Woche vom 27. August 2026 bis 2. September 2026

Do 27.8. - So 30.8. 18.00 Uhr Großer Saal
Mo 31.8. – Mi 2.9. 20.15 Uhr Großer Saal
Oh la la 2 - Neue Tests, neues Chaos
Frankreich 2026 Regie: Julien Herve
91 Minuten
Fortsetzung der französischen Komödie „Oh la la - Wer ahnt denn sowas?“ von 2024, wieder mit Christian Clavier, Didier Bourdon, Sylvie Testud und Marianne Denicourt. - Ein DNA-Test Alice und François vor ihrer Hochzeit offenbart ihre Väter: einen Adeligen und einen Autoverkäufer. Die stolzen Männer heißen ihr unerwartetes Erbe daraufhin mit offenen Armen willkommen, sind dabei aber nicht ganz so "französisch", wie ihre Kinder sich das vielleicht gewünscht hätten.

Do 27.8. - So 30.8. 19.30 Uhr Kleiner Saal
Bitteres Fest
Spanien 2026 Regie: Pedro Almodóvar
112 Minuten
Elsa arbeitet recht erfolgreich als Werbedirektorin. Das kommt ihr ganz gelegen, als ihre Mutter verstirbt. Denn so muss sie sich nicht der Trauer ergeben, sondern kann sich sich weiter in ihre Arbeit stürzen und die Trauer verdrängen, ohne sich wirklich bewusst mit dem Verlust auseinandersetzen zu müssen. Erst eine persönliche Krise zwingt sie schließlich dazu, Abstand von ihrem arbeitsschwangeren Alltag zu nehmen. Gemeinsam mit ihrer Freundin Patricia reist sie nach Lanzarote, wo sich ihr dann jedoch neue Perspektiven eröffnen. - Regisseur Almodóvar bleibt sich auch in seinem mittlerweile 24. Langfilm stilistisch treu: präzise komponierte Bilder, satte Farben, eine ausgeprägte Liebe zu Interieurs, fast so, als stamme der Film aus einem abgeschlossenen Almodóvar-Kosmos.

Do 27.8. - So 30.8. 20.00 Uhr Großer Saal
Mo 31.8. – Mi 2.9. 18.00 Uhr Großer Saal
Steckerlfischfiasko
D 2026 Regie: Ed Herzog
99 Minuten
Ein neuer Fall für das Dreamteam Franz Eberhofer (Sebastian Bezzel) und Rudi Birkenberger (Simon Schwarz): Der örtliche Steckerlfischkönig wird tot in der Wellnesslandschaft des neuen Golfclubs gefunden. Franz muss nun unter dubiosen Volksfestclans und golfenden Schickimicki-Schnöseln ermitteln. Gleichzeitig hat seine Susi (Lisa Maria Potthoff) ganz andere Pläne: Sie kandidiert als Bürgermeisterin, was sowohl bei Franz als auch beim amtierenden Dorfoberhaupt für hochgradig nervöse Zuckungen sorgt …Verfilmung der gleichnamigen Eberhofer-Reihe von Rita Falk.

Mo 31.8. – Mi 2.9. 19.30 Uhr Kleiner Saal
Die Camino-Therapie – Finde deinen Weg
Frankreich, Belgien 2026 Regie: Yann Samuell
113 Minuten Tipp
Die französische Produktion ist im besten Sinne, mal wieder, ein Wanderfilm. Es geht nicht nur um das Bezwingen des Wegs, sondern natürlich auch um die Selbstfindung. Wie man im Kino immer wieder lernt: Wenn man Schicksalsschläge erlebt oder im Leben nicht weiterweiß, hilft eine Wanderung. - Fred ist eine Lehrerin, die suspendiert wird, sich dann aber entscheidet, sich bei einem Verein zu engagieren, der straffällige Jugendliche auf den rechten Weg zurückbringen will. Sie haben dann die Wahl: Gefängnis oder drei Monate Übergangswanderung. Soll heißen: 2.000 Kilometer Jakobsweg oder Knast. Auch Adam entscheidet sich für die Wanderung. Der junge Mann ist ein Problemfall, schnell aufbrausend, auch gewalttätig, was es Fred nicht leicht macht. Aber der Weg ist das Ziel und nach und nach beginnt sich eine Veränderung einzustellen.
Woche vom 3. September 2026 bis 9. September 2026

Fr 4.9. – So 6.9. 15.45 Uhr Großer Saal
Toy Story 5
USA 2026 Regie: Andrew Stanton
102 Minuten Kinderkino ohne Altersbeschränkung
„Toy Story“ aus dem Jahr 1995 ist zweifelsohne ein moderner Klassiker. Als erster komplett am Computer animierter abendfüllender Kinofilm setzte Pixars Abenteuerspaß rund um den Spielzeugcowboy Woody und seine Freunde Maßstäbe. Oft ist spätestens bei der zweiten Fortsetzung die Luft raus. In diesem Fall allerdings nicht.

Do 3.9. - So 6.9. 18.15 Uhr Großer Saal
Mo 7.9. – Mi 9.9. 18.00 Uhr Großer Saal
Vaterland
PL, D, FR, IT 2026 Regie: Paweł Pawlikowski
82 Minuten
1949. In seinem kalifornischen Exil bereitet Thomas Mann (Hanns Zischler) seine Rückkehr nach Deutschland vor. Lange Jahre hatte der berühmteste deutsche Autor seiner Zeit sein Geburtsland nicht betreten, hatte aus dem Ausland versucht, auf die Deutschen einzuwirken. Zur Verleihung des ehrwürdigen Goethe Preis reist Mann nun nach Frankfurt, begleitet von seiner Tochter Erika (Sandra Hüller), die ihrem Vater als Sekretärin und Dolmetscherin dient, aber auch als Verbindung zu Teilen seiner Familie und seiner Emotionen, die der Dichter lieber unterdrückt. Vor allem die Beziehung zu seinem Sohn Klaus (August Diehl) existiert nicht mehr, Klaus lebt in Cannes und wird sich das Leben nehmen, während der Vater in Deutschland weilt.
In Cannes mit dem Preis für die beste Regie ausgezeichnet.

Do 3.9. - So 6.9. 19.30 Uhr Kleiner Saal
Birnenkuchen mit Lavendel
Frankreich 2015 Regie: Éric Besnard
100 Minuten Kultfilm
Ein Film, der glücklich macht! Wie ein frischer Frühlingswind trägt diese französische Komödie Leichtigkeit und gute Laune ins Kino. Mit Herz, Humor und Verstand präsentiert Éric Besnard (Buch und Regie) ein Stück feiner Filmkunst. Er erzählt die Geschichte einer Frau in Nöten, die einem hochintelligenten Mann mit Asperger-Syndrom begegnet. Eine romantische Komödie der besonderen Art vor einer überwältigend schönen Naturkulisse. Wer hier nicht mit wohligem Seufzen das Kino verlässt, braucht dringend … na, was wohl? - einen Urlaub in der Provence!

Do 3.9. - So 6.9. 20.15 Uhr Großer Saal
Chéri, ich komme! Die Erfindung der Lust
Frankreich 2026 Regie: Reem Kherici
89 Minuten Wunschfilm
Fanny (Alexandra Lamy) und Thomas (François Cluzet) sind seit 20 Jahren glücklich verheiratet, doch eines Tages kommt ein Geheimnis ans Licht: Fanny hatte noch nie einen Orgasmus. Tom, ein Ingenieur, beschließt, eine gewagte Herausforderung anzunehmen: Er will ein Gerät entwickeln, das die weibliche Lust revolutionieren wird. - Nach einer wahren Geschichte legt die Regisseurin Reem Kherici einen Komödienkracher hin, dem ein echter Coup gelingt: jenseits von Vulgarität erzählt der Film sehr empfindsam und dennoch voller Humor von der Erneuerungskraft der Liebe. Eine sehr bewegende und hinreißend witzige Geschichte über eine große Liebe, die sich traut, Fragen zu stellen – und ein Paar, das bereit ist, neue Antworten zu finden.

Mo 7.9. – Mi 9.9. 19.30 Uhr Kleiner Saal
Wer weiß schon, was ein Leben ist?
D 2026 Regie: Annelie Boros, Vera Brückner
95 Minuten Der besondere Film
Für die Darstellung der Malerin Paula Modersohn-Becker begibt sich Katharina Stark auf eine Reise nach Worpswede und Paris. Dabei setzt sie sich mit dem Leben und Werk der Künstlerin auseinander und besucht die Orte, die deren Werdegang entscheidend geprägt haben. Gleichzeitig begegnet sie den Menschen und Ideen, die Paula Modersohn-Beckers künstlerische Entwicklung beeinflussten. Aus dieser Annäherung entsteht ein persönlicher Blick auf ihr Schaffen sowie auf Themen wie künstlerische Freiheit, Selbstbestimmung und gesellschaftliche Wahrnehmung. Darüber hinaus richtet der Film den Fokus auf den Künstlerkreis um Clara Westhoff, Otto Modersohn, Rainer Maria Rilke und Heinrich Vogeler.

Mo 7.9. – Di 9.9. 20.00 Uhr Großer Saal
Ein Münchner im Himmel – Der Tod ist erst der Anfang
D 2026 Regie: David Dietl
94 Minuten
„Ein Münchner im Himmel“ ist neben den „Lausbubengeschichten“ das bekannteste von Ludwig Thoma, das Jahrzehnte später als Hörspiel, vor allem aber auch in Zeichentrickkurzfilmen zu noch größerer Popularität gelangte.
Wiggerl ist Taxifahrer, Münchner aus tiefster Seele, ein nicht so guter Ehemann und ein noch schlechterer Vater, der für seinen Chef gerne mal auch Kurierfahrten der eher illegalen Art macht. Bei einer Fahrt kommt es zum Unfall, den Wiggerl kaum überlebt. Er liegt im Koma, seine Seele hat den Körper jedoch schon verlassen und steht am Himmelstor. Dort kann man den Münchner kaum ertragen und schickt ihn mit einer Mission zurück. Er soll der bayerischen Staatsregierung göttlichen Rat zukommen lassen. Aber Wiggerl hat Besseres zu tun. Er will sein Leben zurück.

Mi 9.9. 20.00 Uhr Großer Saal
Don’t Look Back in Anger
USA 2026 Regie: Dylan Southern, Will Lovelace
122 Minuten
Dokumentarfilm über die ausverkaufte Welttournee der englischen Rockband Oasis im Jahr 2025. Die Brüder Liam und Noel Gallagher, die nach 20 Jahren der öffentlichen Streitereien wieder zusammengefunden haben, geben erstmals wieder gemeinsame Interviews, die hier neben Konzertaufnahmen zu sehen sind.
Woche vom 10. September 2026 bis 16. September 2026

Do 10.9. 20.00 Uhr Großer Saal
Don’t Look Back in Anger
USA 2026 Regie: Dylan Southern, Will Lovelace
122 Minuten
Dokumentarfilm über die ausverkaufte Welttournee der englischen Rockband Oasis im Jahr 2025. Die Brüder Liam und Noel Gallagher, die nach 20 Jahren der öffentlichen Streitereien wieder zusammengefunden haben, geben erstmals wieder gemeinsame Interviews, die hier neben Konzertaufnahmen zu sehen sind.

Fr 11.9. – So 13.9. 18.00 Uhr Großer Saal
Mo 14.9. – Mi 16.9. 20.15 Uhr Großer Saal
Frühstück bei Audrey
Frankreich 2025 Regie: Sophie Beaulieu
80 Minuten
Rémi ist ein ziemlich schluffiger Kunstrasenvertreter, dessen letzte Beziehung ein Trauma hinterließ, so dass er nunmehr den Frauen abgeschworen hat. Auf Anraten seines Psychiaters lebt er – zur geplanten späteren Wiedererlangung seiner geistigen Gesundheit – mit der lebensgroßen Puppe Audrey zusammen. Sie hört zu, widerspricht nicht und sitzt geduldig beim Fernsehen neben Rémi, wenn er seine geliebten Geschichtsdokus über berühmte Staatsmänner sieht. Perfekte Verhältnisse also für Rémi … bis Audrey eines Tages lebendig wird. - Eine schräge RomCom über Männerfantasien, weibliche Selbstbestimmung und die Tücken des Zusammenlebens.

Do 10.9. – So 13.9. 20.00 Uhr Großer Saal
Mo 14.9. – Mi 16.9. 18.00 Uhr Großer Saal
Bad Apples
GB 2025 Regie: Jonatan Etzler
101 Minuten Do in OmdtU
Die Grundschullehrerin Maria (Saoirse Ronan) versucht mit allen Mitteln, ihre Klasse von Zehnjährigen zu begeistern und zu fördern. Doch es gibt einen einzelnen, besonders chaotischen und unberechenbaren Schüler, der den Unterricht immer wieder aus dem Gleichgewicht bringt. Da ihre berufliche Zukunft zunehmend auf dem Spiel steht und das Verhalten des Kindes immer schlimmer wird, trifft Maria mehrere desaströse Fehlentscheidungen. Dadurch kommt es letztendlich dazu dazu, dass sie den Störenfried aus Versehen zu sich mit nach Hause nimmt und dort im Keller einsperrt. Maria versucht zwar, die Situation wieder zu reparieren, doch als die Klasse plötzlich gedeiht und sowohl ihre Kolleginnen als auch Eltern von den positiven Veränderungen angetan sind, gibt es scheinbar keinen einfachen Ausweg aus ihrer Zwickmühle.
Do in OmdtU

Do 10.9. – So 13.9. 19.30 Uhr Kleiner Saal
Was haben wir gelacht
D 2026 Regie: Eva Müller
96 Minuten
Ein Film über die von Männern bestimmte deutsche Unterhaltungsszene der 90er- und 00er-Jahre. Doch im Kern ist er weit mehr: Die großartig recherchierte Doku entlarvt den gemeinhin „harmlosen“ Fernsehspaß von einst in Teilen als zutiefst diskriminierend und sexualisiert. Zu Wort kommen nur Frauen – Entertainerinnen, die mit Unangepasstheit und Selbstbewusstsein zu Erfolg kamen. Sie bewerten legendäre TV-Momente neu und entschlüsseln, wie Unterhaltungsformate gesellschaftliche Spaltung vorantreiben, Vorurteile schüren und tradierte Rollenbilder festigen. Darunter „RTL Samstag Nacht“, „7 Tage, 7 Köpfe“, „TV Total“ oder „Die Harald Schmidt Show“.

Mo 14.9. – Mi 16.9. 19.30 Uhr Kleiner Saal
Everytime
D 2026 Regie: Sandra Wollner
123 Minuten Der besondere Film
Nach dem Tod ihrer Tochter versucht eine Mutter (Birgit Minichmaier) weiterzuleben, doch Normalität will sich nur schwer einstellen. Sie driftet durch das sommerliche Berlin, später geht es nach Teneriffa, auf einer mysteriösen Suche nach Antworten, gefilmt in magischen Bildern, die Sandra Wollners dritten Film „Everytime“ zusammenhalten, auch wenn die bisweilen etwas zu enigmatische Handlung zum Rätsel wird, aber immer wieder in mysteriöse Bahnen führt, mit Rauschzuständen spielt und fast übernatürliche Ereignisse andeutet.
Woche vom 17. September 2026 bis 23. September 2026

Fr 18.9. - So 20.9. 15.45 Uhr Großer Saal
Minions & Monster
USA 2026 Regie: Piere Coffin
90 Minuten Kinderkino ohne Altersbeschränkung
Die Minions durchquerten die Länder dieser Welt auf der Suche nach einem großen Bösewicht, dem sie folgen könnten. Sie hatten einige, aber nicht wenige wurden auch ihretwegen aus dem Leben befördert. Und so suchten sie und suchten sie und suchten sie, bis sie schließlich nach Hollywood kamen, 1927 für den Film entdeckt werden und fortan zu Stars werden. Bis der Tonfilm kommt, dann ist es aus mit der Karriere. Minion James träumt aber vom Oscar und brütet die Idee eines Minions-und-Monster-Film aus, wofür echte Monster heraufbeschworen werden. Das Chaos ist vorprogrammiert.

Do 17.9. 17.30 Uhr Kleiner Saal
Psychoanalyse trifft Film „Her“
USA 2013 Regie: Spike Jonze
126 Minuten
Eine Veranstaltung des SWK Chemnitz. - Regisseur Spike Jonze hat schon vor mehr als 10 Jahren die besonderen Herausforderungen unserer Zeit im Angesicht von wachsender Beziehungslosigkeit und Umgang mit künstlicher Intelligenz frappierend gut vorhergesagt. Der Film ist heute relevanter denn je und beschäftigt sich mit der Liebe des Protagonisten zu einer KI als Versuch der narzisstischen Abwehr durch die Erschaffung eines idealen Wunschobjektes in der Beziehung. Tiefsinniger Film über Einsamkeit, Sehnsucht und Verbindung.
Eintritt: 10€ (erm. 7€)

Do 17.9. - So 20.9. 18.00 Uhr Großer Saal
Mo 21.9. - Mi 23.9. 20.15 Uhr Großer Saal
Nur ein kleines bisschen Glück
Frankreich 2026 Regie: Pascal Elbe
104 Minuten
1940 ist, gelinde gesagt, kein gutes Jahr für Frankreich, denn die Nazis sind einmarschiert und Gefechte bestimmen die Geschehnisse im Land. Und das wird auch für Jean Chevalin (Benoît Poelvoorde) zum Problem, denn er muss als Soldat zu dieser Zeit seinen ersten Tag an der Waffe ableisten. Der reicht ihm dann aber auch schon, um zum Deserteur zu werden. Lieber will er sich auf anderem Wege durchschlagen. Um mit seiner Familie in den noch unbesetzten Süden des Landes zu gelangen, gibt er schließlich vor, Jude zu sein, um sich so Hilfe bei der Flucht gen Süden zu erschummeln. Doch es ist gar nicht so leicht, die Fassade aufrechtzuerhalten...

Fr 18.9. - So 20.9. 19.30 Uhr Kleiner Saal
Der Regenmeister
Schweden 2025 Regie: Hannes Holm
109 Minuten
Ingmar Karlsson (Robert Gustafsson) lebt in einer Kleinstadt im Süden Schwedens. Seit dem Tod seiner Frau ist das Verhältnis zu seiner Tochter gestört, sein einziger sozialer Kontakt ist der aufdringliche Nachbar Rolf, der ihn sogleich ermahnt, dass er nur noch mit der Gießkanne, aber nicht mehr mit dem Schlauch den Garten wässern darf. Im heißesten Sommer seit Menschengedenken warten alle auf den erlösenden Regen, doch es ist Ingmar, der ihn bringen kann. Er versteht nicht, wie er es tut, aber er kann es regnen lassen, und das nutzt er, um durchzusetzen, was er will. Etwa eine Statue seiner Frau zu ihrem Gedenken. Aber das ist längst nicht alles. Könnte diese Gabe nicht sogar die ganze Welt verändern? „Der Regenmeister“ ist ein gefühlvoller Film, leise erzählt, unaufdringlich und schön in der Bildsprache.

Do 17.9. - So 20.9. 20.30 Uhr Großer Saal
Verflucht Normal
GB 2025 Regie: Kirk Jones
121 Minuten Tipp
Erzählt wird die wahre Geschichte des jungen Schotten John Davidson, der am
Tourette-Syndrom leidet. In den frühen 1980er-Jahren wird das auffällige
Verhalten nicht als Krankheit erkannt. Für John wird das Leben zu einem einzigen
Spießrutenlauf. Bis er in der Mutter eines Freundes einen rettenden Engel
findet. Das Außenseiter-Drama kommt (fast) ohne Kitsch und falsche Töne aus.
Statt Sentimentalitäten beherrschen Wahrhaftigkeit und feiner britischer Humor
das exzellent gespielte, sehr bewegende Aufklärungsstück. Nicht nur ein Feel-
Good-, sondern ein Feel-Better-Movie! Für Arthaus-Kinos ist dieser smarte
Crowdpleaser wie ein Sechser im Lotto!

Mo 21.9. - Mi 23.9. 18.00 Uhr Großer Saal
Im Spiegel meiner Mutter
D 2026 Regie: Jutta Brückner
95 Minuten
Der Tod der Mutter ist ein einschneidendes Ereignis für jeden Menschen, auch für die Hochschulprofessorin Ursula Scheuner (Corinna Harfouch), deren Mutter Hildegard (Hildegard Schmal) vor ein paar Tagen in einem Pflegeheim verstarb. Die Ursache ist noch unklar, möglicherweise waren es keine natürlichen Umstände, jedenfalls macht sich Ursula Vorwürfe, so wie sie es ihr ganzes Leben getan hat. In der Wohnung der Mutter stößt Ursula auf Spuren eines Lebens, mit dem sie eng verbunden war, mit dem sie aber auch nichts zu tun haben wollte, allzu fordernd war die Mutter, allzu egoistisch. Doch der Nachlass muss aufgelöst, der Papierkram erledigt werden. Und auch in ihrem Institut herrscht Chaos, Bauarbeiten finden während der Vorlesungen statt, was Ursulas Nerven noch mehr anspannt. Ein sehr persönlicher, vielschichtiger Film.

Mo 21.9. - Mi 23.9. 19.30 Uhr Kleiner Saal
Der verlorene Mann
D 2026 Regie: Welf Reinhart
Die Künstlerin Hanne (Dagmar Manzel) und der pensionierte Pfarrer Bernd (August Zirner) führen eine zwar glückliche, nach Jahren jedoch bereits etwas festgefahrene Ehe. Wie aus dem Nichts steht auf ein Mal Hannes früherer Ehemann Kurt (Harald Krassnitzer) vor ihrer Tür. Durch seine Demenzerkrankung kann sich dieser nicht mehr erinnern, dass er und Hanne bereits seit 20 Jahren geschieden sind. Als das Paar ihn vorübergehend bei sich aufnimmt, kehrt zwar zunächst eine verloren geglaubte Leichtigkeit in ihre Ehe zurück, doch je mehr Zeit vergeht, desto stärker gerät ihr gemeinsames Leben aus den Fugen.
Zum Weltalzheimertag am 21.9.26.
Woche vom 24. September 2026 bis 30. September 2026

Do 24.9. - So 27.9. 18.00 Uhr Großer Saal
Mo 28.9. - Mi 30.9. 20.30 Uhr Großer Saal
Das gewisse Etwas
D 2026 Regie: Marc Rothermund
105 Minuten
Nach einem Diebstahl sind ein Mann und sein Sohn gezwungen, unterzutauchen und möglichst unauffällig zu bleiben. Auf der Flucht stoßen sie auf einen Reisebus, in dem eine Gruppe von Menschen mit Beeinträchtigung gemeinsam mit ihrer Betreuerin auf dem Weg in ein Ferienlager ist. Um keinen Verdacht zu erregen, geben sich die beiden kurzerhand als ein fehlender Teilnehmer und dessen Begleitperson aus. Unerwartete Situationen und neue Begegnungen sorgen dafür, dass ihre wahre Identität jederzeit aufzufliegen droht. Während die Fahrt weitergeht, geraten die Ereignisse zunehmend außer Kontrolle und stellen nicht nur Vater und Sohn, sondern auch die übrigen Mitreisenden vor ungeahnte Herausforderungen. Remake des französischen Mega-Erfolgs "Was ist schon normal?" Besetzung: Max von der Groeben, Mala Emde, Florian Lukas

Do 24.9. - So 27.9. 20.15 Uhr Großer Saal
Mo 28.9. - Mi 30.9. 17.45 Uhr Großer Saal
Kalter Hund
D 2026 Regie: Pauline Ronneberg
125 Minuten
Ausgerechnet am Morgen seines 100. Geburtstags entdeckt Marianne (Corinna Harfouch) ihren Ehemann Herrmann tot in seinem Bett. Statt sich der aufwendig geplanten Feier mit Verwandten und der Lokalpresse zu stellen, hat er sich mit einer Überdosis Tabletten das Leben genommen. Um einen Skandal zu verhindern und den Ruf der angesehenen Familie zu bewahren, beschließt Marianne, den Todesfall vor den eintreffenden Gästen geheim zu halten. Während die Feier ihren gewohnten Lauf nehmen soll, beginnt ein zunehmend chaotisches Versteckspiel. Gleichzeitig brechen innerhalb der Familie alte Konflikte auf, und noch bevor der Geburtstag überhaupt begonnen hat, entbrennt zwischen den Angehörigen ein erbitterter Streit um das Erbe des verstorbenen Patriarchen. - Familienaufstellung der besonders fiesen Art. In einer tiefschwarzen und präzise beobachteten Tragikomödie.

Do 24.9. - So 27.9. 19.30 Uhr Kleiner Saal
Hirten
Kanada, Frankreich 2024 Regie: Sophie Deraspe
113 Minuten
Mathyas ist ein junger Werbefachmann aus dem kanadischen Montreal. Doch er lässt sein hektisches Leben in der pulsierenden Millionenstadt hinter sich und wagt einen radikalen Neuanfang – und zwar ausgerechnet als Hirte in der französischen Provence. Doch sein träumerisches Vorhaben wird durch eine Reihe von Missgeschicken gestört, die ihn mit der impulsiven Beamtin Élise zusammenführen. Auch sie will gerade einen Neuanfang wagen, hat gerade ihren Job ohne klaren Plan für die nächsten Schritte gekündigt und versucht, sich in ihrem neuen, unstrukturierten Leben zurechtzufinden.

Mo 28.9. - Mi 30.9. 19.30 Uhr Kleiner Saal
Love Box
D 2026 Regie: Daniele Michel
96 Minuten Der besondere Film Dok
Eine Gesellschaft ohne Geld und Konkurrenzdruck: Das utopische AfrikaBurn Festival, der größte Ableger des weltbekannten Burning Man, wird zum Schauplatz eines einzigartigen Experiments. Mitten in der südafrikanischen Wüste stellt eine bunt zusammengewürfelte Freundesgruppe ihr LOVEBOX Raumschiff auf, das seine Besucher auf eine Reise ins Innere ihrer selbst mitnimmt. In der Leere des Raums begegnen sich zwei Fremde für wenige Minuten und beantworten sich eine Frage über die Liebe. Der Film erzählt von Freundschaft, Experimentierfreude und der Suche nach Nähe in einer Welt, die oft von Misstrauen und Abgrenzung geprägt ist.