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  KINOPLAN für Monat Oktober 2018


Woche vom 27.
09. bis 03.10.2018



Do 27.9. - So 30.9. um 18.30 Uhr und
Mo 1.10. - Mi 3.10. um 20.30 Uhr Großer Saal


Mamma Mia! Here We Go Again    114 min.    

UK/USA 2018 Regie: Ol Parker   Wunschfilm

Die Fortsetzung von "Mamma Mia!" mit vielen ABBA-Gesangseinlagen. Wer die Musik von ABBA mag, sollte sich für einen Großteil der Laufzeit beim Lächeln ertappen.- Sophie ist emotional aufgewühlt: Die Wiedereröffnung des einst von ihrer Mutter geführten Hotels auf einer griechischen Trauminsel besteht bevor, doch einige der wichtigsten Menschen in ihrem Leben können aus den verschiedensten Gründen nicht bei ihr sein. Sie fühlt sich in die Schuhe ihrer Mutter Donna versetzt, die in den 70er-Jahren allein nach Griechenland reiste und dort ein völlig neues Leben begonnen hat – was nicht immer so einfach war, wie es hat wirken lassen… Darsteller: Lily James, Amanda Seyfried, Meryl Streep, Pierce Brosnan, Colin Firth, Dominic Cooper




Mo 1.10. - Mi 3.10. um 18.00 Uhr Großer Saal


Der Buchladen der Florence Green    110 min.    

Span./UK/Dtl. 2017 Regie: Isabel Coixet

Eine junge Witwe eröffnet Ende der 1950er Jahre in einem idyllischen Ort an der Ostküste Englands eine Buchhandlung. Kein einfaches Unterfangen, die Arbeiter und Fischer des Ortes lesen nicht gern. Und dann ist da noch eine reiche Dame mittleren Alters, die aus dem Buchladen lieber ein Kulturzentrum gemacht hätte und nun eine trickreiche Intrige spinnt, um Florence Green zu vertreiben. Kongenial inszenierte Verfilmung von Penelope Fitzgeralds Roman „Die Buchhandlung“, in dem der Zwiespalt zwischen Konvention und Moderne verhandelt und gleichzeitig ein Loblied auf das Lesen gesungen wird. In den drei Hauptrollen hervorragend gespielt: Emily Mortimer, Bill Nighy, Patricia Clarkson




Mo 1.10. um 16.30 Uhr Kleiner Saal

Ikingut - Die Kraft der Freundschaft    87 min.     ab 6 Jahren

Island 2000   Int. Filmfestival Schlingel

Das Chemnitzer Kinder und Jugendfilmfestival „Schlingel“ unterwegs: Das ausführliche Programm unter „Schlingel“.




Mo 1.10. um 20.00 Uhr Kleiner Saal

Metalhead    97 min.     ab 16 Jahren

Island 2013   Int. Filmfestival Schlingel

Das Chemnitzer Kinder und Jugendfilmfestival „Schlingel“ unterwegs: Das ausführliche Programm unter „Schlingel“.




Di 2.10. um 16.30 Uhr Kleiner Saal

Die Falken    98 min.     ab 8 Jahren

Island 2018   Int. Filmfestival Schlingel

Das Chemnitzer Kinder und Jugendfilmfestival „Schlingel“ unterwegs: Das ausführliche Programm unter „Schlingel“.




Di 2.10. um 20.00 Uhr Kleiner Saal

Besessen    102 min.     ab 16 Jahren

Indonesien 2017   Int. Filmfestival Schlingel

Das Chemnitzer Kinder und Jugendfilmfestival „Schlingel“ unterwegs: Das ausführliche Programm unter „Schlingel“.




Mi 3.10. um 14.00 Uhr Großer Saal


Der kleine Spirou    86 min.     ab 8 Jahren

Belgien 2017   Int. Filmfestival Schlingel

Das Chemnitzer Kinder und Jugendfilmfestival „Schlingel“ unterwegs: Das ausführliche Programm unter „Schlingel“.




Mi 3.10. um 16.30 Uhr Kleiner Saal

Wildhexe    97 min.     ab 10 Jahren

Dänemark 2018   Int. Filmfestival Schlingel

Das Chemnitzer Kinder und Jugendfilmfestival „Schlingel“ unterwegs: Das ausführliche Programm unter „Schlingel“.




Mi 3.10. um 20.00 Uhr Kleiner Saal

Cobain    94 min.     ab 16 Jahren

Belgien, D 2017   Int. Filmfestival Schlingel

Das Chemnitzer Kinder und Jugendfilmfestival „Schlingel“ unterwegs: Das ausführliche Programm unter „Schlingel“.





Woche vom 04.
10. bis 10.10.2018



Do 4.10. um 16.30 Uhr Kleiner Saal

...und du bist raus    94 min.     ab 8 Jahren

Island 1997   Int. Filmfestival Schlingel

Das Chemnitzer Kinder und Jugendfilmfestival „Schlingel“ unterwegs: Das ausführliche Programm unter „Schlingel“.




Do 4.10. um 18.30 Uhr Großer Saal


Die Unsichtbaren - Wir wollen leben    106 min.     ab 15 Jahren

D 2017   Int. Filmfestival Schlingel

Das Chemnitzer Kinder und Jugendfilmfestival „Schlingel“ unterwegs: Das ausführliche Programm unter „Schlingel“.




Do 4.10. um 20.30 Uhr Kleiner Saal

Noah der Albino    95 min.     ab 12 Jahren

Island 2003   Int. Filmfestival Schlingel

Das Chemnitzer Kinder und Jugendfilmfestival „Schlingel“ unterwegs: Das ausführliche Programm unter „Schlingel“.




Fr 5.10. um 16.30 Uhr Kleiner Saal

Spuk im Eis    82 min.     ab 10 Jahren

Island 2007   Int. Filmfestival Schlingel

Das Chemnitzer Kinder und Jugendfilmfestival „Schlingel“ unterwegs: Das ausführliche Programm unter „Schlingel“.




Fr 5.10. um 19.45 Uhr Kleiner Saal

Herzstein    129 min.     ab 16 Jahren

Island 2016   Int. Filmfestival Schlingel

Das Chemnitzer Kinder und Jugendfilmfestival „Schlingel“ unterwegs: Das ausführliche Programm unter „Schlingel“.




Fr 5.10. - So 7.10. um 16.15 Uhr und
Mo 8.10. - Mi 10.10. um 16.00 Uhr Großer Saal


Gans im Glück    91 min.     ohne Altersbeschränkung

USA 2017 Regie: Christopher Jenkins   Kinderkino

Der Gänserich Peng ist ein ziemlicher Angeber und bringt mit seinen halsbrecherischen Kunststücken ständig das Formationsflugtraining seiner Artgenossen durcheinander. Eines Tages haben die übrigen Gänse den Schnabel voll und brechen einfach ohne Peng in Richtung Süden auf, wo die Gänse den Winter verbringen wollen. Peng kann infolge einer Verletzung nicht mehr fliegen und ihnen deswegen nicht sofort folgen. Eher zufällig wird er dann zum Lebensretter der vorlauten Entenküken Lissy und Lucky, die ihm fortan auf Schritt und Tritt folgen. Zunächst hat Peng keine große Lust, den Beschützer für die beiden Küken zu spielen, doch nach und nach wachsen Peng die beiden kleinen Enten ans Herz… Animationsfilm für die ganze Familie.




Do 4.10. - So 7.10. um 18.30 Uhr und
Mo 8.10. - Mi 10.10. um 20.45 Uhr Großer Saal


Book Club - Das beste kommt noch    104 min.    

USA 2018 Regie: Bill Holderman

Vier Damen älteren Semesters entdecken ihre Lust auf die Liebe und das Leben neu. In den USA wurde „Book Club“ bereits zu einem Achtungserfolg und angesichts der charmant-zeitlosen Inszenierung ist das auch kein Wunder. - Vivian (Jane Fonda), Diane (Diane Keaton), Carol (Mary Steenburgen) und Sharon (Candice Bergen) sind seit der Schulzeit die besten Freundinnen. Seit vielen Jahren treffen sie sich regelmäßig im Rahmen eines Buchclubs, um einander Bücher vorzustellen und gemeinsam zu diskutieren. Nun ist „Fifty Shades of Grey“ dran. Bis zum nächsten Treffen sollen die Frauen den ersten Roman gelesen haben. Doch obwohl sich vor allem Diane an der miserablen Qualität des Buches stört, erwecken die darin geschilderten Sexfantasien erotische Gelüste bei den Frauen. Sie alle fangen an, ihre Beziehungen und Lebensentwürfe zu überdenken, daten Männer oder melden sich in Online-Partnerbörsen an… Do 4.10. 18.30 Uhr im Kleinen Saal




Do 4.10. - So 7.10 um 21.00 Uhr und
Mo 8.10. - Mi 10.10. um 18.00 Uhr Großer Saal


Gundermann    128 min.    

D 2018 Regie: Andreas Dresen   Tipp

Bei Andreas Dresen ist man immer „mittendrin statt nur dabei“. Im Falle von „Gundermann“ erleben wir hautnah und ungekünstelt, was es bedeutet, seine Vergangenheit zu verdrängen und was passiert, wenn sie uns über Umwege doch heimsucht. Im Mittelpunkt der Erzählung: Alexander Scheer als Liedermacher und Ex-Stasi-Spitzel Gerhard Gundermann. - Gerhard „Gundi“ Gundermann ahnt noch nicht, dass er später einmal einer der prägendsten Künstler der Nachwendezeit sein wird. Als er in den Achtzigerjahren mit seinen Musikern durch die Clubs tourt, ist das Geldverdienen mit seiner Musik noch nicht einmal sein Hauptanliegen. Stattdessen möchte er seine einfühlsamen, oft auf echten Erlebnissen beruhenden Texte mit der Welt teilen. - Darsteller: Alexander Scheer, Anna Unterberger, Axel Prahl, Milan Peschel, Bjarne Mädel




Sa 6.10. - Mi 10.10. um 20.00 Uhr Kleiner Saal

Kindeswohl    105 min.    

GB 2017 Regie: Richard Eyre

Das bewegende und exzellent gespielte Justiz- und Ehedrama nach dem gleichnamigen Bestseller von Ian McEwan wagt sich an ein heikles Thema. Im Mittelpunkt steht die sich für ihren Beruf aufopfernde Familienrichterin Fiona May. Der Fall eines 17jährigen leukämiekranken Jungen bringt sie an ihre Grenzen. Seine Eltern verweigern als Zeugen Jehova die lebensrettende Bluttransfusion. Endlich wieder eine Rolle für die zweifache Oscarpreisträgerin Emma Thompson, die ihrem unvergleichlichen Können gerecht wird. Zusammen mit Stanley Tucci als Partner beherrscht die begnadete Charakterdarstellerin die Leinwand und hebt den Film auf ein erstaunliches Niveau. Jede Minute ihres Auftritts ist mehr als sehenswert. Darsteller: Emma Thompson, Fionn Whitehead, Stanley Tucci, Ben Chaplin




So 7.10. um 11.00 Uhr Großer Saal


Hurra! Es ist ein Mädchen!    145 min.    

BRD 2018 Regie: Beate Kunath, Ursel Schmitz

Der Dokumentarfilm stellt in 25 biografischen Skizzen Frauen vor, die auf sehr unterschiedliche Art und Weise mit der Geschichte der Stadt Chemnitz verbunden sind. Es werden Lebensläufe aufgeblättert und so das Wirken dieser Frauen für Chemnitz herausgestellt. In Anwesenheit der Filmemacherinnen findet diese Filmvorführung in Kooperation mit akCente e.V. und der Rosa-Luxemburg-Stiftung Sachsen statt.





Woche vom 11.
10. bis 17.10.2018



Do 11.10. - So 14.10. um 16.30 Uhr und
Mo 15.10. - Mi 17.10. um 16.00 Uhr Großer Saal


Pettersson und Findus - Findus zieht um    80 min.     ohne Altersbeschränkung

D 2018 Regie: Ali Samadi Ahadi   Kinderkino

Zum dritten Mal inszeniert Ali Samadi Ahadi ein Abenteuer mit dem etwas tolpatschigen Erfinder Pettersson und seinem Kater Findus, erneut in einer bunten Mischung aus Real- und Animationsfilm.- Immer noch schläft der kleine Kater Findus im selben Zimmer wie Pettersson, doch sein Bettchen wird langsam zu groß. Kurzentschlossen baut der findige Pettersson seinem flauschigen Freund ein neues, dass Findus dank der ausgezeichneten Sprungfedern jedoch zum Trampolin umfunktioniert. Was den Kater zwar begeistert, Pettersson jedoch um den Schlaf bringt und so kommt es zu einem folgenschweren Entschluss: Findus zieht um. Darsteller: Stefan Kurt, Marianne Sägebrecht, Max Herbrechter




Do 11.10. - So 14.10. um 18.30 Uhr und
Mo 15.10.- Mi 17.10. um 18.00 Uhr Großer Saal


Ballon    120 min.    

D 2018 Regie: Michael Bully Herbig   Tipp

Der Regisseur Michael Bully Herbig begibt sich nun erstmals auf das Gebiet der Inszenierung fernab von Comedy und Blödelei – und wer bislang daran gezweifelt haben sollte, dass ihm das gelingt, den belehrt er hier eindeutig eines Besseren. - Im Sommer 1979 in Thüringen fassen zwei Familien einen aberwitzigen Plan: Sie wollen raus aus der DDR und heile in den Westen – und das alles in einem Ballon. Dafür nähen, basteln und tüfteln sie wochenlang, bis ihr erster Versuch fehlschlägt und die beiden Familien können froh sein, nicht von der Polizei erwischt worden zu sein. Doch diese macht ab sofort Jagd auf sie. Und so fassen die beiden Familienoberhäupter den Entschluss, es noch einmal zu versuchen. Doch die Regierung ist bereits auf die Pläne aufmerksam geworden. Das ganze Vorhaben wird zu einem irren Wettlauf gegen die Zeit… Darsteller: Friedrich Mücke, Karoline Schuch, Alicia von Rittberg, David Kross




Do 11.10. - So 14.10. um 21.00 Uhr und
Mo 15.10.- Mi 17.10. um 20.30 Uhr Großer Saal


The Man who killed Don Quixote    133 min.    

Spanien, GB 2018 Regie: Terry Gilliam

Nach mehreren Jahrzehnten hat es Terry Gilliam endlich geschafft sein Herzensprojekt „The Man who killed Don Quixote“ zu realisieren, der als Abschlussfilm des diesjährigen Festivals in Cannes lief. Das Ergebnis ist durch und durch Gilliam, also überbordend, bisweilen konfus, phantasievoll, ein Film aus einem anderen Jahrhundert. - Der ebenso abgestumpfte wie eingebildete Werberegisseur Toby ist in Spanien, um dort einen Clip abzudrehen. Dabei muss sich Toby mit der Tatsache auseinandersetzen, dass ein Film über den legendären Don Quixote, den er in seiner Jugend gedreht hat, tragische Auswirkungen für die Bewohner eines kleinen spanischen Dorfes in der Nähe hatte und deren Leben für immer veränderte. Der alte Schuhmacher etwa, der einst Don Quixote spielte, hält sich seitdem wirklich für die legendäre Romanfigur. Toby versucht, einen Weg zu finden, um seine Taten von damals wieder gutzumachen und endlich zurück ins Leben zu finden. Darsteller: Adam Driver, Jonathan Pryce, Stellan Skarsgård, Olga Kurylenko




Do 11.10. - So 14.10. um 20.00 Uhr Kleiner Saal

Die Wunderübung    95 min.    

Österreich 2017 Regie: Michael Kreihsl

Ein Paar, ihr Therapeut, ein Raum und der Versuch, eine Ehe zu retten. Das sind die Zutaten von Michael Kreihsls Verfilmung eines Theaterstücks von Daniel Glattauer. - Seit Jahren sind Joana (Aglaia Szyszkowitz) und Valentin (Devid Striesow) verheiratet, haben zwei Kinder, sind beruflich erfolgreich, doch zusammen sind sie nur noch auf dem Papier. Letzte Hoffnung ist ein Paartherapeut (Erwin Steinhauer), der jedoch schnell an dem streitbaren Paar zu verzweifeln beginnt. Auch noch die kleinste Übung, mit der ein gewisser Zusammenhalt geschaffen werden soll, ist für das Paar zu viel. Jede Frage führt in kürzester Zeit zu Vorwürfen. Nach 17 Jahren Ehe scheint das Band zwischen Joana und Valentin vollständig zerstört. Warum sie eigentlich noch zusammen sind, fragt der Therapeut sich und das Paar, das auf diese eigentlich einfache Frage keine Antwort weiß.




Mo 15.10. - Mi 17.10. um 20.00 Uhr Kleiner Saal

Swimming with Man    94 min.    

GB 2018 Regie: Oliver Parker

Nirgendwo werden Underdogs amüsanter gefeiert als im britischen Kino! In der Tradition von „Ganz oder gar nicht“ oder „Kalender Girls“ strampelt sich in dieser Feel-Good-Komödie ein Trupp männlicher Synchronschwimmer ab, um sich im tristen Hallenbad ein bisschen Würde und Werte im Leben zu bewahren. Die sportlichen Anstrengungen der schrägen Stehaufmännchen fallen erwartungsgemäß ebenso situationskomisch wie selbstironisch aus. Not amused dürften allein die Funktionärs-Bonzen von Olympia sein: Sie verbieten Männern bis heute den Zutritt ins Synchronschwimm-Becken.





Woche vom 18.
10. bis 24.10.2018



Fr 19.10. - So 21.10. um 16.00 Uhr Großer Saal


Hotel Transilvanien 3 – Ein Monster Urlaub    97 min.     ohne Altersbeschränkung

USA 2018 Regie: Genndy Tartakovsky   Kinderkino

Mavis überrascht ihren Vater Drakula mit einem Familienurlaub im Rahmen einer luxuriösen Monster-Kreuzfahrt, damit er auch einmal ausspannen kann und sich mal nicht um das Wohlbefinden der Gäste seines Hotels kümmern muss. Den Spaß können sich der Rest der Familie, darunter Drakulas Vater Vlad und die monströsen Freunde natürlich nicht entgehen lassen. Also kommen sie mit, als der mysteriöse Kahn in See sticht. Fortsetzung der unterhaltsamen Trickfilmreihe.




Do 18.10. + Fr 19.10. um 18.15 Uhr Großer Saal


Familie Brasch    103 min.     17. Chemnitzer Dokfilmwoche

D 2018 Regie: Annekatrin Hendel

Eine deutsche Geschichte lautet der Untertitel von Annekatrin Hendels Dokumentation „Familie Brasch“, was gut den weiten Bogen trifft, der vom Dritten Reich, über die DDR bis in die Gegenwart führt. Vielleicht der bekannteste Brasch ist Thomas, Autor und Filmemacher, 1945 geboren, in der DDR sozialisiert, die er 1976 verlassen musste, 2001 gestorben. Allein seine Biographie würde für einen Film reichen. Viele Themen und Konflikte lassen sich an den Biographien der Braschs festmachen, viele Geschichten und Anekdoten erzählen, was Hendels Film zu einem reichen, faszinierenden Film über Deutschland macht.




Do 18.10. + Fr 19.10. um 20.30 Uhr Großer Saal


Why are you creative?    82 min.     17. Chemnitzer Dokfilmwoche

D 2018 Regie: Hermann Vaske

Seit 30 Jahren stellt Hermann Veske Prominenten aus allen Bereichen die immer gleiche Frage: „Why are you creative?“ Aus diesem Projekt ist nun ein Film geworden, der zwar dokumentarischen Charakter hat, aber im Grunde selbst auch wieder ein Kunstprojekt ist. Wer in 82 Minuten möglichst viele Stars sehen möchte, ist hier genau richtig. Einige von ihnen werden im Gedächtnis bleiben, Stephen Hawking vielleicht oder Yoko Ono, David Bowie, Peter Ustinov. Zwischendurch gibt es zur Auflockerung animierte Clips, lauter kleine Kunstwerke und oft sehr witzig, so wie der gesamte Film durchaus gelungen Humor und Ernsthaftigkeit verbindet.




Do 18.10. um 20.00 Uhr Kleiner Saal

Palmyra    90 min.     17. Chemnitzer Dokfilmwoche

D 2017 Regie: Hans Puttnies

„Palmyra“ von Hans Puttnies entwickelt entlang eigener Reiseaufnahmen, die vor der Zerstörung der Antiken Stadt durch den IS entstanden sind, einen filmischen Essay, der zum Nachdenken über das europäische Verhältnis zum Orient anregt und die vielfältigen historischen Fäden aufrollt, die sich um jene Schnittstelle der Kulturen im Nahen Osten gelegt haben. Dabei hinterfragt er nicht nur die vermeintliche Objektivität der Geschichtswissenschaft, sondern auch unsere kulturellen Vorstellungen des Orients, die seit jeher von kolonialistischen Fantasien und Fehlannahmen geleitet werden. Palmyra bediente schon lange vor ihrer endgültigen Zerstörung den Mythos der untergegangenen Stadt und weckte, ähnlich wie die Suche nach dem legendären Atlantis, Forscherdrang und Projektionen der Archäologen und Entdecker.




Fr 19.10. + Sa 20.10. um 20.00 Uhr Kleiner Saal

Mantra – Sound into Silence    85 min.     17. Chemnitzer Dokfilmwoche

Spanien, D 2017 Regie: Georgia Wyss

Musik ist Balsam für die Seele. Ganz besonders gilt das für Klänge und Sounds, die einladen zur Entspannung und zur Meditation. Die in Barcelona lebende Filmemacherin Georgia Wyss stellt in ihrer Dokumentation eine Szene vor, die längst eine Fülle von „Stars“ hervorgebracht hat, die sich selbst jedoch weniger als Künstler sehen denn als Vermittler für das gemeinsame Singen von Mantras. Dass Singen der Seele gut tut – hier kann man es sehen und natürlich auch spüren. Seine beruhigende Wirkung auf das Gehirn ist auch wissenschaftlich belegt. Mit Deva Premal & Miten, Manose, Krishna Das u.a.




Sa 20.10. um 18.15 Uhr Großer Saal

Mo 22.10. um 17.00 Uhr Kleiner Saal

Eingeimpft    95 min.     17. Chemnitzer Dokfilmwoche

D 2018 Regie: David Sieveking

Schon seit Jahren ist die Notwendigkeit frühzeitiger Impfungen Gegenstand hitziger Diskussionen. Befürworter legen Eltern nahe, erste Impfungen schon im Alter von zwei Monaten vornehmen zu lassen. Skeptiker jedoch entgegnen, dass u.a. die Gefahr von Nebenwirkungen zu hoch sei. Filmemacher David Sieveking nahm die Geburt seiner ersten Tochter zum Anlass, den Vor- und Nachteilen vom Impfen auf den Grund zu gehen. Sein informativer, von einer sehr persönlichen Note durchzogener Film „Eingeimpft“ ist ein spannender, aufklärerischer Beitrag zu einem vielschichtigen Thema.




So 21.10. um 18.15 Uhr Großer Saal


Kinder im Krieg – Chemnitzer Erinnerungen    ca. 60 min.     17. Chemnitzer Dokfilmwoche

Chemnitz 2018 Regie: René Kaestner

Der Film "Kinder im Krieg" widmet sich der Geschichte von vier Chemnitzern in den 1930er und 1940er Jahren bis zum schweren Bombenangriff auf die Stadt am 05.März 1945. Die Zeitzeugen erzählen in teils sehr intimen und ehrlichen Gesprächen, wie Kinder in Zeiten des Nationalsozialismus manipuliert wurden und die Jahre bis zum Kriegsende erlebt haben. Besonders bewegend ist die Geschichte des 92jährigen Justin Sonder, der 1943 als damals 17jähriger, wie viele andere Juden auch, von der Chemnitzer Hartmannstraße nach Auschwitz deportiert wurde, das Grauen aber überlebte. - Ein sehr spannendes Projekt, mit Archivmaterial und starken Persönlichkeiten, die uns interessant schildern, wie eine ganze Gesellschaft anfangs noch unbewusst ins Verderben schlitterte.




Sa 20.10. um 18.00 Uhr und
Di 23.10. um 20.00 Uhr Kleiner Saal

Der Doktor aus Indien    89 min.     17. Chemnitzer Dokfilmwoche

USA 2018 Regie: Jeremy Frindel

Die richtige Ernährung, ein stimmiges Verhältnis zur Umwelt und das Gleichgewicht von Geist und Körper – der traditionellen Medizin Ayurveda zufolge, führt all dies zu einer besseren Gesundheit und einem ausgeglichenen Inneren. Die liebevoll umgesetzte, mit reichlich Archivmaterial angereicherte Doku „Der Doktor aus Indien“ befasst sich ausgiebig mit den Kernelementen dieser sehr alten, alternativen Behandlungsmethode. Und mit dem Mann, der das Ayurveda-Heilverfahren in den 70er-Jahren aus ihrem Schattendasein befreite und in der westlichen Welt populär machte. Darsteller: Dr. Vasant Lad, Deepak Chopra, Robert Svoboda




Sa 20.10. + So 21.10. um 20.30 Uhr Großer Saal


Gundermann – Ende der Eisenzeit    98 min.     17. Chemnitzer Dokfilmwoche

D 1999 Regie: Richard Engel

Dieser Film ist mehr als und doch zuerst ein persönliche Porträt über Gerhard Gundermann -als Baggerfahrer, Arbeitsuchender, Tischlerlehrling, Rockmusiker, Querdenker oder Vater. Das näher rückende Ende der Landschaft, einer Industrieregion, einer Vorstellung von Tätig sein, hat exemplarischen Charakter über die konkreten Orte und seinen Menschen hinaus. Richard Engel begleitet Gerhard Gundermann in den Tagebau, auf die Bühne, unterwegs und zuhause. Mitten in den Arbeiten zum Film starb Gundi.




So 21.10. um 17.00 Uhr und
Mi 24.10. um 20.00 Uhr Kleiner Saal

Seestück    135 min.     17. Chemnitzer Dokfilmwoche

D 2018 Regie: Volker Koepp

Das Adjektiv „beharrlich“ beschreibt das dokumentarische Schaffen von Volker Koepp recht gut. Seit bald fünf Jahrzehnten bereist der Dokumentarist osteuropäische Gegenden vom früheren Ostpreußen bis zur Ukraine und dokumentiert die dortigen Landschaften mitsamt der Menschen, die darin leben. Über die Jahre hat der „Chronist des Ostens“ einen ganzen Kosmos geschaffen, der durch Folgebesuche und wiederkehrende Protagonisten eine ganz eigene Tiefe gewinnt. Mit „Seestück“ kartographiert Koepp nun den Ostseeraum von Usedom bis ins Baltikum. Dabei wechseln Landschaftsbilder mit Kurzporträts vor Ort lebender Menschen, die ihre Sicht auf das Meer und die Welt kundtun.




So 21.10. + Mo 22.10. um 20.00 Uhr Kleiner Saal

Das Prinzip Montessori – Die Lust am Selber-Lernen    105 min.     17. Chemnitzer Dokfilmwoche

Frankreich 2017 Regie: Alexandre Mourot

Der Filmbefasst sich mit der von Maria Montessori ausformulierten Idee von der geistigen Autonomie des Menschen. Ausgangspunkt ist für Regisseur Mourot die Geburt seiner eigenen Tochter, deren zunehmender Wunsch nach selbstbestimmtem Erkunden und Entdecken ihn zwar zunächst erschreckte, ihm dann jedoch die Vorteile des Montessori-Prinzips verdeutlichte. So beginnt er, sich für die Montessori-Pädagogik zu interessieren und begleitet den Alltag an Frankreichs ältester Montessori-Schule mit seiner Kamera. Dort verbringen die Kinder eine sehr aktive Schulzeit und können sich – angeleitet von diskret im Hintergrund agierenden Erziehern – an zahlreichen Aufgaben wie lesen, Brot backen und rechnen versuchen.




Mo 22.10. + Di 23.10. um 18.00 Uhr Großer Saal


Montags in Dresden    83 min.     17. Chemnitzer Dokfilmwoche

D 2018 Regie: Sabine Michel

Sie heißen René, Sabine, Daniel – drei Pegida-Anhänger von Tausenden, die jeden Montag als „Patriotische Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes“ durch Dresden ziehen. Sie rufen „Wir sind das Volk!“. Sie fordern „Merkel muss weg!“ Die gebürtige Dresdnerin Sabine Michel hat sie ein Jahr lang begleitet – auf ihren Demonstrationen und in ihrem Alltag. “Montags in Dresden“ fragt nach den persönlichen Gründen für das patriotische Aufbegehren.




Mo 22.10. + Di 23.10. um 20.30 Uhr Großer Saal


Auf der Jagd - wem gehört die Natur    96 min.     17. Chemnitzer Dokfilmwoche

D 2018 Regie: Alice Agneskirchner

Zunächst einmal geht es nicht um Jägerbashing und/oder die Verniedlichung von Wildtieren, sondern um eine differenzierte Auseinandersetzung mit einer ganz besonderen deutschen Spezialität: mit dem Wald. Jägerinnen und Jäger kommen ebenso zu Wort wie Naturschützer und Biologen. Dieser ganz besondere Spaziergang durch Deutschland zeigt wunderschöne Naturaufnahmen in selten gesehener Bildqualität und ist gleichzeitig hoch informativ. Neben Interviews sensibilisieren viele Daten und Fakten für eine Herausforderung, die mit der wachsenden Besiedlung einhergeht und sich nicht einfach durch mehr Naturschutzgebiete lösen lässt: Wie geht der Mensch mit dem bisschen Natur um, das noch da ist?




Mi 24.10. um 18.00 Uhr Großer Saal


Papst Franziskus – Ein Mann seines Wortes    100 min.     17. Chemnitzer Dokfilmwoche

D/ Italien 2018 Regie: Wim Wenders   Wunschfilm

Als cineastischer Biograf bekam Wim Wenders bereits drei Oscar-Nominierungen. Nach den Musikern vom „Buena Vista Social Club“, Tanz-Ikone „Pina“ Bausch sowie dem Fotografen Sebastião Salgado in „Salz der Erde“ folgt nun ein Porträt über Papst Franziskus. Präsentiert werden dessen politisch durchaus radikale Ansichten in Sachen Ökologie, sozialer Gerechtigkeit oder Konsumgesellschaft. Rigoros beklagt der Pontifex zudem die Vertuschung von sexuellem Missbrauch in seiner Kirche. Neben den Bildern der Papst-Reisen rund um die Welt überrascht Wenders vor allem mit einzigartig intimen Innenansichten: Mehrfach erhielt er Interview-Audienz im Vatikan.




Mi 24.10. um 20.15 Uhr Großer Saal


System Error    95 min.     17. Chemnitzer Dokfilmwoche

D 2018 Regie: Florian Opitz

Kurz nach dem 200. Geburtstag von Karl Marx kam Florian Opitz „System Error“ ins Kino, eine Dokumentation, nein, eine Abrechnung mit dem Kapitalismus, die auf erschreckende, haarsträubende Weise zeigt, welchen Illusionen viel zu viele der Menschen nachhängen, die die wirtschaftlichen Geschicke der Welt prägen. „Wachstum ist ähnlich unabdingbar wie die Schwerkraft“ sagt gleich zu Beginn Markus Kerber, langjähriger Geschäftsführer des Bundesverbandes der Deutschen Industrie. Wie ein Mantra ziehen sich Loblieder auf das Wachstum durch Opitz Film, für das der Regisseur Wissenschaftler, Hedgefondmanager, Rinderzüchter und viele andere interviewte.





Woche vom 25.
10. bis 31.10.2018



Fr 26.10. - So 28.10. um 16.15 Uhr Großer Saal


Hotel Transilvanien 3 – Ein Monster Urlaub    97 min.     ohne Altersbeschränkung

USA 2018 Regie: Genndy Tartakovsky   Kinderkino

Mavis überrascht ihren Vater Drakula mit einem Familienurlaub im Rahmen einer luxuriösen Monster-Kreuzfahrt, damit er auch einmal ausspannen kann und sich mal nicht um das Wohlbefinden der Gäste seines Hotels kümmern muss. Den Spaß können sich der Rest der Familie, darunter Drakulas Vater Vlad und die monströsen Freunde natürlich nicht entgehen lassen. Also kommen sie mit, als der mysteriöse Kahn in See sticht. Fortsetzung der unterhaltsamen Trickfilmreihe.




Do 25.10. - So 28.10. um 18.30 Uhr und
Mo 29.10. - Mi 31.10. um 20.45 Uhr Großer Saal


Verliebt in meine Frau    85 min.    

Frankreich 2018 Regie: Daniel Auteuil

Als er die Straße entlanggeht, trifft Daniel (Daniel Auteuil) zufällig seinen alten Freund Patrick (Gérard Depardieu) wieder. Spontan lädt er ihn zum Abendessen ein, auch wenn er gleichzeitig ein schlechtes Gefühl dabei hat. Denn Daniel weiß, dass seiner Frau Isabelle (Sandrine Kiberlain) das kommende Treffen überhaupt nicht mögen wird, weil Patrick Isabelles beste Freundin kürzlich für eine jüngere Frau verlassen hat und diese neue Lebensgefährtin, die 30-jährige Emma (Adriana Ugarte), zum Essen mitbringen wird. Als die vier dann zusammen am Tisch sitzen, ist es aber Daniel, den das Treffen am meisten durchschüttelt. Von der ersten Sekunde an findet er Emma nämlich dermaßen scharf, dass er fortan eine erotische Fantasie nach der anderen hat…„Verliebt in meine Frau“ spielt fast komplett an einem einzigen Abend, in einer Wohnung. Genauer müsste man allerdings wohl sagen, dass die Handlung sich in weiten Teilen in Daniels Kopf abspielt, denn vom ersten Moment, da ihm Emma gegenüber sitzt, beginnt seine Phantasie zu blühen.




Do 25.10. - So 28.10. um 20.30 Uhr und
Mo 29.10. - Mi 31.10. um 18.00 Uhr Großer Saal


Offenes Geheimnis    133 min.    

Frankreich/ Spanien/ Italien 2018 Regie: Asghar Farhadi

Der Film eröffnete dieses Jahr das renommierte Filmfestival von Cannes. Darin schildert er eine dramatische Entführung auf ganz ungewohnte Weise, indem er diese lediglich zum Anlass nimmt, in die charakterlichen Untiefen einer Familie vorzudringen und auf beklemmende Weise Abgründe, Geheimnisse und Lebenslügen zu sezieren. - Laura lebt mit ihrem wohlhabenden Ehemann Alejandro und ihren beiden Kindern in Buenos Aires. Anlässlich der Hochzeit ihrer Schwester Ana reist sie in ihr spanisches Heimatdorf. Während der Feierlichkeiten wird Lauras jugendliche Tochter Irene entführt und es kommt zu einer Reihe von anderen unerwarteten Ereignissen, die zahlreiche Familiengeheimnisse an die Oberfläche spülen... Darsteller: Penélope Cruz, Javier Bardem, Ricardo Darín, Eduard Fernández




Do 25.10. - Mi 31.10. um 20.00 Uhr Kleiner Saal

Nanouk    96 min.    

D, Frankreich 2018 Regie: Milko Lazarov

Das Drama begleitet ein Leben in der Wildnis der Eiswüsten des Nordens, das ein Paar über die Abwesenheit der eigenen Tochter schweigen lässt, während sie ihren harten Alltag meistern. - Nanouk ist ein Rentierjäger und lebt mit seiner Frau Sedna im ewigen Eis des hohen Nordens. Sie befolgen die Traditionen ihrer Vorfahren, doch auch in der weißen Wildnis, die sie ihr Zuhause nennen, sind Veränderungen unaufhaltsam: Das Jagen wird immer schwieriger, Tiere um sie herum sterben an unbekannten Ursachen und das Eis schmilzt jedes Jahr mehr und mehr. Außerdem ist Sedna schwer krank. Gerne würde sie über ihre Tochter Ága reden, die die Tundra nach einer Familienfehde verlassen hat. Doch obwohl Nanouk mit seiner Frau zu Gesprächen über Geister, Götter und vielem anderen bereit ist, stößt dieses Thema bei ihm auf Sprachlosigkeit. Erst als sich ihr Zustand verschlechtert, wagt er einen schwierigen Schritt.