Mai 2025

Woche vom 30. April 2026 bis 6. Mai 2026


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Fr 1.5. - So 3.5. 15.30 Uhr Großer Saal
Hoppers
USA 2025 Regie: Daniel Chong
105 Minuten Kinderkino ab 6 Jahren
Ein Film mit Gefühl, mit Humor, mit einer Botschaft, mit einem Faible für das
Absurde und Unmögliche, das ist „Hoppers“, der neueste Film aus dem Hause Pixar.
Hier wird experimentiert und ein menschlicher Verstand in einen Roboterkörper
verfrachtet – dem von einem Biber. Das kommt einer jungen Frau, die eine Lichtung
vor der Zerstörung retten will, gerade recht.

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Do 30.4. - So 3.5. 19.30 Uhr Kleiner Saal
Der Frosch und das Wasser
D / Japan 2025 Regie: Thomas Stuber
113 Minuten
Es ist eine sehr menschliche Geschichte, die hier erzählt wird. Eine darüber,
wie Menschen eine Verbindung zueinander aufbauen, auch wenn sie sich nicht
sprechend verständigen können.- Buschi wurde mit dem Down-Syndrom geboren. Seine
Mutter engagiert sich in einer Gruppe für behinderte Menschen und macht mit
diesen einen Ausflug in Köln. Dabei merkt sie zu spät, dass Buschi sich abseilt
und einer Gruppe japanischer Touristen anschließt, deren nächster Stopp Weimar
ist. Während Buschi mit den Japanern unterwegs ist, sucht seine Mutter nach ihm.
- Die Figuren sind liebenswert, die Situationen fast schon heimelig, das
Miteinander der Menschen unterschiedlicher Kulturen und Sprachen hat seinen
Reiz.

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Fr 1.5. - So 3.5. 18.00 Uhr Großer Saal
La Grazia
Italien 2025 Regie: Paolo Sorrentino
133 Minuten Tipp
Sechs Monate bleiben Mariano de Santis noch als Präsident der italienischen
Republik. Ein halbes Jahr, in dem er ein Sterbehilfegesetz unterschreiben
könnte, für das sich seine Tochter starkmacht. Aber auch eine Zeit, in der er
noch über zwei Gnadengesuche entscheiden soll. Die Wahl, wer hier begnadigt
wird, scheint einfach, aber Mariano macht es sich nie einfach. Zum Ende seines
Lebens hin beschäftigt Mariano aber noch viel anderes. Kennt er seine Kinder
wirklich? Kennen sie ihn? Und mit wem hat seine verstorbene Frau vor 40 Jahren
eine Affäre gehabt? - Regisseur Sorrentino findet immer wieder surreale Bilder.
Er schafft ein Kunstwerk, das audiovisuell wirkt – und natürlich intellektuell.
Denn vor allem ist „La Grazia“ großes Schauspielkino, das in eleganten Bildern
erzählt ist.

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Fr 1.5. - So 3.5. 20.45 Uhr Großer Saal
Mo 4.5. - Mi 6.5. 18.00 Uhr Großer Saal
Rose
D / Österreich 2026 Regie: Markus Schleinzer
94 Minuten Silberner Bär 2026
Unter einem breiten Hut versteckt Rose (Sandra Hüller) ihr Gesicht, die kurzen
Haare, die Narbe auf der Wange, die es, zusammen mit der tiefen Stimme nicht
schwer macht, sie für einen Mann zu halten. Allein der fehlende Bartwuchs
unterscheidet sie von den Männern in der abgelegenen Gegend deutscher Lande, in
der Rose eine Erbschaft antritt. Der Hof, den Rose nun betreibt, verfällt zwar
seit Jahren, doch nach und nach bringt sie den Hof auf Vordermann, bestellt das
Feld, hütet Tiere.- Der österreichische Regisseur Markus Schleinzer erzählt
eine Geschichte, basierend auf Erzählungen aus dem 17. Jahrhundert, in denen
sich der Wunsch nach Selbstbestimmung und Freiheit zeigt. Eines der Highlights
der diesjährigen Berlinale mit einer wie immer herausragenden Sandra Hüller in
der Hauptrolle – dafür den Silbernen Bären.

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Mo 4.5. - Mi 6.5. 17.00 Uhr Kleiner Saal
Mo 4.5. - Mi 6.5. 19.30 Uhr Kleiner Saal
Triegel trifft Cranach - Malen im Widerstreit der Zeiten
D 2023 Regie: Paul Smaczny
111 Minuten
Dokumentarfilm über den Leipziger Maler Michael Triegel, der den im 16.
Jahrhundert zerstörten Mittelteil des Cranach-Altars im Naumburger Dom
neugestaltet. Über mehrere Jahre begleitet der Film den Künstler bei der Arbeit im
Atelier und auf Reisen zu den Quellen der Renaissance. Dabei entsteht ein
vielschichtiges Porträt eines Malers, der altmeisterliche Techniken bewusst als
zeitgenössisches Ausdrucksmittel begreift. Zugleich thematisiert der Film die
Kontroversen um Denkmalschutz, religiöse Bildtraditionen und den bedrohten UNESCO-
Welterbestatus des Doms.

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Mo 4.5. - Mi 6.5. 20.15 Uhr Großer Saal
Das Drama – Noch mal auf Anfang
USA 2026 Regie: Kristoffer Borgli
106 Minuten
Ein schockierendes Geständnis bringt eine anstehende Hochzeit in Gefahr und
schüttelt eine glückliche Beziehung kräftig durch. Das ist die Prämisse von
Kristoffer Borglis Regiearbeit, in der Zendaya und Robert Pattinson erstmals
gemeinsam auf der großen Leinwand agieren. Dem Genre der romantischen Komödie
verleiht der Film mit ebenso schrägen wie abgründigen Ideen einen interessanten
Dreh. Das erste Kennenlernen der Protagonisten ist leicht irritierend, mit
atonalen Klängen, plötzlichen Schnitten und kurzen Ausfällen auf der Tonspur.
Schon hier deutet sich an, dass der Film keine klassische Boy-meets-girl-
Geschichte erzählen will.

Woche vom 7. Mai 2026 bis 13. Mai 2026


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Fr 8.5. - So 10.5. 15.30 Uhr Großer Saal
Hoppers
USA 2025 Regie: Daniel Chong
105 Minuten Kinderkino ab 6 Jahren
Ein Film mit Gefühl, mit Humor, mit einer Botschaft, mit einem Faible für das
Absurde und Unmögliche, das ist „Hoppers“, der neueste Film aus dem Hause Pixar.
Hier wird experimentiert und ein menschlicher Verstand in einen Roboterkörper
verfrachtet – dem von einem Biber. Das kommt einer jungen Frau, die eine Lichtung
vor der Zerstörung retten will, gerade recht.

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Do 7.5. - So 10.5. 18.00 Uhr Großer Saal
Hamnet
GB / USA 2025 Regie: Chloé Zhao
125 Minuten Tipp
Wir schreiben das Jahr 1580 und der im kleinen englischen Dorf Stratford-upon-
Avon als Lateinlehrer arbeitende William Shakespeare verliebt sich in Agnes. Im
Dorf wird vermutet, sie sei eigentlich gar keine Heilerin, sondern eine richtige
Hexe. Die beiden stürzen sich Hals über Kopf in das gemeinsame Leben und
bekommen auch schnell drei Kinder. Doch mit der Familie endet das Träumen
zumindest für William noch nicht. Er will das Lehren endlich hinter sich lassen
können und als Dramatiker arbeiten. Also geht er, ermutigt von Agnes, nach
London. Erst ist die Familie als nur räumlich voneinander getrennt, dann pflügt
die Pest durch das Land und tötet auch Sohn Hamnet mit gerade einmal elf Jahren.
Das treibt William an, seinem Sohn zu Ehren ein Stück zu schreiben... Basiert
auf dem gleichnamigen Roman von Maggie O’Farrell. Oscar 2026 für
Hauptdarstellerin: Jessie Buckley

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Do 7.5. - So 10.5. 19.30 Uhr Kleiner Saal
Father Mother Sister Brother
USA, Frankreich, D 2025 Regie: Jim Jarmusch
111 Minuten Wunschfilm
Satte sechs Jahre nach seinem bis dato letzten Werk kehrt einer der größten
Kult-Regisseure der 1980er und 1990er, Jim Jarmusch, endlich mit einem neuen
Spielfilm in die Kinos zurück. - Nach langer Trennung treffen entfremdete
Geschwister erneut aufeinander. Das Wiedersehen bringt alte Konflikte an die
Oberfläche und zwingt sie, unausgesprochene Spannungen zu durchleben. Zugleich
geraten ihre Beziehungen zu den emotional zurückhaltenden Eltern ins Wanken –
eine Konfrontation mit der Vergangenheit, die neue Sichtweisen auf familiäre
Bindungen eröffnet. Darsteller: Tom Waits, Adam Driver, Mayim Bialik, Cate
Blanchett, Charlotte Rampling, Vicky Krieps

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Do 7.5. - So 10.5. 20.45 Uhr Großer Saal
How to Make a Killing: Todsicheres Erbe
GB, Frankreich 2026 Regie: John Patton Ford
105 Minuten
Als Becket geboren wird, wächst er in relativer Armut auf, denn seine Mutter Mary,
die Tochter von Whitelaw Redfellow, der an die 20 Milliarden Dollar schwer ist,
hat sie verstoßen, als sie schwanger wurde. Nach ihrem Tod trachtet Becket danach,
das Leben zu bekommen, das ihm zusteht. Er hat es seiner Mutter versprochen. Da
ist günstig, dass er in der Erbfolge an achter Stelle steht. Das heißt, es müssen
nur sieben Redfellows sterben, damit er ans Milliardenerbe kommt… Eine moderne
Version des britischen Films „Adel verpflichtet“ aus dem Jahr 1949.

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Mo 11.5. - Mi 13.5. 17.00 Uhr Kleiner Saal
Arco
Frankreich 2025 Regie: Ugo Bienvenu
88 Minuten ab 6 Jahren
Auf den ersten Blick mutet „Arco“ inhaltlich, aber vor allem stilistisch wie ein
japanischer Animationsfilm an, erzählt eine klare, fast kindliche Geschichte,
geprägt von ebenso klaren, markanten Bildern. Doch man hat es hier mit einer
französischen Produktion zu tun die sich zum Ende in spektakuläre, philosophisch
komplexe Höhen aufschwingt.

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Mo 11.5. - Mi 13.5. 19.30 Uhr Kleiner Saal
Siri Hustvedt – Dance Around the Self
D 2026 Regie: Sabine Lidl
115 Minuten
Bio-Pics sind immer so eine Sache. Nicht selten wird daraus PR-polierte
Denkmalpflege oder ein gähnend braver Wikipedia-Eintrag mit Malen-nach-Zahlen-
Dramaturgie. Dass dieses Genre durchaus mehr kann, beweist Sabine Lidl. Nach
gelungenen Dokus über Hannelore Elsner, Doris Dörrie oder Paul Auster
porträtiert sie nun dessen Ehefrau Siri Hustvedt, die als eine der wichtigsten
Stimmen der US-amerikanischen Literatur gilt. Regisseurin Lidl ist stets nahe
dran an der Schriftstellerin, die sehr offen über ihre Glücksmomente, ihre
Ängste und die Arbeit erzählt. Wenn Hustvedt mit Wim Wenders an der Bar über
Hexenverfolgung philosophiert, ist man mittendrin statt nur dabei. So entsteht
ein ziemlich starkes Porträt über eine sehr beeindruckende Künstlerin.

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Mo 11.5. - Mi 13.5. 17.45 Uhr Großer Saal
Das Flüstern der Wälder
Frankreich 2025 Regie: Vincent Munier
93 Minuten Tipp
Nach der mit einem César ausgezeichneten Natur-Doku „Der Schneeleopard“ gelingt es
dem französischen Wildtierfotograf Vincent Munier, nicht nur die visuelle Pracht,
sondern auch die poetischen Klänge des Waldes einzufangen. Sein Film ist eine Ode
an Flora und Fauna der Vogesen, ein Brückenschlag zwischen Vater, Sohn und Enkel,
zwischen Mensch und Natur, zwischen Fotografie und Film, zwischen Tag und Nacht.

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Mo 11.5. - Mi 13.5. 20.00 Uhr Großer Saal
Der Magier im Kreml
Frankreich / USA 2025 Regie: Olivier Assayas
152 Minuten
„Ich möchte nicht den Friedens-Nobel-Preis gewinnen“, sagt Vladimir Putin – das
einzige Mal im Film, dass man lachen muss, weil man unweigerlich an einen
anderen Imperialisten denkt, der sich so sehr nach dem Nobel-Preis verzehrt.
Davon abgesehen ist „Der Magier im Kreml“ eher erschütternd, weil er so
detailliert aufschlüsselt, wie das russische System umgekrempelt wurde, wie aus
Jahren der Hoffnung auf Freiheit ein Wiedererstarken des Autoritarismus möglich
war. - Vadim Baranow lädt einen Journalisten zu sich ein. Er erzählt ihm sehr
ausführlich, wie Moskau zu Beginn der Neunzigerjahre war und wie er selbst von
einem Kunstliebhaber zu einem Mann im politischen Betrieb wurde, der als
Wegbereiter von Vladimir Putin zu sehen ist, der das neue Russland maßgeblich
mitgestaltet hat und der in die Wege leitete, was nötig war, um im Ukraine-Krieg
zu enden.

Woche vom 14. Mai 2026 bis 20. Mai 2026


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Fr 15.5. - So 17.5. 15.30 Uhr Großer Saal
Der Super Mario Galaxy Film
USA 2026 Regie: Aaron Horvath
99 Minuten Kinderkino ab 6 Jahren
Mario und Luigi bekommen es dieses Mal mit Bowser Jr. zu tun, der seinen Vater
befreien und zu alter Macht führen will. Um das zu verhindern, muss das Klempner-
Duo eine intergalaktische Reise antreten, bei der ihnen auch die Prinzessinnen
Peach und Rosalina zur Seite stehen. - Fortsetzung des "Super Mario Bros. Films"
von 2023.

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Fr 15.5. - So 17.5. 17.45 Uhr Großer Saal
Mo 18.5. - Mi 20.5. 17.15 Uhr Großer Saal
Nürnberg
USA, Ungarn 2025 Regie: James Vanderbilt
148 Minuten
Am Ende des Zweiten Weltkriegs wird Reichsmarschall Hermann Göring verhaftet.
Aufgrund der Größe des Verbrechens des Nazi-Regimes sollen die inhaftierten
Parteigrößen aber nicht einfach exekutiert werden. Ein internationales Tribunal
soll klarstellen, dass Staatenlenker für Verbrechen belangt werden können, für
die es bis dahin keinen Tatbestand gab. Ein Psychologe soll die inhaftierten
Nazis psychologisch evaluieren. Er entwickelt dabei eine besondere Beziehung zu
Göring, einem Mann, den er als Narzissten einschätzt, der aber auch eine immense
Menge Charme besitzt – bis der Moment kommt, da Kelley hinter die Fassade blickt
und wirklich versteht, was das Böse eigentlich ist. - Der Film basiert auf dem
Buch „Der Nazi und der Psychiater“ von Jack El-Hai. Darsteller: Russell Crowe,
Rami Malek

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Do 14.5. - So 17.5. 19.30 Uhr Kleiner Saal
Amrum
D 2024 Regie: Fatih Akin
93 Minuten Wunschfilm
Amrum, 1945: Ein zehnjähriger Junge hilft seiner Mutter in den letzten Kriegstagen
auf einer Insel, indem er nachts Fische fängt oder auf dem Feld arbeitet. Mit dem
langersehnten Frieden kommen aber neue Konflikte auf den Heranwachsenden zu. Er
muss seine eigenen Wege im Leben finden.

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Do 14.4. 20.30 Uhr Großer Saal
Die Stadt ohne Juden
Österreich 1924 Regie: Hans Karl Breslauer
87 Minuten Tage der jüdischen Kultur
Stummfilm-Livemusik - Es war einer der wichtigsten Filmfunde der letzten Jahre –
auf einem Pariser Flohmarkt sind die seit über 90 Jahren verschollenen Teile des
österreichischen Stummfilms „Stadt ohne Juden“ aufgetaucht. Der 1924 in Wien
gedrehte Stummfilm zeigt in beklemmender Voraussicht die kulturelle und
wirtschaftliche Verarmung einer Stadt nach Vertreibung der jüdischen
Bevölkerung. -Der Film wird mit Live-Originalmusik gezeigt, komponiert und
gespielt von der weltberühmten Klezmer-Geigerin Alicia Svigals und dem
gefeierten Stummfilm-Pianisten Donald Sosin. Wir zeigen den Film erstmalig in
Chemnitz als Kooperation zwischen den Tagen der jüdischen Kultur und der Sunrise
Foundation, die die beiden amerikanischen Musiker unterstützt.
- Eintritt: 10€

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Do 14.5. 18.00 Uhr Großer Saal
Fr 15.5. - So 17.5. 20.45 Uhr Großer Saal
Ein Münchner im Himmel – Der Tod ist erst der Anfang
D 2026 Regie: David Dietl
94 Minuten
„Ein Münchner im Himmel“ ist neben den „Lausbubengeschichten“ das bekannteste
von Ludwig Thoma, das Jahrzehnte später als Hörspiel, vor allem aber auch in
Zeichentrickkurzfilmen zu noch größerer Popularität gelangte.
Wiggerl ist Taxifahrer, Münchner aus tiefster Seele, ein nicht so guter Ehemann
und ein noch schlechterer Vater, der für seinen Chef gerne mal auch
Kurierfahrten der eher illegalen Art macht. Bei einer Fahrt kommt es zum Unfall,
den Wiggerl kaum überlebt. Er liegt im Koma, seine Seele hat den Körper jedoch
schon verlassen und steht am Himmelstor. Dort kann man den Münchner kaum
ertragen und schickt ihn mit einer Mission zurück. Er soll der bayerischen
Staatsregierung göttlichen Rat zukommen lassen. Aber Wiggerl hat Besseres zu
tun. Er will sein Leben zurück, aber dafür muss sein Seelenkompass von Rot auf
Grün springen…

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Mo 18.5. - Mi 20.5. 19.30 Uhr Kleiner Saal
Dann passiert das Leben
D 2015 Regie: Neele Leana Vollmar
123 Minuten Wunschfilm
Hans (Ulrich Tukur) ist Schuldirektor kurz vor seinem Ruhestand. Doch während
seine Pensionierung immer näher rückt, empfinden er und seine Frau Rita (Anke
Engelke) statt Freude einfach nur die pure Angst. Nach 35 Jahren Ehe stehen sie
vor der Herausforderung, sich mit ihrer einst leidenschaftlichen, aber
mittlerweile eingefahrenen Beziehung auseinanderzusetzen. Der gemeinsame Sohn
hat das Nest schon lange verlassen, Hans und Rita sind nun also wirklich die
ganze Zeit alleine miteinander. Besonders Rita kommt mit dieser Umstellung nicht
so gut klar. Dann passiert auch noch ein tragischer Unfall, der sowieso alles
verändert und den Blick in die Zukunft trübt...

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Mo 18.5. - Mi 20.5. 20.15 Uhr Großer Saal
Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke
D 2025 Regie: Simon Verhoeven
137 Minuten Wunschfilm
Joachim (Bruno Alexander) wird überraschend an der renommierten Schauspielschule
in München aufgenommen und zieht in die herrschaftliche Villa seiner Großeltern
ein. Dort erlebt er einen Alltag voller kurioser Rituale, geprägt von der
charmanten Exzentrik und den alkoholgetränkten Gewohnheiten seiner Großmutter
(Senta Berger) und seines Großvaters (Michael Wittenborn). Gleichzeitig taucht
Joachim in die intensive und oft skurrile Welt des Theaters ein, wo
Leidenschaft, Konkurrenz und Selbstdarstellung den Ton angeben. Zwischen den
Bühnenproben und den Eigenheiten des Familienlebens gerät Joachim in einen
Strudel aus Selbstzweifeln, skurrilen Begegnungen und inspirierenden Momenten.

Woche vom 21. Mai 2026 bis 27. Mai 2026


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Fr 22.5. - Mo 25.5. 15.30 Uhr Großer Saal
Der Wunderweltenbaum
GB 2026 Regie: Ben Gregor
110 Minuten Kinderkino ab 6 Jahren
In einem verzauberten Wald lebt ein geheimnisvoller, uralter Stamm auf einem
magischen Baum. Dieser ist so hoch, dass er bis in die Wolken reicht und so breit,
dass er selbst Häuser und Hütten tragen kann. Als dann eine Gruppe von Kindern den
Baum durch Zufall entdeckt und beginnt, ihn zu erklimmen, geraten sie in das
Abenteuer ihres Lebens...

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Do 21.5. - Mi 27.5. 18.00 Uhr Großer Saal
Michael
USA 2026 Regie: Antoine Fuqua
128 Minuten
Der junge Michael Jackson wird als achtes von zehn Kindern unter der strengen
Führung seines Vaters Joe früh für eine Musikkarriere gedrillt wird. Mit der
Familienband Jackson Five feiert er erste Erfolge, im Alter von 13 Jahren
startet er bereits die Solokarriere. Auch im Erwachsenenalter ist sein Leben von
der Musik dominiert. Ende der 1970er-Jahre lernt er bei Filmarbeiten Diana Ross
und den Produzenten Quincy Jones kennen, was seine musikalische Ausrichtung
grundlegend verändert. Das von Jones produzierte Album "Off the Wall" (1979)
wird ein großer Erfolg, der 1982 durch die bahnbrechende und meistverkaufte
Platte "Thriller" noch übertroffen wird. Parallel zu diesem Aufstieg kommt es
zum Bruch mit seinem Vater Joe.

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Do 21.5. - So 24.5. 19.30 Uhr Kleiner Saal
Der verlorene Mann
D 2026 Regie: Welf Reinhart
106 Minuten
Die Künstlerin Hanne (Dagmar Manzel) und der pensionierte Pfarrer Bernd (August
Zirner) führen eine zwar glückliche, nach Jahren jedoch bereits etwas
festgefahrene Ehe. Wie aus dem Nichts steht auf ein Mal Hannes früherer Ehemann
Kurt (Harald Krassnitzer) vor ihrer Tür. Durch seine Demenzerkrankung kann sich
dieser nicht mehr erinnern, dass er und Hanne bereits seit 20 Jahren geschieden
sind. Als das Paar ihn vorübergehend bei sich aufnimmt, kehrt zwar zunächst eine
verloren geglaubte Leichtigkeit in ihre Ehe zurück, doch je mehr Zeit vergeht,
desto stärker gerät ihr gemeinsames Leben aus den Fugen.

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Do 21.5. - So 24.5. 20.45 Uhr Großer Saal
Klassentreffen
Frankreich 2025 Regie: Jerome Commandeur
107 Minuten
Hervé (Laurent Lafitte), Maxime (François Damiens) und Jordy (Jérôme Commandeur)
haben eigentlich nur gute Erinnerungen an ihre Schulzeit. Deshalb organisiert
das Trio auch zum 30-jährigen Jubiläum ihres Abgangs ein Klassentreffen. Doch
als dann zunächst einfach niemand die Einladung annehmen will, müssen sie sich
endlich mit der Tatsache auseinandersetzen, dass sie damals gegenüber ihren
Mitschülern ziemliche Widerlinge waren. Um ihr Fest noch zu retten, liegt es
nun ganz bei ihnen, ihrem einstigen Umfeld zu beweisen, dass sie mittlerweile zu
besseren Menschen geworden sind. Nostalgische französische Komödie mit großer
Starbesetzung – auch Vanessa Paradis.

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Mo 25.5. - Mi 27.5. 19.30 Uhr Kleiner Saal
Pillion
GB 2025 Regie: Harry Lighton
107 Minuten
Ein Film wie ein schwuler Comic von Ralf König. Der schmächtige Politeur Colin
(Harry Melling aus „Harry Potter“) entdeckt im Pub den überaus attraktiven Biker
Ray (Alexander Skarsgård). Was nach einem Flirt ohne Chancen aussieht,
entwickelt sich überraschend zu einer ziemlich besten Freundschaft der etwas
ungewöhnlichen Art. Die Rollen in der Sado-Maso-Beziehung sind klar verteilt.
Ray macht die Ansagen. Colin erfüllt alle Wünsche mit Begeisterung: je
erniedrigender, desto lieber. Doch plötzlich probt der Sklave den Aufstand und
die Beziehungskarten werden neu gemischt. Eine queere RomCom im SM-Milieu, so
frech und freizügig wie von Ralf König ausgedacht!

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Mo 25.5. - Mi 27.5. 20.30 Uhr Großer Saal
Iron Maiden: Burning Ambition
USA, GB 2026 Regie: Malcom Venville
106 Minuten
Die 50-jährige Geschichte von Iron Maiden entfaltet sich anhand ausführlicher
Bandinterviews sowie bislang selten gezeigter Archivaufnahmen. Ein zentrales
Element bildet das letzte Gespräch mit dem ehemaligen Sänger Paul Di'Anno, das
persönliche Einblicke bietet. Ergänzt wird die Chronik durch Beiträge prominenter
Wegbegleiter wie Javier Bardem, Lars Ulrich und Gene Simmons. Animierte Sequenzen
rund um das Maskottchen Eddie verbinden die einzelnen Kapitel und greifen zentrale
Stationen der Bandhistorie auf.

Woche vom 28. Mai 2026 bis 3. Juni 2026


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Fr 29.5. - So 31.5. 15.45 Uhr Großer Saal
Der Super Mario Galaxy Film
USA 2026 Regie: Aaron Horvath
99 Minuten Kinderkino ab 6 Jahren
Mario und Luigi bekommen es dieses Mal mit Bowser Jr. zu tun, der seinen Vater
befreien und zu alter Macht führen will. Um das zu verhindern, muss das Klempner-
Duo eine intergalaktische Reise antreten, bei der ihnen auch die Prinzessinnen
Peach und Rosalina zur Seite stehen. - Fortsetzung des "Super Mario Bros. Films"
von 2023.

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Do 28.5. - So 31.5. 18.00 Uhr Großer Saal
Mo 1.6. - Mi 3.6. 20.30 Uhr Großer Saal
Der Teufel trägt Prada 2
USA 2026 Regie: David Frankel
113 Minuten
Rund 20 Jahre ist es her, dass Andrea (Anne Hathaway) und Emily (Emily Blunt)
als Assistentinnen der Modemagazin-Chefin Miranda Priestley (Meryl Streep) unter
deren teuflischen Art litten. Inzwischen haben die beiden Frauen eigene
Karrieren eingeschlagen, Emily sogar sehr erfolgreich als Managerin einer Luxus-
Marke, für deren Werbe-Kampagnen unzählige Dollar ausgegeben werden. Solche
Dollar könnte auch Miranda Priestley gut gebrauchen, denn im Internet-Zeitalter
verkauft sich ihre Zeitschrift Runway immer schlechter. Wie das Schicksal es
will, kreuzen sich die Wege von Miranda, Andy und Emily nach all der Zeit wieder
– und auch Art Director Nigel (Stanley Tucci) darf nicht fehlen, wenn es im New
Yorker Modezirkus wieder rundgeht.

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Do 28.5. - So 31.5. 19.30 Uhr Kleiner Saal
Die progressiven Nostalgiker
Frankreich 2025 Regie: Vinciane Millereau
103 Minuten Wunschfilm
Mit rotzfrechem Humor, präzisem Sarkasmus und herrlicher Situationskomik nimmt der
Film die Heilsversprechen unserer Gegenwart aufs Korn und erzählt von der
wunderbaren Relativität der Geschichte.- Ein Familien-Idyll im Frankreich der
1950er Jahre: Michel, mittelmäßig, ist Bankangestellter und Ernährer, seine
bessere Hälfte Hélène, mit Dauerwelle, aber aufsässig, kümmert sich um Haushalt
und Kinder. Das patriarchale Paradies scheint perfekt, bis ein Kurzschluss der
gerade eingezogenen Waschmaschine die beiden ins Jahr 2025 katapultiert. Plötzlich
sind die Rollen neu verteilt. - Frisch freche Komödie aus Frankreich.

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Do 28.5. - So 31.5. 20.30 Uhr Großer Saal
Mo 1.6. - Mi 3.6. 18.00 Uhr Großer Saal
Verflucht Normal
GB 2025 Regie: Kirk Jones
121 Minuten Tipp
Erzählt wird die wahre Geschichte des jungen Schotten John Davidson, der am
Tourette-Syndrom leidet. In den frühen 1980er-Jahren wird das auffällige
Verhalten nicht als Krankheit erkannt. Für John wird das Leben zu einem einzigen
Spießrutenlauf. Bis er in der Mutter eines Freundes einen rettenden Engel
findet. Das Außenseiter-Drama kommt (fast) ohne Kitsch und falsche Töne aus.
Statt Sentimentalitäten beherrschen Wahrhaftigkeit und feiner britischer Humor
das exzellent gespielte, sehr bewegende Aufklärungsstück. Nicht nur ein Feel-
Good-, sondern ein Feel-Better-Movie! Für Arthaus-Kinos ist dieser smarte
Crowdpleaser wie ein Sechser im Lotto!