Woche vom 28. Mai 2026 bis 3. Juni 2026

Do 28.5. - So 31.5. 18.00 Uhr Großer Saal
Mo 1.6. - Mi 3.6. 20.30 Uhr Großer Saal
Der Teufel trägt Prada 2
USA 2026 Regie: David Frankel
113 Minuten
Rund 20 Jahre ist es her, dass Andrea (Anne Hathaway) und Emily (Emily Blunt)
als Assistentinnen der Modemagazin-Chefin Miranda Priestley (Meryl Streep) unter
deren teuflischen Art litten. Inzwischen haben die beiden Frauen eigene
Karrieren eingeschlagen, Emily sogar sehr erfolgreich als Managerin einer Luxus-
Marke, für deren Werbe-Kampagnen unzählige Dollar ausgegeben werden. Solche
Dollar könnte auch Miranda Priestley gut gebrauchen, denn im Internet-Zeitalter
verkauft sich ihre Zeitschrift Runway immer schlechter. Wie das Schicksal es
will, kreuzen sich die Wege von Miranda, Andy und Emily nach all der Zeit wieder
– und auch Art Director Nigel (Stanley Tucci) darf nicht fehlen, wenn es im New
Yorker Modezirkus wieder rundgeht.

Do 28.5. - So 31.5. 20.30 Uhr Großer Saal
Mo 1.6. - Mi 3.6. 18.00 Uhr Großer Saal
Verflucht Normal
GB 2025 Regie: Kirk Jones
121 Minuten Tipp
Erzählt wird die wahre Geschichte des jungen Schotten John Davidson, der am
Tourette-Syndrom leidet. In den frühen 1980er-Jahren wird das auffällige
Verhalten nicht als Krankheit erkannt. Für John wird das Leben zu einem einzigen
Spießrutenlauf. Bis er in der Mutter eines Freundes einen rettenden Engel
findet. Das Außenseiter-Drama kommt (fast) ohne Kitsch und falsche Töne aus.
Statt Sentimentalitäten beherrschen Wahrhaftigkeit und feiner britischer Humor
das exzellent gespielte, sehr bewegende Aufklärungsstück. Nicht nur ein Feel-
Good-, sondern ein Feel-Better-Movie! Für Arthaus-Kinos ist dieser smarte
Crowdpleaser wie ein Sechser im Lotto!

Mo 1.6. - Mi 3.6. 19.30 Uhr Kleiner Saal
The History of Sound
USA, GB, SWE 2025 Regie: Oliver Hermanus
128 Minuten
Bei dieser poetischen Lovestory um zwei junge Musikliebhaber weht nicht selten eine Prise „Brokeback Mountain“ durch die idyllischen Naturkulissen. Lionel und David lieben Folk. Gemeinsam begeben sie sich auf eine Reise durch die US-Provinz, um dem Volk aufs Lied zu schauen und deren Songs zu dokumentieren. Nach einem Streit verlieren sich die beiden aus den Augen. Jahre später begibt sich Lionel auf Spurensuche nach seinem Freund und stößt auf überraschende Erkenntnisse. Einfallsreich erzählt, originell bebildert sowie großartig gespielt: Arthaus-Kino mit philosophischem Mehrwert!
Woche vom 4. Juni 2026 bis 10. Juni 2026

Do 4.6. - So 7.6. 18.00 Uhr Großer Saal
Mo 8.6. - Mi 10.6. 20.30 Uhr Großer Saal
Ab durch die Mitte - Mit Vollgas durch Paris
Frankreich 2026 Regie: Gregoire Vigneron
90 Minuten
Als der junge Bauunternehmer Stan von seinem Chef um die versprochen Beförderung geprellt wird, rastet er aus und klaut eine Million Euro aus dem Firmentresor. Dann erfährt er jedoch, dass er die Beförderung nun doch erhalten soll und plant, das entwendete Geld schnell und unauffällig wieder zurückzubringen. Um Zugriff zum Tresor zu erlangen, heuert er Hippolyte (Christian Clavier), den Mann vom Schlüsseldienst, an. Dieser stellt sich jedoch als unerträgliche Nervensäge heraus.

Do 4.6. - So 7.6. 19.30 Uhr Kleiner Saal
Sommer auf Asphalt
D 2026 Regie: Simon Ostermann
93 Minuten
Ambition steht Les (Mala Emde) nicht unbedingt auf der Stirn geschrieben. Tagsüber verdient sie ihr Geld als Fahrradkurierin, Nachts gibt sie sich zusammen mit ihren Freunden dem Feierrausch hin. Les lebt nur im Moment, Pläne für die Zukunft zu schmieden ist für sie ein unbekanntes Konzept. Das ändert sich jedoch, als nicht nur auf einmal ihr Vater Bert (Christoph Maria Herbst) nach langer Funkstille vor der Tür steht, sondern Les auch noch ungeplant schwanger wird. Sie muss nun ungewohnterweise eine schwere Entscheidung treffen. Und was ist eigentlich wirklich mit ihrem Vater los?

Do 4.6. - So 7.6. 20.15 Uhr Großer Saal
Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke
D 2025 Regie: Simon Verhoeven
137 Minuten Wunschfilm
Joachim (Bruno Alexander) wird überraschend an der renommierten Schauspielschule in München aufgenommen und zieht in die herrschaftliche Villa seiner Großeltern ein. Dort erlebt er einen Alltag voller kurioser Rituale, geprägt von der charmanten Exzentrik und den alkoholgetränkten Gewohnheiten seiner Großmutter (Senta Berger) und seines Großvaters (Michael Wittenborn). Gleichzeitig taucht Joachim in die intensive und oft skurrile Welt des Theaters ein, wo Leidenschaft, Konkurrenz und Selbstdarstellung den Ton angeben. Zwischen den Bühnenproben und den Eigenheiten des Familienlebens gerät Joachim in einen Strudel aus Selbstzweifeln, skurrilen Begegnungen und inspirierenden Momenten.

Mo 8.6. - Mi 10.6. 17.30 Uhr Großer Saal
In die Sonne schauen
D 2024 Regie: Mascha Schilinski
149 Minuten
Ein abgeschiedener Vierseitenhof im Norden von Sachsen-Anhalt. Hier wuchsen vier Frauen aus unterschiedlichen Epochen auf, deren Leben auf unheimliche Weise miteinander verwoben sind: Alma (1910er-Jahre), Erika (1940er-Jahre), Angelika (1980er-Jahre) und Nelly (2020er-Jahre). Jede von ihnen erlebt ihre Kindheit oder Jugend auf diesem Hof. Während sie durch ihre jeweilige Gegenwart streifen, offenbaren sich ihnen Spuren der Vergangenheit – unausgesprochene Ängste, verdrängte Traumata, verschüttete Geheimnisse. Als sich ein tragisches Ereignis auf dem Hof wiederholt, geraten die Grenzen zwischen Vergangenheit und Gegenwart ins Wanken. Eine meisterhafte und mitreißende Meditation über den (weiblichen) Schmerz, der sich im Laufe von 100 Jahren in einem Vierseitenhof in der Altmark ansammelt. Ein so grandios wie radikal inszenierter Film, der gleichermaßen verstört wie fasziniert.
Kandidat für den deutschen Filmpreis.

Mo 8.6. - Mi 10.6. 17.00 Uhr Kleiner Saal
The New West
USA 2025 Regie: Kate Beecroft
97 Minuten
Auf der Grenze zwischen Spielfilm und Dokumentation hat Kate Beecroft ihren ersten Film angelegt, ein Familiendrama, das im amerikanischen Mittelwesten spielt. Pferde sind der Lebensinhalt der Menschen, so auch der alleinerziehenden Tabatha, die zudem eigene und fremde Kinder versorgt, dabei jedoch an die Grenzen ihrer Möglichkeiten gerät.

Mo 8.6. - Mi 10.6. 19.30 Uhr Kleiner Saal
Amrum
D 2024 Regie: Fatih Akin
93 Minuten Wunschfilm
Amrum, 1945: Ein zehnjähriger Junge hilft seiner Mutter in den letzten Kriegstagen auf einer Insel, indem er nachts Fische fängt oder auf dem Feld arbeitet. Mit dem langersehnten Frieden kommen aber neue Konflikte auf den Heranwachsenden zu. Er muss seine eigenen Wege im Leben finden.
Woche vom 11. Juni 2026 bis 17. Juni 2026

Fr 12.6. - So 14.6. 16.00 Uhr Großer Saal
Meine Freundin Conni 2 - Abenteuer mit Kranich Klaus
D 2026 Regie: Dirk Hampel
78 Minuten Kinderkino ohne Altersbeschränkung
Im Haus der Klawitters herrscht Aufbruchsstimmung. Die Eltern fahren mit ihrem Bruder zu Onkel Albert. Conni wäre nur zu gerne mitgefahren, aber dann würde sie Semires Geburtstagsparty verpassen. Natürlich bleiben Conni und Kater Mau nicht allein zu Hause, denn Opa Willi ist gekommen und Anna und Simon dürfen sogar bei ihr übernachten. Doch dann landet ein verletzter Kranich bei ihnen und braucht ihre Hilfe. Denn nicht nur die Verletzung macht Kranich Klaus zu schaffen, auch der spießige Nachbar Herr Oswald, der seinen astrein gepflegten Rosengarten in Gefahr sieht, ist hinter Klaus her.

Do 11.6. - Mi 17.6. 18.00 Uhr Großer Saal
Vivaldi und ich
Frankreich, Italien 2025 Regie: Damiano Michieletto
111 Minuten Tipp
Das Drama ist nicht nur klug ausgedacht und mit teils wunderschönen Bildern aus dem alten Venedig in Szene gesetzt, sondern es erzählt auch eine Geschichte, die Ihren Reiz immer stärker durch das Zusammenwirken von Handlung und Musik entfaltet. Es geht um ein junges Mädchen im Venedig des 17. Jahrhunderts: Cecilia wurde als Violinistin im Waisenhaus ausgebildet und findet mit Antonio Vivaldi als Lehrmeister zu ihrer wahren Bestimmung. - Ein kluges, sinnliches Drama mit viel Musik und einer faszinierenden Hauptfigur, nur scheinbar eine zerbrechliche, zarte Elfe, die sich schließlich sogar gegen ihren eigenen Lehrmeister auflehnt.

Do 11.6. - So 14.6. 19.30 Uhr Kleiner Saal
Kommunist
D 2026 Regie: Lutz Pehnert
90 Minuten
Nicht nur als letzter Generalsekretär der SED ging Egon Krenz in die Geschichte ein, auch den umstrittenen Begriff Wende prägte der inzwischen 89jährige, vor allem aber war er mitverantwortlich für die Mauertoten, saß deswegen auch Jahre im Gefängnis. In „Kommunist“ versucht sich Lutz Pehnert an einer differenzierten Annäherung, die bisweilen erstaunlich, vielleicht auch befremdlich, wohlwollend ausfällt. Gleichzeitig richtet die Dokumentation den Blick auf den Zerfall der DDR und die Biografien jener Menschen, die innerhalb des Systems sozialisiert wurden.

Do 11.6. - So 14.6. 20.30 Uhr Großer Saal
Mother Mary
USA, D 2025 Regie: David Lowery
110 Minuten Do in OmdtU
Dem unter dem Künstlerinnennamen Mother Mary bekannten Pop-Megastar (Anne Hathaway) geht durch die Zeit im permanenten Rampenlicht langsam die Kraft aus. Mary will endlich mal raus aus dem Hamsterrad und taucht deshalb bei einer einstigen Freundin, der Modedesignerin Sam Anselm (Michaela Coel), in London unter. Doch das Wiedersehen der beiden steht unter keinem besonders guten Stern. Denn es gibt durchaus Gründe, warum die Freundinnenschaft der beiden einst zerbrochen ist. Doch Mary wünscht sich von Sam ein Kleid für das große Abschlusskonzert ihrer Musikerinnenkarriere. Also beginnen die beiden mit der Arbeit – am Outfit, sich selbst und ihrer Beziehung zueinander. - Eine der Hauptinspirationen für Regisseur und Drehbuchautor David Lowery war wiederum Taylor Swifts Tournee zu „Reputation“, sicher nicht ganz zufällig ein Album, das sich als Rückeroberung und Umdeutung des eigenen Bildes lesen lässt.
Do in OmdtU.

Mo 15.6. - Mi 17.6. 20.30 Uhr Großer Saal
Extrawurst
D 2025 Regie: Marcus H. Rosenmüller
105 Minuten Wunschfilm
Eigentlich meint Melanie es beim Treffen des örtlichen Tennis-Clubs nur gut, als sie vorschlägt, aus Rücksicht auf das einzige türkische Mitglied einen zweiten Grill anzuschaffen, damit er seinem Glauben gemäß eben Würstchen essen kann, die nicht aus Schwein sind und nicht neben Schweinewürstchen liegen mussten. Das ist die Ausgangslage von „Extrawurst“, der Verfilmung des erfolgreichen Theaterstücks. Ein vergnüglicher Film der stakkatoartig kommenden Pointen, immer zielgenau, durchaus auch frech und derart, dass von den Pedanten über die Woken und Toleranten bis zu den Integrierten wirklich alle ihr Fett abbekommen. Ein Film mit spritzigen Dialogen und vielen prominenten Darstellern: Hape Kerkeling, Christoph Maria Herbst u.a.

Mo 15.6. - Mi 17.6. 19.30 Uhr Kleiner Saal
Ich verstehe Ihren Unmut
D 2026 Regie: Kilian Armando Friedrich
93 Minuten
Schwer zu ertragen wirkt Kilian Armando Friedrichs Debütfilm, der in der Panorama-Sektion der diesjährigen Berlinale gezeigt wurde, und genau deswegen kann man das Drama nur empfehlen. Denn Friedrich wirft einen ungeschönten, harschen, aber immer humanistischen Blick auf das Leben im Niedriglohnsektor, also die Basis der Gesellschaft, an der immer mehr gespart wird, zum Schaden aller, aber besonders der Menschen, die in diesem Bereich arbeiten.
Woche vom 18. Juni 2026 bis 24. Juni 2026

Do 18.6. - So 21.6. 18.00 Uhr Großer Saal
Mo 22.6. - Mi 24.6. 20.30 Uhr Großer Saal
LOL 2.0
Frankreich 2026 Regie: Lisa Azuelos
105 Minuten
Es liegt im Trend, Hits von einst eine verspätete Fortsetzung folgen zu lassen. So ist das nun auch bei „LOL 2.0“, der den 2008 erschienenen „LOL“ fortsetzt. Das Interessante an diesem neuen Film ist, dass zwar (auch) Sophie Marceau wieder im Fokus steht, diesmal aber die jüngste Tochter in den Fokus der Geschichte rückt. Entwickelt wurde die Geschichte von Regisseurin Lisa Azuelos, aber auch von Thaïs Alessandrin, die beim ersten Teil noch keine zehn Jahre alt war. Im neuen Film ist ihre Figur 25 Jahre alt.

Do 18.6. - So 21.6. 19.30 Uhr Kleiner Saal
Solo Mio
USA 2026 Regie: Dan Kinnane /Charles Francis Kinnane
97 Minuten
Kevin James ist ein versierter Komiker, selbst in Actionfilmen hat er eine gute Figur gemacht, aber ernsthafte Rollen sind nichts, das man unbedingt mit ihm in Verbindung bringt. Auch nicht eine Romcom. Wobei: „Solo Mio“ ist mehr als nur eine Romcom. Dies ist auch eine Geschichte über Verlust, über die Angst allein zu sein und über zweite Chancen, die sich immer bieten können, am meisten sogar dann, wenn man gar nicht danach sucht.

Do 18.6. - So 21.6. 20.30 Uhr Großer Saal
Mo 22.6. - Mi 24.6. 18.00 Uhr Großer Saal
Guru
Frankreich 2025 Regie: Yann Gozlan
126 Minuten
Der Lebensweg von Matt Vasseur steht ganz im Zeichen des Erfolgs! Der einstige Schulabbrecher steht heute als Coach auf der Bühne und propagiert vor tausenden von Menschen Selbstliebe und Selbstvertrauen. Riesigen Menschenmengen hängen an seinen Lippen, feiern ihn wie einen Erlöser und wollen seinem Vorbild folgen – auf der Suche nach Liebe, Erfolg und Glück. Doch als sich Matt vor einer Regierungskommission unbequemem Fragen zu seinem Geschäfts-Model stellen muss und einer seiner Anhänger ihm gefährlich nahekommt, drohen Matts sorgfältig aufgebautes Business-Imperium und sein gesamtes Leben zu zerbrechen.

Mo 22.6. - Mi 24.6. 19.30 Uhr Kleiner Saal
Future Council – Komm an Bord
Australien, Niederlande 2024 Regie: Damon Gameau
82 Minuten
Damon Gameau unternimmt mit acht Schulkinder eine Klassenfahrt durch Europa auf der Suche nach Lösungen für die Klimakrise. Ihr Ziel: Die Zentralen der mächtigsten Konzerne der Welt - von globalen Energiekonzernen bis hin zu Lebensmittelgiganten. In diesem "Rat der Zukunft" nehmen die jungen Menschen kein Blatt vor den Mund und konfrontieren CEOs und Spitzenmanager direkt mit der Frage, wie sie die Welt hinterlassen wollen. Ein inspirierender, humorvoller und tief berührender Dokumentarfilm, der zeigt, was passiert, wenn die nächste Generation nicht mehr nur vor der Tür protestiert, sondern direkt im Konferenzraum Platz nimmt. Ein kraftvolles Plädoyer für Generationengerechtigkeit und ein Roadmovie, das Mut macht, die Welt mit neuen Augen zu sehen.
Woche vom 25. Juni 2026 bis 1. Juli 2026

Do 25.6. - So 28.6. 18.00 Uhr Großer Saal
Michael
USA 2026 Regie: Antoine Fuqua
128 Minuten Do in OmdtU
Der junge Michael Jackson wird als achtes von zehn Kindern unter der strengen
Führung seines Vaters Joe früh für eine Musikkarriere gedrillt wird. Mit der
Familienband Jackson Five feiert er erste Erfolge, im Alter von 13 Jahren
startet er bereits die Solokarriere. Auch im Erwachsenenalter ist sein Leben von
der Musik dominiert. Ende der 1970er-Jahre lernt er bei Filmarbeiten Diana Ross
und den Produzenten Quincy Jones kennen, was seine musikalische Ausrichtung
grundlegend verändert. Das von Jones produzierte Album "Off the Wall" (1979)
wird ein großer Erfolg, der 1982 durch die bahnbrechende und meistverkaufte
Platte "Thriller" noch übertroffen wird. Parallel zu diesem Aufstieg kommt es
zum Bruch mit seinem Vater Joe.
Do in OmdtU.

Do 25.6. - So 28.6. 20.45 Uhr Großer Saal
Mo 29.6. - Mi 1.7. 20.00 Uhr Großer Saal
Good Boy - Wir wollen nur dein Bestes
GB, Polen 2025 Regie: Jan Komsa
111 Minuten Do in OmdtU
Das Leben des 19 Jahre alten Tommy ist eine einzige Eskalation. Nicht nur hat er sich der Kriminalität hingegeben, er zieht auch noch ein enormes Maß an Vergnügen daraus, seine Kumpels zu immer exzessiverer Gewalt anzustacheln und sich dann wiederum selbst auf Social Media dafür zu feiern. Doch eines Nachts wird Tommy der Gewaltspirale entrissen und entführt. Als er wieder das Bewusstsein erlangt, findet er sich in Ketten in einem Keller einer Familie wieder. Diese Familie hat sich in den Kopf gesetzt, Tommy zu „retten“ und einen „braven Jungen“ aus ihm zu machen. Also nimmt die psychische Tortur ihren Lauf und Tommy sieht sich schon bald mit widersprüchlichen Gefühlen konfrontiert... Do in OmdtU.

Do 25.6. - So 28.6. 19.30 Uhr Kleiner Saal
Das Sommerbuch
USA, GB, Finnland 2025 Regie: Charlie McDowell
95 Minuten
Die neunjährige Sophia hat noch ihr ganzes Leben vor sich. Ihre Oma (Glenn Close) hingegen nähert sich ihrem Lebensende. Die beiden verbringen mit Sophias Vater den Sommer auf einer kleinen unberührten Insel im Finnischen Meerbusen. Sie erkunden das Eiland, sprechen über das Leben, die Natur, nur nicht über ihre Gefühle zum Tod von Sophias Mutter und ihre Liebe zueinander. Die gemeinsamen Tage spiegeln ein enges Miteinander wider und zeigen Momente voller Nähe, Beobachtungen der Natur und alltäglicher Gespräche, die das Leben auf der Insel prägen. Und am Ende des Sommers sind sie sich näher als je zuvor.

Mo 29.6. - Mi 1.7. 17.45 Uhr Großer Saal
Das Flüstern der Wälder
Frankreich 2025 Regie: Vincent Munier
93 Minuten Tipp
Nach der mit einem César ausgezeichneten Natur-Doku „Der Schneeleopard“ gelingt es dem französischen Wildtierfotograf Vincent Munier, nicht nur die visuelle Pracht, sondern auch die poetischen Klänge des Waldes einzufangen. Sein Film ist eine Ode an Flora und Fauna der Vogesen, ein Brückenschlag zwischen Vater, Sohn und Enkel, zwischen Mensch und Natur, zwischen Fotografie und Film, zwischen Tag und Nacht.

Mo 29.6. - Mi 1.7. 19.30 Uhr Kleiner Saal
Hallo Betty
Schweiz 2025 Regie: Pierre Monnard
110 Minuten
In der Schweiz gilt Betty Bossi seit Ende der 50er Jahre bis heute als „Köchin und Hausfrau der Nation“. Dabei existiert Betty gar nicht wirklich, sie war die geniale Idee einer Werbetexterin, die auf diesem Weg den Speiseöl-Umsatz eines Kunden erhöhen wollte. Weil immer mehr Menschen ihre Betty lieben, muss die zurückhaltende Werbetexterin die erdachte Fake-Figur real verkörpern. Das neue Leben als ruhmreiche Koch-Ikone im Rampenlicht hat freilich so seine Schattenseiten. Humorvoll gewürzt und mit nostalgischem Retro-Charme serviert, zeichnet diese wahre Emanzipationsgeschichte ein bewegendes Sittengemälde jener Zeit. Kino und Kochen sind seit jeher ein gutes Rezept für Unterhaltung der bekömmlichen Art.