Woche vom 1. Oktober 2026 bis 7. Oktober 2026

Fr 2.10. – Sa 3.10. 15.30 Uhr Großer Saal
Toy Story 5
USA 2026 Regie: Andrew Stanton
102 Minuten Kinderkino ohne Altersbeschränkung
„Toy Story“ aus dem Jahr 1995 ist zweifelsohne ein moderner Klassiker. Als erster komplett am Computer animierter abendfüllender Kinofilm setzte Pixars Abenteuerspaß rund um den Spielzeugcowboy Woody und seine Freunde Maßstäbe. Oft ist spätestens bei der zweiten Fortsetzung die Luft raus. In diesem Fall allerdings nicht.

Do 1.10. - Sa 3.10. 18.00 Uhr Großer Saal
Mo 5.10. - Mi 7.10. 18.00 Uhr Großer Saal
Spaziergang nach Syrakus
D 2026 Regie: Lars Jessen
97 Minuten
Mitten im Leben fasst Paul Gompitz (Charly Hübner) den Entschluss, von Rostock aus nach Syrakus auf Sizilien zu reisen. Angetrieben von dem Wunsch, den Spuren des Dichters Johann Gottlieb Seume zu folgen, entwickelt sich die Idee zu einem persönlichen Ziel. Doch Paul lebt in der DDR und damit hinter einer streng bewachten Grenze, die legale Ausreisen nahezu unmöglich macht. Der Plan lässt sich auf offiziellem Weg nicht verwirklichen. Um sein Vorhaben dennoch umzusetzen, beginnt er, eine Flucht vorzubereiten, die ihn seinem Ziel näherbringen soll.

Do 1.10. - So 4.10. 19.30 Uhr Kleiner Saal
Hiddensee
D 2026 Regie: Annekatrin Hendel
Minuten DOKUMENTARFILM
Hiddensee, eine Insel voller Sehnsucht und Freiheit, spiegelt die gesellschaftlichen Umbrüche wider, die sich in ganz Deutschland abspielten. Der Dokumentarfilm zeichnet ein Jahrhundertgeschichte nach, beginnend in den goldenen 1920ern, als die Berliner Avantgarde die Insel als Rückzugsort wählte. Im Kontrast zur friedlichen Idylle der Insel beleuchtet der Film die nachhaltigen Schäden, die der Nationalsozialismus dem geistigen Leben in Deutschland zufügte.

Do 1.10. - Sa 3.10. 20.15 Uhr Großer Saal
Steckerlfischfiasko
D 2026 Regie: Ed Herzog
99 Minuten
Ein neuer Fall für das Dreamteam Franz Eberhofer (Sebastian Bezzel) und Rudi Birkenberger (Simon Schwarz): Der örtliche Steckerlfischkönig wird tot in der Wellnesslandschaft des neuen Golfclubs gefunden. Franz muss nun unter dubiosen Volksfestclans und golfenden Schickimicki-Schnöseln ermitteln. Gleichzeitig hat seine Susi (Lisa Maria Potthoff) ganz andere Pläne: Sie kandidiert als Bürgermeisterin, was sowohl bei Franz als auch beim amtierenden Dorfoberhaupt für hochgradig nervöse Zuckungen sorgt …Verfilmung der gleichnamigen Eberhofer-Reihe von Rita Falk.
So 4.10. 18.00 Uhr Großer Saal
Zeitklang-Event präsentiert: „Zöllners Blinde Passagiere“
Der Berliner Tausendsassa Dirk Zöllner und die Thüringer Sängerin Steffi Breiting sind seit vielen Jahren eng befreundet und so kommt es auch immer wieder zu musikalischen Begegnungen.
Ihr Duett »Zwei blinde Passagiere« ist die Krönung des letzten Zöllner-Albums »Portugal« von 2023. Mit Steffis Lebenspartner Tobias Hillig an der Gitarre und Zöllners langjährigem Kompagnon André Gensicke an den Keyboards, handelt es sich bei »Blinde Passagiere« um ein Projekt, welches neben höchster Musikalität, Freundschaft und Frieden vermittelt.
Tickets im Kino oder unter City Ticket

Mo 5.10. - Mi 7.10. 20.15 Uhr Großer Saal
Gentle Monster
D, Frankreich 2026 Regie: Marie Kreutzer
114 Minuten
Die Französin Lucy (Léa Seydoux) lebt mit ihrem österreichischen Mann Philip (Laurence Rupp) in der Nähe von München auf dem Land. Abseits der Stadt hat das Künstlerpaar – sie spielt bekannte Popsongs in experimenteller Form am Klavier nach, er drehte einst künstlerisch ambitionierte Dokumentarfilme – eine Oase der Ruhe für sich und den gemeinsamen Sohn Johnny geschaffen, die vom Besuch der Polizei erschüttert wird. Die junge Ermittlerin Else Kühn (Jella Haase), steht mit ihrer Einheit vor der Tür und nimmt Philips Computer und Festplatten mit. Der Vorwurf lautet Besitz und Verbreitung von Kinderpornographie, die Beweise sind so stark, dass aus dem Verdacht bald Gewissheit wird. Entsetzt wendet sich Lucy von Philip ab, zumal der Verdacht im Raum steht, dass er möglicherweise auch Johnny missbraucht hat.

Mo 5.10. - Fr 9.10. Kleiner Saal
31. Internationales Filmfestival SCHLiNGEL
Das SCHLiNGEL Filmfestival lädt kleine und große Filmfans ein, gemeinsam auf einzigartige filmische Weltreisen zu gehen. Vom 5. bis zum 10. Oktober präsentiert es jeden Nachmittag Filme aus dem vielfältigen nationalen und internationalen Festivalprogramm.
Woche vom 8. Oktober 2026 bis 14. Oktober 2026

Fr 9.10. 15.30 Uhr Großer Saal
Das NEINhorn – Der Film
D 2026 Regie: Marc-Uwe Kling, Johannes Weiland
75 Minuten Kinderkino ab 5 Jahren
Welturaufführung zum Schlingelfestival
Das Lieblingswort des kleinen Einhorns lautet: Nein! Deshalb wird es nur noch NEINhorn genannt. Irgendwann hat das NEINhorn die Nase voll von seiner gliglaglücklichen Familie und begibt sich nach NIRGENDS. Auf der Reise lernt es zwei ebenso eigenwillige Wesen kennen: den WASbär und den NahUND.

Sa 10.10. 15.30 Uhr Großer Saal
Der Regenbogenfisch
D 2026 Regie: Florian Moch
67 Minuten Kinderkino ab 5 Jahren
Welturaufführung zum Schlingelfestival
Tag für Tag bewundert der Regenbogenfisch seine schönen, glitzernden Schuppen. Mit den anderen Meeresbewohnern spielen – dazu hat er keine Lust. Doch dann verliert er eine Schuppe und muss in die tiefste Tiefsee tauchen. Zum Glück begleitet ihn der „Kleine Blaue“ auf dieser gefährlichen Reise.

So 11.10. - Mi 14.10. 15.30 Uhr Großer Saal
Vaiana
USA 2026 Regie: Thomas Kail
116 Minuten Kinderkino ab 6 Jahren
Die Realverfilmung des Kinoerfolges.
Vaiana will unbedingt weit raus aufs offene Meer, endlich mal die Welt jenseits des Riffs sehen, das die Insel ihres Volkes umgibt. Doch keiner der Motunui-Stammesgenossen der Prinzessin traut sich so wirklich, dieses Abenteuer einmal konsequent anzugehen – und auch ihr ist der Versuch, das Riff hinter sich zu lassen, verboten. Doch dann gerät das Inselvolk in eine Notlage, und die Nahrung beginnt, langsam knapp zu werden. Vaiana schmiedet deshalb einen Plan und setzt schließlich eines Tages auf eigene Faust in See.

Do 8.10. - Mi 14.10. 18.00 Uhr Großer Saal
Alte Liebe
D 2026 Regie: Andreas Dresen
110 Minuten Tipp
Lore (Dagmar Manzel) und Harry (Joachim Król) sind seit fast 40 Jahren verheiratet, und zwischen ihnen herrscht selten Ruhe. Alte Geschichten, verpasste Chancen und die Unsicherheiten des Ruhestands sorgen regelmäßig für hitzige Diskussionen. Lore fürchtet, neben dem frisch pensionierten Harry im Garten zu versauern, während er sich nach Beständigkeit und innerer Ruhe sehnt. Einzig bei einem Thema sind sie sich einig: Ihre Tochter Gloria hat in Liebesdingen wenig Glück. Nun will sie zum dritten Mal heiraten – diesmal einen wohlhabenden Mann, der fast wie ein Vater für Harry wirkt.
Basiert auf dem gleichnamigen Roman von Elke Heidenreich.

Do 8.10. - So 11.10. 20.30 Uhr Großer Saal
Mo 12.10. - Mi 14.10. 19.30 Uhr Kleiner Saal
Adams 8
D 2026 Regie: Hannu Salonen
124 Minuten
In der schleswig-holsteinischen Kleinstadt Ratzeburg will der Lehrer Karl Adam Ende der 1950er-Jahre im örtlichen Ruderclub einen international konkurrenzfähigen Ruder-Achter aufbauen. Mit seinen Physik-Kenntnissen arbeitet er an den Booten und führt seine Ruderer prompt zur deutschen Meisterschaft und zur EM in Polen. Doch das eigentliche Ziel sind die Olympischen Spiele von Rom 1960. Anspruchsvolle Filmbiografie des berühmten „Ruderprofessors“ (1912-1976), die nicht nur der Faszination des Ruderns nachspürt, sondern es auch als Sinnbild für die deutsche Gesellschaft begreift und thematisiert die bevorstehende Abschottung der DDR.

Mo 12.10. - Mi 14.10. 20.30 Uhr Großer Saal
Coyote vs. ACME
USA 2026 Regie: Dave Green
103 Minuten
Ein Live-Action-Animations-Hybrid, in dem die Looney Tunes erneut das Kino erobern sollten und ein geistiger Nachfolger von „Falsches Spiel mit Roger Rabbit“. - Nach unzähligen erfolglosen Versuchen, den Road Runner zu fangen, hat Wile E. Coyote genug von den Produkten der ACME Corporation, die seine Pläne immer wieder scheitern lassen. Überzeugt davon, dass der Konzern für seine zahlreichen Misserfolge verantwortlich ist, beschließt er, rechtliche Schritte einzuleiten. Unterstützung erhält er dabei vom Anwalt Kevin, der sich auf den ungewöhnlichen Fall einlässt und ACME vor Gericht herausfordert. Gemeinsam stellen sie sich dem einflussreichen Unternehmen und kämpfen dafür, den Prozess zu ihren Gunsten zu entscheiden.

Sa 10.10. + So 11.10. 19.30 Uhr Kleiner Saal
Die Camino-Therapie – Finde deinen Weg
Frankreich, Belgien 2026 Regie: Yann Samuell
113 Minuten Tipp
Die französische Produktion ist im besten Sinne, mal wieder, ein Wanderfilm. Es geht nicht nur um das Bezwingen des Wegs, sondern natürlich auch um die Selbstfindung. Wie man im Kino immer wieder lernt: Wenn man Schicksalsschläge erlebt oder im Leben nicht weiterweiß, hilft eine Wanderung. - Fred ist eine Lehrerin, die suspendiert wird, sich dann aber entscheidet, sich bei einem Verein zu engagieren, der straffällige Jugendliche auf den rechten Weg zurückbringen will. Sie haben dann die Wahl: Gefängnis oder drei Monate Übergangswanderung. Soll heißen: 2.000 Kilometer Jakobsweg oder Knast. Auch Adam entscheidet sich für die Wanderung. Der junge Mann ist ein Problemfall, schnell aufbrausend, auch gewalttätig, was es Fred nicht leicht macht. Aber der Weg ist das Ziel und nach und nach beginnt sich eine Veränderung einzustellen.
Woche vom 15. Oktober 2026 bis 21. Oktober 2026

Do 15.10. – Mi 21.10. 15.45 Uhr Großer Saal
Bibi Blocksberg - Die total verhexte Zeitreise
D / Österreich 2026 Regie: Gregor Schnitzler
90 Minuten Kinderkino ohne Altersbeschränkung
Die Junghexe Bibi Blocksberg muss ihr Schulpraktikum im Schlossmuseum absolvieren. Das gerät unverhofft zum aufregenden Abenteuer, als eine wertvolle Spieluhr gestohlen wird und Bibi sich und ihre Freundin versehentlich ins Jahr 1887 zurückhext. Dort freunden sie sich mit der Schlosserbin an, müssen aber darauf Acht geben, die Vergangenheit nicht zu sehr zu verändern, damit sie wieder in ihre Zeit zurückgelangen können.

Do 15.10. – Mi 21.10. 18.00 Uhr Großer Saal
Frau Winkler verlässt das Haus
D 2026 Regie: Doris Dörrie
108 Minuten
Doris Dörrie zählt zu den kommerziell erfolgreichsten Filmfrauen der Republik, künstlerisch gilt sie gleichfalls als verlässlicher Leuchtturm. Leicht macht die Münchnerin es sich selten, heikle Themen sind kein Tabu: Tod und Trauer in einer Beziehung. Harter Tobak, der stets mit umwerfender Leichtigkeit und zarter Komik serviert wird. So auch diesmal: Pflegenotstand und Sterbehilfe. Das klingt deprimierend, schreit nach Verdrängen. Aber irgendwann erwischt es eben fast jeden! Ist dann Schluss mit lustig? In dieser klugen Tragikomödie wird die bittere Pille mit süßem Zuckerguss geliefert. - In naher Zukunft kümmert sich ein unendlich netter Pflegeroboter um die titelgebende störrische alte Dame. Ob daraus der Beginn einer ziemlich besten Freundschaft wird? Ein philosophisches Drama zum Lachen, zum Heulen, zum Wiedererkennen. Ein echter Dörrie eben: Erleuchtung garantiert!

Do 15.10. – So 18.10. 19.30 Uhr Kleiner Saal
The Invite
USA 2026 Regie: Olivia Wilde
107 Minuten Wunschfilm
Nach 15 Jahren scheint sich die Ehe von Angela (Olivia Wilde) und Joe (Seth Rogen) nicht nur totgelaufen zu haben, sondern steht regelrecht vor dem Kollaps. Doch die Einladung an die Nachbarn ist nun mal schon ausgesprochen. Also kommen Pina (Penélope Cruz) und Hawk (Edward Norton) von gegenüber eben zum Essen vorbei. Statt sich auf den bedeutungslosen Smalltalk und ein bisschen Essen einzulassen, machen die Nachbarn Angela und Joe schon bald offene Avancen – denn sie sind anscheinend polyamourös und durchaus offen für mehr als nur traute Zweisamkeit. Die Frage ist jedoch, ob sich Angela und Joe angesichts ihrer eingeschlafenen Ehe darauf einlassen sollen oder ob die ganze Gemengelage doch noch etwas komplizierter ist...- „The Invite“ ist bereits das fünfte Mal, dass der Stoff in einer anderen Sprache neu verfilmt wird! Z.B. „Die Nachbarn von oben“ aus der Schweiz.

Do 15.10. – Mi 21.10. 21.30 Uhr Großer Saal
Corpus Delicti
D 2026 Regie: Lena Stahl
104 Minuten
In einer nahen Zukunft verspricht die sogenannte „Methode“ eine Gesellschaft, in der Gesundheit und Sicherheit über allem stehen. Für die Wissenschaftlerin Mia Holl (Hannah Herzsprung) gerät dieses scheinbar perfekte System jedoch ins Wanken, als ihr Bruder Moritz (Damian Hardung) wegen Mordes angeklagt wird. Obwohl die Beweislage eindeutig erscheint, glaubt Mia fest an seine Unschuld und beginnt, den Fall auf eigene Faust zu hinterfragen. Mit ihrer Suche nach der Wahrheit stellt sie zugleich die Grundsätze der „Methode“ infrage und gerät damit selbst ins Visier des Regimes. Je näher Mia der Wahrheit kommt, desto größer wird die Gefahr, in der sie sich selbst befindet.
Basiert auf dem Bestseller-Roman von Juli Zeh.

Mo 19.10. – Mi 21.10. 19.30 Uhr Kleiner Saal
Staatsschutz
D 2026 Regie: Faraz Shariat
113 Minuten
Ein rassistischer Anschlag auf die Staatsanwältin Seyo Kim (Chen Emilie Yan) verändert ihr Leben grundlegend. Der Täter ist nicht bekannt, doch ihre Behörde untersagt ihr, Ermittlungen aufzunehmen. Unbeirrt begibt sich Seyo auf die Suche und tatsächlich gelingt es ihr, einen der Täter vor Gericht zu bringen. Damit gibt sie sich jedoch nicht zufrieden und stellt weitere Nachforschungen an, um dessen Kontakte zu enttarnen. Bald nimmt sie vermeintliche Einzelfälle und unbescholtene Zeugen ins Visier und gräbt in den Untiefen staatlicher Behörden, die lange nicht so objektiv sind, wie sie sich geben, sondern mitunter gar von rechten Sympathisanten unterwandert sind. Sie erlebt einen Staat, der auf dem rechten Auge blind ist.
Woche vom 22. Oktober 2026 bis 28. Oktober 2026

Do 22.10. – Mi 28.10. 15.30 Uhr Großer Saal
Shaun das Schaf - Spuk im Kürbisfeld
91 Minuten Kinderkino ohne Altersbeschränkung
Dritter Kinofilm der Stop-Motion-Serie "Shaun das Schaf": Zur großen Freude für Shaun und die anderen Tiere des Bauernhofs steht Halloween an. Da der tollpatschige Farmer allerdings den Kürbisgarten verwüstet hat, liegt es an Shaun, das Fest zu retten! Im Zuge dessen verwandelt sich das junge Schaf plötzlich in einen verrückten Wissenschaftler und auch vom geliebten Farmer fehlt jede Spur.

Do 22.10. – Mi 28.10. 17.45 Uhr Großer Saal
Chopin - Eine Sonate in Paris
Frankreich, Polen 2026 Regie: Michal Kwiecinski
134 Minuten
Paris im Jahr 1835: Der 25-jährige Frédéric Chopin ist der angesehenste Musiker der Stadt und wird sowohl vom Volk als auch vom Adel als Genie gefeiert. Doch hinter der prachtvollen Fassade verbirgt sich auch eine Schattenseite: Chopins Gesundheit ist alles andere als stabil und er sehnt sich nach seiner polnischen Heimat. Als er sich in die scharfzüngige Schriftstellerin George Sand verliebt, findet dadurch zunächst Geborgenheit, dennoch kann er seinem melancholischem Gemüt nicht entkommen und seine Gesundheit schwächelt immer mehr. Trotz alledem steckt er seine letzte Kraft in seine Musik und erschafft Werke, die ihrer Zeit weit voraus waren.

Do 22.10. – So 25.10. 19.30 Uhr Kleiner Saal
Lügen über meine Mutter
D 2026 Regie: Aron Lehmann
106 Minuten
Als ziemlich beste Rote Karte gegen Ungerechtigkeiten, Missstände und Diskriminierung erweist sich traditionell die Komik. In dieser Bestsellerverfilmung geht es um Bodyshaming, Gockelgetue sowie Gleichberechtigung in der westdeutschen Provinz anno 1980. Mutter Cornelia ist viel zu dick, zumindest behauptet das Ehemann Werner. Tochter Ela sieht die Sache völlig anders. Aus der Froschperspektive des cleveren Kindes wird das amüsante Lehrstück über Toleranz, Mut und Wertschätzung erzählt. Nach „Das schönste Mädchen der Welt“ inszeniert Aron Lehmann damit gleichsam „Die schönste Mama der Welt“. Gespielt wird sie von seiner Lebensgefährtin Rosalie Thomass, die zugleich das Drehbuch schrieb. Das Partner-Duo funktioniert bei diesem kreativen Familienfilm-Unternehmen ziemlich perfekt.

Do 22.10. – Mi 28.10. 20.30 Uhr Großer Saal
Digger
USA, GB, Mexiko 2026 Regie: Alejandro Gonzalez Inarritu
129 Minuten Do in OmdtU
Der in die Jahre gekommene, verschrobene, milliardenschwere Erdölmagnat Digger Rockwell (Tom Cruise) hat durch seine skrupellosen Geschäftstaktiken eine Umweltkatastrophe verursacht, die unter anderem das ewige Eis der Polarkappen schmelzen lässt und Tsunamis verursacht, die wiederum Atomkraftwerke beschädigen. Die Menschheit steht kurz vor dem Aus, alle bereiten sich schon auf die kurz bevorstehende Apokalypse vor, einzelne Nationen bringen Truppen in Stellung. Nun verlangt der Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika (John Goodman) von Digger Rockwell, die Suppe, die er allen eingebrockt hat, selbst auszulöffeln und den Planeten zu retten. Dieser nimmt die Herausforderung an, denn als Egomane käme es ihm ganz recht, als großer Retter der Menschheit dazustehen.
Do in OmdtU.

Mo 26.10. – Mi 28.10. 19.30 Uhr Kleiner Saal
Der Klang der Stradivari
Frankreich 2025 Regie: Grégory Magne
102 Minuten
Vier echte Stradivaris, vier Ausnahmemusiker und nur eine Woche bis zum Konzert: Grégory Magne macht daraus eine elegante französische Komödie über große Egos, alte Verletzungen, Leidenschaft für die Musik und die schwierige Kunst, den richtigen Ton zu treffen – im Leben wie auf der Bühne. Doch schon die erste Begegnung der vier Künstlernaturen erweckt wenig Hoffnung auf ein künftiges harmonisches Zusammenspiel. Denn hier treffen nicht nur vier Virtuosen, sondern auch vier sehr verschiedene Temperamente aufeinander.
Woche vom 29. Oktober 2026 bis 4. November 2026

Fr 30.10. - So 1.11. 15.30 Uhr Großer Saal
Emil und die Detektive
D 2026 Regie: David Dietl
100 Minuten Kinderkino ab 6 Jahren
Für Emil beginnen die Sommerferien mit einer Zugfahrt nach Berlin, wo er seine Großmutter Renate Tischbein (Ursula Werner) besuchen will. Noch unterwegs wird ihm jedoch das Geld von dem Betrüger Max Grundeis gestohlen. Anstatt den Dieb entkommen zu lassen, nimmt Emil sofort die Verfolgung auf. Während ihre Suche sie quer durch die Hauptstadt führt, müssen die Kinder Einfallsreichtum, Mut und Teamgeist beweisen, um dem gerissenen Betrüger immer einen Schritt voraus zu sein.
Neuverfilmung des Klassikers von Erich Kästner.

Do 29.10. - So 1.11. 18.00 Uhr Großer Saal
Vaterland
PL, D, FR, IT 2026 Regie: Paweł Pawlikowski
82 Minuten
1949. In seinem kalifornischen Exil bereitet Thomas Mann (Hanns Zischler) seine Rückkehr nach Deutschland vor. Lange Jahre hatte der berühmteste deutsche Autor seiner Zeit sein Geburtsland nicht betreten, hatte aus dem Ausland versucht, auf die Deutschen einzuwirken. Zur Verleihung des ehrwürdigen Goethe Preis reist Mann nun nach Frankfurt, begleitet von seiner Tochter Erika (Sandra Hüller), die ihrem Vater als Sekretärin und Dolmetscherin dient, aber auch als Verbindung zu Teilen seiner Familie und seiner Emotionen, die der Dichter lieber unterdrückt. Vor allem die Beziehung zu seinem Sohn Klaus (August Diehl) existiert nicht mehr, Klaus lebt in Cannes und wird sich das Leben nehmen, während der Vater in Deutschland weilt.
In Cannes mit dem Preis für die beste Regie ausgezeichnet.

Do 29.10. - So 1.11. 19.30 Uhr Kleiner Saal
The Uprising - Für die Freiheit
GB, D, USA 2026 Regie: Paul Greengrass
128 Minuten ab 16 Jahren
England im 14. Jahrhundert wird von den Folgen einer verheerenden Pestwelle, hoher Steuerlast und wachsender sozialer Ungleichheit geprägt. Während sich die Unzufriedenheit über die Herrschaft des jungen Königs Richard II. (Woody Norman) im ganzen Land ausbreitet, schließt sich der einfache Bauer Ploughman (Andrew Garfield) einer Gruppe von Rebellen an. Die Auseinandersetzungen mit den Machthabern eskalieren schließlich in gewaltsamen Kämpfen. Als die Lage außer Kontrolle zu geraten droht, sieht sich Richard II. zu Verhandlungen gezwungen. Ob der Bauernaufstand seine Forderungen durchsetzen kann, entscheidet sich im weiteren Verlauf der Ereignisse.

Do 29.10. - So 1.11. 20.00 Uhr Großer Saal
Mo 2.11. - Mi 4.11. 17.30 Uhr Großer Saal
Heimsuchung
D 2026 Regie: Volker Schlöndorff
121 Minuten Tipp
Regie-Legende Volker Schlöndorff, der für seine Verfilmung von Günter Grass‘ Roman „Die Blechtrommel“ mit einem Oscar und der Goldenen Palme in Cannes ausgezeichnet wurde, widmet sich nun erneut einem Jahrhundert-Roman. Ein eindrückliches Panorama des letzten Jahrhunderts deutscher Geschichte in einem Haus an einem märkischen See: Schauplatz für Geschichten und Lebenswege der wechselnden Besitzer und ihrer Schicksale, die miteinander verwoben und von monumentalen historischen Ereignissen geprägt sind. Die Bewohner erleben die Weimarer Republik, das Dritte Reich, den Krieg und dessen Ende, die DDR und die Wendezeit, während sie auf der Suche nach Heimat und einem Ort der Zugehörigkeit sind. Neben eindrucksvollen Bildern von Natur und menschlichen Schicksalen zeichnet das Werk die präzise Chronik eines Jahrhunderts nach. - Darsteller: Martina Gedeck, Susanne Wolf, Lars Eidinger, Michael Maertens, Ulrich Matthes

Mo 2.11. - Mi 4.11. 19.30 Uhr Kleiner Saal
Morgen war Krieg
D 2026 Regie: Nicolaus Ehret
114 Minuten Der besondere Film
Eine Dystopie, die von unserer Gegenwart nicht allzu weit entfernt scheint: Der Regisseur erzählt die Geschichte eines jungen Mannes, der in einem von Rechtspopulisten regierten Deutschland nach dem Zerfall der Europäischen Union zum Kriegsdienst eingezogen werden soll, sich aber für die Flucht entscheidet. Begrenzt auf einen intimen Rahmen, überführt das eindringlich gespielte Drama die gesellschaftlichen und politischen Spannungen der Jetztzeit in ein beklemmendes Zukunftsszenario. Allzu weit liegen unsere von Spannungen und Unsicherheiten zerfressene Gegenwart und das hier skizzierte Zukunftsszenario nicht auseinander. Der gewaltsame Konflikt, von dem im Titel die Rede ist, wirft zu Beginn seine Schatten voraus und droht, auch den Protagonisten Jonas zu verschlingen. Wie alle fähigen jungen Männer soll er eingezogen werden, um sein Land zu verteidigen.

Mo 2.11. - Mi 4.11. 20.15 Uhr Großer Saal
Eiserne Wildnis
USA 2026 Regie: David Ayer
101 Minuten
Nach einem verheerenden Flugzeugabsturz strandet der ehemalige Special-Forces-Offizier James Belmont (Brad Pitt) gemeinsam mit seinem Militärhund Odin in der abgeschiedenen Wildnis Alaskas. Von der Außenwelt abgeschnitten, sind die beiden ganz aufeinander angewiesen, um den extremen Bedingungen zu trotzen. Eisige Temperaturen, unwegsames Gelände und der tägliche Kampf um Nahrung und Schutz stellen sie immer wieder vor neue Herausforderungen. Während die Hoffnung auf Rettung schwindet, werden Ausdauer, Einfallsreichtum und der enge Zusammenhalt zwischen Mensch und Tier auf eine harte Probe gestellt.