den Händlern auf dem Marktplatz Schutzgebühren abpresst und den Kontakt zur Polizei herstellt.




Mo 3.2. - Mi 5.2. um 19.30 Uhr Kleiner Saal

7500    92 min.    

D/Österreich 2019 Regie: Patrick Vollrath

Eine Flugzeug-Entführung im Film verspricht immer Spannung und Action. „7500“ verlagert diese Handlung rein ins Cockpit und trimmt sie stark in Richtung psychologische Spannung. Das erstaunliche Spielfilm-Debüt von Patrick Vollrath überrascht nicht nur mit Hollywood-Star Joseph Gordon-Levitt als Piloten sehr positiv. - Die Zahl „7500“ steht in der Luftfahrt für eine Flugzeugentführung. Es ist also klar, wohin der Flug von Berlin nach Paris steuern wird. Doch intensiv ist diese Inszenierung schon vor dem Abheben, alles was im Cockpit passiert, packt bereits bevor Außergewöhnliches passiert.




Mo 3.2. - Mi 5.2. um 21.00 Uhr Großer Saal


Die Kunst der Nächstenliebe    103 min.    

Frankreich 2018 Regie: Gilles Legrand

Die 50jährige Isabelle (Agnès Jaoui) engagiert sich unermüdlich. Sie hilft bei gemeinnützigen Einrichtungen, rennt von der Kleiderspende zur Suppenküche und verteilt in Obdachlosen-Camps Handzettel, um Migranten für ihren kostenlosen Sprachkurs zu gewinnen. Leider landen ihre Flyer nicht selten zum Aufwärmen in den Feuertonnen. Doch davon lässt sich die Pariserin nicht entmutigen. In ihrem Sprachkurs versucht sie ihren Schützlingen so gut wie möglich zu helfen. - Raffinierten Tragikomödie über das „Helfersyndrom“.





Woche vom 06.
02. bis 12.02.2020



Fr 7.2. - Mi 12.2. um 16.00 Uhr Großer Saal


Die Eiskönigin 2    100 min.     ohne Altersbeschränkung

USA 2019 Regie: Chris Buck, Jennifer Lee   Kinderkino

Sechs Jahre sind vergangen, seit „Die Eiskönigin“ die Kinos eroberte und die Herzen verzauberte. Das Werk erhielt einen Oscar als bester Animationsfilm und einen weiteren für die Songs. Nun aber kann man die Schwestern Elsa und Anna auf ihrem neuesten Abenteuer erleben, das mit ihrer Vergangenheit zu tun hat, mehr aber noch ihre Zukunft betrifft. Herausgekommen ist ein rasant erzähltes Fantasy-Märchen mit tollen musikalischen Einlagen.




Do 6.2. - So 9.2. um 18.15 Uhr und
Mo 10.2. - Mi 12.2. um 20.30 Uhr Großer Saal


Knives Out – Mord ist Familiensache    130 min.    

USA 2019 Regie: Rian Johnson

Sein Name ist Blanc, Benoit Blanc. Als Auszeit zu seinem fürstlich bezahlten Agenten-Job, gönnt sich 007-Ikone Daniel Craig einen Auftritt als Privatdetektiv in einem köstlichen Murder Mystery Vergnügen - very british, wenngleich die Story in den USA spielt. Im pompösen Landhaus feiert der millionenschwere Krimi-Autor Harlan Thrombey den 85sten Geburtstag im Kreis seiner Familie. Am Morgen danach findet man ihn tot auf. Für die Polizei ein klarer Fall von Selbstmord. Privatermittler Blanc indes hegt Zweifel. Schließlich hat jeder der buckligen Verwandtschaft seine Vorteile vom Ableben des Patriarchen. Der raffiniert konstruierte Krimi bietet ein Feuerwerk falscher Fährten samt überraschender Wendungen sowie Spannung am laufenden Band. Das bestens aufgelegte Ensemble hat spürbaren Spaß an diesem smarten Skript und den exzentrischen Figuren. Allen voran Daniel Craig, von dem Agatha Christie und Miss Moneypenny gleichermaßen begeistert wären.




Do 6.2. - So 9.2. um 21.00 Uhr und
Mo 10.2. - Mi 12.2. um 18.00 Uhr Großer Saal


Das perfekte Geheimnis    110 min.    

D 2019 Regie: Bora Dagtekin

Komödie um sieben Freunde - drei Frauen und vier Männer – sie treffen sich zum Abendessen. Jeder soll sein Handy auf den Tisch legen. Egal, welche Nachricht reinkommt - jeder darf sie lesen und die Telefonate mit anhören. Das führt allerdings zu einer Menge Chaos. Darsteller: Jessica Schwarz, Karoline Herfurth, Jella Haase, Elyas M'Barek, Florian David Fitz, Frederick Lau und Wotan Wilke Möhring




Do 6.2. - So 9.2. um 19.30 Uhr Kleiner Saal

Motherless Brooklyn    144 min.     Do in OmdtU

USA 2019 Regie: Edward Norton

Episch, ausladend, ambitioniert, aber auch altmodisch und überfrachtet. All das ist „Motherless Brooklyn“, die zweite Regiearbeit von Schauspieler Edward Norton, der einen modernen Roman in die 50er Jahre verlegt, um von Rassismus und Stadtplanung in New York zu erzählen. - Fest entschlossen, den Mord an seinem Mentor aufzuklären, macht sich Lionel auf die Fährte, die ihn bald auf die Spur von korrupten Machenschaften hinter den Kulissen der Stadt führt. Vor allem der Stadtplaner Moses Randolph kommt in sein Visier, der New York radikal verändern will, zwar auch zum Zwecke der Stadtentwicklung, nicht zuletzt aber auf eine Weise, die die Minderheiten, die Armen, die schwarze Bevölkerung New Yorks diskriminiert. Darsteller: Edward Norton, Alec Baldwin, Willem Dafoe, Gugu Mbatha-Raw, Bobby Cannavale, Bruce Willis - Do in OmdtU. ---- kurz vor 19.30 Uhr Vorfilm "Fräulein Gertie" - Animationsfilm - ( 5'30 min ) It/Br 2005 Regie: Lavinia Chianello & Tomás Creus Ein Tag wie jeder andere im Leben von Fräulein Gertie.




Mo 10.2. - Mi 12.2. um 19.30 Uhr Kleiner Saal

Die Sehnsucht der Schwestern Gusmão    139 min.    

Brasilien, D 2019 Regie: Karim Aïnouz   Der besondere Film

In diesem Melodram porträtiert Regisseur Karim Aïnouz nicht nur die steinigen Lebenswege zweier Schwestern, die durch das Zutun des unversöhnlichen Vaters auseinander gerissen werden, sondern zugleich die konservative brasilianische Gesellschaft der 1950er-Jahre. Der feinfühlige und in jeglicher Hinsicht intensive Film nach dem Roman „Die vielen Talente der Schwestern Gusmão“ von Martha Batalha erhielt beim Filmfestival in Cannes den Hauptpreis der Sektion Un Certain Regard und hat als brasilianische Oscar-Einreichung gute Chancen auf einen weiteren Triumph. ----- kurz vor 19.30 Uhr Vorfilm "Fräulein Gertie" - Animationsfilm - ( 5'30 min ) It/Br 2005 Regie: Lavinia Chianello & Tomás Creus Ein Tag wie jeder andere im Leben von Fräulein Gertie.





Woche vom 13.
02. bis 19.02.2020



Fr 14.2. - Mi 19.2. um 16.30 Uhr Großer Saal


Latte Igel und der magische Wasserstein    81 min.     ohne Altersbeschränkung

D 2019 Regie: Nina Wels und Regina Welker   Kinderkino

Basierend auf dem Kinderbuchklassiker von Sebastian Lybeck erscheint die erste Leinwandverfilmung rund um die stachelige Waldbewohnerin Latte Igel. In „Latte Igel und der magische Wasserstein“ begibt sie sich an der Seite eines Eichhörnchens auf eine abenteuerliche Reise durch den Wald, um ihrer Umgebung zu beweisen, dass auch Igel echte Helden sein können.




Do 13.2. - So 16.2. um 18.30 Uhr Großer Saal


Die schönste Zeit unseres Lebens    110 min.    

Frankreich 2019 Regie: Nicolas Bedos   Tipp

Mit seinem zweiten Film „Die schönste Zeit unseres Lebens“ gelingt es Regisseur Bedos, die vielen originellen Ideen als flott-unterhaltsame Romanze mitsamt inszenierter Zeitreise umzusetzen. - Victor ist in seinem Leben gerade unglücklich - da hat er nur einen Wunsch: er will wieder 25 sein und den Tag in den 70ern erneut erleben, an dem er seine Frau kennengelernt hat. Er probiert prompt eine neue Geschäftsidee aus und lässt sich mittels Schauspielern und Kulissen genau dahin zurückversetzen. Doch es wird gefährlich, als die perfekte Illusion mit der Darstellerin Margot einfach zu schön wird, um sie wieder loszulassen. ... mit Daniel Auteuil, Fanny Ardant




Do 13.2. - So 16.2. um 21.00 Uhr Großer Saal


Bombshell - Das Ende des Schweigens    110 min.    

USA 2019 Regie: Jay Roach

Auf wahren Begebenheiten beruhendes Drama über die amerikanische Journalistin Megyn Kelly (Charlize Theron), die Moderatorin Gretchen Carlson (Nicole Kidman) und die neu hinzugekommene News-Produzentin Kayla Pospisil (Margot Robbie), die allesamt bei Fox News unter Leitung des Gründers Roger Ailes arbeiten. Jener nutzt seine Machtposition rigoros aus. Als Carlson ihn wegen jahrelanger sexueller Nötigung zur Rechenschaft ziehen will, melden sich immer mehr Frauen, die unter dem schamlosen Fehlverhalten des Fox-Gründers gelitten haben. Es beginnt eine Schlacht gegen die Herrschaft toxischer und rücksichtsloser Männer, die das Bild des größten Nachrichtensenders der USA prägen. Doch das Aufbegehren gegen Ailes und für Gerechtigkeit fordert neben großen Mut noch viel größere Opfer. Die Karrieren und das Privatleben der Frauen stehen auf dem Spiel.




Do 13.2. - So 16.2. um 19.30 Uhr Kleiner Saal

The Farewell    100 min.    

USA 2019 Regie: Lulu Wang

Die humorvolle, lebensnahe Geschichte um die erfolglose New Yorker Schriftstellerin Billi, die zu ihrer Familie nach China reist, um sich von ihrer Großmutter zu verabschieden, die nicht weiß und nicht erfahren soll, dass sie todkrank ist. Eine hübsche Vorlage für eine Familienkomödie ganz ohne Albernheit und aufgesetzte Gags. Lulu Wang bietet neben liebenswerten Darstellern ein Kaleidoskop von Bildern aus dem modernen China, wo trotz aller Veränderung noch immer die Traditionen lebendig sind. ----- kurz vor 19.30 Uhr Vorfilm "Careful with that Axe" - Kurzspielfilm - ( 1'59 min ) Nzl 2008 Regie: Jason Stutter Ein Junge versucht, mit der messerscharfen Axt seines Vaters Feuerholz zu hacken ... oh oh!




Mo 17.2. - Mi 19.2. um 17.30 Uhr Kleiner Saal

Nur die Füße tun mir leid    90 min.    

D 2019 Regie: Gabi Röhrl   Wunschfilm

Am Fuße der Pyrenäen beginnt die Reise von Gabi Röhrl. Wie für viele andere Wanderer auch, beginnt ihr Weg in St. Jean Pied de Port, einem kleinen südfranzösischen Städtchen. Von dort aus geht es nach Spanien. Im Norden des Landes schlängelt sich eine 800 Kilometer lange Strecke Richtung Westen bis nach Santiago de Compostela entlang, der sogenannte „Französische Weg“. Das, worauf viele Pilger hinfiebern, ist der „Jakobsweg“. Seit über 1000 Jahren wandern die Menschen bis zur spanischen Stadt, um dort in der Kathedrale das Grab des Apostel Jakobus zu besuchen. Doch viel wichtiger als das Ziel ist bekanntlich der Weg dorthin. Die Filmemacherin Gabi Röhrl hat ihre Wanderung in diesem unterhaltsamen Dokumentarfilm festgehalten. ----- kurz vor 19.30 Uhr Vorfilm "Careful with that Axe" - Kurzspielfilm - ( 1'59 min ) Nzl 2008 Regie: Jason Stutter Ein Junge versucht, mit der messerscharfen Axt seines Vaters Feuerholz zu hacken ... oh oh!




Mo 17.2. - Mi 19.2. um 18.30 Uhr Großer Saal


Ein verborgenes Leben    173 min.    

USA 2019 Regie: Terrence Malick   Der besondere Film

Kaum ein Film wurde im Wettbewerb von Cannes gespannter erwartet als Terrence Malicks „Ein verborgenes Leben“, vor drei Jahren gedreht, seitdem in einer endlos erscheinenden Postproduktion und als Rückkehr zum konventionelleren Kino angekündigt. Dass ist das dreistündige Epos über einen österreichischen Kriegsverweigerer jedoch nicht, sondern ein visuell überwältigender, philosophisch komplexer Film über Glaube, Zweifel und das eigene Gewissen. - Darsteller: August Diehl, Valerie Pachner, Bruno Ganz, Karl Markovics, Alexander Fehling, Franz Rogowski, Martin Wuttke, Ulrich Matthes, Michael Nyqvist, Matthias Schonaerts, Tobias Moretti, Sophie Rois




Mo 17.2. - Mi 19.2. um 19.30 Uhr Kleiner Saal

Aretha Franklin: Amazing Grace    89 min.    

USA 2018 Regie: Alan Elliott, Sydney Pollack

Es ist die erfolgreichste Gospel-Platte aller Zeiten: „Amazing Grace“ ein Doppelalbum, dass die Soul-Legende Aretha Franklin 1972 aufnahm. Was viele nicht wussten: Die Aufnahmen in einer Kirche in Los Angeles wurden gefilmt, doch erst jetzt ist das vor allem historisch und musikalisch sehenswerte Material als „Aretha Franklin: Amazing Grace“ zu sehen.





Woche vom 20.
02. bis 26.02.2020



Fr 21.2. - So 23.2. um 16.15 Uhr Großer Saal


Spione Undercover – Eine wilde Verwandlung    100 min.     ab 6 Jahren

USA 2019 Regie: Nick Bruno   Kinderkino

Lance Sterling ist cool, charmant und geschickt. Kurz gesagt: Er ist der großartigste Geheimagent der Welt. Schon unzählige Male hat er die Welt vor dem Untergang bewahrt und sah dabei auch noch unverschämt gut aus. Dafür ist er jedoch auch auf die Erfindungen und Gadgets von Walter angewiesen, der in so ziemlich jeder Hinsicht das komplette Gegenteil von Lance ist: Denn der Schrauber ist zwar ein wissenschaftliches Genie, der Umgang mit seinen Mitmenschen fällt ihm dafür aber umso schwerer. Als sich Sterling eines Tages allerdings in eine Taube verwandelt, müssen die beiden zusammenarbeiten, wie noch nie zuvor.




Do 20.2. - So 23.2. um 18.30 Uhr und
Mo 24.2. - Mi 26.2. um 20.45 Uhr Großer Saal


Enkel für Anfänger    101 min.    

D 2020 Regie: Wolfgang Groos

Regisseur Wolfgang Groos überzeugte zuletzt vorwiegend durch seine Filme für die junge Zielgruppe. In „Enkel für Anfänger“ widmet er sich jetzt der „Generation Gold“ - und führt gleich in der aller ersten Szene die von derartigen Begriffen geschürten Erwartungen ad absurdum. Seine Seniorencomedy ist so frisch und herzlich, dass sie diesen Begriff abgesehen von der inhaltlichen Thematik eigentlich gar nicht verdient - und dass man lange in seinem Gedächtnis kramen muss, um sich daran zu erinnern, wann man denn zuletzt eine ähnlich gute deutsche Comedy gesehen hat. Darsteller: Barbara Sukowa, Heiner Lauterbach, Maren Kroymann, Lavinia Wilson, Palina Rojinski




Do 20.2. - So 23.2. um 20.45 Uhr und
Mo 24.2. - Mi 26.2. um 18.00 Uhr Großer Saal


1917    120 min.    

USA 2019 Regie: Sam Mendes

Sam Mendes kann Arthouse („American Beauty“) und Blockbuster („Skyfall“, „Spectre“). Jetzt hat er ein Kriegsdrama inszeniert. In den Wirren des Ersten Weltkriegs schickt er zwei britische Soldaten tief in Feindesland, um eine schriftliche Botschaft zu überreichen. Ein Brief, der 1600 Leben retten kann. Das Besondere: Mendes hat seinen Film in einer einzigen Aufnahme gedreht – ohne Pause, ohne Schnitt. So gleitet die elegante Kamera durch die Schützengräben und nimmt den Zuschauer quasi mit. Das ist ebenso spannend wie bildstark, ebenso genial wie überwältigend gemacht. In kleinen Nebenrollen sind Stars wie Colin Firth oder Benedict Cumberbatch zu sehen. Ausgezeichnet mit dem Golden Globe 2020 als bestes Drama.




Do 20.2. - So 23.2. um 19.30 Uhr Kleiner Saal

Der geheime Roman des Monsieurs Pick    111 min.    

Frankreich 2018 Regie: Rémi Bezançon

Dass es sich auch hier um eine Komödie handelt, wird schnell klar, denn der Beginn ist eine Verkettung von Zufällen, die sehr direkt den Weg ins kreativ komische Chaos weisen:In der „Bibliothek der abgelehnten Bücher“ entdeckt eine ehrgeizige, junge Verlagslektorin ein Manuskript, das sie umgehend veröffentlichen lässt. Es wird zum Bestseller, doch ein misstrauischer Literaturkritiker wittert Betrug. Hat der verstorbene Pizzabäcker Henri Pick den Erfolgsroman tatsächlich selbst geschrieben? Die Komödie lebt vor allem von Fabrice Luchini, der den Kritiker spielt. Insgesamt ist die Komödie mit Krimitouch unterhaltsam bis amüsant und eher liebenswert als boshaft. ----- kurz vor 19.30 Uhr Vorfilm "You and Me" - Experimentalfilm - ( 4'01 min ) D 2009 Regie: Karsten Krause Eine Frau läuft vier Jahrzehnte lang auf die Kamera ihres Mannes zu. Eine Liebesgeschichte auf Schmalfilm.




Mo 24.2. - Mi 26.2. um 19.30 Uhr Kleiner Saal

Marianne & Leonard: Words of Love    102 min.    

USA 2019 Regie: Nick Broomfield   Wunschfilm

Wegen großer Nachfrage nochmals im Programm. - Ein Porträt des legendären Leonard Cohen, aber noch mehr eine Ode an die 60er Jahre. Während die zweite Figur des Titels - Cohens zeitweilige Geliebte und Muse Marianne Ihlen - eher eine Randfigur bleibt. Das mag man bedauern oder sich an den stimmungsvollen Archivaufnahmen erfreuen - und der unsterblichen Musik Cohens. - „Now so long, Marianne“ singt Leonard Cohen in einem seiner schönsten Lieder, das er 1967 schrieb. Damals steckte der 1934 geborene Kanadier mitten in einer Affäre mit der Norwegerin Marianne Ihlen, die auf der griechischen Insel Hydra begann, auf der sich eine kleine Kolonie von Künstlern und Freidenkern zusammengefunden hatte, die unter der gleißenden Sonne und mit Hilfe von Alkohol, Tabak, Speed und LSD, das Leben und vor allem die freie Liebe genossen. ----- kurz vor 19.30 Uhr Vorfilm "You and Me" - Experimentalfilm - ( 4'01 min ) D 2009 Regie: Karsten Krause Eine Frau läuft vier Jahrzehnte lang auf die Kamera ihres Mannes zu. Eine Liebesgeschichte auf Schmalfilm.





Woche vom 27.
02. bis 04.03.2020



Fr 28.2. - So 1.3. um 16.00 Uhr Großer Saal


Spione Undercover – Eine wilde Verwandlung    100 min.     ab 6 Jahren

USA 2019 Regie: Nick Bruno   Kinderkino

Lance Sterling ist cool, charmant und geschickt. Kurz gesagt: Er ist der großartigste Geheimagent der Welt. Schon unzählige Male hat er die Welt vor dem Untergang bewahrt und sah dabei auch noch unverschämt gut aus. Dafür ist er jedoch auch auf die Erfindungen und Gadgets von Walter angewiesen, der in so ziemlich jeder Hinsicht das komplette Gegenteil von Lance ist: Denn der Schrauber ist zwar ein wissenschaftliches Genie, der Umgang mit seinen Mitmenschen fällt ihm dafür aber umso schwerer. Als sich Sterling eines Tages allerdings in eine Taube verwandelt, müssen die beiden zusammenarbeiten, wie noch nie zuvor.




Do 27.2. - So 1.3. um 18.15 Uhr Großer Saal


Das geheime Leben der Bäume    96 min.    

D 2019 Regie: Jörg Adolph, Jan Haft

Der Wald ist seit Jahrhunderten ein deutscher Sehnsuchtsort. Zu sagen, er wäre schlicht ein Haufen von Bäumen, käme einer Entzauberung gleich. Und so verwundert es nicht, dass die Bücher Peter Wohllebens über die verborgene Welt des Waldes die Bestsellerlisten beherrschen. Längst ist der 56jährige ein Star in der Naturszene. Geschickt verbindet Regisseur Jörg Adolph die opulente Naturdoku mit einem spannenden Porträt des engagierten Öko-Försters aus der Eifel. 30 Jahre nach dem großen Waldsterben findet so das Interesse an ökologischen Zusammenhängen, an einem schonenden Umgang mit Ressourcen und natürlichen Kreisläufen den Weg auf die Leinwand.




Do 27.2. - So 1.3. um 20.30 Uhr Großer Saal


Once Upon A Time...In Hollywood    159 min.     Do in OmdtU

USA 2019 Regie: Quentin Tarantino

Mit Spannung und gewisser Sorge wurde in der Filmwelt die Nachricht aufgenommen, dass Quentin Tarantino sich in seinem neunten Film „Once Upon A Time...In Hollywood“ mit dem Jahr 1969, vor allem aber den Manson-Morden beschäftigen würde. Umso größer dann die Überraschung, dass er in Cannes einen Film vorstellte, der erstaunlich zurückgenommen, ja geradezu sensibel eine Zeit beschwört, in der das Kino und die amerikanische Gesellschaft vor einschneidenden Umbrüchen stand. Darsteller: Brad Pitt, Leonardo DiCaprio, Margot Robbie, Dakota Fanning, Al Pacino, Margaret Qualley, Tim Roth, Kurt Russell, Damian Lewis ( Do in OmdtU )




Do 27.2. - So 1.3. um 19.30 Uhr Kleiner Saal

Intrige    132 min.    

Frankreich 2019 Regie: Roman Polanski

Paris, am Ende des 19. Jahrhunderts: Der französische Artillerie-Hauptmann Alfred Dreyfus ist vielen ein Dorn im Auge, denn er ist Jude, der einzige im gesamten französischen Generalstab. Am 22. Dezember 1884 erreichen seine Gegner ihr Ziel: Weil er Militärgeheimnisse verraten haben soll, wird Dreyfus wegen Landesverrat zu lebenslanger Haft verurteilt und auf die sogenannte Teufelsinsel verbannt. Weil Dreyfus seine Unschuld beteuert und es Hinweise gibt, wonach das zentrale Schriftstück, auf dem die Verurteilung Dreyfus' basiert, gar nicht von diesem geschrieben wurde, nimmt der neue Geheimdienstchef, der Oberstleutnant Marie-Georges Picquart (Jean Dujardin) auf eigene Faust Ermittlungen auf. Doch damit bringt er sich selbst in größte Gefahr, denn es darf unter keinen Umständen der Eindruck entstehen, dass das Militär, der Geheimdienst und die Gerichte fehlbar seien... ----- kurz vor 19.30 Uhr Vorfilm "Tango" ( 8'14 min ) Pol 1981 - Animationsfilm - Regie: Zbigniew Rybczynski Das Leben läuft an uns vorbei: Liebe, Geburt, Kindheit, Familie, Arbeit, Hobby, Alter, Tod... Im Rhythmus des Tanzes.