April 2026

Woche vom 23. April 2026 bis 29. April 2026


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Fr 24.4. - So 26.4. 15.45 Uhr Großer Saal
Tierisch abgefahren - Rettet die Pets!
Frankreich 2025 Regie: Jean-Christian Tassy
87 Minuten Kinderkino ab 6 Jahren
Ein Waschbär, der als nobler Dieb seine tierischen Freunde mit Nahrung versorgt, will mit ihnen in einem Zug einen Weihnachtsausflug unternehmen. Ein Dachs hilft ihm bei dem Unternehmen, doch als er den Zug per Fernbedienung unter seine Kontrolle gebracht hat, zeigt sich, dass er auf Rache an einem der Tierpassagiere aus ist. Die Zuginsassen versuchen mit vereinten Kräften, das dahinrasende Fahrzeug zu stoppen. - Ein Animationsfilm um die Heldenreise eines gewitzten Underdogs im Gewand eines Action-Szenarios für ein Familienpublikum.

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Do 23.4. - So 26.4. 18.00 Uhr Großer Saal
Mo 27.4. - Mi 29.4. 20.15 Uhr Großer Saal
Die reichste Frau der Welt
Frankreich/Belgien 2025 Regie: Thierry Klifa
123 Minuten
Marianne (Isabelle Huppert) gilt als die reichste Frau der Welt. Ein Pariser Dandy zwischen Schreibmaschine und Kamera, begegnet ihr bei einem Fotoshooting – und bleibt. Aus der unerwarteten Begegnung wächst eine enge Freundschaft, die Bewunderung und Irritation zugleich auslöst. Während die Öffentlichkeit rätselt, sorgt die neue Nähe für Unruhe im engsten Kreis: Allerdings fließt auch viel Geld in seine Taschen, was die Tochter der Milliardärin auf den Plan ruft. Starbesetzte französische Komödie.

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Do 23.4. - So 26.4. 19.30 Uhr Kleiner Saal
Vier minus Drei
Österreich/D 2026 Regie: Adrian Goiginger
 
Eine Clownin heitert in Kliniken Kinder auf, während ihr Mann als klassischer August auftritt. Eines Tages verunglücken er und die beiden gemeinsamen Kinder tödlich. Für die trauernde Frau beginnt eine schwierige Zeit, die berufliche Rückschläge beinhaltet, aber auch eine vorsichtige neue Freundschaft mit einem Schauspieler. Das auf einer wahren Geschichte beruhende Drama vollzieht die Trauerarbeit der Hauptfigur respektvoll nach, ohne ihren Schmerz zu vereinfachen. Rückblenden zeigen auch das frühere Familienleben mit all seinen Spannungen und verhindern so jede Verklärung. Der Film überzeugt durch sorgsame Umsetzung und eine ausgezeichnete Hauptdarstellerin – Valerie Pachner. Weitere Darsteller: Robert Stadlober, Stefanie Reinsperger

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Do 23.4. - So 26.4. 20.45 Uhr Großer Saal
Paris Murder Mystery
Frankreich 2025 Regie: Rebecca Zlotowski
107 Minuten
Die angesehene Psychiaterin Lilian Steiner (Jodie Foster) glaubt nicht an einen natürlichen Tod ihres Patienten. Entgegen aller offiziellen Einschätzungen beginnt sie auf eigene Faust zu ermitteln – überzeugt davon, dass es sich um Mord handelt. - Niemand Geringeres als die zweifache Oscarpreisträgerin Jodie Foster übernahm die französischsprachige (!) Hauptrolle. Ein mit Starpower selbst in kleineren Nebenrollen extrem namhaft besetztes Krimidrama. Weitere Darsteller: Daniel Auteuil, Virginie Efira

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Mo 27.4. - Mi 29.4. 17.15 Uhr Großer Saal
Der Medicus 2
D 2025 Regie: Philipp Stölzl
143 Minuten Wunschfilm
Im 11. Jahrhundert flieht ein Medicus aus Persien in sein Heimatland England und landet in London. Als er dort seine medizinischen Fähigkeiten einsetzen will, stößt er bei den Eliten auf großen Widerstand. Erst als der englische König ihn bittet, dessen vom Wahnsinn heimgesuchte Tochter zu behandeln, beginnt er, sich mit Seelenheilung und der menschlichen Psyche auseinanderzusetzen. Doch nur weil das der Wille des Königs ist, heißt das noch lange nicht, dass Rob freie Bahn hat. Im Königshaus werden mal wieder Intrigen gesponnen. - Fortsetzung zu „Der Medicus“, basierend auf dem Roman von Noah Gordon.

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Mo 27.4. - Mi 29.4. 19.30 Uhr Kleiner Saal
Als wäre es leicht
D 2025 Regie: Milan Skrobanek
90 Minuten
Florian ist sehbehindert und würde lieber von Arbeitslosengeld leben. Doch er wird zu einem Job im Dialoghaus Hamburg verdonnert, wo er auf die charmante, hörbehinderte Kati trifft, zu der er sich sofort hingezogen fühlt. Nun müssen sie eine Möglichkeit finden miteinander zu kommunizieren, was dank hilfreicher Apps sehr viel besser möglich ist, als sie anfangs dachten. Doch es gibt andere Schwierigkeiten, die zwischen ihnen entstehen, die vor allem auf ihre verschiedenen Hintergründe und Florians emotionaler Unfähigkeit zurückzuführen sind. Als Florian jedoch erfährt, dass sein ihm so verhasster Vater im Sterben liegt, bricht seine harte Schale auf und er erkennt, was Kati ihm bedeutet und wie viel Halt sie ihm gibt.

Woche vom 30. April 2026 bis 6. Mai 2026


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Fr 1.5. - So 3.5. 15.30 Uhr Großer Saal
Hoppers
USA 2025 Regie: Daniel Chong
105 Minuten Kinderkino ab 6 Jahren
Ein Film mit Gefühl, mit Humor, mit einer Botschaft, mit einem Faible für das Absurde und Unmögliche, das ist „Hoppers“, der neueste Film aus dem Hause Pixar. Hier wird experimentiert und ein menschlicher Verstand in einen Roboterkörper verfrachtet – dem von einem Biber. Das kommt einer jungen Frau, die eine Lichtung vor der Zerstörung retten will, gerade recht.

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Do 30.4. 18.00 Uhr Großer Saal
Kill Bill: The Whole Bloody Affair
USA 2025 Regie: Quentin Tarantino
275 Minuten
Die vierstündige Schnittfassung vereint „Kill Bill Vol. 1“ und „Kill Bill Vol. 2“ zu einem einzigen, durchgehenden Film. Diese epische Version des Kult-Actionfilms lag jahrelang unveröffentlicht im Archiv und wird nun erstmals überhaupt auf der Kinoleinwand zu sehen sein. - Für Fans!

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Do 30.4. - So 3.5. 19.30 Uhr Kleiner Saal
Der Frosch und das Wasser
D / Japan 2025 Regie: Thomas Stuber
113 Minuten
Es ist eine sehr menschliche Geschichte, die hier erzählt wird. Eine darüber, wie Menschen eine Verbindung zueinander aufbauen, auch wenn sie sich nicht sprechend verständigen können.- Buschi wurde mit dem Down-Syndrom geboren. Seine Mutter engagiert sich in einer Gruppe für behinderte Menschen und macht mit diesen einen Ausflug in Köln. Dabei merkt sie zu spät, dass Buschi sich abseilt und einer Gruppe japanischer Touristen anschließt, deren nächster Stopp Weimar ist. Während Buschi mit den Japanern unterwegs ist, sucht seine Mutter nach ihm. - Die Figuren sind liebenswert, die Situationen fast schon heimelig, das Miteinander der Menschen unterschiedlicher Kulturen und Sprachen hat seinen Reiz.

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Fr 1.5. - So 3.5. 18.00 Uhr Großer Saal
La Grazia
Italien 2025 Regie: Paolo Sorrentino
133 Minuten Tipp
Sechs Monate bleiben Mariano de Santis noch als Präsident der italienischen Republik. Ein halbes Jahr, in dem er ein Sterbehilfegesetz unterschreiben könnte, für das sich seine Tochter starkmacht. Aber auch eine Zeit, in der er noch über zwei Gnadengesuche entscheiden soll. Die Wahl, wer hier begnadigt wird, scheint einfach, aber Mariano macht es sich nie einfach. Zum Ende seines Lebens hin beschäftigt Mariano aber noch viel anderes. Kennt er seine Kinder wirklich? Kennen sie ihn? Und mit wem hat seine verstorbene Frau vor 40 Jahren eine Affäre gehabt? - Regisseur Sorrentino findet immer wieder surreale Bilder. Er schafft ein Kunstwerk, das audiovisuell wirkt – und natürlich intellektuell. Denn vor allem ist „La Grazia“ großes Schauspielkino, das in eleganten Bildern erzählt ist.

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Fr 1.5. - So 3.5. 20.45 Uhr Großer Saal
Rose
D / Österreich 2026 Regie: Markus Schleinzer
94 Minuten Silberner Bär 2026
Unter einem breiten Hut versteckt Rose (Sandra Hüller) ihr Gesicht, die kurzen Haare, die Narbe auf der Wange, die es, zusammen mit der tiefen Stimme nicht schwer macht, sie für einen Mann zu halten. Allein der fehlende Bartwuchs unterscheidet sie von den Männern in der abgelegenen Gegend deutscher Lande, in der Rose eine Erbschaft antritt. Der Hof, den Rose nun betreibt, verfällt zwar seit Jahren, doch nach und nach bringt sie den Hof auf Vordermann, bestellt das Feld, hütet Tiere.- Der österreichische Regisseur Markus Schleinzer erzählt eine Geschichte, basierend auf Erzählungen aus dem 17. Jahrhundert, in denen sich der Wunsch nach Selbstbestimmung und Freiheit zeigt. Eines der Highlights der diesjährigen Berlinale mit einer wie immer herausragenden Sandra Hüller in der Hauptrolle – dafür den Silbernen Bären.