Juli 2026

Woche vom 25. Juni 2026 bis 1. Juli 2026


bild
Do 25.6. - So 28.6. 20.45 Uhr Großer Saal
Mo 29.6. - Mi 1.7. 20.00 Uhr Großer Saal
Good Boy - Wir wollen nur dein Bestes
GB, Polen 2025 Regie: Jan Komsa
111 Minuten Do in OmdtU
Das Leben des 19 Jahre alten Tommy ist eine einzige Eskalation. Nicht nur hat er sich der Kriminalität hingegeben, er zieht auch noch ein enormes Maß an Vergnügen daraus, seine Kumpels zu immer exzessiverer Gewalt anzustacheln und sich dann wiederum selbst auf Social Media dafür zu feiern. Doch eines Nachts wird Tommy der Gewaltspirale entrissen und entführt. Als er wieder das Bewusstsein erlangt, findet er sich in Ketten in einem Keller einer Familie wieder. Diese Familie hat sich in den Kopf gesetzt, Tommy zu „retten“ und einen „braven Jungen“ aus ihm zu machen. Also nimmt die psychische Tortur ihren Lauf und Tommy sieht sich schon bald mit widersprüchlichen Gefühlen konfrontiert... Do in OmdtU.

bild
Mo 29.6. - Mi 1.7. 17.45 Uhr Großer Saal
Das Flüstern der Wälder
Frankreich 2025 Regie: Vincent Munier
93 Minuten Tipp
Nach der mit einem César ausgezeichneten Natur-Doku „Der Schneeleopard“ gelingt es dem französischen Wildtierfotograf Vincent Munier, nicht nur die visuelle Pracht, sondern auch die poetischen Klänge des Waldes einzufangen. Sein Film ist eine Ode an Flora und Fauna der Vogesen, ein Brückenschlag zwischen Vater, Sohn und Enkel, zwischen Mensch und Natur, zwischen Fotografie und Film, zwischen Tag und Nacht.

bild
Mo 29.6. - Mi 1.7. 19.30 Uhr Kleiner Saal
Hallo Betty
Schweiz 2025 Regie: Pierre Monnard
110 Minuten
In der Schweiz gilt Betty Bossi seit Ende der 50er Jahre bis heute als „Köchin und Hausfrau der Nation“. Dabei existiert Betty gar nicht wirklich, sie war die geniale Idee einer Werbetexterin, die auf diesem Weg den Speiseöl-Umsatz eines Kunden erhöhen wollte. Weil immer mehr Menschen ihre Betty lieben, muss die zurückhaltende Werbetexterin die erdachte Fake-Figur real verkörpern. Das neue Leben als ruhmreiche Koch-Ikone im Rampenlicht hat freilich so seine Schattenseiten. Humorvoll gewürzt und mit nostalgischem Retro-Charme serviert, zeichnet diese wahre Emanzipationsgeschichte ein bewegendes Sittengemälde jener Zeit. Kino und Kochen sind seit jeher ein gutes Rezept für Unterhaltung der bekömmlichen Art.

Woche vom 2. Juli 2026 bis 8. Juli 2026


bild
Fr 3.7. - So 5.7. 15.45 Uhr Großer Saal
Der Super Mario Galaxy Film
USA 2026 Regie: Aaron Horvath
99 Minuten Kinderkino ab 6 Jahren
Mario und Luigi bekommen es dieses Mal mit Bowser Jr. zu tun, der seinen Vater befreien und zu alter Macht führen will. Um das zu verhindern, muss das Klempner-Duo eine intergalaktische Reise antreten, bei der ihnen auch die Prinzessinnen Peach und Rosalina zur Seite stehen. - Fortsetzung des "Super Mario Bros. Films" von 2023.

bild
Do 2.7. - So 5.7. 18.00 Uhr Großer Saal
Mo 6.7. - Mi 8.7. 20.30 Uhr Großer Saal
Die Camino-Therapie – Finde deinen Weg
Frankreich, Belgien 2026 Regie: Yann Samuell
113 Minuten Tipp
Die französische Produktion ist im besten Sinne, mal wieder, ein Wanderfilm. Es geht nicht nur um das Bezwingen des Wegs, sondern natürlich auch um die Selbstfindung. Wie man im Kino immer wieder lernt: Wenn man Schicksalsschläge erlebt oder im Leben nicht weiterweiß, hilft eine Wanderung. - Fred ist eine Lehrerin, die suspendiert wird, sich dann aber entscheidet, sich bei einem Verein zu engagieren, der straffällige Jugendliche auf den rechten Weg zurückbringen will. Sie haben dann die Wahl: Gefängnis oder drei Monate Übergangswanderung. Soll heißen: 2.000 Kilometer Jakobsweg oder Knast. Auch Adam entscheidet sich für die Wanderung. Der junge Mann ist ein Problemfall, schnell aufbrausend, auch gewalttätig, was es Fred nicht leicht macht. Aber der Weg ist das Ziel und nach und nach beginnt sich eine Veränderung einzustellen.

bild
Do 2.7. - So 5.7. 19.30 Uhr Kleiner Saal
Ticket ins Leben
Frankreich 2025 Regie: Jean-Pierre Améris
91 Minuten
Eine RomCom, die sich zunächst als Dramödie präsentiert: Die Geschichte vom berühmten Sänger, der nicht mehr auftreten darf und deshalb seinen Freitod plant, und von seiner Zufallsbekanntschaft: eine nervige Frau, die sich in sein Leben drängt. Jean-Pierre Améris‘ Film kommt als leichte Unterhaltung daher, erzählt aber durchaus elegant von den Tücken der Kommunikation und von der Chance zum Neuanfang.

bild
Do 2.7. - So 5.7. 20.30 Uhr Großer Saal
Mo 6.7. - Di 7.7. 18.00 Uhr Großer Saal
Der Teufel trägt Prada 2
USA 2026 Regie: David Frankel
113 Minuten
Rund 20 Jahre ist es her, dass Andrea (Anne Hathaway) und Emily (Emily Blunt)
als Assistentinnen der Modemagazin-Chefin Miranda Priestley (Meryl Streep) unter
deren teuflischen Art litten. Inzwischen haben die beiden Frauen eigene
Karrieren eingeschlagen, Emily sogar sehr erfolgreich als Managerin einer Luxus-
Marke, für deren Werbe-Kampagnen unzählige Dollar ausgegeben werden. Solche
Dollar könnte auch Miranda Priestley gut gebrauchen, denn im Internet-Zeitalter
verkauft sich ihre Zeitschrift Runway immer schlechter. Wie das Schicksal es
will, kreuzen sich die Wege von Miranda, Andy und Emily nach all der Zeit wieder
– und auch Art Director Nigel (Stanley Tucci) darf nicht fehlen, wenn es im New
Yorker Modezirkus wieder rundgeht.

bild
Mo 6.7. - Mi 8.7. 19.30 Uhr Kleiner Saal
Rose
D / Österreich 2026 Regie: Markus Schleinzer
94 Minuten Silberner Bär 2026
Unter einem breiten Hut versteckt Rose (Sandra Hüller) ihr Gesicht, die kurzen Haare, die Narbe auf der Wange, die es, zusammen mit der tiefen Stimme nicht schwer macht, sie für einen Mann zu halten. Allein der fehlende Bartwuchs unterscheidet sie von den Männern in der abgelegenen Gegend deutscher Lande, in der Rose eine Erbschaft antritt. Der Hof, den Rose nun betreibt, verfällt zwar seit Jahren, doch nach und nach bringt sie den Hof auf Vordermann, bestellt das Feld, hütet Tiere.- Der österreichische Regisseur Markus Schleinzer erzählt eine Geschichte, basierend auf Erzählungen aus dem 17. Jahrhundert, in denen sich der Wunsch nach Selbstbestimmung und Freiheit zeigt. Eines der Highlights der diesjährigen Berlinale mit einer wie immer herausragenden Sandra Hüller in der Hauptrolle – dafür den Silbernen Bären.

bild
Mi 8.7. 17.30 Uhr Großer Saal
Etwas ganz Besonderes
D 2026 Regie: Eva Trobisch
116 Minuten Premiere mit Gästen
Mit der Frage nach ihrer Persönlichkeit wird die siebzehnjährige Lea in einer Gesangs-Castingshow konfrontiert, bleibt jedoch ohne klare Antwort. Die Unsicherheit spiegelt sich auch in ihrem Alltag wider, denn die familieneigene Pension in einer thüringischen Kleinstadt Greiz steht kurz vor dem finanziellen Scheitern. Gleichzeitig belastet die Trennung ihrer Eltern Matze (Max Riemelt) und Rieke (Gina Henkel) ihre Suche nach Orientierung. - Kaum ein Gespräch zwischen den Mitgliedern der Thüringer (Patchwork-)Familie, bei der die Großeltern eine kurz vor dem Bankrott stehende Bergpension betreiben, kommt ohne Breitseite aus. Zwischen den Generationen, Geschwistern, Geschlechtern – überall gibt es Zoff. Das ist zugleich schmerzhaft und schwarzhumorig. Regisseurin Eva Trobisch entwirft ein gleichermaßen komplexes wie ergebnisoffenes Konstrukt aus familiären Dynamiken, die konsequent überraschen, schockieren, belustigen, berühren.
Premiere mit Gästen: Regisseurin Eva Trobisch, Hauptdarstellerin Frida Hornemann und Produzentin Trini Götze.

Woche vom 9. Juli 2026 bis 15. Juli 2026


bild
Do 9.7. - So 12.7. 18.00 Uhr Großer Saal
Mo 13.7. - Mi 15.7. 20.45 Uhr Großer Saal
Virginia Woolf's Night & Day
GB 2026 Regie: Tina Gharavi
95 Minuten
Verfilmung des gleichnamigen Romans von Virgina Woolf, in dem eine Astronomin namens Katherine (Haley Bennett) mit einem Mann verlobt ist, den sie nicht liebt. Zudem will sie sich nicht mit der Rolle als Frau Anfang des 20. Jahrhunderts abfinden. Als sie den Rechtsanwalt Ralph (Elyas M'Barek) kennenlernt, ist Katherine jedoch hin und weg – und muss sich mehr und mehr mit widersprüchlichen Emotionen auseinandersetzen.
Darsteller: Haley Bennett, Elyas M'Barek, Timothy Spall

bild
Do 9.7. - So 12.7. 19.30 Uhr Kleiner Saal
Etwas ganz Besonderes
D 2026 Regie: Eva Trobisch
116 Minuten
Mit der Frage nach ihrer Persönlichkeit wird die siebzehnjährige Lea in einer Gesangs-Castingshow konfrontiert, bleibt jedoch ohne klare Antwort. Die Unsicherheit spiegelt sich auch in ihrem Alltag wider, denn die familieneigene Pension in einer thüringischen Kleinstadt Greiz steht kurz vor dem finanziellen Scheitern. Gleichzeitig belastet die Trennung ihrer Eltern Matze (Max Riemelt) und Rieke (Gina Henkel) ihre Suche nach Orientierung. - Kaum ein Gespräch zwischen den Mitgliedern der Thüringer (Patchwork-)Familie, bei der die Großeltern eine kurz vor dem Bankrott stehende Bergpension betreiben, kommt ohne Breitseite aus. Zwischen den Generationen, Geschwistern, Geschlechtern – überall gibt es Zoff. Das ist zugleich schmerzhaft und schwarzhumorig. Regisseurin Eva Trobisch entwirft ein gleichermaßen komplexes wie ergebnisoffenes Konstrukt aus familiären Dynamiken, die konsequent überraschen, schockieren, belustigen, berühren.

bild
Do 9.7. - So 12.7. 20.15 Uhr Großer Saal
Mo 13.7. - Mi 15.7. 17.45 Uhr Großer Saal
Disclosure Day – Der Tag der Wahrheit
USA 2026 Regie: Steven Spielberg
145 Minuten Do in OmdtU
Vier Jahre nach der autobiografisch gefärbten Leinwandarbeit „Die Fabelmans“ kehrt Steven Spielberg mit einem Science-Fiction-Verschwörungsthriller in die Kinos zurück. „Disclosure Day“ weckt Erinnerungen an seine frühen Alien-Werke und bietet kurzweilige Unterhaltung mit starken Darstellern. Bisweilen überwältigend inszeniert, tief in den Gefühlswelten seiner Figuren verwurzelt und von einem unerschütterlichen Glauben an die Menschlichkeit getragen. Bewegendes, spektakuläres und ausdrücklich persönliches Kino.
Do in OmdtU.

bild
Mo 13.7. - Mi 15.7. 19.30 Uhr Kleiner Saal
The Love That Remains
DK, Fr, IS, SE 2025 Regie: Hlynur Pálmason
109 Minuten Der besondere Film
Ein Film, in dem praktisch nichts passiert. Als ob man Heimvideos einer Familie zusehen würde. - Anna ist Künstlerin, aber so etwas wie den großen Durchbruch hat sie nie erlebt – den kleinen auch nicht. Von ihrem Mann Maggi lebt sie getrennt, er versucht aber dennoch, die Kindererziehung irgendwie zu deichseln. Sie selbst sieht es lockerer, während die Zwillinge beim Bogenschießen aber nicht immer richtig Acht geben. Und dann ist da noch ein Hahn, dem ein übles Schicksal blüht… - Balance aus trocken-skurrilem Humor und kunstvoll-entrückter Nachdenklichkeit.

Woche vom 16. Juli 2026 bis 22. Juli 2026


bild
Do 16.7. - So 19.7. 18.00 Uhr Großer Saal
Mo 20.7. - Mi 22.7. 17.00 Uhr Großer Saal
Glennkill: Ein Schafskrimi
USA , GB 2026 Regie: Kyle Balda
110 Minuten
Der Schäfer George Hardy (Hugh Jackman) ist ein riesiger Krimi-Fan. Nichts liebt er mehr, als seinen Schafen Murder-Mystery-Geschichten vorzulesen. In seinen kühnsten Träumen ahnt er nicht, dass ihn die Tiere nicht nur verstehen, sondern anschließend an die Vorlesestunde intensiv diskutieren und rätseln. Als George mit einer Schaufel im Rücken tot auf der Wiese gefunden wird, ist für seine Schafe so klar, dass ein Mord passiert ist. Die wolligen Vierbeiner wollen all ihre Krimi-Erfahrung nutzen, um den Mörder von George zu finden. Angeführt von der schlauen Schafdame Miss Maple müssen sie feststellen, dass die Welt der Menschen in der Realität deutlich komplizierter als in den Büchern ist. Zudem verfügen die zahlreichen Bewohner des Dorfes über einige dunkle Geheimnisse.

bild
Do 16.7. - So 19.7. 19.30 Uhr Kleiner Saal
Der verlorene Mann
D 2026 Regie: Welf Reinhart
106 Minuten
Die Künstlerin Hanne (Dagmar Manzel) und der pensionierte Pfarrer Bernd (August Zirner) führen eine zwar glückliche, nach Jahren jedoch bereits etwas festgefahrene Ehe. Wie aus dem Nichts steht auf ein Mal Hannes früherer Ehemann Kurt (Harald Krassnitzer) vor ihrer Tür. Durch seine Demenzerkrankung kann sich dieser nicht mehr erinnern, dass er und Hanne bereits seit 20 Jahren geschieden sind. Als das Paar ihn vorübergehend bei sich aufnimmt, kehrt zwar zunächst eine verloren geglaubte Leichtigkeit in ihre Ehe zurück, doch je mehr Zeit vergeht, desto stärker gerät ihr gemeinsames Leben aus den Fugen.

bild
Do 16.7. - So 19.7. 20.30 Uhr Großer Saal
Michael
USA 2026 Regie: Antoine Fuqua
128 Minuten Do in OmdtU
Der junge Michael Jackson wird als achtes von zehn Kindern unter der strengen
Führung seines Vaters Joe früh für eine Musikkarriere gedrillt wird. Mit der
Familienband Jackson Five feiert er erste Erfolge, im Alter von 13 Jahren
startet er bereits die Solokarriere. Auch im Erwachsenenalter ist sein Leben von
der Musik dominiert. Ende der 1970er-Jahre lernt er bei Filmarbeiten Diana Ross
und den Produzenten Quincy Jones kennen, was seine musikalische Ausrichtung
grundlegend verändert. Das von Jones produzierte Album "Off the Wall" (1979)
wird ein großer Erfolg, der 1982 durch die bahnbrechende und meistverkaufte
Platte "Thriller" noch übertroffen wird. Parallel zu diesem Aufstieg kommt es
zum Bruch mit seinem Vater Joe.
Do in OmdtU

bild
Mo 20.7. - Mi 22.7. 17.00 Uhr Kleiner Saal
Ostpreußen – Entschwundene Welt
D 2025 Regie: Hermann Pölking
100 Minuten Der besondere Film
Warum kommt in diesen Zeiten ein Film über Ostpreußen in die Kinos? Die Dokumentation bietet kein Futter für Revanchisten. Und ihr Urheber ist ideologisch unverdächtig. Sein Film hat nichts romantisch Verklärendes an sich. Also eher kein schönes, als „kein schöner Land“. Die ersten Bilder des ansonsten chronologisch erzählten Films stammen aus dem letzten Kapitel der Geschichte: dem Ostpreußen im Jahr 1944 mit der Flucht vor der anrückenden Roten Armee. Danach zeigt er dann Aufnahmen von der Landung eines Luftschiffs in Königsberg. Und am Ende stehen schöne und friedliche Bilder von einem herrlichen Sommertag im Jahr 1944. Bald danach gab es Ostpreußen nicht mehr.

bild
Mo 20.7. - Mi 22.7. 19.30 Uhr Großer Saal
Der Astronaut - Project Hail Mary
USA 2026 Regie: Phil Lord
157 Minuten
Weit entfernt von der Erde und ohne jede Erinnerung erwacht ein Mann an Bord eines Raumschiffs. Nach und nach kehren Bruchstücke seines Gedächtnisses zurück, und ihm wird klar, dass er eine entscheidende Rolle in einem Wettlauf gegen die Zeit spielt: Eine rätselhafte Substanz bedroht die Sonne und damit das Überleben der Menschheit. Mit seinen naturwissenschaftlichen Kenntnissen versucht er, zusammen mit einem außerirdischen Wesen, die Katastrophe zu verhindern. Ein Science-Fiction-Film über die drohende Apokalypse. So steht die Mensch-Alien-Freundschaft im Zentrum, die originell mit spielerischen Mitteln inszeniert ist.
Darsteller: Ryan Gosling, Sandra Hüller

bild
Mo 20.7. - Mi 22.7. 20.15 Uhr Kleiner Saal
Verflucht Normal
GB 2025 Regie: Kirk Jones
121 Minuten Tipp
Erzählt wird die wahre Geschichte des jungen Schotten John Davidson, der am
Tourette-Syndrom leidet. In den frühen 1980er-Jahren wird das auffällige
Verhalten nicht als Krankheit erkannt. Für John wird das Leben zu einem einzigen
Spießrutenlauf. Bis er in der Mutter eines Freundes einen rettenden Engel
findet. Das Außenseiter-Drama kommt (fast) ohne Kitsch und falsche Töne aus.
Statt Sentimentalitäten beherrschen Wahrhaftigkeit und feiner britischer Humor
das exzellent gespielte, sehr bewegende Aufklärungsstück. Nicht nur ein Feel-
Good-, sondern ein Feel-Better-Movie! Für Arthaus-Kinos ist dieser smarte
Crowdpleaser wie ein Sechser im Lotto!

Woche vom 23. Juli 2026 bis 29. Juli 2026


bild
Do 23.7. - So 26.7. 18.00 Uhr Großer Saal
Chéri, ich komme! Die Erfindung der Lust
Frankreich 2026 Regie: Reem Kherici
89 Minuten Tipp
Fanny (Alexandra Lamy) und Thomas (François Cluzet) sind seit 20 Jahren glücklich verheiratet, doch eines Tages kommt ein Geheimnis ans Licht: Fanny hatte noch nie einen Orgasmus. Tom, ein Ingenieur, beschließt, eine gewagte Herausforderung anzunehmen: Er will ein Gerät entwickeln, das die weibliche Lust revolutionieren wird. - Nach einer wahren Geschichte legt die Regisseurin Reem Kherici einen Komödienkracher hin, dem ein echter Coup gelingt: jenseits von Vulgarität erzählt der Film sehr empfindsam und dennoch voller Humor von der Erneuerungskraft der Liebe. Eine sehr bewegende und hinreißend witzige Geschichte über eine große Liebe, die sich traut, Fragen zu stellen – und ein Paar, das bereit ist, neue Antworten zu finden.

bild
Do 23.7. - So 26.7. 19.30 Uhr Kleiner Saal
So klingt das Leben
Spanien 2026 Regie: Daniel Sánchez Arévalo
113 Minuten
Musik ist Trumpf im kleinen Fischerdorf A Guarda an der galicischen Atlantikküste. Dann gerät ein tragisches Schiffsunglück zum kollektiven Schicksalsschlag. Nach zwei Jahren Trauer versucht die Dorfgemeinschaft, die Tradition des gemeinsamen Rondalla-Tanzes wieder aufleben zu lassen. Nach einem etwas holprigen Start finden die Einwohner den richtigen Takt. Und sie finden Wege, mit ihrem Schmerz zurechtzukommen. Ein hübsch aufgestelltes Figurenkarussell sorgt für amüsante Konflikte und allerlei Liebschaften. Lakonischer Humor lockert das Drama um Verlust und Versöhnung gekonnt auf. Last but not least trommelt der Soundtrack mit Pauken und Trompeten für reichlich Feelgood-Stimmung.

bild
Do 23.7. - So 26.7. 20.15 Uhr Großer Saal
The Piano Tuner
USA 2026 Regie: Daniel Roher
109 Minuten
Niki (Leo Woodall) ist ein junger, außergewöhnlich begabter Klavierstimmer, welcher in New York lebt, nachdem er seine musikalische Karriere aufgeben musste. Sein feines Gehör macht ihn nicht nur in der Musikwelt begehrt, sondern auch für Kriminelle, die ihn zum Öffnen von Safes einsetzen. Während er zwischen legaler Arbeit und gefährlichen Aufträgen hin- und hergerissen ist, verliebt er sich in eine junge Kompositionsstudentin.
In weiterer Rolle: Dustin Hoffman

Mo 27.7. - Mi 29.7. Großer Saal
Mo 27.7. - Mi 29.7. Kleiner Saal
keine Vorstellungen
 

Woche vom 30. Juli 2026 bis 5. August 2026


bild
Do 30.7. - So 2.8. 17.30 Uhr Großer Saal
Nürnberg
USA, Ungarn 2025 Regie: James Vanderbilt
148 Minuten Wunschfilm
Am Ende des Zweiten Weltkriegs wird Reichsmarschall Hermann Göring verhaftet. Aufgrund der Größe des Verbrechens des Nazi-Regimes sollen die inhaftierten Parteigrößen aber nicht einfach exekutiert werden. Ein internationales Tribunal soll klarstellen, dass Staatenlenker für Verbrechen belangt werden können, für die es bis dahin keinen Tatbestand gab. Ein Psychologe soll die inhaftierten Nazis psychologisch evaluieren. Er entwickelt dabei eine besondere Beziehung zu Göring, einem Mann, den er als Narzissten einschätzt, der aber auch eine immense Menge Charme besitzt – bis der Moment kommt, da Kelley hinter die Fassade blickt und wirklich versteht, was das Böse eigentlich ist. - Der Film basiert auf dem Buch „Der Nazi und der Psychiater“ von Jack El-Hai.
Darsteller: Russell Crowe, Rami Malek

bild
Do 30.7. - So 2.8. 19.30 Uhr Kleiner Saal
Birnenkuchen mit Lavendel
Frankreich 2015 Regie: Éric Besnard
100 Minuten Kultfilm
Ein Film, der glücklich macht! Wie ein frischer Frühlingswind trägt diese französische Komödie Leichtigkeit und gute Laune ins Kino. Mit Herz, Humor und Verstand präsentiert Éric Besnard (Buch und Regie) ein Stück feiner Filmkunst. Er erzählt die Geschichte einer Frau in Nöten, die einem hochintelligenten Mann mit Asperger-Syndrom begegnet. Eine romantische Komödie der besonderen Art vor einer überwältigend schönen Naturkulisse. Wer hier nicht mit wohligem Seufzen das Kino verlässt, braucht dringend … na, was wohl? - einen Urlaub in der Provence!

bild
Do 30.7. - So 2.8. 20.30 Uhr Großer Saal
H wie Habicht
GB, USA 2026 Regie: Philippa Lowthorpe
128 Minuten
Eine beliebte Cambridge-Dozentin wird durch den Tod des Vaters aus der Bahn geworfen. Trost sucht Helen in einem neuen Hobby als Falknerin. Die Ablenkung erwächst zur Obsession. Habicht Mabel bestimmt immer mehr das Leben der Professorin, die Job und Familie zunehmend vernachlässigt. Basierend auf einer wahren Geschichte entwickelt sich ein bewegendes Drama über Trauer und Hoffnung. Claire Foy und Brendan Gleeson präsentieren sich in Bestform. Habicht Mabel schießt freilich mit seinen Kunststückchen den Vogel ab. Wie die mit dem Golden Globe und dem Emmy gekrönte Claire Foy das majestätische Raubtier zu zähmen versteht, ist allemal beeindruckend. Nach dem autobiografischen Bestseller von Helen Macdonald. Ein Drama um Trauer, Schmerz und Hoffnung in ruhigem Tempo und mit stimmungsvollen Landschaftsaufnahmen.